Neschle-Depeschle 19

Schöne neue Dach-Decker-Republik

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Für den kleinen Hunger zwischendurch: Der schnelle Einwurf in den Strafraum

Saarländer Déjà-vu: Erst Hohn-Ecker dann Lach-Fontäne? (Neschle selbst)

Jetzt wird er wild, der Oskar. Nicht der Matzerath aus der Blechtrommel, den kaum der Grass wachsen hört! Auch nicht der verliehene Statist Oscar vom Film. – Nein, der fabelhafte Lafontaine, der schon früher Neigungen zum Rotlicht hatte. Der stellt jetzt ganz auf Rot um.

Oskar will jetzt Deutschlands Familiengesellschaften enteignen. Allererste sollen Maria-Elisabeth und ihr Sohn Georg sein. Die Schaefflers! Sie haben zu viel geschaeffelt! Denn so der rotbraune Oskar: „Kein Mensch kann in seinem Leben zehn Milliarden Euro auf verfassungsmäßige Weise anhäufen.“ (Hat er so gesagt!)

Oho! Lafontaine als oberster Verfassungsschützer und oberster Verfassungsrichter! Der macht nun kurzen Prozess mit den bösen Schaefflers! So kurz, dass es gar keinen Prozess gibt. Die Sache ist nämlich klar: Was Oskar nicht kann, das kann auch kein anderer! Geschätzte 10 Milliarden! Also: Standrechtliche Verurteilung durch Oskar ohne Prozess! Die Strafe ist verhängt. Von Oskar höchstselbst: Völlige Enteignung! – Autsch! – Was geschieht dann erst, wenn Oskar nach der Machtergreifung ans Ruder dieser Republik kommt? Dagegen war die DDR ein Schlaf-Affenland!

Das Rot enthält bei dem „Fremdarbeiter“-Feind Oskar immer eine gehörige Portion Braun (Woher kommt eigentlich „Lafontaine“? Ich schreib’s auf, ich hab „Le Pen“ dabei!). Kein Wunder, dass der keinesfalls senile Helmut Schmidt dabei zum Hitler-Vergleich kommt. Nur langweilen solche Vergleiche, weil sie überstrapaziert sind: Oskar L. ist einfach der Oskar L. und als solcher schon schlimmer genug.

A. Warum zeigt die rote Pfeilspitze im Logo „Die Linke“ nach hinten?

Schaut man sich das Logo der Linken an, so prangt über dem „i“ eine Pfeilspitze in Rot. Die Designer dieses Logos müssen feinsinnige Scherzbolde gewesen sein, richtige Spaßvögel. Denn sie ließen die Pfeilspitze für Lach-Fontäne und Co.nach hinten zeigen. Genau so gehört diese Pfeilspitze nämlich auch dort hin!

Sie weist zurück in die rote Vergangenheit skrupelloser Ideologen, die in der späteren Dach-Decker-Republik das geschafft haben, was die Russen mangels Munition im Krieg nicht mehr vollbrachten: Ganz Ostdeutschland in Schutt und Asche zu legen und zu einem beigegrauen Paradies der Werktätigen umzugestalten, zu einem Elysium, in dem es nach Braunkohleheizung und Zweitakter-Sprit stinkt. Schon damals erhielten die Linken dazu tatkräftige Hilfe aus dem Saarland: von vorne „Er“ und hinten „ich“ Hohn-Ecker, dem Dachdecker und Schalmeispieler aus Neunkirchen (Saar), ausgerechnet in der Max-Braun-Straße geboren. (Wie bei Oskar: Wieder die falsche Farbe!)

Honeckers saarländische Reinkarnation „Oskar“ schafft jetzt sogar in ganz Deutschland Gerechtigkeit. Er will den Familiengesellschaften das Geld wegnehmen und es an „die Belegschaften“ verteilen. Den Verteilungsschlüssel dazu hat er schon in der Tasche. Selbstgefertigt und mit sich selbst abgestimmt! Das ist offenbar ein Universalschlüssel, der bald in jedes „Familien-Schloss“ passen soll.

