Leon Neschle©

Das Buch der Sprüche: Teil 5

Infolge eines großen Lauchangriffs konnte man auf den großen Lauschangriff verzichten. Man konnte ihn durch alle Wände hören. (Lauch bläht!)

Die Linke: Heute noch Einheizpartei, morgen wieder Einheitspartei. 

Das fortschrittliche Bayern benannte schon lange seine Straßen nach Frauen, z.B. die Resi-Denz-Straße: 

Wie kann man bei einem Vulkanausbruch von „höherer Gewalt“ sprechen? Es ist doch „tiefere Gewalt“! (Zum Ausbruch eines Vulkans auf Island)

Sorgt die Flugasche der Vulkane für eine Veraschung oder für eine Verarschung der Menschen? (Zum Aufschub meines Fluges wegen eines Vulkanausbruchs)

Hätte Island derzeit so viel Asche wie Asche, wollte es noch mehr davon.

Ich spielte beim Skat mal einen Gran Canaria mit Vieren. Aber wo war das nur? (Als es mit dem Heimflug nicht klappte wegen des Vulkans auf Island)

Frauen, die mit ihren Absätzen klappern, sind auf der Suche.

Jemand, der seinesgleichen sucht, kann nie jemand finden. Außer er geht in sich und selbst da ist es nicht leicht.

Früher hatte man einen Beruf, heute einen JoB, Jux ohne Berufung. 

Wer ständig redet, sagt nie etwas Großes. Aber wer nie groß was sagt, kann auch mal was Großes sagen. (Zum Vorwurf, ich sei immer so schweigsam)

Sie: Da spielen sie Schach. – Ich: Die Schachmatiker? – Sie: Die Schachmattiker!

Meinem Herzen schulde ich am meisten. Es hat mir das Meiste gepumpt.

Mancher setzt sich zum Lesen gern eine Brille auf, ich setze mich zum Lesen gern auf eine Brille. (zu meiner Neigung, ein Buch mit auf die Toilette zu nehmen)

Der Praktiker weiß nicht, was er tut. Der Theoretiker tut nicht, was er weiß.

Man wird heute sogar von ehrlichen Leuten betrogen. Denn wer rechnet noch mit Ehrlichkeit?

Mein Deo ist billiger geworden! Möchte keiner mehr so riechen wie ich oder will der Produzent, dass bald alle so riechen?

Sagt einer „Aber ich sag‘ ja nichts“, hat er schon alles gesagt.

Sie: Er sagt, er sagt immer, was er denkt. – Ich: Aber denkt er auch immer, was er sagt? Dann wäre es schlimm!

Wer nachhaltig nicht nachhaltig ist, ist auch nachhaltig. Kannst Du das nachhalten?

Mist isst man nur, wenn der Mist vorher durchs Gemüse ging. Aber wir trinken Wasser, ohne dass es vorher durch die Traube ging.

Auf einem Plakat in einem Museum in England in riesigen Buchstaben: SEX. Darunter winzig „Now that we have your attention, kindly note: No smoking is permitted inside this building!“ Jeder ging hin zu dem Plakat, um es zu lesen. Jeder hat sich die Botschaft gemerkt.

Sprechstundenhilfe beim Arzt: Hier wird jeder gleichbehandelt. – Ich: Aber nicht jeder gleich behandelt.

Vor der Wahl hat noch jeder die Wahl, nach der Wahl hat sie keiner mehr.

Rot-Grün-Blindheit kann auch ein politisches Problem sein. Fragt sich, wer darunter leidet.

Politische Arithmetik gefühlter Wahlgewinner: Gewinnt ein Gegner erst 5:1, beim nächsten Spiel aber nur noch 4:2, hat er das Spiel „eigentlich“ verloren.

Sprachkünsteler halten sich oft für Sprachkünstler. Bei mir hält sich das in Grenzen.

Ab einem gewissen Alter hält man Sanitätsgeschäfte für Dessousläden.

Der Verdacht „Ich kriege die Krise“ ist der sicherste Weg dahin.

Ich kenne einen Friedhof, in dessen Nähe muss man Schrittgeschwindigkeit fahren. Das ist schlecht fürs Geschäft.

Fahrverbot: Betreibt der Richter dann nicht Steuerhinterziehung?

Der eine ist ehelos; der andere trägt sein Ehelos. Wer ist besser dran?

Richtfest: Da steht das Haus ohne Dach und alles an ihm ist gut bedacht.

Es gibt zwei Arten von Robbenjägern: Die einen ziehen Tierbabys das Fell über die Ohren, die anderen treten einem FC Bayern-Star auf die Füße.

