Leon Neschle©

Das Buch der Sprüche: Teil 1

Am Aschermittwoch 2009 begann ich mit der Aufzeichnung meiner „Statusmeldungen“ bei Xing. Jemand hatte mich „aufgefordert“, das zu tun. Von da an sind meine „Sprüche“ erhalten. Sechs Wochen davor sind ohne Aufzeichnung. Diese Sprüche sind verloren. 

Die besten Sprüche entstanden bei meinen Hundespaziergängen mit Lucy. Sie sind daher Lucy, der Hundeflüsterin, gewidmet. Nach ihrem Tod wurden die Sprüche nicht besser. Sie sind ab 2009 chronologisch geordnet und für besseres Verständnis leicht bearbeitet. Einige sind Zeugen ihrer Zeit und zum besseren Verständnis mit Hinweisen ergänzt:

Unter Eindruck der Wirtschaftskrise: Fastenzeitstimmung 2009 ist Fast-Endzeitstimmung.

Schafsinn ist weiter verbreitet als Scharfsinn.

Wenn alles im Fluss ist, muss nicht alles baden gehen.

Es kann etwas total daneben und trotzdem nicht vorbei sein.

Neulich hat jemand zunehmend an Gewicht verloren. Das revolutioniert die Diät.

So manches Kind will auch vom Vater bemuttert werden.

Es killt das erbrochene Wort.

Die Würde des Menschen ist auch unantastbar, wenn der Mensch keine Würde mehr hat.

Ich lag schon als Baby mit einer Frau im Bett.

Die Börse hat den Herdentrieb automatisiert.

„Anführen“ und „Anführer“ haben im Deutschen einen Doppelsinn. Mit Recht, wie der Führer weiß. Denn der hat uns mal „angeführt“.

Es wird nicht nur jede Woche eine andere Sau durchs Dorf getrieben. Es laufen ihr auch immer wieder alle hinterher.

Wer nicht weiß, wo er hingeht, kommt vielleicht ganz woanders an.

Sie: Er ist der Beste für diesen Job. – Ich: Wie kann man das entscheiden? Ein anderer macht ihn ja nicht.

Fehlinvestitionen bei Immobilien: „Think Big!“ ist die Devise von Donald Trump. „Groß denken!“, aber nicht groß nachdenken. (Da war er lange noch nicht Präsident.)

Ich habe eine Uhr mit Selbstaufzug. Dazu muss man sich bewegen. Ich bin zwar Beamter, aber es klappt trotzdem.

Eine Hand wäscht die andere. Doch Schwarzgeld färbt ab!

Beim Fliegen kann ich keinen Gedanken fassen, doch in Gedanken kann ich einen fliegen lassen.

Die Klo-Brille: Ich saß sehr lange auf einer Brille. Gut, dass die kein Glas hatte. Sonst hätte man mich dabei sehen können. 

Schönrechnen ist das Gegenteil von schön rechnen.

Stell Dir vor, Du stirbst und Deine Leber ist intakt!

Bier im Limo-Glas bei den Nachbarn: Holländern ist es nicht gelungen, Bier-Tulpen zu züchten. Da haben Grolsch und Heineken versagt.

Die Steigerung: Du bist ein Schalk, doch ich bin Schalker!

Wenn schon besoffen, dann Königs-blau. Mit Königs-Pils aus Duisburg.

Glückauf, Glückauf, die Steigerung kommt. (Original: … der Steiger kommt.)

Meine Sprüche mach’ ich selbst, meine Meinung hab’ ich nicht aus der Zeitung.

Was eine Bank mit Risiko verzockt, verliert der Staat mit Schlamperei und Bürokratie.

Für Anhänger der Fremdsteuerung sind Täter immer Opfer: Opfer ihrer Gene, des Systems, der Gesellschaft. Immer sind die anderen schuld, nie der Täter.

Mein Schwager am Friedhof von Andechs: Auf diesem Friedhof liegt das Geschlecht der Wittelsbacher. – Ich: Und wo liegen die anderen Teile?