Doch fangen wir an beim Grund für Oskars Aktion und gehen wir mit ihm hinweg über die Opfer zu den begünstigten Beschäftigten bzw. beschäftigten Begünstigten:

  1. Den Grund liefert für Oskar der nicht „verfassungsmäßige“ Einkommenserwerb der Familie Schaeffler, von der forschen Marie-Else und dem kleinen Schorsch. Doch wie kommt Lach-Fontäne zu dieser Erkenntnis des nicht „verfassungsmäßigen“ Erwerbs? Ganz einfach und ohne jeden Einzelnachweis: Weil es anders gar nicht sein kann! Das sagt ihm schon sein sozialistisch-emotionales Bauchgefühl. Das kennt er gut! Das spricht er auch bei seinen Zuhörern an!Oskars Umverteilung des „un(recht)mäßigen Reichtums“ an die Belegschaft ist nach seiner Ansicht wohl „verfassungsmäßig“. Denn die Enteignung und anschließende Verteilung an die Belegschaft muss ja wohl „verfassungsmäßig“ sein, wenn Oskar sich mit diesem Umverteilungs-Vorschlag zum Hüter des Grundgesetzes emporkürt. Wieder so ein sozialistisches Bauchgefühl!Oder zeugt nur von Oskars mäßiger Kenntnis dieses Grundgesetzes und von mäßigem Respekt davor, weil dieses Grundgesetz solche despotischen Staatseingriffe ins Eigentum aus gutem Grunde untersagt. Jedenfalls braucht es dazu deutlich mehr Begründung als Oskars bloßes Bauchgefühl, von welchen sozialistischen Gerechtigkeitsverwirrungen es auch immer getragen sei.Denn das ist eher das Predigen grund- und begründungsloser Gewalt, wie wir sie aus der Dach-Decker-Republik kennen. Reicht ein oskarisches Bauchgefühl nach seiner „Machtergreifung“ dann auch, um Neschle oder sonst wen einzusperren, weil die anderer Meinung sind als der fabelhafte Oskar?Schon das Wort „verfassungsmäßig“ ist verräterisch, denn ein solch mäßiger Umgang mit dem Grundgesetz ist sicher selbst nicht „verfassungsgemäß“.
  2. Warum gerade die Schaefflers? Oh, die waren ja nur ein Beispiel für alle Familiengesellschaften! Die anderen kommen bald der Reihe nach dran bis wir beim kleinen Handwerkerbetrieb und der Besitzerfamilie angekommen sind. „Vergesellschaftung“ nennt sich dieses Spiel.Früher waren bei den provinziellen Spießer-Sozialisten die internationalen Konzerne im Fokus der Vergesellschaftung. – Haben wir doch eine „neue Linke“? Warum sind plötzlich die Familiengesellschaften dran? – Ganz einfach: Familiengesellschaften sind zur Zeit die „hidden champions“ unserer Wirtschaft, seitdem das angestellte Management die großen Kapitalgesellschaften gegen überzogenes Honorar durch Spekulationen, Skandale und kurzfristiges Denken im Takt der Aktienkursschwankungen und des Shareholder-Value zugrunde richtet. Familiengesellschaften stehen traditionell für Nachhaltigkeit und Solidität. Die setzt sich in diesen unsteten Zeiten eben durch.Es ist allein dieser Erfolg, der sie in den sozialistischen Bauchgefühlen verdächtig macht und verdammenswert zudem. Das kann nicht mit rechten Dingen zugehen und darum müssen die Erfolgreichen vernichtet werden. Wer gut ist, wird gleichgemacht und das hat der Oskar dann auch gleich gemacht.Es kommt dem Oskar gar nicht in den Sinn, dass für gute Produkte, die massenhaft werden, bei entsprechender Organisation auch massenhaft Geld anfällt. Dabei muss nicht einmal jemand in einen Arbeits- oder Liefervertrag gezwungen werden. Das machen die alle freiwillig, ganz ohne Maffia-Methoden.Was aber geschieht, wenn wir Oskar gewähren lassen und diesen Wahnsinnigen nicht stoppen: Mit den Familiengesellschaften zerstört Oskar nicht nur ihr soziales Engagement in Stiftungen, sondern auch