Au … Aufschrei 68

Die große Verneigung vor den Mobbern

Bayrische Politik schüttet das Kind mit dem Bade aus. Anti-Diskriminierung allenthalben, außer bei Verwandten?

Sie machten es jahrelang falsch die Bayern, weil viele Politiker dort vorzugsweise Verwandte beschäftigten. Nun wollen sie es wieder falsch machen, nur dieses Mal in die andere Richtung und Verwandte unabhängig von ihrer Eignung(!) diskriminieren.

Doch wie sagt unser Grundgesetz in Artikel 3 Absatz 3: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“ (Hervorhebungen – Neschle)

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Au … Aufschrei 67

Wi(e)der das bessere Wissen

Unperfekte Camouflage: Nachlässigkeit türkischer Medien und Politiker als deutscher Rassismus?!

Gestern in der Uni entschied Neschle: Für die Anmeldung zum Seminar soll das Prinzip gelten „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!“ – Natürlich diskriminiert dieses Prinzip: Alle, die sich zu spät anmelden. Um Diskriminierung kommt niemand herum, wenn die Nachfrage höher ist als das Angebot. Die Marktwirtschaft erledigt das über den Preis. Doch dieses Kriterium gilt nicht an einer staatlichen Universität. Und nicht bei einem deutschen Gericht.

Muss sich Neschle nach jüngsten Erfahrungen darauf gefasst machen, dass Studierende, die es nicht geschafft haben, auf den Seminarzug aufzuspringen, ihn der Diskriminierung bezichtigen? Obwohl sein Auswahlprinzip nur nach der Reihenfolge diskriminiert, kann es am Ende sein, dass relativ weniger Frauen, Hellhäutige oder Deutschstämmige Zugang gefunden haben.

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Au … Aufschrei 66

Betrügt Vettel Webber? Oder: Sind Rosberg und die Wetter betrogen?

„Stallorder“: Im Zweifel für den Wettbetrug!

Formel Eins Wochenende. Das zweite Rennen der Saison. Doppelte Aufregung: Das Mercedes-Team lässt Rosberg seinen Teamgefährten Hamilton nicht überholen, obwohl Rosberg schneller ist. Hamilton wird per Stallorder zum Dritten gemacht, weil Rosberg folgsam ist. Nicht so Weltmeister Vettel. Der soll hinter Webber Zweiter werden, wenn es nach dem Willen seiner Teamleitung geht. Doch Vettel spielt nicht mit. Er überholt Webber, der auf Teamanweisung seine Geschwindigkeit reduziert hat, in einem durchaus riskanten Manöver und wird Erster. Das Presseecho folgt:

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Au … Aufschrei 65

Kraft-Akt: Beamte als Arsch Ihrer Regierung?

Principiis obsta, sero medicina paratur!!!
Wehret den Anfängen, sonst ist es für Heilung zu spät!!!
Rot-Grün? NRW-Beamte kotzen aus leerem Magen Blut und Galle.

Neschle kann es mit Fug und Recht sagen: Die meisten seiner ehemaligen Doktoranden und Schüler kriegen mehr Geld als er. Das schließt Hannelore Kraft ein, die einst Studentin in Duisburg war. Ob sie das auch verdienen? Ja, klar! Doch warum nur soll Neschle verdienen, dass er weniger bekommt? Seine Landesregierung hat ihm gerade wieder bestätigt, dass es auch auf jeden Fall so bleiben soll: Keine Übernahme der Tarifabschlüsse für Angestellte bei Beamten oberhalb der Besoldungsgruppe A 10. Der größte Teil davon dürfte Lehrer (und Professoren) treffen. –

Wie hatte diese rot-grüne Regierung getönt, man müsse viel mehr für die Bildung tun. Aber kann man mehr für die Bildung machen, ohne an das dort beschäftigte Personal zu denken? Es gibt nämlich kaum einen anderen Bereich, in dem Leistung so stark durch die Qualität des Personals geprägt ist, wie in der Bildung.

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Au … Aufschrei 64

St. Martin: Unsozialer als Oskar?

„Hart, aber fair!“ wieder mal „Weich und doch unfair!“
Oder: Wenn Oskar La(ch)fontaine sich selbst opfert!!!

St. Martin, dereinst Bischof von Tours, gab in seinem alten Leben als römischer Soldat die Hälfte seines Mantels an einen Bettler. Soweit die Legende. Prozentual gesehen ist das nicht viel gegen die Steuervorschläge der Linken. Nach Entwürfen, die zunächst mit einer 100-prozentigen Einkommensbesteuerung ab 500.000 Euro drohten[1], blieb die Linke endgültig bei 75 Prozent.

Oskar Lafontaine in der Runde „Hart, aber fair“ am Montag, den 18. März 2013, findet das gut und meint über sich selbst: Ich bin der Einzige in dieser Runde, der vom Staat etwas fordert, was sich auch gegen mich selbst richtet.

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