Mein Vater: Setz Dich auf Deine vier Buchstaben! – Ich: Schreibst Du „Arsch“ ohne „r“? (Der „Popo“ hat vier Buchstaben. Daher wohl die Redensart.)

Männer schreiben oft Songs mit Frauennamen wie Gloria, Andrea oder Peggy Sue. Frauen schreiben nur selten Songs, die heißen wie Männer: Fritz, Hartmut, Leon oder gar Rainer. Woran liegt das?

Christlicher Fußball: Tritt Dir einer auf die rechte Wade, halte ihm auch die linke hin. 

Der alltägliche Widerspruch: Als Deutscher kann man mehr staatliche Aufsicht fordern und zugleich Beamte als faul und unfähig verachten.

Merkwürdige Jagd und falscher Vergleich: Der Mann ist der Jäger!? Doch sein Wild entscheidet, ob es erlegt werden will.

Es gibt eine Mannschaft und einen Mann. Und es gibt eine Damenmannschaft. Doch was zum Teufel ist ein Damenmann?

Der AH-Effekt: Wenn von Deutschen die Rede ist, denkt der Ausländer auch heute noch an Adolf Hitler, den Österreicher! 

Der fehlende AH-Effekt: Warum ist bei den Deutschen der AH-Effekt ausgerechnet bei Adolf Hitler ausgeblieben?

Wer „alles“ kleinschreibt, macht keinen Rechtschreibfehler. Wer alles kleinschreibt viele.

Im Hörsaal sind die Studies oben, ich unten. Da mache ich Unterricht. In der Aula muss ich über deren Köpfe hinwegreden. Da mache ich Oberricht. Und das liegt mir gar nicht.

„Wie geht’s?“, fragt man den Gehbehinderten; „Wie läuft’s?“, den Prostatakranken.

Wie findest Du die Ahr? – Ganz toll! Ich bin ein Ahrschwärmer.

Trotz seiner Magenprobleme gastrierte der Pianist in Darmstadt.

Ein stolzer Autofahrer: Mein Auto hat 6 Liter. – Meine Antwort: Mein Kühlschrank 160.

Ich hab mal einen Erotikfilm gesehen, da wurde der Gärtner zum Bock gemacht.

Die Schalker sollten auflaufen, aber sie hatten ihre Auflaufform noch nicht erreicht.

Er hat sich immer viel Arbeit gemacht. Deshalb hat er heute noch welche.

Einer über einen Pensionär: Er gab sich immer viel Mühe. – Meine Frage: Aber was gab er den anderen?

Im Hochschulwesen gibt es Grün-Dungs-Beauftragte, wie im ökologischen Landbau.

Kritik an einem Phantasten: Auf Deine Einbildung solltest Du Dir was ausbilden!

Wer gar keine Ahnung hat, sollte wenigstens DAS ahnen!

Ich habe nur ein Kreuzband gerissen. Warum heißt es dann „Bänderriss“? Hab’ ich da einen Filmeriss?

Wir geben mehr aus für die Produktion von Werbemüll als für die Erzeugung von Bildungsgütern. 

Nirgendwo liegt mehr geistiger Müll herum als in der Werbelandschaft. 

Frage eines Freundes: Ha(s)ste Lust? – Meine Antwort: Nein! Ich hasse Unlust!

Manches wird erst durch Umwandlung genießbar. Stell Dir vor, Du würdest den Dünger essen!

Schon mancher wurde auf Entzug gesetzt, dem das erste Glas Bier zu bitter war.

Das Falsche tun und das genau, das nennt der Optimierer schlau.

Wo die Sünde fehlt, ist auch kein Platz für die Tugend.

Ich mach et nich tun. Aber ich tu et jezz machen! („Mach“ für „mag“.)

Können die Leute „nazistisch“ und „narzisstisch“ unterscheiden, wenn sie es im Radio hören?