deren Willen, in diesem Land noch unternehmerisch tätig zu sein. Ließe man Oskar gewähren, wäre es wie in der DDR nach dem Krieg. Die beigegraue „Zukunft“ wäre auch uns vorgezeichnet. Für ganz Deutschland! Heute können die Unternehmer nicht mehr nach West-Deutschland ausreisen und dort ihre Aktivitäten entfalten. Sie müssen raus aus Deutschland!Das will der Oskar letztlich und da ist Neschle gespannt, wie dieser Rotlicht-Spanner selbst statt ihrer die Wirtschaft organisieren und flottmachen will. Statt einer angeblich geschädigten Belegschaft gibt es ein geschädigtes Deutschland. – Lach-Fontäne? Ja sicher, wenn es nicht so traurig wäre!
  3. Wer soll nämlich das Geld bekommen, das der Oskar den Schaefflers „verfassungsmäßig“ wegnehmen will? „Die Belegschaft“!!! Welche Belegschaft denn? Allein die von Schaeffler oder auch die von deren Zulieferern und Kunden? Und hat der Oskar nicht die Auto-Käufer vergessen, deren Spritkisten die viel zu teuren Schaeffler-Teile enthalten?Der hohe Gewinn von Schaeffler könnte allerdings auch so entstanden sein, dass die Zulieferer ein „zu geringes Entgelt“ erhielten oder die Kunden einen „zu hohen Preis“ zahlen mussten! Warum also nur die Schaeffler-Belegschaft begünstigen? Und was ist mit denen, die gestorben sind? Bekommen die Erben da etwas? Und zählen nicht auch Frau Schaeffler und ihr Sohn zur Belegschaft? Dann ist es ja nur eine Frage des Verteilungsschlüssels, den Oskar ein wenig korrigieren will? Aber warum das überhaupt?Dieser Verteilungsschlüssel wird in einer Marktwirtschaft täglich tausendfach bestimmt: durch freiwillige Arbeits-, Miet- und Lieferverträge. Und genau dieser komplexe Mehrfach-Schlüssel soll laut Oskar nicht „verfassungsmäßig“ sein, sondern nur der Verteilungsschlüssel aus seinem Bauchgefühl? Dann könnte ja am Ende die ganze Marktwirtschaft gegen das Grundgesetz verstoßen! – Nachtigall ich hör Dir trapsen!!! Oskar!? Du meinst eine ganz andere Verfassung! Eine, die Du Dir selbst ausgedacht hast, Du kleiner Despot!Das gesamte Marktergebnis von Jahren wäre, wenn es nach Oskar geht, durch einen offenbar von ihm selbst oder seiner Linken vorgegebenen Schlüssel zu korrigieren. „Die Linke“ ist auch bei den Arabern für Hygiene zuständig. Aber sie ist auch das schmutzige Händchen und das stinkt immer ein wenig.Für diese schöne neue Wirtschaftsordnung bekommen wir aber dennoch den Oscar in der Kategorie „Bester animierter Spielfilm“. Denn Oskar L. allein weiß, was „gerechte Verteilung“ ist! Die darf er allein gegen die ganze Nation durchsetzen und gegen jedes Ergebnis des „marktwirtschaftlichen Spiels“.Lieber Oskar! Nehmen wir doch mal ein Fußballspiel, das 11:0 ausgegangen ist. Wie dazumal das von Borussia Mönchengladbach gegen Schalke 04! –Das kann doch nicht mit rechten Dingen zugegangen sein! Da muss von den Gladbachern gegen sämtliche Fußballregeln verstoßen worden sein! Die Tore und der Sieg müssen ihnen deshalb genommen werden, wirst Du sicher sagen Oskar.Daher geht es mit Dir an den roten Tisch, wo Du den Vorsitz führst. Du entscheidest dann so wie bei den Schaefflers, dass die 11 Tore dem FC Schalke 04 gutgeschrieben werden. Dich stört dabei nicht, ob danach noch jemand Lust am Fußballspiel hat. Du erklärst den FC Schalke 04 nachträglich zum Sieger der 11:0 verlorenen Partie. Und hier muss Neschle Dir alter Lach-Fontäne ausnahmsweise mal zustimmen: Es soll nicht der Bessere gewinnen, sondern immer nur Schalke. – Aber wie stellst Du Dir die Liga danach vor?

