{"id":8,"date":"2007-02-24T14:03:39","date_gmt":"2007-02-24T12:03:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.neschle.de\/wordpress\/?p=8"},"modified":"2020-06-20T12:40:06","modified_gmt":"2020-06-20T11:40:06","slug":"neschle-depeschle-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/neschle-depeschle-1\/","title":{"rendered":"Neschle-Depeschle 1"},"content":{"rendered":"<header>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #4f81bd\"><strong>Rate mal, wer da ratet? &#8211;<\/strong><br \/>\n<strong>Vom Rating bei Risiko und vom Risiko beim Rating.<\/strong><\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Neschle-Depeschle-Neschle-Depeschle-Neschle-Depeschle-Neschle-Depeschle<\/strong><br \/>\n<strong>F\u00fcr den kleinen Hunger zwischendurch: Der schnelle Einwurf in den Strafraum<\/strong><\/p>\n<\/header>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Das Ranking bestimmt den Klassenbesten, das Rating die Note.&nbsp;<\/em>(Ein guter Bekannter von Neschle)<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Jahresabschl\u00fcsse haben uns schon lange erz\u00e4hlt, was Unternehmungen verdient haben. Oder \u201everdient haben wollten\u201c, wie Kundige wegen der Gestaltungsm\u00f6glichkeiten dieses Berichtswesens h\u00e4ufig sagen und noch h\u00e4ufiger denken.<!--more--> Unkundige belegen das mit dem b\u00f6sen Wort \u201eBilanzmanipulation\u201c. Als ob man nicht auch Gewinn- und Verlustrechnung und Lagebericht ein wenig sch\u00f6nen oder auch ein wenig h\u00e4sslicher machen k\u00f6nnte. Das sind eben Unkundige und m\u00f6gen diese Kunst nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Doch ebenso wenig wie eine Frau allein durch das Schminken eine andere Frau wird, wird die Unternehmung dadurch eine andere Unternehmung, jedenfalls nicht direkt. Indirekt m\u00f6glicherweise: Wird ihr n\u00e4mlich die Schminke als eigene Sch\u00f6nheit zugerechnet, erh\u00f6hen sich ihre Chancen. Und weil Erfolg ein L\u00e4cheln aufs Gesicht zaubert, kann auch ihre Sch\u00f6nheit dabei wachsen. Doch wenn viel Volk viel zu fr\u00fch und viel zu sehr bezaubert ist, kann das zu Reaktionen wie bei Britney Spears f\u00fchren. Die Selbstdisziplin geht verloren und im vermeintlich sch\u00f6nen Schwan erscheint das h\u00e4ssliche Entlein. Noch wichtiger als beim Sch\u00f6nmachen das Ma\u00df zu wahren, ist es, dies bei der Beurteilung der (gegenw\u00e4rtigen) Sch\u00f6nheit zu tun! Wer hat in der gelben Presse nicht schon mal Stars ohne Schminke gesehen. Da liegt eine ganz sch\u00f6ne Streuung zwischen den Bildern der Erscheinungen. Apropos \u201eStreuung\u201c! Die bringt mich zum Rating.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Bei Unternehmungen ist der Jahresabschluss n\u00e4mlich f\u00fcr den Mittelwert (\u03bc) zust\u00e4ndig, Rating f\u00fcr die Streuung (\u03c3).<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong>A. Rating, was soll das? Rating, wer macht das?<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Kennt man die Abschl\u00fcsse mehrerer Jahre, so hat man einen Eindruck von der durchschnittlichen \u201eErtr\u00e4glichkeit\u201c der Unternehmung f\u00fcr die Anteilseigner (und zum Teil auch f\u00fcr andere). Na gut, eigentlich wei\u00df man nur, wie \u201eertr\u00e4glich\u201c die Unternehmung in diesen Jahren war. Und manchmal ist es auch ein etwas sch\u00f6ngerechneter Durchschnitt. Doch keineswegs immer! Denn gegen die Begehrlichkeit dummer und frecher Aktion\u00e4re hilft nur, dass man ihnen gar nicht erst zeigt, was sie haben <em>k\u00f6nnten<\/em>. In diesem Fall gilt f\u00fcr die Unternehmung: Immer z\u00fcchtig auftreten und die wahren Reize verbergen!