Leon Neschle©

Das Buch der Sprüche: Teil 8

Willst Du die USA verstehen, / musst Du dort in Kirchen gehen!

Religion ist Medizin für den Geist. Ein wenig kann helfen, zu viel macht krank, zu oft macht abhängig.

Inder-Kinder Krippe: „Emma“ stellt die „Amme“ auf den Kopf und „Ella“ „Alle“. An Ton kriegt Anton nie genug und Albert albert.

Zum Opa wird man gemacht. Man darf sich nicht selbst dazu machen!

Käse-Verkäuferin: Möchten Sie kosten? – Ich: Was kostet es, wenn ich koste? – Sie: Kosten Sie nur wenig, dann kostet es nichts. – Ich: Wenn es nichts kostet, koste ich.

Paradox: Viele Männer fühlen sich von nackten Frauen angezogen.

Beim Ehrenmord mordet man nicht aus Ehre, man mordet die Ehre. Aus! 

Bei π-Raten fällt mir keine Antwort ein. (Gemeint ist die Piraten-Partei)

Wer selbst keine Fehler hat, darf sie bei anderen suchen. 

Meldung „Nena sagt Tournee ab“ – Wann findet die Tournee jetzt statt? – Irgendwie, irgendwo, irgendwann.

Höhepunkte im Zeitungsdeutsch: Ein Kandidat „erleidet hohe Zustimmung“, ein anderer „erfreut sich allgemeiner Ablehnung“. 

Siemens macht Ernst mit Frauenförderung: Hieß ja immer schon Sie-mens und nicht Er-mens.

Alkohol konserviert fast alles, außer Geheimnisse.

Hohe Absätze sind die Lösung für das weibliche Problem, größere Männer zu wollen und mit denen auf Augenhöhe zu sein.

Sie: Wie Shell kann da was passieren? – Er: Ach, Esso alles Aral!

Einige sind trotz Insolvenz zahlungsfähig, wenige trotz Impotenz zeugungsfähig.

Beim „Flaschen“-Drehen kann man an die „Falschen“ geraten. (Buchstabendreher!)

In der Angst, Sklaven Europas zu werden, haben sich die Briten zu Sklaven ihrer Banken gemacht. 

Neues vom Sado-Macho: Das Genus von Genuss ist männlich. Das von Genius auch. 

Alles verliert durch Wiederholung. Alle verliert durch … . All verliert … . Al … . A … 

Gute Aussichten? Wie kommen die Jungfrauen ins Paradies? Werden sie da gezüchtet, ist es akzeptabel. Bleiben sie zu Lebzeiten auf Erden übrig, wohl kaum.

Natürlich kann die Welt von den Deutschen lernen, den Gebrauch von Badetüchern am Pool.

Politiker müssen in der Demokratie dauernd die Hosen runterlassen, damit man ihr wahres Gesicht erkennt.

Politische Problemlösungen: Man kann Kranke nachhaltig heilen, indem man sie umbringt. Die werden nie mehr krank.

Kim Jong IL(L) is Kim Jong Dead now.

„Wulff kommt nicht zur Ruhe“, schreibt ausgerechnet die Presse. – Fragt der Folterknecht beim Foltern: „Bist Du immer noch nicht schmerzfrei?“

Noch während Herr K. Werbung für Duftkreationen hörte, ließ er laut einen fahren. So leicht lassen wir uns durch die Werbung verführen!

Jetzt, wo die Weihnachtsvorbereitungen fast abgeschlossen sind, könnte sogar Ostern kommen.

Am wievielten Advent ist Ostern?

Ich: Warum gibt es keine Weihnachtsfrau, keine Nikola oder Magd Ruperta? – Sie: Da bekommen unsere Kinder doch ein falsches Frauenbild. – Ich: Beim Männerbild ist das egal!

Kleine Dinge verliert man eher als große. Doch ein großer Ruf geht leichter verloren als ein kleiner.

