Leon Neschle©

Das Buch der Sprüche: Teil 4

Nach der Vogel- (Luft) und der Schweinegrippe (Land) müsste jetzt die Herings- oder Garnelengrippe (Wasser) kommen.

Torwart-Ausraster in der Bundesliga: Was erwartet man, wenn einer sein halbes Leben im Straf-Raum verbringt?

Wir Deutschen sind die Angsthasen und die Neidhammel Europas. – Was denn nun? Neidhasen oder Angsthammel?

Wer Moral nur von anderen fordert, hat selbst Doppelmoral.

Wenn der Durchschnitt entscheidet, rangiert das Genie hinter den ausgewiesenen Idioten.

Wer ohne Witz ist, mit dem ist auch im Ernst nicht zu rechnen.

Wer nicht weiter denkt, denkt auch nicht weiter. 

Am Wochenende schlemme ich. In der Woche halte ich Diät. Es heißt ja auch „Inder-Woche“.

In „emanzipierten“ Krimis begehen Frauen mindestens 50% aller der Verbrechen und stellen 80% der Ermittler. 

Heute gelten diejenigen als die Größten, die den Massengeschmack treffen.

Der Bordellphilharmoniker ist die kultivierte Form des Puffmusikers. 

Mehr Gehalt? Dann geh halt!

Beim Bier liegt die Ober-Grenze unter dem Eichstrich.

Kartellamt verspricht: „Abgezockte Kunden werden entschädigt.“ – Kunden, die „abgezockt sind“ oder die „abgezockt wurden“?

Schlechter Karneval ist „organisierte Fröhlichkeit“, guter „organisierte Fröhliche“. 

Keiner kann zum Humor zwingen, zur Humorlosigkeit schon.

Nach dem Internet ist der Frisörladen der zweitgrößte Informationsmarkt. Ohne Haare ich bin davon ausgeschlossen!

Trainer: „Über die Meisterschaft werde ich nicht sprechen.“ – Journalist: „Das tun Sie doch gerade!“ – Trainer: „Aber ich werde es nicht tun.“

Selbst der kleinste Karnevalsprinz muss lachend von seinen Bonbons abgeben. Es ist eben nichts ohne Nachteil!

Eine Studentin kündigte mir schriftlich einen „Gliedehrungsversuch“ an. Da ist doch ein „h“ in der Suppe. Ich kann diese Ehre nicht annehmen!

Wenn wir einsehen, haben wir schon längst das Nachsehen.

Eine kaputte Glühbirne bringt mich schon aus der Fassung, beovr ich sie daraus gebracht habe.

Schläft die Wache, ist sie keine Wache mehr. Doch wacht die Schläfe, ist sie noch Schläfe.

Moralapostel und Tugendwächter sind die Speerspitzen der Verdächtigungsgesellschaft. 

Ich: Unser Hund apportiert nicht, er abortiert. Mitten auf‘m Rasen! – Ein Bekannter: Scheiße!

Keiner macht, was ich will. Keiner will, was ich mach‘. Und die anderen wollen machen, was ich nicht will. Was will ich da machen?

RWE-Motto: „voRWEg gehen“, nicht „voRWEg laufen“ oder „voRWEg denken“. Also zu langsam und nicht durchdacht?

Man sollte nur Verwandte heiraten! Seelenverwandte!

Multitaskingfähig?! So wie Schweizer Messer? Die sind multitaskingfähig, können aber nichts wirklich gut.

In meiner eignen Liga da bin ich immer Siga. Drum wechsle ich auch nicht für Geld in irgendeine andre Welt!

Gehst Du in Dich und ich in mich, dann such ich Dich und treffe mich.

Unmoral und Untugend werden allzu gern benutzt, um die Ziele von Moral und Tugend zu erreichen. 

Wissenschaftliches Denken endet meist an den inneren Grenzen von Modellen; männliches Danken an den äußeren Grenzen von Models.

Er: Du schreibst viel, aber hältst wenige Vorträge. – Ich: Es fällt mir nicht auf, wenn einer mein Paper weglegt. Aber wenn er den Saal verlässt!?

Ich: Es steht 17 zu 15. – Er: Das bedeutet im Handball gar nichts! – Ich: Außer dass es 17 zu 15 steht!

Ich: Ich bin krank. – Sie: Dann solltest Du was einnehmen! – Ich: Was denn? – Sie: Zum Beipiel mich für Dich! Dann haste ‘ne Krankenschwester.