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">So haben jedenfalls die deutschen Unternehmen bis vor wenigen Jahren noch gedacht. Bis die Amerikaner ihnen gezeigt haben, welche Investoren sie haben k\u00f6nnten, wenn sie ihre Reize offener zu Markte tr\u00fcgen, und wie viel sie verlangen k\u00f6nnten, sollten sie sich dann auch noch zum Verkauf dieser Reize mitsamt dem Unternehmensk\u00f6rper entschlie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Damit begann in Deutschland das Zeitalter der Promiskuit\u00e4t, der Hochzeiten und Scheidungen. Man schloss sich zusammen und trennte sich wieder, kaufte die T\u00f6chter von anderen und stie\u00df sie wieder ab. M &amp; A nannte man das Ganze, was auf English \u201eMergers and Acquisitions\u201c hei\u00dft und auf deutsch salopp \u201eM\u00f6gen und Abschleppen\u201c. Alle mit allen und jede mit jedem, wie 1968 in der Kommune 1.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Patchwork-Unternehmensfamilien bev\u00f6lkerten von da an die Welt. Dann wieder bildeten sich Kernfamilien heraus, weil ein Teil der Familie auszog. Damit nahm Trend zu Singles zu. Man heiratete zwar nicht (mehr), traf sich aber h\u00e4ufig bei Netzwerk-Parties, aus denen die Kontakte herr\u00fchrten, die man dann \u201ehalbfest\u201c pflegte.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Dadurch entstand aber die zunehmende Gefahr, sich zu infizieren: Wer war der andere wirklich, mit wem hatte man es zu tun? Brauchte man einen Schutz im Umgang mit ihm? Geh\u00f6rte er zur \u201eRisikogruppe\u201c? Hinterlie\u00df ein zu enger Kontakt mit ihm einen bleibenden Schaden? Hatte er am Ende sogar AIDS, das Allgemeines Insolvenz Desaster Syndrom? Steckte er einen an und riss mit in den Unternehmenstod?<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Und schon sind wir wieder beim Rating! Rating hat n\u00e4mlich viel mit der Frage einer stabilen Gesundheit zu tun. Der durchschnittliche Auftritt meines Partners auf den letzten Netzwerk-Parties sagt mir noch nicht, welches Risiko mein Kontakt mit ihm k\u00fcnftig birgt. Das h\u00e4ngt auch davon ab, was er sonst noch treibt und mit wem. Was also sind seine Risikofaktoren? &#8211;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Bevor ich vollends \u201epolitisch unkorrekt\u201c werde, will ich nun die Metaphorik anpassen und mit einem weniger aufregenden Gleichnis sprechen. Denn der Kopf ist gefragt und alles Blut muss ins Hirn:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Jeder, der ein Auto besitzt, hat eine Autoversicherung. Die Versicherungsgesellschaft ist ein riesiges Wettb\u00fcro f\u00fcr Sch\u00e4den am Auto, Unfallsch\u00e4den und andere. Die Versicherungsnehmer wetten dagegen. Das m\u00fcssen sie sogar hierzulande von Staatswegen! (Lottospielen muss keiner!) Damit gewinnen sie von der Versicherung genau dann Geld, wenn sie auf der Stra\u00dfe welches verloren haben oder das die Versicherung glauben lassen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Im Laufe der Zeit haben die Versicherungen nun festgestellt, woran es liegt, dass Leute ihr Geld auf der Stra\u00dfe verlieren oder zu verlieren scheinen. Und da sie immer zahlen m\u00fcssen, wenn das so ist, sollen genau die Leute ihren Einsatz erh\u00f6hen, die \u201ewahrscheinlich\u201c \u00f6fter ihr Geld verlieren oder zu verlieren scheinen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Was \u201ewahrscheinlich\u201c ist, leitet man aus vielen Statistiken der Vergangenheit ab. Die k\u00f6nnen allerdings nur herauswerfen, was man als Informationen vorher in sie hineingesteckt hat. Will man also feststellen, ob M\u00e4nner h\u00e4ufiger \u201everunfallen\u201c(\u201eHier spricht die Polizei!\u201c) als Frauen, muss man Unfalldaten mit Geschlechtszuordnung haben. Dasselbe gilt f\u00fcr alle anderen Differenzierungskriterien wie Autotyp, Alter, Wohnort, Garagenbesitz, