Leon Neschle©

Das Buch der Sprüche: Teil 13

„Bitte nicht eintreten!“ stand auf der Tür. Gemeint war aber nicht die Tür, sondern der Raum dahinter. Doch wie soll der Mensch das wissen? Steht „Bitte nicht essen!“ auf der Pelle, ist ja nicht die Wurst gemeint. 

„Art Gallery“ stand am schäbigen Schaufenster in München: „Das ist wirklich nur eine Art Galerie“, dachte ich.

Das deutsche Handballteam hat bewiesen, dass man gewinnend verlieren kann.

Anti-Diskriminierung: Deutsche dürfen Witze über Deutsche machen. Ausländer dürfen Witze über Ausländer machen und über Deutsche. Männer dürfen Witze über Männer machen. Frauen dürfen Witze über Männer machen, aber auch nicht über Frauen. Ergebnis: Deutsche Männer dürfen nur Witze über sich selbst machen.

Brüderle: „Sie können ein Dirndl auch ausfüllen“. – Sexistisch? Doch nur, wenn Brüderle das Gegenteil behauptete oder es zu einem Mann gesagt hätte.

Gut, dass sich zum Sexismus von Brüderle fast nur Expertinnen melden. Feminismus ist ja unverblümter Sexismus als Lebensstil. Da kennt man sich damit aus.

Gedanken beim Plagiatsverdacht: Da schavant mir nichts Gutes.

Der Schavanismus beschwört Zitierfehler und Plagiate. Doch wichtig für die Qualität einer Doktorarbeit ist am Ende, was ohne die Plagiate an originären Inhalten bleibt.

An alle Erbsenzähler: Es entscheidet nicht die Zahl der Erbsen, sondern die Qualität der Suppe.

Frage des Plagiators: Fußnoten? Warum soll ich Füßen denn Noten geben?

Die LINKE will Gehälter über 500.000 mit 100% besteuern: Deutschland schafft den Profi-Fußball ab. 

Höfliche deutsche Anrede? Wenn „Sie“ ein männliches Er ist, ist er trotzdem eine weibliche „Sie“. Wären Männer Frauen, würden sie sich über diesen Sexismus beschweren.

Frage an einen Macho: Warum haben gerade Frauen oft kalte Hände und Füße? – Seine Antwort: Weil sie zu oft den Mund aufmachen und da geht Wärme verloren.

Predigt einer wieder die Vernunft, langweilt es. Predigt er wider die Vernunft, wird es spannend. Vielleicht setzt sich Vernunft ja deshalb nicht durch!?

Im „Primat der Politik“ zeigt sich allzu oft der Affe.

Chemie hat heute einen schlechten Ruf, sogar wenn die Chemie stimmt.

Mit dem Hunde im Bunde purzeln Pfunde, Runde um Runde, Stunde um Stunde. 

Die Presse berichtet regelmäßig über die Ausnahme, aber nur ausnahmsweise über die Regel.

Der Ausdruck „Linksintellektuelle“ impliziert, dass es „Rechtsintellektuelle“ überhaupt gibt. Die gibt es aber nicht, aber ich habe Zweifel auch bei den Linken.

Über jemandem, der nur langsam auf den Punkt kommt: Er trieft ins Schwarze.

Tiere trinken nicht über ihr Limit. Trotzdem sagen wir „saufen“, wenn wir unser Limit nicht kennen. Wie ungerecht sind wir da zu den Tieren und wie gerecht zum tierischen Durst!

Auf Schalke hat der Neuer „Torhüter“ gelernt. Da gab es viel zu verhüten. In der ersten Saison bei Bayern hat er auf „Torwart“ umgeschult, weil er länger auf den Ball warten musste. Jetzt ist er sogar nur noch „Torsteher“. Doch zur Weltmeisterschaft werden wir wohl wieder einen „Torhüter“ brauchen.

Der Sozialismus war immer schon die richtige Ideologie für den falschen Menschen. Doch um den richtigen Menschen zu machen, auch die falsche Ideologie.

Warum hasst die Linke die „Reaktion“? – Weil das Gesellschaftsmodell der Linken immer schon an der Reaktion der Menschen scheitert!?