Oh Oskar! Welche Anmaßung, welche Hybris? Oder wie stand es in der „Post von Wagner“ an Oskar: „Ich denke, dass man Ihren Lebenslauf einem Psychiater übergeben muss, der uns Ihre Person erklärt. Ich kann es nicht.“

B. Der Dachdecker ist weg, nun sind die Dächer gedeckt

Diese Überschrift ist nicht so gemeint, wie sie klingt. Normalerweise glaubt man, die Dächer sind in Ordnung, weil der Dachdecker da war und sie repariert hat. Aber der Dachdecker, der hier gemeint ist, heißt Honecker. Bei ihm waren die Dächer kaputt, weil der da war. Der hat einen solchen Dachschaden in seiner provinziellen Dach-Decker-Republik hinterlassen, dass die anderen Dachdecker jahrelang Arbeit hatten.

Es soll nun ja vorkommen, dass Pyromanen bei der Feuerwehr sind und das Feuer selbst legen, damit ihre Truppe was zu tun hat. Eine solche Art „Feuerteufel“, nur eben für Dächer, war Erich Honecker. Man sagte sogar, er habe am Ende sogar selber einen Dachschaden gehabt.

Die Dächer sind deshalb in Erfurt, Magdeburg, Wittenberg oder Rostock erst gedeckt worden, als sie den Dachdecker Honecker verscheucht hatten mit Rufen wie „Wir sind das Volk!“. Neschle hat sie neulich noch gesehen: die frisch gedeckten Dächer. In ganz Ostdeutschland! Sogar in Prag, vom Hradschin hinunter hat Neschle nur neue Dächer gesehen.

Neschle hat nach der Fahrt über üppige und frisch geteerte Autobahnen mit langen Auffahrten auch die neu gepflasterten Einkaufsmeilen der Städte in Ostdeutschland besichtigt. Die waren mit Natursteinen gepflastert, einzeln verlegt und eingeklopft. Solche konnte sich weder Neschles Nachbar leisten, als er neulich seine Auffahrt pflasterte, noch manche Stadt im Westen, die weiterhin hoch verschuldet, aber fröhlich für ihre „Solidarität“ zahlt, während Dresden schuldenfrei ist.

Trotzdem heißen die Straßen im Osten nur „Straße der Völkerfreundschaft“ oder „Straße der Solidarität“. Dabei sind die meisten heute „Straße des Solidaritätszuschlags“. Dennoch hat Neschle nicht eine einzige Straße gefunden, die so hieß: „Straße des Solidaritätszuschlags“. Dabei klingt das gut. Und es ist ja auch wahr.

Ja, ja! Undank ist der Welt Lohn! Und darum wählen die Ossis den Wessis zum Trotz gern „Die Linke“, die mit der rückwärts in den spießigen Dach-Decker-Staat gerichteten Pfeilspitze. Jetzt ist nämlich fast alles wieder ganz ganz. Jetzt kann man ja mal wieder in Sozialismus machen, damit man einen Grund hat, alles dann wieder Kaputte noch einmal ganz zu machen. Und wieder ganz von vorne.

Nur noch Kubaner und Nord-Koreaner zeigen uns, wie das der Sozialismus macht mit dem Kaputtmachen des Unkaputtbaren und dem Schaffen eines Anfangs für den neuen Anfang. Weil es da den neuen Anfang noch nicht gibt! Dabei gehörte unser Osten in der Disziplin des „Kaputtmachens ohne Krieg“ einst zur Weltspitze! Der Oskar Lach-Fontäne wird uns da sicher wieder hinführen und dieses Mal den Westen mitnehmen, wenn erst mal alle Familiengesellschaften enteignet sind. Wir müssen ihn nur wählen den wahnsinnigen Oskar!

Die Kapitalgesellschaften werden dann nach der Machtergreifung wieder „Volkseigene Betriebe“. Die gehören natürlich trotzdem nicht dem Volk, sondern „Der Linken“, wo Oskar das Sagen hat. Dann kann er so richtig schön verteilen, was er enteignet hat. Und jeder Deutsche bekommt, was er verdient, wenn er so doof ist und den Oskar wählt. Lach-Fontänen wird es dann aber nicht mehr geben!

Der Oskar, der ist von den Linken,

jeder der reich ist, tut ihm stinken.

Auf jeden Fall wenn er hat mehr,

denn Reichtums Maßstab das ist er.

Und jetzt zeigt dieser Lach-Fontäne

den Schaefflers seine linken Zähne.

Will ihnen zehn Milliarden nehmen,

denn diese Schaefflers soll’n sich schämen.

Häuft solchen Reichtum man ist klar,

es nicht „verfassungsmäßig“ war.

So stiehlt der Oskar den Familien

ihr Geld und auch die Immobilien.

Vielleicht lässt er sie überleben,

doch zehn Milliarden soll’n sie geben,

weil er allein weiß, das ist wichtig,

wie man das Geld verteilt hier richtig.

Auch wenn er sie nicht aus dem Weg schafft,

ihr Geld das hat dann die Belegschaft.

Es geht vorbei ihm am Gesäß,

ob was er tut auch rechtgemäß.

Ob er mit seiner ganzen Hetz

nicht selbst verletzt das Grundgesetz.

Oh, glaubt es mir, Ihr lieben Leute,

der ist des Wahnsinns fette Beute.

Nach hinten zeigen seine Linken,

wo Trabis übers Pflaster stinken.

Oh Sozialismus das ist gutt,

kriegt alles wieder schön kaputt.

Er führt uns alle froh zurück

in die Dach-Decker-Republik.

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