Sie: Ich glaube an nichts! – Ich: Und daaas glaubst Du?

Zwei Schlagzeilen „Gewalt beim Fußball“ „Bayern ringt Werder nieder“– Spielen die kein Fußball mehr?

Telefonansage einer Ex-Prostituierten: „Keine Nummer unter diesem Anschluss!“

Sie: Die kommen aus Bremen, aber ich frag sie mal! … Kommen Sie aus Hamburg? – Die: Nö, aus Bremen! – Sie: Dachte ich mir!

Großstadt-Schickeria in D‘dorf: Samstag ab 11.30, Frühstück der Furchen-Fratzen. Ostentatives Nichtstun bis 16.30. Das ist der Luxus!

Den bulligen Vorsitzenden nennt hier jeder den „Vorschwitzenden“, die kleine Vorgängerin die „Vorwitzende“.

Schon früher gehörten „Schnee“ und „Koks“ zusammen. Aber als Gegensätze.

Sie: Saukalt draußen. – Ich: Man sollte die Grünen wählen. Vielleicht halten die ja ihr Wahlversprechen und es kommt der Klimawandel!

Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Kultur ist, wenn man’s trotzdem macht.

Motto für Bildung light: Ich will doof bleiben, wie ich bin!

Verdrehte Welt: Wenn Nebel uns das Leben trübt, der Elschen sich als Neschle übt.

Ver-Dichter im Geh-Dicht: Auf der Runde mit dem Hunde, fällt ein Reim mir leichter eim.

Die Kälte ist was für den Hintern, lass uns auf Malle überwintern. Denn sagen wir es mal ganz ehrlich, Haiti ist uns zu gefährlich.

Nur wenig von der Bestsellerliste landet auf meiner Bestellerliste.

Wahrheit ist heute dann Wahrheit, wenn jemand sie ausspricht, dem alle glauben. 

Lese-Material ist nur Ballast, doch Lese-Stoff lässt mich fliegen.

Man kann mir abnehmen, dass ich mir das Abnehmen gern abnehmen ließe.

Sie: Was verstehst Du unter Zahlwörtern? – Ich: Geld her! Raus mit der Kohle! Bitte überweisen Sie!

Zeitungsmeldung: „Weltwirtschaft erholt sich erstaunlich schnell“ – Hoffentlich auch vom Journalistengeschwätz!

Manager können von Fernsehsendungen lernen: Da gelingt sie mühelos: die Gehaltsreduzierung.

Ein kleiner Dreher und die großen Folgen: Eine russische Studentin sagte mir, ihr gefiele die deutsche Nationalhymne gut: „Einigkeit und Recht und Freiheit! Doch warum heißt es dann: Danach lasst uns alle sterben?“

Meldung: „Regierung will mehr Jobs schaffen“. – Wollen die Steve Jobs klonen? Ansonsten schaffen doch andere die Jobs.

Sei nicht selbst der Arsch in der Hose, den Du gar nicht hast!

Nur der leckt anderen die Schuhsohlen, der dort das Profil sucht, das er nicht hat.

In einer Reihe von Arschlöchern möchte man gern das letzte Arschloch sein.

Verheugen, Oettinger, Stoiber: Wenn wir alle Pflaumen nach Brüssel schicken, haben wir dort eine Monokultur, selbst unter den Früchtchen.

Wir unterscheiden uns nicht darin, dass wir glauben, sondern woran. 

Wenn den Behörden das Unrechtsbewusstsein fehlt, warten auf uns die Blockwarte.

Die Leute haben Angst, Geld auf ein Schweizer Konto zu überweisen, weil sie meinen, schon das sei Steuerhinterziehung.

Als die Menschen hässlicher wurden, erfanden rücksichtsvolle Maler die abstrakte Malerei.

Es gibt Handbücher, die schau ich nicht mal mit den Füßen an.

Warum werden unberechtigte Steuern und Steuerverschwendung nicht genauso bestraft wie Steuerhinterziehung?

An meiner Erkältung stört mich am meisten, dass viele „Softis“ um mich herumliegen.

Sie: Warum heißt eine Partei „Partei“? – Ich: Weil sie Partei ist! – Sie: Wie geht es dann ohne Klientelpolitik? – Ich: Mit der Einheitspartei der Linken!

Beleidigung unter Grünen: Du hast ja nicht alle Kröten im Tunnel!