Gib dem Staat höhere Steuern und er macht noch höhere Schulden. Denn dadurch wird er optimistischer, dass er diese Schulden künftig bedienen kann.

Ein erhellendes Interview von Frau zu Frau, mit großer Enttäuschung: Sie als Frau achten doch, anders als die Männer, auf die inneren Werte. Wie sieht denn Ihr Traummann aus? – Groß soll er sein, groß! – Meinen Sie nicht doch lang?

Bei einer Sitzung des Fachbereichsrats ein Kollege: Du kommst noch zu Deiner eigenen Beerdigung zu spät. – Ich: Schön wär‘s, aber wo gefeiert wird, bin ich immer pünktlich. (Zu meiner Neigung, ständig zu spät zu kommen)

Motto aller politischen und religiösen Extremisten: Maßregeln statt Regeln mit Maß. 

An die Asiaten: Rettet die Nashörner, kauft Viagra! Fünf Euro pro Packung für den Nashornschutz.

Will eine Frau „ungeschminkt die Wahrheit sagen“, was will sie dann wirklich: a. die ungeschminkte Wahrheit sagen oder b. den Mann nach dem Sex beleidigen?

Ein Buch über Denkfehler: Sein Verfasser macht den Denkfehler, er könne Denkfehler erklären, indem er nur die englischen Begriffe dafür nennt.

Wer behauptet, den Willen Gottes zu kennen, stellt sich über ihn.

Das schiefe Lied der Presse: Große Parteien ändern ihre Strategie, kleine Parteien „fallen um“, wenn sie genau dasselbe tun.

Ich las auf einem Buch „Der Sarg“. Das habe ich verstanden. Auf einem Sarg habe ich noch nie „Das Buch“ gelesen. Ich würde es nicht verstehen. Warum verstehe ich das eine, während ich das andere nicht glauben mag, wo doch beides falsch ist. Denn ein Buch ist ein Buch und ein Sarg ist ein Sarg.

Gerade hat mir jemand Frühlingsgrüße geschickt: Bei uns ist aber noch Spätling oder Winterhintern.

Ich: Können Frauen neidisch oder missgünstig sein? – Sie: Ich habe nie von Neiderinnen oder Missgünstiginnen gehört. – Ich: Da sieht man wieder mal, wie schlecht die Männer sind! Oder wie sexistisch unsere Sprache die Laster verteilt.

Neulich las ich, was man bei einem Heiratsantrag beachten sollte. Es fehlte nur das Wichtigste: Bist Du (schon oder noch) verheiratet?

Moralisten sind imstande, für einen „guten Zweck“ zu töten. Schon deshalb traue ich ihnen nicht.

Erfolg ist oft das Ende der Gemeinsamkeit: Erst wollen alle die Prinzessin befreien, dann will jeder sie heiraten.

Wie man sich seinen Glauben erhält: Mit dem Waldsterben fing er an, an die Grünen zu glauben. Danach brauchte er das Ozonloch und die Erderwärmung. Seit diesem Winter spricht er von „Klimawandel“, damit er sich selbst nicht wandeln muss.

Geld kennt keinen Respekt. Das Einreißen der East Side Gallery zeugt davon.

Die schnelle Freundschaft: Kaum per Du, schon perdu. 

Frauenquote: Gut oder schlecht? – Beides: Gut für die Schlechten, schlecht für die Guten.

Heute sprach ich in der Uni über Unisex. Doch ich meinte nicht Unisex, als ich „Unisex“ sagte. Ich meinte Unisex.

Ich hatte etwas Heikles gesagt. Da schaute mich ein Verwandter unverwandt an und erklärte sich damit für genverschieden.

Die Grünen wollen Steuersünder härter bestrafen. – Ihre Berufspolitiker müssen ja davon leben. – Steuerverschwender sollen nicht stärker haften. – Ihre Berufspolitiker müssten ja damit leben.

Da sah ich das Foto vom Seniorentanz mit dem Wiegeschritt. Als ich „diesen“ Schritt machte, war ich gerade Vater geworden und es war ein Schritt zur Wiege.

Es gibt nichts Größeres als ein kleines Baby.

Sie: Der ist voll okay! – Ich: Aber nüchtern unerträglich?