Angesichts des Öldesasters im Golf von Mexiko erhalten Begriffe wie „Thunfisch in Öl“ oder „Ölsardine“ eine neue Bedeutung.

Das Ausgefallenste an mir sind nicht mal meine Haare.

Die Deutschen richten sich in ihrer Sprache so ein wie in ihrem Wohnzimmer: verschnörkelt, fad und geschmacklos.

Die Ökos reden so nachhaltig von „nachhaltig“, dass „nachhaltig“ keinen nachhaltigen Eindruck mehr hinterlässt.

Es gibt Hotels, da erholt man sich. Danach muss sich der Geldbeutel erholen.

Leiden Sie unter Flatulenzen? – Nein, und Sie? – Nur unter Ihren!

Eine Frau sagte ihrem schnuppernden Hund, ich sei „Pfui“. Schon war ich ein Underdog.

Schönheitschirurgen planen mit dem Verunstaltungskalender.

„Bestreitet“ eine Mannschaft ein Spiel, spielt sie dann so schlecht, dass sie leugnen muss, es je gespielt zu haben?

Journalist wurde von meinen Studenten eher der gescheiterste als der gescheiteste.

Sie: Bei der WM in Südafrika machen sie Krach mit Vuvuzelas. – Ich: Klingt wie die afrikanischen Enkel von Uwe Seeler.

Sind frühere Wehrpflichtige nach Verkürzung der Wehrpflicht Zuvieldienstleistende?

Mein Fußball-Kommentar beim Stand von Null zu Null: Wenn das Spiel so weitergeht, endet es Null zu Null.

Masturbation in der Psychologie: An der Spitze der Maslowschen Bedürfnispyramide steht die Selbst-Verwirklichung. Aber warten Bedürfnisse am Ende nicht auf „Befriedigung“? (Zur Fehlleistung einer Studentin, „Selbst-Befriedigung“ an die Spitze der Pyramide zu setzen)

Unsere Gesellschaft sollte solidarisch sein, aber bitte nicht solid arisch.

Im deutschen Tor steht doch der Adler*. Neuer trägt ihn auf der Brust. – *Name eines Torwartkonkurrenten

Vor einem Spiel gegen Serbien: Serben bringen Glück!

Presse: Deutschland kann im nächsten Spiel gestärkt auflaufen. – Ja, das Team muss auf den verletzten Klose verzichten. 

Sie: Wie geht das Spiel aus? – Ich: Mit der Fernbedienung.

Deutsche Fahnen wehen derzeit vor allem bei denen, die mehr von diesem Staat bekommen als sie an ihn abgeben. (Über die vielen Deutschlandfahnen in Sozialsiedlungen)

NRW ist kraftlos, auch weil sie die Kraft nicht los wird. (Gemeint ist die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, eine meiner früheren Studentinnen.)

Die ausländische Presse kommentiert deutsche Fußballspiele permanent mit Kriegsvokabular. Sie lässt die Panzer rollen und ist sich nicht mal selbst peinlich.

Eine echt „sichere Vermutung“, im Internet gefunden: „Ich vermute, dass es sich wahrscheinlich um ein offensichtliches Fake handelt.“

Bei der WM in Südafrika: Es wird eng für England und arg für Argentinien.

Sie: Wie geht’s? Wie steht’s? – Ich: Beides gut: 4:1.

Bei Single-Treffs „Alles kann, nichts muss“, bei verkrampften Zeitgenossen „Alles muss, nichts kann“.

Er: Ich habe zehn Kilo abgenommen. – Ich: Wem?

Heute glaubt jedes Arschloch, einen ungestraft „Arschloch“ nennen zu dürfen. Welch ein Arschloch!

Paradoxes im WM-Fieber: Deutsche Linke stehlen türkischen und arabischen Migranten die Deutschlandfahnen.

Wenn sie ins Endspiel kommt, gehört die deutsche Elf zu den Favoriten.

Erwartung eines Niederländers zum Spiel: „Die Uruguayer werden sich ganz aggressiv hinten reinstellen.“

Für die Holländer hat schon einmal ein Deutscher die Spanier geschlagen. Wilhelm von Oranien-Nassau heißt heute Schweinsteiger!

Wenn wir gegen die Spanier nicht gewinnen, saufen wir denen ihren Wein weg.

Deshalb kommen einem die Holländer oft spanisch vor: Wenn man Rot und Gelb mischt, entsteht Orange. 