Goethe ist ein Dichterfürst, Prinz Pipi ist kein dichter Fürst.

In der Politik kommt es nicht darauf an, was ist, sondern was die Leute denken und die Presse sie denken macht.

An eine Gruppe Studenten: Im Krimi werden Leute umgebracht, weil sie etwas wissen. Da sind die meisten von Ihnen ja gut geschützt.

Red Bull verleiht Flügel. – Mir würde schon ein Klavierverleih genügen.

Echtes Dorfgerücht aus Winnekendonk: „Beim Doktor wurde eingebrochen“. – Fakt: Der Doktor hatte ein Bein gebrochen.

Für mitteleren Verdienst muss man gut ausgebildet sein. Für niedrigen und für hohen reicht schon angelernt.

Jeder, dem ein Herz eigen: Herzeigen!

Kot-angens ist ein Wort aus der Fäkalsprache der Mathematiker.

Bei der Bahn zahlt man mehr, wenn man schneller am Ziel ist oder unnötige Umwege fahren muss.

Hartzer Käse stinkt auch in der IVer-Packung.

Energiefrage des kleinen Mannes: Was kostet ein Lichtjahr bei Eon oder RWE?

In der Theorie geht es um Auf-Bau einer neuen Gesellschaft, in der Praxis um Um-Bau der alten.

Jetzt, wo alle die Grippe haben, sind die Schweine ausgegangen und jeder hat nur noch Grippe.

Unser Alter soll von den Umdrehungen der Erde um die Sonne abhängen. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Die Linke will alle Parteispenden verbieten, weil sie selbst keine bekommt. Aus moralischen Gründen!

Welche Steuerdaten kann ich wo und für wie viel kaufen? Die Regierung sollte diesen Markt besser organisieren! Schließlich hat sie ihn geschaffen.

Heiner Geißler trägt so viel Moral zur Schau, da kommt man selbst mit Doppelmoral nicht aus.

Wie lange hat die Fete gestern gedauert. – Bis Mitternacht. – Und heute? – Bis um Fünf. 

Falen kann es als Nord-, Süd-, Ost- oder Westfalen geben. Aber was sollen Ostwestfalen sein? Kein Wunder, dass es Bielefeld nicht gibt!

Ostwestfalen ist wie Hochniedersachsen oder Unterobervolta, nur waagerechter. 

Früher hat man über einen offenen Hosenstall gelacht. Heute wird daraus eine unsittliche Annäherung.

„Ich bin‘s nur“, sagte der dicke Mann. „Nur? Das ist schon eine Menge!“

Die GmbH-Deutschen: Gesellschaft mit beschränkter Haltung oder Gesellschaft mit beschränktem Hirn?

Steueraffäre: Es gibt Leute, die verwechseln da rückhaltlose Aufklärung mit rückgratloser Aufklärung.

Gerüchte sind gesicherte Erkenntnis, wenn sie zweimal abgespeichert wurden.

Fällt etwas Wichtiges ins Wasser, verläuft alles im Sande.

Du musst so lange zum Arzt gehen, bis er selbst Deine Krankheit hat. Erst dann versteht er Dich.

Warum Dateninkontinenz beim Schweizer Bankgeheimnis? Es ist in die Jahre gekommen.

Die häufigste Form des Kannibalismus war immer schon das Kauen der eigenen Fingernägel.

Der Song ist ja noch da, doch man nennt es „RAUB-Kopie“. Bei Steuerdaten will der Jurist es nicht mal „Diebstahl“ nennen?

Was würde Jesus heute sagen? – Typisch, dass Heiner Geißler diese Frage stellt. Erstaunlich, dass er sogar die Antwort kennt!

Eishockeyreportage: „Zeitstrafe wegen Behinderung“ – Werden da Behinderte diskriminiert?

Ich bin zwar in Gelsenkirchen geboren. Aber ein Prolet bin ich aus anderen Gründen.

Student: Wozu raten Sie? – Ich: Ich möchte Ihnen als erstes raten, nicht zu raten! – Student: Und als zweites? – Ich: Raten Sie mal!

Mode geht bei mir nicht vor, weil ich vor der Mode gehe. Ich tue nicht, was Mode ist. Ich mache nur, was Mode werden könnte!

Ich muss leider zugeben: Aristoteles lässt sich besser zitieren als ich. Noch!?