Menschen können nur sehen, was sie haben, und nicht sehen, was sie nicht haben. Doch warum hat man den Eindruck, es sei umgekehrt?

Wenn jemand fehlt, ist er nicht da. Doch wenn er nicht da ist, fehlt er nicht unbedingt. So war das für mich bei Peer Steinbrück auf dem Familienunternehmertag.

Lässig kann zulässig sein, aber zu lässig ist nicht zulässig.

Früher pfiffen es die Spatzen von den Dächern, heute steht es im Internet. Und da wundern sich die Leute, dass es kaum noch Spatzen gibt.

Das kalte Wetter trägt zur Erheiserung bei.

In jedem Beruf gibt es schwarze Schafe, sagt man verzweifelt. Dabei ist das größere Problem, dass es in jedem Beruf viel zu viele Schafe gibt. 

Die Verwandtenaffäre trifft Grüne und SPD nur deshalb seltener, weil wilde Ehe und Patchwork-Family dort stärker verbreitet sind. (Über Kritik am Nepotismus)

Das Verbot, Verwandte einzustellen, ist eine Verbeugung der Moral vor dem Laster: vor Mobbing und übler Nachrede. Wer soll jetzt noch Chef oder Chefin heiraten?

Wenn mir eine sagt, wie jung ich aussehe, erinnert sie mich daran, wie alt ich bin.

Mir wurde jemand vorgestellt mit dem Kommentar „Den muss man mögen!“ Später erkannte ich die Wahrheit. Freiwillig würde das niemand tun.

Der Schriftsprache fehlt die Melodie, der Mathematik die Ironie. In der Welt leben Professoren, die glauben trotzdem, damit über die Realität berichten zu können.

Die Gesellschaft betreibt bei Prozess und Haft mit denen den größten Aufwand, die ihr den größten Schaden zufügen.

Da hatte jemand auf dem Klo angeblich die Brille bespritzt. Ich konnte das nicht sein. Ich hatte beim Pinkeln gar keine auf.

Um finanziell im grünen Bereich zu sein, lässt sich mancher vom Arzt einen gelben Schein geben, arbeitet am blauen Montag schwarz bis sein Gesicht grau ist und seine Hände rot. Wird dabei die Hose braun, ist dennoch die Weste weiß. Gefühlt!

Zum Eurovision-Song-Contest: Schlechter Geschmack kennt keine Grenzen.

Die Vorstellung, Politiker schaffen Arbeitsplätze außerhalb des öffentlichen Dienstes, ist eines erwachsenen Menschen so würdig wie die Ansicht, der Storch bringe die Kinder oder Mönche vermehrten sich durch Zellteilung.

Protest gegen Hannelore Kraft in NRW: Diese Kraft kostet uns Kraft. Also lasst diese Kraft unsere Kraft kosten!

Sieht etwas mitgenommen aus, wird es dagelassen. (Bei einer Haushaltsauflösung)

Männliche Gedanken zu einer öffentlichen Damentoilette: Es gibt Frauen, die wollen, dass Männer sich beim Pinkeln hinsetzen. Sie selbst vermeiden dort jedoch strikt, sich hinzusetzen, obwohl sie dann noch mehr herumspritzen als Männer. Das eine ist eben privat, das andere öffentlich.

Einer, der sich selber richtet, / ist ein Dichter, der nicht dichtet. / Dichtet niemals nicht er, / ist er kein echter Dichter. / Doch tut er’s endlich dieser Wicht, / so fragt man sich: Ist der noch dicht?!

Politisches Perpetuum Mobile: Arme Wähler machen sozialistische Regierungen, sozialistische Regierungen machen arme Wähler, arme Wähler … (Zu Venezuela)

Sie: Du hast was unter Deinem Auge! – Ich: Das Meiste, was ich habe, ist darunter. Das Wichtigste aber ist darüber.

Weltverbesserer vergessen oft, dass sie selbst zu der Welt gehören, die sie verbessern wollen.

Verbesserten alle Weltverbesserer nur sich selbst, wäre die Welt eher verbessert, als verbesserten die Weltverbesserer die Welt.

Sie: Ich hab alles heiß! – Ich: Und ausgerechnet jetzt muss es Essen geben! 