Die Armen können oder wollen nicht; die Reichen könn(t)en, aber wollen nicht. Mittelschichtler können kaum mehr, wollen auch nicht mehr, aber müssen.

„Was mich nicht umbringt, macht mich härter“, sagte er und soff sich die Birne weich.

Ich: Um den Weihnachtsbaum wird zu viel Lametta gemacht. – Sie: Lamento?! – Ich: Wir tanzen nicht. – Sie: Das wäre Flamenco! – Ich: Ist bei uns, wenn der Baum brennt.

Immer mehr deutsche Firmen und Behörden senden zu Weihnachten „Season’s Greetings“. Das sagt nichts, passt immer, ist unreligoiös und  politisch saukorrekt, aber saublöd. Denn irgendeiner oder irgendwas hat immer Saison. 

Auch in anderen Ländern hat man weiße Weihnacht nur, wenn man sich den Schnee durch die Nase zieht.

Der Nikolaus, der war schon da, / es fehlte seine Nikola. / Der Weihnachtsmann? Ich glaub‘ da schellt’s! / Doch sind‘s auch da nur Single-Bells.

Wacher Wald weckt Weihnachtshasen, / hastig hohe Hasennasen, / fröstelnd, frierend festbereit, / wieder weiße Weihnachtszeit? Speiet sanft so süßer Segen? / Nein! Nur nasser Nieselregen. 

All meinen KontaktInnen feine Festtage und einen frischen Start ins Neue Jahr!

Lichterkette, Christenmette / und bis mittags dann im Bette, / eine Gans, ne richtig fette, / eine Frau, ne wirklich nette, / ein Christkind, das die Welt errette: / das ist, da halt ich jede Wette, / was mancher gern zur Weihnacht hätte.

Heute kriegen viele Gaben, / die sie gar nicht nötig haben. / Es fehlt das Wichtigste beim Schenken, / das ist wohl bei den meisten … Denken.

Lasst doch die „Kinder an die Macht“, hat Grönemeyer einst erdacht. Als wär das Christkind nie gewesen. Hat der die Bibel nicht gelesen?

Der Tannenbaum, der Tannenbaum, / das ist ein rechter Tantentraum. / Der Weihnachtsmann wär da nicht schlechter, / wär der kein Fake, sondern ein echter.

Ich weiß gar nicht, wie viele Leute mich beneiden, weil sie in meinem Alter schon tot sind.

Die Venus ist ein Morgenstern / und auch den Dichter les‘ ich gern. / Doch Morgenstern – mich laust der Affe – / ist auch ‘ne alte Ritterwaffe. Wie kann ich Morgenstern noch lieben, / wenn einst mit ihm die Ritter hieben? (Der Dichter ist Christian Morgenstern.)

Ich brauche Ruhe! Bis zum Neuen Jahr werde ich hoffentlich noch von der Muße geküsst.

Niemand sagt heute etwas gegen die absurdeste Dummheit, solange sie politisch korrekt daherkommt.

Ich denk’ so oft an Doro, / doch ich hab‘ einen Noro-…/  Virus. Ich denk‘ das weiß se, / drum findet sie mich Sch… .

Nachhaltige Umweltwirtschaft ist ein alternativer Eingriff in die Natur, der heute Benzin auf Feldern wachsen lässt und früher versucht hätte, die Dinosaurier zu retten.

Krisengeschwätz und Krisengetöse, / wer nicht daran glaubt, hält man für böse. / Sagt einfach: Der Kerl ist dumm. / Doch meistens ist es anders rum.

Politische Korrektheit ist die perfekte Tarnung für effektive Diskriminierung.

Stets geflegt in deutschen Kammern, / unser Tiefgang mit viel Jammern. / Doch eigentlich erkennt man leicht, / das Dauer-Jammern ist nur seicht.