Engländer: It looks a bit weird. – Ich: Aber es wird, es wird …

„Ihre Lieferung ist versandet“ wurde mir angekündigt: Zum Glück wurde sie versendet oder versandt.

Ich dachte immer BLÄHTON wäre was für Politikerreden, nicht für Pflanzen.

Das ständige Anfertigen von Präsentationsfolien lässt Unternehmensberater zu Sprachidioten werden. (Erfahrung mit einer externen Doktorandin)

Mag die Regierung von kurzer Dauer sein: Pöstchen und Pensionen haben alle.

Bei 32 Grad versagt schon die Klimaanlage im ICE: Warum sagt der Engländer da „ICE-TRAIN“?

Einen schlechten Gehilfen muss man mit einer Gehhilfe abfinden, damit er geht.

Feminisierung der Gesangswelt: Die Sängerin war toll, aber der Sängerich …?

Moderne CDU-Fahrräder: Mit wenig Backenbremsen vorne und hinten, aber viel Rücktritt.

Das Internet erlaubt allen, ihre Geisteskrankheit auszuleben und andere zu infizieren. Und nicht alle sind immun.

Bei Tieren sollte man es bei Paten-Tieren lassen und das Patentieren lassen. Gibt es erst Patenttiere, ist es nicht mehr weit vom Patenonkel zum Patentonkel.

Schüler, die in der Schule als überfordert gelten, sind von ihren Eltern überfördert.

Strenge Katzenzucht in gerader Linie bringt Inlines-Kater hervor.

Meldung: Clearasil-Hersteller schluckt Kondom-Giganten Durex. – Guten Appetit!

Sie: Am alten Haus steht „Verkauft“. – Ich: Wer hat sich denn da verkauft?

Sie: Ist der Mond heute voll? – Ich: Nee, zwei Bier braucht er noch bis Vollmond.

Ich regne damit, dass es rechnerisch wird. Oder umgekehrt! 

Heißt die Sanierung von Unternehmungen so, weil sich die Sanierer daran sanieren?

Brillen-Paradox: Ohne Brille kann ich meine Brille nicht suchen, mit Brille brauche ich es nicht.

Presse: Wanderer stürzt in Schlucht – Sarkastisch-philosophische Frage: Ist er im Moment des Stürzens noch Wanderer?

Warum freut sich auch der Schirmherr, wenn es nicht regnet?

Soziale Unwucht pflanzt sich fort: Nach immer mehr Alleinerzogenen gibt es immer mehr Alleinerziehende. (Das soziale Problem der Einkindfamilien)

Niemand kann von der deutschen Presse erwarten, dass sie aufbaut. Nur dass sie aufbauscht oder zerstört. (Zum negativen Duktus der Presse)

Ich kann nicht mehr lachen, wenn Hörfunksprecher von der „Laugh-Parade“ sprechen. (Gemeint ist die „Love Parade“ nach der Katastrophe von Duisburg.)

Der Engländer spricht von „Mankind“, weil auch bei ihm der Mann immer Kind bleibt.

Internationale Maßstäbe: Deutsche Topmanager suchen die Benchmark für ihre Vergütungen bei den Größten in den USA, für den Lohn ihrer Belegschaft bei den Kleinsten in China.

Was sie trennt: Linke wollen solidarisch sein, Rechte solid arisch. 

Der Biss in einen Kürbis ist für mich ein Pflichtbiss, kein Kürbiss. Ich mag ihn nicht.

Die Mittelschicht heißt Mittelschicht, weil sie die Mittel verdient und das Mittel ist, Hartzer am Kacken zu halten und Milliardäre am Spenden.

International thoughts: If you don’t express your thoughts in English, they are no longer thought to be thoughts at all. (Über das verlorene Wissen in allen Sprachen)

Lady Car Online ist pleite! Die Moral von der Geschichte: Frauenversicherer sind nicht immer auch Frauenversteher.

Wäre Gier allein verantwortlich für die Wirtschaftskrise, hätte man die Gier erst kurz davor erfunden. 

Am meisten schätzen wir das, was unschätzbar ist.

Urlaub ist besonders schön mit mitreißenden Mitreisenden.

Die ewige Sesamstraße: Wer, wie, was? In dieser Reihenfolge. Meist interessiert nur, wer etwas sagt, weniger schon, wie er es tat, und am wenigsten, was er sagte.

Ich: Ich werde es Dir versargen! – Sie: Meinst Du versagen? – Ich: Nein, versargen! Kiste drum und weg!

Fordert man Liability ein, fordert man Lie-Ability heraus: Verantwortung endet oft in der Lüge.

Isst man Nachtisch schon vor Tisch, ist es Naschtisch.

Er: Ich hab gerade mit‘ner „Fee-Mail“ eine hohe Rechnung bekommen. – Ich: Meine Females sind auch teuer. 

Wer hatte je gedacht gehabt, dass der Gebrauch des Plusquamperfekts einmal ein Zeichen prekärer Bildung wird?

Alterserscheinungen: Opa-Rationen werden kleiner, Ope-Rationen größer.

Kluge sind intrinsisch, Schlaue extrinsisch motiviert. Die ersten arbeiten einkommenslos, die zweiten haben arbeitsloses Einkommen.

Gehe ich betrunken zum Date, bin ich dann ein Alkoholfreier?

Sie: Du bist vielleicht witzig! – Ich: Ich habe doch gerade einen Gag niedriger geschaltet.

Die Börse ist pathologisch durch den geist- und seelenlosen Computerhandel!

Reputation ist das Problem des Informanten, Vertrauen das Problem des Informierten.

Ich: Ich war beim Ali essen. – Er: Du warst bei Ömer. – Ich: Und warum heißt es da „Türkische Spezi-ALI-täten“?

Exemplarisches Beispiel einer Schlagzeile in dämlichem Doofdeutsch: „HSV ist keine Top-Spitzenmannschaft“.

Meldung „Landgraf trainiert jugendliche Straftäter“. – Entwarnung: Nur im Fußball!

Fallpauschalen heißen „Fallpauschalen“, weil sie viele Krankenhäuser pauschal zu Fall gebracht haben.

Politiker kann nur bleiben, wer den eigenen (Ruf-)Mord überlebt.

Viele suchen nach der Grenz-Erfahrung, doch nur wenige werden Zöllner.

Ungeliebte Begleitung: Ich kotze jeden Augenblick unseres Zusammenseins voll aus.

Fiel mir bei Steinmeier ein: Wer seine Sympathiewerte erhöhen will, sollte eine Niere spenden oder sein Herz verschenken.

Bei allen, die herrschen wollen, ersetzt Radikalität deren schwache Intelligenz und ihr fehlendes Wissen.

Das Lebensmittel. Punkt. Die Lebensmittel. Punkt. Der Lebensmittel-Punkt.

Nur weil Sarrazin in der SPD ist, ist er noch lange kein Rot-Arier.

Hat eine Tiergattung keine natürlichen Feinde, bekommt sie den Menschen als unnatürlichen.

Ich: Der Wein ist vom Feisten. – Sie: Du meinst „vom Feinsten“? – Ich: Nee, von einem ganz dicken Winzer!

Werbung für eine Konditorei „Du kannst nicht widerstehen“, für eine Kneipe „Du kannst nicht wieder stehen“.

Neues Vorbild der USA? Jetzt erheben die Amerikaner Eintrittsgeld für ihr Land. Führen sie bald auch das Ampelmännchen ein?

Es ist mal wieder BAU, Business As Usual.

Eine Durststrecke ist der Abstand zwischen zwei Kneipen.

Stellt man einen Antrag auf Befangenheit, wird jeder Richter befangen, der es vorher noch nicht war. Kann er dann diesen Antrag noch ablehnen?

In Oberhausen wohnen Oberhausener, in Feldhausen hausen Feldhauser, in Recklinghausen gibt es Recklinghäuser, in denen keiner wohnt. (Drei Städte mit „hausen“, doch drei verschiedene Einwohner)

Wer die Federführung hat, muss „Oberindianer“ sein.

Menschen brauchen einen Sündenbock, um das Nachdenken über Tragödien zu beenden. Selbst wenn mehrere verantwortlich sind, sucht man nach dem einen.

Sie: Mach Dir keinen Kopf! – Ich: Ich hab ja an dem einen schon genug.

MP3-Player sind die Ohr-Schnuller alternder Kinder.

Früher zahlte die höchsten Steuern, wer am meisten verdiente; heute, wer sich ökologische Neuerungen am wenigsten leisten kann. (Über die unsozialen Wirkungen der Öko-Subventionen)

Ökologische Ironie: Wir sollten alle Kirchen, Burgen und Schlösser abreißen, weil sie den ökologischen Bauvorschriften nicht mehr entsprechen. 

Wird die Ausnahme zur Regel, gibt es in der Regel keine Ausnahme mehr.

Zum Glück ist die Tourismuswarnung häufiger als die Terrorismuswarnung. 

Sie: Liebe ist ein Prozess! – Er: Dann hör‘ auf, ihn mir zu machen.