Unfair an der Demokratie ist, dass man für Regierungen mithaften muss, die man gar nicht gewählt hat. 

Wer auf richtige Teilnahme setzt, sollte aufrichtige Teilnahme zeigen.

Um die Rolle der Frau wird zehnmal mehr Theater gemacht als um die Rolle des Mannes. Dabei stehen beide auf derselben Bühne und die eine Rolle ist nicht denkbar ohne die andere.

Es gibt immer Leute, die es wissen, und solche, die es wissen wollen. Leider gibt es auch solche, die vorgeben, es zu wissen, und solche, die es nicht wissen wollen.

An der Uni Leipzig muss jetzt immer die weibliche Sprachform gewählt werden. Ich mache das seit Jahren. Ich sage immer „Stud-ENTEN“, nie „Stud-ERPEL“.

Die Ehe ist doch das Gegenteil von Gefängnis: Du hast zwar lebenslänglich, kannst aber bei SCHLECHTER Führung entlassen werden.

Guter Sex ist, wenn befriedigend besser ist als gut. Aber wann ist das schon so?

Sie: Ich würde das Kleid ja kaufen, wenn ich die Figur danach hätte. – Ich: Besser Du hättest sie schon vorher, die Figur! (Beim Einkaufen)

Würde man alle Schulreformen für drei Jahre stoppen, wäre das seit Jahren die erste wirkliche Reform. (Über ständige Schulreformen und Reformen der Reformen)

Die Dummheit der Masse geht im Vertrauen auf Schwarmintelligenz unter. Haben wir eigentlich Hitler vergessen?

Neue Besen kehren gut. Doch kehren sie das Richtige?

Redet einer von einem „bestimmten Betrag“, lässt er den bestimmt unbestimmt.

Übernimmt der Kasperkandidat Peer mit dem grünen Krokodil die Steuer in einer gemeinsamen Re-GIER-ung, rufe ich nach der Großmutter Merkel. Die haut dem grünen Krokodil was aufs gefräßige Maul. (Zu Rot-Grünen Ambitionen´)

Lieber Herr Erdoğan! Wer genug Ehre hat, kann sogar was davon abgeben. Dir fehlt es offenbar daran. (Über sein Verlangen, die Ehre zu wahren)

Es ist bewiesen, dass wir absolute Durchschnittsgesichter schön finden. Und doch kommt keiner auf die Idee, dass jemand schön ist, wenn einer sagt, der oder die hat ein Durchschnittsgesicht.

Nichts wird dadurch richtig, dass auch etwas anderes falsch war oder falsch ist.

Offener Kurzbrief: Lieber Herr Obama, sollen wir Facebook und unser i-Phone abschaffen, weil Sie es durch Spionage so wertlos gemacht haben? Ihr Rainer Elschen

Die, die da sind, sind nicht immer die, die da sein sollten!

Bei Käse hat meine Frau keinen Bock auf Ziege, aber mächtig Bulle auf Kuh.

Bei Bankprodukten lösen Provisionen nur die Finanzprobleme des Beraters, nicht die des Kunden. Provision steht da gegen „pro Vision“.

Meldung „Endlose Suche nach Götze-Nachfolger“ – Vielleicht schauen die Dortmunder mal in die Bibel! Da war Gott der Nachfolger, nachdem man vorher Götzen huldigte. Ein Flankengott oder der Fußballgott selbst? (Da ging Götze zu den Bayern)

Allen ehrlichen Bürgern, die staatliche Datenspionage für „nicht so schlimm“ halten, wünsche ich, dass Behörden und Gerichte fehlerfrei arbeiten. Warum habe ich da nur kafkaeske Zweifel?

Ein Handy-Besitzer SCHREIT ins Telefon. Sitznachbar: „Könnten Sie ein wenig leiser sprechen?“ – Er: „Warum, hören doch sowieso alle mit!“ (Die englische angeblich noch intensiver als der US-Geheimdienst!)

Wie kann mein Finanzamt behaupten, ich hätte PRIVAT-Gespräche geführt, wenn man das im ÖFFENTLICHEN Netz gar nicht mehr kann, ohne abgehört zu werden?

Wenn ich meine Mails an alle Internet-Nutzer schicke, lesen die auch kaum mehr Leute als jetzt schon.