Bewertung: Das ist keine gute Arbeit, doch das Schlechte daran ist gut gemacht.

Auf einer Party: Auch hier? – Ich: Nööh, gerade heute bin ich woanders!

Meine Frau hat heute dreimal „Ich liebe Dich“ gesagt! Entweder führt sie was im Schilde oder sie denkt, ich hätte Alsheimer!

Ironische Frage eines Bekannten: Kann man eine Abwrackprämie beantragen, wenn man mehr als zehn Jahre verheiratet ist? – Ich: Ja, aber man muss sofort eine Neue haben! (Es gab eine Abwrackprämie für Autos)

„Anhauen, Umhauen, Abhauen“ soll kein nachhaltiges Geschäftskonzept sein? Aber es schädigt einen selbst doch sehr nachhaltig!

Gewalt löst man nicht mit Problemen.

Meine Frau: Das Fleisch ist sehr gut. Unser Metzger hat sich dafür ein Bein ausgerissen.

Wenn unser Geld in Steueroasen fließt, leben wir dann in einer Steuerwüste?

Kontrolliert der Staat die Wirtschaft, entscheiden Lehrer statt Manager. Wer erwartet da Besserung?

Ich trinke kein Bier und esse keine Wurst. Ich trinke es mir und esse sie mir. Ja, wem auch sonst? Ich hab sie beide doch mir verdient und keinem anderen!

Meine Frau bei der Vorbereitung auf Gäste: Im Badezimmer hat jeder einen Haken zum Aufhängen. – Ich: So offen sollte man deren Suizid nicht unterstützen!

Erfahrungen aus der Wissenschaft: Bei den Dämlichen gibt es nicht viele Gescheite. Doch bei den Gescheiten verdammt viele Dämliche.

Spruchkenstwarke und Sprechkanstwurke sind Sprachwerkkunste.

Wer nicht findet, was er sucht, sollte nur suchen, was er findet!

Was rettet vor der Eruption der Bürokrater?

Auf unserem Spazierweg hatten andere Hunde viel Post verteilt. Mein Hund hatte nicht mal genug Tinte, um alles zu beantworten.

Meine Frau: Ich lüfte immer schon während des Toilettengangs. – Ich: Ich auch. Ich nenne das „furzen“.

Ich: Jetzt machen wir Köpfe mit Nägeln! – Ein Schlauberger: Nägel mit Köpfen! – Ich: Finger- oder Zehennägel? – Der Schlauberger: Dann doch Köpfe mit Nägeln?

Meine Frau: Ich bin so glücklich über meine Schuhe. – Ich: Besser Du wärst glücklich über DeiNEN Schuhen!

Im Finanzamt zur Mittagszeit: Ma(h)lzeit! – Ma(h)lzeit! – Ma(h)lzeit! – Frage an meine Frau: Gibt es hier nur Anstreicher?

Obwohl er bekannt ist für seine Treue, nahm der Germane abends mehrere Metchen zu sich.

Eine Kritikerin: Ich finde Dich nicht gut. – Ich: Dann hast Du mich noch nicht richtig gesucht.

Beim Kartenspiel: Wir spielen mit Euch, obwohl wir verlieren. – Ich: Dann spielen wir doch mit Euch!“ (Canasta spielt man zu viert.)

Erste Zustimmung: Vollkommen richtig! – Ich: „Richtig“ ist überflüssig! Nur dann kann „vollkommen“ voll kommen. – Erneute Zustimmung: Richtig!

Wer vorher vordenkt, muss nachher nicht nachdenken.

Frage um Mitternacht: Haben wir heute schon morgen oder ist heute noch gestern?

Wer sich zu oft durchsetzt, wird irgendwann durchfallen.

Gesundheitsphilosophien sind Ersatzreligionen der Jetztzeit. Sie predigen Tugenden, haben fanatische Anhänger, gehen bis zur Selbstkasteiung und das meiste wird schlicht geglaubt.