Wer erfand einst die Papaya? / Warn das nicht die alten Maya? / In nächsten Jahr am End‘ der Welt, / wird ihr Kalender eingestellt. / Es ist nun also nicht mehr lang / zum x-ten Weltenuntergang. 

Maya-Kalender sagt uns eben, / ein 2013 wird’s nicht geben. / Glück gehabt, erspart die Qual, / denn 13 ist ‘ne Unglückszahl.

Humor wird uns geballt / Sylvester an den Kopf geknallt. Wie soll man es auch anders machen, / im Neuen Jahr gibt’s nichts zu lachen.

Vom alten Jahr wir uns nun trennen, / das Neue wir noch gar nicht kennen. / Doch zeigt deutsche Demographie: / vom Altenjahr trenn‘ wir uns nie.

Glaubt man nur der deutschen Presse, / gibt’s 2012 was auf die Fresse: / Schon wieder lauern Riesenkrisen, / der nächste Crash, die schlimmste Pest, / immer geglaubt, doch nie bewiesen. / Und sind wir da nicht krisenfest, / dann feiern wir ein Krisen-Fest.

„Krise“ (Was sonst?) in der ersten Schlagzeile des Neuen Jahres in der RP: Was wäre mit Wandel, Veränderung, Umschwung, Stagnation, Verschlechterung? Alles „Krise“ oder was?

Gibt man der Arbeit einen Sinn, / schwindet sie geschwind dahin. / Aus ist’s mit der Arbeit Bürde, / weil man nichts lieber machen würde.

Meine Kaffeemaschine hat immerhin einen Satzbehälter, manche meiner Studenten stammeln nur zusammenhanglose Wörter.

Jemanden, der keinen Humor hat, kann ich gar nicht ernst nehmen.

Der Deutschen Sprache leidet stärker darunter, dass die Deutschen sich ihrer nicht mehr bemächtigen als dass andere der deutschen Sprache nicht mächtig sind.

NRW fordert von Unis nicht mehr Promotionen, sondern mehr Frauen: Rot-Grün schaut zwischen die Beine statt zwischen die Ohren. 

Erwartet man, dass eine Beziehung eingeht, wird man sie nicht eingehen. Doch erst wenn man sie eingeht, weil man meint, sie geht nicht ein,  kann sie eingehen 

Pressefreiheit ja! Mit der Freiheit, Fehler zu machen. Aber hat man in Deutschland je gehört, dass sich Journalisten freiwilig und öffentlich zu eigenen Fehlern bekennen?! Von allen anderen fordern sie genau das!

Die deutsche Presse will alle Welt zur Rechenschaft ziehen und versteckt sich selbst hinter einer  „Pressefreiheit“, die ihre Verantwortung negiert. Es gibt aber keine Freiheit ohne Verantwortung, auch nicht für die Presse!

Der deutschen Presse fehlt die Moral, die sie bei anderen sucht und einfordert.

Früher haben die Deutschen gegen die Bild-Zeitung demonstriert, heute lassen sie sich von ihr regieren.

Ein Volk, das wochenlang kein größeres Problem kennt als den privaten Hauskredit seines Präsidenten, ist entweder sehr glücklich oder hat eine miserable Presse.

Im Fall Wulff erkennen sogar die Linke, die SPD und die Grünen: Die Bild-Zeitung lügt doch nicht und hat es auch nie getan. (Man sucht auch da nach kognitiver Konsonanz!)

Die Mittelschicht trägt den Erfolg (Indien, China) und er-trägt den Niedergang (Europa).

Ich: Deine Rede wirkte sehr ungehalten. – Er: Ich hab doch gar keine Rede gehalten. – Ich: Sag ich doch!

In einem großen Netzwerk bleiben auch kleine Fische hängen.

Nachhaltig falsch ist auch nachhaltig.

Die Presse will das Opfer Wulff und macht so lange weiter, bis sie den Wulff erlegt hat. Der letzte Wulff in freier Wildbahn, zu wild, zu unsicher, zu klein gemacht, auch von sich selbst.