Ich: Was willst Du? Spätburgunder Weißherbst oder Weißburgunder Spätherbst? – Sie: Erst mal Sommer!

Geheimdienstpflanzen erkenne ich daran, dass sie die anderen beschatten.

Sie: Wenn zwei Leute dasselbe machen, ist es noch lange nicht dasselbe. – Ich: Könnte es dann dasselbe sein, wenn zwei Leute etwas anderes machen?

Schlagerbotschaft „Immer wieder sonntags kommt die Erinnerung“: Das erhoffen sich (fast) alle, die sich samstags beim Fußball die Kante geben.

Die Grünen sind die Partei der Lehrer- und ErzieherInnen und der VERBOTE. Doch Verbote sind die Peitsche und Vorbilder das Zuckerbrot. Versagen die Grünen Erzieherinnen nun bei der Erziehung ihrer Mitbürger oder haben sie zu wenig Zuckerbrot?

Wenn ich richtig sauer bin, zeige ich mich in charmeverletzender Weise.

Ein paar Jahre Power-Point und die Leute können keinen fortlaufenden Text mehr schreiben. Höchstens einen, bei dem der Leser fortlaufend ist.

Presse-Schlagzeile: Diabetiker werden immer jünger – Hurra! Der Jungbrunnen ist gefunden!

Presse-Schlagzeile: Neue Bikinis ganz schön knapp – Das ist ja wie zu DDR-Zeiten! Aber wo kriegt man noch welche?

Ich war schon überrascht, dass bei „Primitives Lebewesen“ im Kreuzworträtsel „Einzeller“ herauskam und nicht „Mann“.

Aus der Werbung: Sonderangebote drastisch reduziert – Gibt es weniger Sonderangebote oder sind die noch billiger? Es könnte auch ein Satzzeichen fehlen: „Sonderangebote, drastisch reduziert“.

Steinbrück hat sein Schattenkabinett vorgestellt. Wird das je ein Sonnenkabinett?

Der sinnvertiefende Rechtschreibfehler: Solltest Du mich verlassen, wird mir das eine Leere sein.

Früher bin ich nie auf einen grünen Zweig gekommen. Ich wusste auch nicht, was ich auf dem grünen Zweig machen sollte. Heute weiß ich es: Twittern!

Ich war bei einer Schnapsprobe: Gleich zu Beginn schmeckten alle Schnäpse unterschiedlich, am Ende alle unterschiedlichen gleich.

Wer nackt gegen Sexismus protestiert, demonstriert auch besoffen gegen Alkohol! (Zu Pussy-Riot)

Nichts ist blöder als die Dummheit der Gescheiten.

Mein Hund macht mich klein und schützt mich vor Hochmut, schon weil er mich für schutzbedürftig hält.

Der Deutsche sollte (sich) entscheiden: Entweder hält er Staatsdiener für faul und unfähig oder er glaubt an die staatliche Kontrolle.

GEORGE heißt der neue englische Prinz und bodenständig sollen sie sein: die Windsors. Na, dann hätte ich KEVIN erwartet.

Heiß auf Aufträge? Bei dem kalten Wetter? – Da hilft Kalt-Akquise. Also: Auf Träge!

Neulich sprach ein Reporter von zwei „ruhenden Polen“ in der Abwehr des BVB. Dabei hatten die nur zwei Polen im Angriff und die waren alles andere als ruhend.

Neue Wetterlagen erfordern neue Definitionen: Golfwetter = die Hagel-„Körner“ sind golfballgroß; Tenniswetter = die Hagel-„Körner“ sind tennisballgroß. Wer mag da auf Fußballwetter hoffen? (Nach einem schweren Hagelsturm)

Politiker begründen jede Geldverschwendung mit dem „Primat der Politik“. – Primat? Eine affige Begründung!

Von wegen Leistungsträger!? Leistungsträger als ich kann man derzeit kaum sein.

Bevor man eine Freundschaft erhalten kann, muss man sie erst erhalten haben.

Manchmal genügt ein Lächeln, um eine alte Feindschaft zu erhalten.

Warum rüsten ausgerechnet Leute, die das Leben auf dem Land trostlos finden, an jedem sonnigen Wochenende ihre Feuerstühle, fahren vor lauter Langeweile aufs Land, lärmen dort herum und stehen am Feldrand wie die ausgebauten Ledersitze?

