Leon Neschle©

Das Buch der Sprüche: Teil 3

Es gibt zwei Wege zum wirtschaftlichen Erfolg: 1. Anders denken als die anderen und recht behalten. 2. Heute schon so denken, wie die anderen erst morgen denken werden. 

Weisheiten der Älteren gehen verloren. Es soll Jugendliche geben, die glauben, es gäbe einen zweiten Rudi Völler. (Hintergrund: Der Fußball-WM Song „Es gibt nur einen Rudi Völler“ von 2002)

Bedienung im Restaurant: Möchten die Herren noch Löffel? – Ich: Nur wenn Hasen dran sind!

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Leon Neschle©

Das Buch der Sprüche: Teil 1

Am Aschermittwoch 2009 begann ich mit der Aufzeichnung meiner „Statusmeldungen“ bei Xing. Jemand hatte mich aufgefordert, das zu tun. Von da an sind meine „Sprüche“ erhalten. Sechs Wochen davor sind ohne Aufzeichnung. Diese Sprüche sind verloren.

Die besten Sprüche entstanden bei meinen Hundespaziergängen mit Lucy. Sie sind daher Lucy der Hundeflüsterin gewidmet. Denn nach ihrem Tod wurden die Sprüche nicht besser. 

Die Sprüche sind ab 2009 chronologisch geordnet und leicht bearbeitet. Einige davon sind Zeugen ihrer Zeit und daher mit Hinweisen ergänzt:

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Leon Neschle 83

Auf, bei, nach, zu oder zum Aldi? Oder: Wie Ruhrdeutsch RICHTICH geht.

Ein Nachtrag aus dem Archiv!

Der (Bastian) Sick macht mich krank, auch wenn er kein Engländer ist. (Neschle)

Meine Heimatsprache ist Ruhrdeutsch! Nicht meine Muttersprache: Denn meine Eltern sprachen Hochdeutsch. Ruhrdeutsch lernte ich als Fremdsprache auf der Straße in Gelsenkirchen Schalke-Nord. 

Aber Ruhrdeutsch stirbt aus, ist schon fast tot. Und seit ich Kind bin, werden Witze darüber gemacht. Meist schlechte, die diese Sprache heruntermachen, weil die Witzbolde diese Sprache nicht verstehen können oder wollen, geschweige denn beherrschen. Der bekannteste Ulk geht nach Sick[1] so: „Jeder kennt den Witz mit dem Manta-Fahrer, der auf der Suche nach einem Supermarkt neben einem Türken bremst. ‚Ey, sag mal, wo geht’s hier NACH Aldi?‘, fragt er. ‚ZU Aldi‘, verbessert der Türke. Der Manta-Fahrer guckt verdutzt: ‚Was denn, schon nach sechs?‘“

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Au … Aufschrei 73

JEDE Maut diskriminiert Ausländer –
JEDE oder KEINE!

Denkhilfe für dumpfe EU-Schädel und deutsche Regierungsblödel

Kürzlich meldeten Zeitungen wieder Behauptungen der EU, die DEUTSCHE PKW-Maut diskriminiere Ausländer. Sie sei daher „chancenlos“ in der EU. Man schüttle daher in Brüssel nur den Kopf über die deutsche Maut-Debatte.[1]

Die deutsche PKW-Maut diskriminiert tatsächlich Ausländer. Doch nur, wenn man allein auf die Einnahmen achtet. Falsch ist, dass NUR die DEUTSCHE PKW-Maut Ausländer diskriminiert. Das tut JEDE Maut oder, wenn man die Ausgaben einbezieht, KEINE. Konsequenz für die EU: Schafft JEDE Maut ab, auch existierende Mautsysteme in Österreich oder sonstwo (Neschle wäre dabei!) oder erlaubt ALLE, sofern sie nicht unverhältnismäßig sind zum Aufwand, den ausländische und inländische Autos auf den Straßen verursachen:

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Au … Aufschrei 72

Statt stattlichem Lohn oder staatlichem Mindestlohn unstattliche stadtliche „Aufwandsentschädigung“

Multiple Staatsheuchelei und zu viel Bürgertoleranz

Es gibt einen staatlichen Mindestlohn von 8,50 pro Stunde. In Essen gibt es auch einen stadtlichen von 1,25 pro Stunde, plus drei Flaschen Bier pro Schicht, warmes Essen und Tabak zum Selbstdrehen für das Säubern der Stadt durch Suchtkranke[1]. Beides sind keine stattlichen Löhne und der stadtliche Lohn verstößt augenscheinlich gegen den staatlichen Mindestlohn. Doch so ist das heute: Gesetze gelten für alle, nur nicht für die Behörden des Staates, von dem die Gesetze gemacht werden.

Unser Staat hat sich daran gewöhnt, nach Belieben zu handeln und für seine Bürger alles zu sein, nur kein nachahmenswertes Vorbild. Er ist vielmehr das Musterbeispiel für schlechtes Benehmen geworden. Er verlangt von den Bürgern, sich Gesetzen zu beugen und Usancen zu wahren, die er selbst nicht einhalten will. Beispiele gefällig:

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