Klare Tendenz: Künftig entscheidet die Presse auch, mit wem Gabriel, Künast, Roth, Steinmeier, Merkel, … befreundet sein dürfen. 

Nach den vielen Pressekampagnen kriegen wir für dasselbe Geld noch schlechtere Politiker oder gute Politiker werden deutlich teurer. 

Die Presse hat vom Bundespräsidenten „rückhaltlose Aufklärung“ verlangt. Hat er „rückgratlose“ verstanden?

Die einzigen Institutionen, die hierzulande noch lebenslange Strafen verhängen, sind die Presse und das Internet. Dazu muss man nicht mal gemordet haben.

Dem Deutschen Volke: Ich BILD Dir Deine Meinung!

Woher nehmen manche die Dummheit, so frech zu sein, und die Frechheit, so dumm zu sein?

Falls Wulff nicht zurücktritt: Wer hat dann Themen für die deutsche Presse? Vorschläge dringend an BILD! Die geben fast wie immer das neue Thema vor.

Beim Skat behaupten viele, Jungfrau geworden zu sein. Es wäre ein Wunder, wenn sie es nicht geblieben wären.

Ich: Bewusstseinsbildung beginnt unbewusst, ehe sie bewusste Seinsbildung wird. – Er: Ganz schön geheideggert!

Der Nikolaus, Knecht Ruprecht, der Weihnachtsmann und die Engel: Alle sind nicht verheiratet. Darf man sich da über den Trend zum Single wundern?

Oxymora, pleonastisch. Selbständig angestellte Gedanken waren oft seltene zentrale Eckpfeiler unbedachter Überlegung.

Vorsätzliches Handeln wird besonders hart bestraft. Besser keine Vorsätze! Auch keine guten!

Die Presse macht sich angeblich Sorgen um die Würde des Präsidenten und schickt ihm über 500 Anfragen zu einem Privatkredit. Sie sorgt sich nicht, sie besorgt es ihm.

Die Scheinheiligkeit der Journalisten im Fall Wulff erkennt man daran, dass sie alle Journalisten- oder Presserabatte gern in Anspruch nehmen.

Zur Selbstreinigung nach den eigenen Kriterien, sollte die Presse alle Journalisten benennen, die schon einmal Presserabatt in Anspruch genommen haben und so Vorteile aus ihrer Position gezogen haben! – Da bleibt sicher keiner ungenannt!

Seriös ist die Presse erst, wenn sie nicht nur als Meute stark ist.

Standard & Poors have poor standards and a BAB (BIG AMERICAN BIAS) 4 2 save 1derful low interest rates 4 Americas debts.

Während der Bauer Gülle auf den Acker fährt, müssen seine Nachbarn prüfen, ob ihre Abflüsse dicht sind. Sollte man vielleicht diese Dichtigkeitsprüfung auf Politiker ausdehnen und dort das Gülleloch stopfen? (Alle Hausbesitzer sollten ihre Abwasserleitungen auf Dichtigkeit prüfen lassen, oft für mehrere tausend Euro.)

Das Komma ist hier schon fast egal: BILD zu lesen, heißt (,)nicht (,) im Bilde zu sein.

Das „verrückte“ Auslassungszeichen und die Veränderung in der Filmbranche: Früher „Manche mögen’s heiß“, heute „Manche mögen s’heiß“.

Gleichgültigen Menschen ist alles gleich gültig, doch gleichartige Menschen sind nicht alle gleich artig.

Die Risikoexperten werden durch ihr Gehalt zum Risiko für ihre Unternehmung. 

Der liebe Vater Staat ist ein legitimierter Wegelagerer, Schläger, Dieb und Hehler. Ein Liberaler redet das nicht schön, ein Rechter oder ein Linker schon.

Neue Offenheit im Zeitalter des World Wide Web: Die PiratenPartei ist die erste, die sich in ihrem Namen zu Verbrechern bekennt.