Beliebteste Namen 2008 Leoni und Leon; 2009 Marie und Maximilian. Fortschritt! Buchstabe für Buchstabe: 2010 N. und N. …

Er: Ich bin praktisch immer hier. – Ich: Und theoretisch? – Er: Theoretisch nicht! – Ich: Auch die Praxis kann falsch sein und die Theorie richtig.

Zu oft und zu viel geistiges Junk Food und Dein Brägen setzt Speck an, Dein Geist wird träge und Du musst den ganzen Tag klugscheißen.

Das Internet ersetzt Schmierereien an Denkmälern und Einkerbungen an Bäumen. Jeder kann da sehen: Ich war hier!

Kollege: Ich werde langsam alt. – Ich: Sei froh, mir geht das zu schnell!

Sozialismus ist die wahre Staatsreligion, weil hier an den Staat selbst geglaubt wird.

Er: Ein glatter Typ, der seinen eigenen Nutzen für den aller ausgibt. – Ich: Ein Sozi-AALdemokrat?

Sie: Er ist zunehmend schöner geworden. – Ich: Würde er abnehmen, wäre er schöner.

Das Alter hat den Vorzug, nicht mehr jung sein müssen. Doch warum verstehen das so wenige?

Fußballkommentar: Die spielen heute wie im Altenheim. – Ist ja auch ein Heimspiel! 

Er: Alle Steuerhinterzieher in den Knast! – Ich: Und wer zahlt dann noch Steuern, um den Knast zu bezahlen?

Frage beim Augenarzt: Bin ich ein grauer Star oder hab ich schon einen?

„Informationsgesellschaft“ heißt nicht „Jeder ist informiert“, sondern „Jeder fühlt sich informiert“ und will deshalb überall mitreden.

Geistige Kinder sind schnell adoptiert, aber auch schnell verleugnet.

Früher hieß Presse „90 Prozent Fakten, 10 Prozent Spekulation“. Heute ist es umgekehrt.

„Per aspera ad astra“ heißt im Revier „Durch Dreck zum Speck“.

Von wegen: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie wird überall angegrapscht!

Was man wünscht, hält man für wahrscheinlich: Echte Fans wetten im Fußball immer auf den Sieg ihrer Mannschaft, auch bar jeder Realität. Umso öfter und umso größer dann die Enttäuschung.

Warum soll man menschliche Vorbilder haben, wenn es göttliche Superstars gibt? 

Wer Regen nicht mag, hat Wasser nicht verdient!

1. Hauptsatz der Telekommunikation: Der Inhalt eines Gesprächs verhält sich umgekehrt proportional zu seiner Länge. 

Das macht die Macht der Presse aus: Über unsere Zukunft entscheidet nicht, was ist, sondern was wir denken. 

Bei der Steuerprüfung stehen auch die ganz Großen unter der Fuchtel des kleinen Mannes von der Steuerprüfung. Wer das für gerecht hält, hat nie von Neid gehört.

Fiktives Interview: Herr Neschle, Sie sind doch ein ausgewiesener Experte der Marktwirtschaft … – Ausgewiesen? Nein, noch darf ich in Deutschland wohnen.

Fast hätte die „Bibel in gerechter Sprache“ neben Jüngerinnen die „Je-Suse“ erfunden. Oh, göttliche Gerechtigkeit!

Eine Prominente im Fall Käßmann: „Ein Mann wäre nicht zurückgetreten.“ – O.K. einer nicht, aber was ist mit allen anderen?

Ich lebe mit Frauen zusammen. Die duschen alle heiß, mit 38º. Ich mit 36º. Da bin ICH doch der Warmduscher.

Rankings, Ratings rauf und runter, man rankt und ratet doof, doch munter, alles kriegt nun Reihe, Klasse, ob es nun passt oder nicht passe.

Ich: Wie geht’s? – Er: Ich warte auf Nachwuchs. – Ich: Muss man nicht was dafür tun?

Er: Du isst da ein mariniertes Steak. – Ich: Kenn ich vonner Seefahrt. Schmeckt nach Meer.

Ehemalige DDR? Die gibt es doch noch! In den Köpfen vieler Leute.

Ich: Das Konzert findet morgen gar nicht statt. – Sie: Wieso? – Ich: Hier steht „Streichkonzert“.

Reporter: Der Spieler ist sauer, weil er die Bank drücken muss. – Was soll da erst sein Trainer sagen?

Ich: Wer erwartet auf die Frage „Wie geht es Dir?“ keine Antwort und schreibt „Ich“ immer groß? – Sie: Ein autistischer Egoist? – Ich: Nee, ein normaler Engländer.