Die Grünen zeigen selten den grünen Daumen, aber häufig den grünen Zeigefinger.

Meldung: Busengel sollen den Verkehr sicherer machen – Als ich „Busengel“ las, dachte ich an Busen-Gel. „Bus-Engel“ sind aber nicht „Busen-Gel“ und Verkehr ist nicht Verkehr: BUS-Engel sollen Streit zwischen Mitschülern schlichten und den Verkehr sicherer machen. Bei Busen-Gel wäre ich mir da nicht so sicher.

Ich las heute von „weiblicher Damenmode (bis Größe 54)“, die einst „frauliche Damenmode“ hieß. Von „männlicher Herrenmode“ habe ich nie gelesen, auch nicht von „herrlicher Männermode“. Sagt mir einer warum?

Der Gedanke, der Mensch könne Gott mit irgendetwas beleidigen, ist so menschlich, dass er Gott beleidigt.

Schwimmunterricht soll stärker gefördert werden: Dabei suchen sie doch gerade Nichtschwimmer für die Verteidigung von Schalke 04.

Ich kenne Grüne, die reiben sich bei jeder Preiserhöhung der Öl-Multis die Hände. Ich verstehe gut, warum ich das nicht verstehe.

Jemand wollte mit mir eine „strittige Frage“ erörtern. Da dachte ich, die Frage sei strittig. Zu meiner Überraschung waren es aber nur die Antworten.

Biologen versuchen, seltene Vögel zu retten. Doch in der menschlichen Gesellschaft wollen wir keine „seltenen Vögel“ mehr haben. Schade drum!

Schlagzeile: SPD-Generälin wirbt um CDU-Spenden – Immer wenn ich „A. Nahles“ sage, kommt etwas anderes dabei raus.

Jesus hatte vor 2013 Jahren den ersten Krippenplatz. Deutschland heute hat angeblich 800.000. Das ist ein Wachstum von unter einem Prozent in über 2000 Jahren.

Alle lieben Krimis: Für einen KEGELWETTKAMPF wird in meinem Dorf jetzt mit dem Plakat „PINKILLER COMPETITION“ geworben. (Die spinnen, die Germanen!)

Die erste Frau wurde aus einem Rippchen gemacht. Das ist eine deutliche Verbesserung des Rezepts gegenüber der Schaufel Lehm für ihren Gatten.

Es wäre besser, wir könnten und würden Leute nach ihrer Zukunft beurteilen statt nach ihrer Vergangenheit.

Ausgangspunkt allen Übels dieser Welt ist der Vegetarier. Hätte Adam die Schlange gegessen statt des Apfels, wären wir heute noch im Paradies.

Vor allem sozialistische Politiker schätzen das Leben der Arbeiter besonders hoch ein, solange sie es nicht selbst führen müssen.

Heute schrieb mir ein Student, er habe von mir „mehr konstruktive Kritik“ erwartet. Ich schrieb zurück: „Schreibe ich Ihnen, wie ich es machen würde, schränke ich Sie ein und Sie hören auf zu denken. Wenn ich Ihnen schreibe, wie es nicht geht, haben Sie fast noch die volle Auswahl. Nicht ich bestimme, ob meine Kritik destruktiv oder konstruktiv ist, sondern Sie allein. Machen Sie was draus!“.

Sollte es Altershomosexualität wirklich geben, bin ich noch im Vorschwulalter. 

Beerdigungsunternehmer zu sein, ist deprimierend. Mancher fühlt sich da bloß als Versarger.

Querdenker würden sich nie zum Querdenken organisieren. Außer sie denken sogar quer zum Querdenken. Aber das ist dann kariert. (Über eine Beitrittsaufforderung der Gruppe „Querdenker“)

Die FDP hat den WEGruf des Wählers fälschlicherweise nur als WECKruf gedeutet.

Geld stinkt nicht! Für manche junge Ziege ist sein Duft sogar so süß, dass er den herben Mief eines alten Bocks überdeckt. 

Knutschen ist eine von Frauen und Männern bevorzugte Methode, dem anderen das Maul zu stopfen.

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