Mein Glückskeks 2012 sagte: „Wer Dein Schweigen nicht versteht, versteht auch Deine Worte nicht“. – Die Wahrheit kann einem auch aus dem Keks gehen. Und auf den Keks!

Viele Zitate, die einem Politiker zugeschrieben werden, sind ihm selbst vorher von einem Ghostwriter „zugeschrieben“ worden. Da guttenbergen sie alle.

In diesem Winter gab es am Niederrhein und in Holland mehr Schnee in den Nasen als auf den Straßen.

Die meisten Vorreiter haben nicht mal ein Pferd. Sogar die Spitzenreiter nicht!

Ist echt Logo! Über dem Schriftzug „Die Linke“ schwebt ein rückwärts gerichteter roter Pfeil und am Ende steht unten ein Punkt wie dickes Schwarzes Loch. 

Man sollte die Schuld nie beim Gegner suchen, sondern bei vielen Gegnern.

Meldung „Polizeiautos in Magdeburg angezündet“ – Für den Terror von links gibt es noch keine rechte Erklärung.

Er: Wir ziehen alle an einem Strick! – Ich: Hoffentlich in derselben Richtung und hoffentlich lassen die am anderen Ende nicht los!

Ein Schuh ohne Absatz kann ein unverkaufter Schuh mit Absatz sein.

Im Fall Wulff gibt es sogar schon Vorwürfe über seinen Umgang mit Vorwürfen über seinen Umgang mit Vorwürfen.

Kann man jemanden nicht mit den wahren Gründen aus dem Job jagen, sucht man sich andere: Bobbycars oder Kochbücher, Wurstzipfel oder Pfandbons. (Zu der Zeit wurden in vielen Fällen Menschen aus nichtigen Gründen entlassen.)

Wir sind ein Volk von Erbsenzählern, das den Blick für die Erbsensuppe verloren hat.

Die Forderung nach Drogenfreigabe ist der verzweifelte Versuch der Linken, ihrer inneren Spießigkeit zu entfliehen.

Deutschland leidet an chronischem Waschzwang, wenn es sauber ist. Und es bewirft sich selbst mit Dreck, wenn es nur ein wenig schmutzelt. 

Reden Erbschleicher von „entfernten Verwandten“, kann es schon mal ein ermordeter Vetter sein.

Schwarmintelligenz meint intelligente Schwärme, nicht intelligentes Schwärmen, denn das wäre ein Widerspruch in sich.

Entdeckung und Enthüllung war gestern. Heute ist Journalismus Produktion von neuen Nachrichten.

Man sollte der Wissenschaft mal mit dem Faust auf den Kopf hauen.

Sie: Nimm es nicht krumm! – Ich: Es läuft bei mir gerade eben nicht eben gerade. 

Mit der Meute begonnen und genau so beendet: Doch beim Thema Wulff blieben viele Fragen noch offen: Hat er als Kind beim Mensch-ärger-Dich-nicht geschummelt? Da weiß man ja, wie so was endet. (Achtung: Ironie!)

Der Fall Wulff wird bis zum Wulff-Fall getrieben.

Es gibt die absurdesten Dinge: Ich lese gerade einen Krimi, da ist ein Herr Esser ein Trinker.

Mir muss nur die Minderheit der Klugen zustimmen, nicht die Mehrheit der Dummen. Aber ich bin ja auch kein Politiker.

Feldspieler können mal auf einer anderen Position spielen, Torhüter sind unverrückbar. Genau deshalb sind sie so verrückt.

Nicht alles, was sich wiederholt, ist schon Stil.

Die Haute Couture hat den Laufsteg, die Haute Politique das Rednerpult. Beide präsentieren kaum Tragbares.

Internet ist, wenn das Versagen der Rechtschreibung kultiviert wird.