Sie: Wie hast Du das geschafft? – Ich: Weiß ich nicht! – Sie: Hurra, dann haben wir einen Experten!

Togo ist der größte Kaffee-Erzeuger. Überall ist er „bekömmlich“, der Kaffee To Go.

Sagt der Zuhälter im Berliner Kellerbüro: „Unterm Strich zähl‘ ich“. (Werbeslogan)

Reales Zitat von einer reichen Lady: Man kann überall auf der Welt leben. Hauptsache das Personal stimmt.

Ab 1960 war Deutschland Einwanderungsland. Doch erst jetzt will es das sein, wo es schon zum Auswanderungsland wird.

Hat das Unternehmen Margenprobleme, hat der Unternehmer Magenprobleme.

Business-Leute darf man eher mitten im Vertragsabschluss stören als beim Golf.

Für dunkle Geschäfte braucht man ein helles Köpfchen.

Die Weisheit „Der Klügere gibt nach“ hat der Welt viel Dummheit beschert.

Atomare Katastrophe: Beim letzten Sinfonie-Konzert meldete der Geiger-Zähler den Totalausfall der Bratsche.

Findet einer an höchster Stelle Beachtung, kann das nur beim Herrgott sein.

Ich bekomme einen Dessous-Katalog von einem österreichischen Versandhändler unter der Adresse: „Frau Elschen Rainer“. (Rainer ist ein bekannter Nachname in Österreich.)

Kein Widerspruch: Entscheidungsträger muss man umso mehr beschränken, je beschränkter sie sind. 

Steuererhebung ist eine Erhebung des Staates gegen das eigene Volk.

Regierung warnt vor Hamsterkäufen. – Was wollen die Leute mit all den Hamstern?

In meinem Sakko steht „Camel active“. – Sie versonnen: Woher kennen die Dich?

Gegen die Nutzung von Beziehungen ist wenig einzuwenden, gegen ihre Aus-Nutzung schon.

An der Landstraße das Schild „Boxen frei“. – Schlägerei erlaubt? Pferdeboxen kostenlos? Weder das eine noch das andere!

Großer Erfolg lässt sich nicht kopieren! Es geht nicht zweimal auf dieselbe Weise, weil dieser Erfolg die Bedingungen dafür verändert.

Mit zunehmendem Alter kommt man sich gegenüber Gleichaltrigen immer jünger vor. Vielleicht sieht man aber nur schlechter.

Für ältere Frauen haben die Partnersuche und die Bestellung eines Sitzsacks immer mehr Ähnlichkeit.

Ein wirklich gutes Gedächtnis ist wie ein Sieb. Die flüchtigen Bestandteile gehen verloren.

Er: Die Jecken sind erwacht! – Ich: Wieso die Jecken? Es sind doch die anderen, die dauernd schlafen. (Am 11.11 um 11.11 Uhr)

Ignoranz ist die primitive Form der Arroganz. 

Wer zum Ausschuss gehört, gehört nicht in den Ausschuss. 

Auf dem Weihnachtsmarkt: Ich wäre mit einem Puff zufrieden, aber Puffer ist natürlich die Steigerung.

Bei der Zauberhaft sind die Gitterstäbe aus Faszination, bei der Zweifelhaft aus Misstrauen.

Wollen alle Menschen originell sein, gibt es bald keine Originale mehr.

Mancher muss sich erst besaufen, um die Dinge nüchtern zu betrachten.

Wenn ich zunehme, muss ich mich trösten. Wenn ich mich tröste, nehme ich zu. Wenn ich zunehme, … Das macht mich untröstlich!

Wer bei der Beförderung übergangen wird, bleibt an der Haltestelle stehen.

Kammer-Musik beengt mich immer; Kannmehr-Musik macht mich frei.

Attentäter sollten keine Attentate verüben, sondern sich ´dabei „verüben“.

Meldung „Magath will mehr Konstanz ins Spiel bringen“: Will Schalke jetzt ein Stück vom Bodensee oder da unten bleiben? (Der Süden ist unten.)

„You can leave your hat on“ ist die kleine Nacktmusik, die große ist ohne Hut.

Als der Fliesenleger sagte „Ich wär so gern Dein Kachelmann!“, hat sie ihm eine gekachelt. – Vorsorglich!

Beim Anblick eines „Kunstwerks“: Er: Kafkaesk, burlesk und grotesk. – Ich: Wer Kafka ist, weiß ich. Aber wer sind Burl und Grot?

„You can leave your hat on“ singt Joe Cocker. Wann singt Madonna „You can leave your socks on“?

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