An die Propheten der Tugendhaftigkeit: Die Summe aller Laster ist konstant!

Die boshaftesten Menschen tragen das Banner ihrer Tugend vor sich her und bringen ihrer „Tugend“ Menschenopfer dar. (Auch Mao, Stalin und Hitler sind angetreten, „Gutes“ zu tun.)

Ein Deutscher will selbst dann noch Lohnsteuer sparen, wenn er keine zahlt. Er gönnt die Ersparnis aber denen nicht, die welche zahlen.

Das Siegerland liegt zwar in Westdeutschland, aber das echte Siegerland ist Ostdeutschland, auch wenn das nicht alle dort so sehen.

Einer aus Siegen durfte nach der Wende gar nicht sagen, dass er aus dem Siegerland kommt.

Museen sind Tempel dinglicher Nekrophilie.

Würde man an Sammler verkaufen, was Jahrzehnte in den Kellern unserer Museen dahinschimmelt, hätte man den Kunstwerken etwas Gutes getan und Geld dazu. (Bei der Schädigung von „Kellerkunstwerken“ durch Hochwasser in Dresden.)

Ich: Neulich hat mir einer gesagt, … . – Mein Diskussionspartner: Wer hat das gesagt? – Ich: Ich selbst! Oder willst Du sagen, ich bin keiner?

S04 oder BVB? – Der Gesetzgeber hat Autobahnen blau-weiß gekennzeichnet und Bundesstraßen schwarz-gelb. Das war für ihn eine Frage der Rangordnung.

Einige schreiben seit zwanzig Jahren mit denselben Argumenten über dasselbe wissenschaftliche Thema und langweilen sich nicht. Aber ich!

Dialog in der Quizgeneration. Meine Frau: Ich muss noch jemanden anrufen wegen meines Kleides! – Ich: Du kannst ja auch das Publikum fragen.

Den Druck dieser Tagung verarbeiteten die Teilnehmer auf intensiven Sitzungen – Auf der Toilette! Und es kam dasselbe dabei heraus. 

Prosa: Die Sonne scheint vom Firmament dem Maurer auf den Sack. Poesie: Die Sonne scheint vom Firmament / dem Maurer auf den Sack … Zement.

Ich bin gar nicht mein Typ. Meine Frau ist mein Typ. Und ich bin ihr Typ! Aber ist sie auch ihr Typ?

Es heißt „Ich trinke Dir zu“. Aber warum sagt man nicht „Ich trinke mir zu“, sondern „Ich trinke mich zu“?

Die Adjektivmisere: Ein Student: Ich erörtere nun mögliche Ergebnisse verschiedener Alternativen. – Ich: Warum nicht unmögliche Ergebnisse gleicher Alternativen?

Auch Trivialitäten im Frack bleiben Trivialitäten.

Es gibt heute polyglott Gebildete, die kennen nicht mal ihren Nachbarn.

Sagt die Schöne zum Biest: „Ich hab Dich Ungeheuer lieb!“

Der kurze Sinn bei langer Rede: „Den Anfang haben wir vergessen und das Ende haben wir nicht verstanden, weil wir den Anfang vergessen hatten“. (Plutarch)

Nicht jeder Spitzenreiter ist ein Spitzen-Reiter. Das gilt auch umgekehrt.

Im Pütt: Ein Steiger ist kein Einsteiger. Als Einsteiger ist er Hauer. Als Hauer haut er ab, falls er dableibt, wenn der Steiger einsteigt

Dafür dass ich gar nicht mein Typ bin, komme ich gut mit mir zurecht. 

Manchmal bin ich stehend K.O., sogar im Liegen.

Viele Playboys sind nur Payboys für Playgirls.

In jeder Disziplin braucht man Disziplin. Sonst wäre es keine.

Viele werden besessen von ihrem Besitz. Manche sind es sogar.

Bei vielen Treffen besteht Gefahr für Leib und Leber.