Ich weiß nicht, wo ich derzeit mehr russische Kälte empfinde: beim Wetter oder bei der Syrien-Entscheidung. (Zum Eingreifen Russlands in Syrien)

Die Schuppenwirkung von Head and Shoulders wird für mich ein Geheimnis bleiben. Als ich noch Haare hatte, gab es die Marke nicht.

Internet ist, wenn Spott zum Massensport wird.

In „NEPAL“ findet man die „ALPEN“ ganz verrückt.

Sätze, die die Welt bewegen, tragen keine Fußnoten.

Ich habe nie ein Problem damit, wenn der beste Mann eine Frau ist oder die beste Frau ein Mann. Aber die Quote?!

Ich:? Ist Karl Lagerfeld nicht Musiker? – Sie: Du meinst Klaus Lage? – Ich: Und Karl Lagerfeld? – Sie: Der komponiert nur Duftnoten. – Ich: Also doch Musiker!

Mancher ist schon fertig, bevor er angefangen hat.

Es gab immer schon Nitrate und Filtrate. Heute gibt es auch „Fla-trate“. Doch die immer falsch gesprochen, so wie „Flätt-Räht“.

Umwelttipp zum Winter: Würde jeder vor seine eigene Tür pinkeln, könnte man eine Menge Streusalz sparen.

Eine Unmenge Leute denkt, „Unkosten“ sei ein „Unbegriff“, denn er bedeute „keine Kosten“. Aber weil das eine „Unmenge“ denkt, denkt das zum Glück keiner.

In der Baumschule gibt es Sitzenbleiber. Die kriegen in meinem Garten noch eine Chance.

Internet ist, wenn komplexe Themen hundertmal häufiger von Idioten kommentiert werden als von Kennern.

Ich kannte einen Mann, der litt an Amphorismus. Ich konnte mir keinen Vers darauf machen, aber wie besessen sammelte er alte Henkelvasen.

Für das vom Steuerzahler geraubte Geld organisiert der Staat selbst die Wäsche.

Obwohl auch bei einer „fairen“ Klausur 40% durchfallen, glauben nach einer „unfairen“ 100% der Studenten, sie hätten eine faire bestanden und nur die Unfairness der Klausur sei verantwortlich dafür, dass 40% die Klausur nicht bestanden haben.

Das gute Image privater Hochschulen ist vor allem dem Grundsatz zu verdanken: „Scheiße nie in Deinen eigenen Garten!“ Jeder Hund kennt diesen Grundsatz, Studenten öffentlicher Hochschulen nicht. Sie scheißen auf ihre Uni und merken nicht mal, wie sie sich damit selbst schaden.

Die meisten Kommentatoren im Internet kennen andere Leute ganz genau und wissen alles über sie. Viel mehr als über sich selbst!

Ein Geheimnis kann nur so lange nützlich sein, bis man dafür getötet wird.

„Von der Soffjetunion lernen, heißt siechen lernen“, sagte man in der DDR, in der EU sagt man das von Griechenland. Da siecht man auch statt zu siegen.

Bachelorismus ist die Krankheit, bei der Büffeln das Verständnis ersetzt und der Wunsch nach Bestehen der Prüfung den Wunsch nach Bestehen im Leben.

Auch als Politiker darf man Fehler machen, man muss sie nur als Vorzüge darstellen können.

Außerhalb des Fußballs werden Eigentore von den Toren selbst geschossen.

Um einer Sache auf den Grund zu gehen, muss man tief in sie eintauchen und lange die Luft anhalten. Doch das gibt es kaum mehr, denn wir leben in einer kurzatmigen Zeit!

Die Welt des deutschen Spießbürgers ist voller Skandale, doch der größte ist, dass irgendjemand mehr verdient als er.

Ich habe mich mal beschwert, weil die Frauenparkplätze näher am Einkaufszentrum lagen als die Behindertenparkplätze. Bin ich doch frauenfeindlich?

Der Herdentrieb funktioniert meist als Dummheitsverstärker.

PDF-Datei
This post was downloaded by 5 people until now.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.