Politik ist, wenn Wähler die Steuerzahler erpressen.

Ich: Man wächst mit dem Alter. – Sie: Ist das eine Weisheit aus dem Kindergarten? – Ich: Da stimmt sie auf jeden Fall.

Ich: Ich hab‘ abgenommen. – Sie: Das nehm‘ ich Dir nicht ab. – Ich: Nimmst Du mir denn zu, dass ich zugenommen habe?

Zählt man auch schlechte Literatur zur Belletristik? Müsste doch „Malletristik“ sein.

Es gibt Leute, die haben vom Elefanten nur die Füße gesehen und wollen einem den ganzen Elefanten erklären.

Sie: Ich koche uns mal ein Gericht. – Ich: Den Staatsanwalt bitte nicht so braun!

Humor soll der Mann haben. Aber wehe der Humor (be-)trifft die Frau, die sich den Humor wünscht!

Ich bin insolvent. – Freu Dich doch, dass Du nicht pleite bist!

Dieser Staat ist in einer ausgezeichneten Verfassung. Da fragt sich, warum er selbst so häufig dagegen verstößt.

Ich habe nie mehr Sexismus erlebt als bei denen, die angeblich dagegen kämpfen.

Bald gilt jede Institution als sexistisch, bei der keine Frau an der Spitze steht. Zumindest setzt sie sich diesem Verdacht aus.

Die Pressefreiheit erlaubt auch, Informanten zu verschweigen, die es gar nicht gibt. Sie schützt damit auch Fake-News.

Ein echter Lump weiß auch, wer zur Lumpenelite gehört.

Die Währung, mit der Politiker bestochen werden, heißt Wählerstimmen.

Frauen haben die besten Einfälle, Männer schaffen die kühnsten Entwürfe.

Nicht die Erzeuger, die Vermarkter machen den Profit,. Da geht es Wissenschaftlern wie den Landwirten.

Abnehmen als solches ist keine Kunst: Waschen, Rasieren, Nägel kürzen.

Gegen die Amigo-Wirtschaft: „Liebe Deine Feinde!“ heißt es in der Bibel, „Hasse Deine Freunde!“ in der Presse. Denn Freunden darf man nur noch Nachteile gewähren!

Ich bin Perfektionist: Wenn ich schlecht bin, dann richtig schlecht.

Engländerin in München: What is a Backshop? – Ich: It’s a Bakery-Shop! – Ich: In the back? – Ich: We don’t know! – Sie: Oh, you crazy Germans!

Er: Politiker ist der am wenigsten angesehene Beruf in Deutschland. – Ich: Dann hat dieses Land ja die Politiker, die es verdient!

Was sind schon Namen? Seekuh und Walross sind Verwandte, aber Seepferdchen gehören in einen anderen Stall.

Schlagzeile „Wiener Philharmoniker: Frau als Konzertmeisterin“. – Hatten die alternativ an einen Mann gedacht? Als Konzertmeisterin?

Wo wir einst die Fachleute stellten, brauchen wir heute chinesische.

Ich: Ein sehr mannschaftsdienlicher Spieler. – Er: Aber er verliert immer den Ball. – Ich: Habe ich gesagt, welcher Mannschaft er dienlich ist?

Geschlechterforschung befasste sich einst mit Adelsfamilien, heute mit der vollständigen Ver-geschlechtung des ganzen Menschen.

Mancher hängt zur Osterfeier an die Bäume kleine Eier. So wird wahr der Birke Traum, nun ist sie ein Eichenbaum.

Vorbei ist nun die Osterfeier und alle haben dicke Eier. Der Hase, dem sie einst gehörten, bracht‘ sie, weil sie beim Rammeln störten.

Warum wir Ostern feiern? Es schlüpften Hasen einst aus Eiern so wie im Meer die Flunder. Das ist das Osterwunder! 

Es gibt keine Osterfeier ohne dicke Ostereier. Wer keine dicken Eier hat, der feiert Weihnachten anstatt.

Meldung: „Nato strebt Osterweiterung an“. – Oster-weiterung? Das ganze Jahr Ostern?

Selbstgerecht ist einer, der sich selbst nicht gerecht wird: Ironie oder wird sich da die deutsche Sprache selbst nicht gerecht?

Sie: Räum Deinen Fehler doch mal ein! – Ich: Mein Fehlerregal ist schon voll..

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