In der Osterzeit hängen Eier an den Bäumen. Da kommt man sich vor wie im Ei-chenwald.

Meine Tochter: Könnte ich’n … Ei mehr …haben? – Ich: Zum Putzen? –Sie: Nee, ein Osterei!

Fünf Minuten reichen weichen Ei-chen.

Ein Hase sitzt auf meinen Eiern, derweil die andern Ostern feiern.

Eine Kritikerin zu Ostern: Du hast’nen Eierkopf. – Ich: Da setzen sich immer die Hasen drauf!

Die, die spinnen, machen Netzwerke. Und die, die fliegen, werden darin gefangen!

Bei Veranstaltungen mit beschränktem Zugang haben oft nur Beschränkte Zugang. VIP: Very Ignorant Persons!

Du darfst Dich nie mehr Gaaten anschaffen, wie Deine Frau umgraben kann! – Dann brauch ich’n neu’n Gaaten. – Oder ne neue Frau!

Nie sah ich ‘nen so regen Wurm wie diesen netten Regenwurm.

„Komm Du im Bett!“ gibt es auch im Hochdeutschen. Etwa fünf Minuten später als an der Ruhr.

Ich kenne die Leichtigkeit des Seins. Und die des Meins. Aber was ist mit der Leichtigkeit des Deins, des Ihrs oder des Sies?

Ich erkläre meinem Hund alles ganz genau. Man soll Tiere ja nicht vermenschlichen.

Die Ohren des Menschen wachsen, bis er die Löffel abgibt.

Mein Rasen sieht schlecht aus. Ich habe da mal ein Einsäen.

Über den Preis des Gutachtens kann ich nicht verhandeln. Ich muss schließlich meine Mitarbeit bezahlen. (Das Gutachten schrieb ich ohne Mitarbeiter!)

Man sollte sein Alter nicht abhängig machen von den Umdrehungen der Erde um die Sonne!

Über das Thema „Subprime Krise“ wurde seit 2007 viel Tinte verspritzt und heute ist sie in aller Munde“ (eine Studentin).

Ein Freund: Meine Frau raucht wieder. – Ich: Hast Du sie so heiß gemacht?

Über Hape Kerkeling: Der Jakobsweg ist die Laufmasche der Gegenwart.

Wenn ich nur überall so viel Moos rausholen könnte wie aus meinem Rasen!

Politiker interessiert meist nur, wer etwas wie gesagt hat, aber nicht was.

Wer immer säuft bis zur vollsten Zufriedenheit, ist sicher nicht voll zufrieden.

How long did U have 2 w8 4 such 1derful weather? 

Wer doof ist, sollte faul sein dürfen. Man müsste ihn sogar dazu zwingen!

Ein schöner Rücken kann auch entzücken, ein schöner Po sowieso.

No winning team can have a loosing smile. But a loosing team can have a winning smile!

Wer verliert, kann trotzdem gewinnend lächeln.

Verkäuferin zu meiner Frau: In dieser Bluse sehen Sie „angezogener“ aus. – Ich: Sie möchte aber „anziehender“ aussehen oder zumindest „anzüglicher“.

Meine Frau: 600 Euro für diese Bluse? – Verkäuferin: Sylt ist teuer! – Ich: Sie wollte nur diese Bluse kaufen, nicht Sylt!

In vielen Vorträgen höre ich seit einiger Zeit oft „am Ende des Tages“. Warum nicht „der Woche“, „des Monats“ oder sehr viel nachhaltiger „am Ende des Jahrtausends“?

Wem man heute sein Handy kappt, der hat ein hartes Handikap. 

Ein Freund: Ich bin allergisch gegen Birken. – Ich: Warum trinkst Du dann ein Bierken nach dem anderen? – Der Freund: Desensibilisierung! 

Meine Frau: Ich habe heute Nacht schön geträumt! – Ich: Wen? Mich?

Sie: Wir müssen uns trennen! – Er: Warum? – Sie: Uns trennt zu viel. – Er: Dann müssen wir uns doch nicht mehr trennen!

Mein Schwager: Bei Fön sieht man von hier aus die Alpen. – Ich: Ein Fönomen.

Ich: Ich bin schwer zu erreichen. – Ein Freund: Bist Du im Urlaub? – Ich, schelmisch: Quatsch, ich bin zu gut.

Kranke Gesundheitsapostel: Mancher Apostel ist vor lauter Gesundheit mental so krank, dass er auch körperlich nicht mehr gesund ist.

Wer Manager in Bahn oder Flugzeug bei der Suche nach ihrem Sitzplatz beobachtet, der weiß, warum sie sich in der Wirtschaft nicht zurechtfinden.

Im ICE: Möchten Sie zur Zeitung eine Frikadelle? – Ich: Nee, die schmeckt doch genauso!

Schalke-Sieg in der Münchener Arroganz-Arena. Mein Gott, waren die Schalker blau!

Ein Freund: Warum hast Du so zugenommen? – Ich: Meine Frau sagt, sie kann gar nicht genug von mir kriegen.

In München: Jetzt kommen wir zur Hacker-Brücke. – Ich: Welch eine Zeit! Da widmet man Computer-Kriminellen ganze Brücken.

In Zeiten der Schweinegrippe: Sie: Er hat die Grippe. – Ich: Schwein gehabt?!

Eine Frage an der Uni in Halle (Saale): Gännse unsa neuet Mädschen Senta? – Ich nach verlegenem Zögern: Rotlicht? – Antwort: Nööh, mittä Gombjutas. – Ich: Ah, das Medien-Center! – Antwort: Sog ich doch!

Ein Kritiker: Du bist unbescheiden. – Ich: Ich bin doch mit Abstand der bescheidenste Mensch der Welt!

Ich bin nicht nur Bar-Dame. Ich nehme gern Deine Kreditkarte!

Auf dem Weg nach Bremen: Wildes Hausen ist das Gegenteil von kultiviert Wohnen. Trotzdem soll man auch in Wildeshausen kultiviert wohnen können.

Lieber bierfreien Alkohol als alkoholfreies Bier!

Selten war ich so früh zu spät dran wie heute.

Eine vollreife Frau bescheiden: Ich habe Mittlere Reife. – Ich „schmeichlerisch“: Aber Sie sind doch noch voll unreif! 

Ich laufe nie auf, nur um aufzulaufen!

Schnaps ist Schnaps. „Ein Schnäpschen“ sind zwei. Wie „ein Bierchen“. Mindestens!

Was man gern hat, hätte man gern, obwohl man es ja schon gern hat.

Manchen Unternehmen ist eine deutsche Staatsbürgschaft wichtiger als die deutsche Staatsbürgerschaft.

Wir saßen vor Lachen von Weinen zwischen Lachen und Weinen.

Mir ist ein Bierspätganz lieber als ein Sektfrühstück.

Ein Journalist wollte die Finanzkrise tatsächlich mit „Bad Bangs“ statt mit „Bad Banks“ bekämpfen. – Müsste also der Strom ausfallen und wir hätten die Krise erledigt?

Ich stelle mich sogar Herausforderungen, die keine sind.

„Du bist doof“ ist ein gebildeter Satz und kein eingebildeter.

Planung ist das Ersetzen des Zufalls durch eigenen Irrtum, Herdentrieb durch fremden Irrtum.

Meldung: Der holländische Trainer des FC Bayern macht einen Deutschkurs. – Doch Deutsch ist bei den Bayern weder die Sprache der Spieler noch die der „Fans“.

Auch an runden Tischen kann man anecken. Vertikal betrachtet haben auch runde Tische Ecken! Das ist eine Frage von Standpunkt und Sichtweise!

Fleiß ist eine Investition mit unsicherem Ausgang. Faulheit zahlt sich sofort aus.

Viele Besitzer erzeugen lieber Neid als sich ihres Besitzes zu erfreuen.

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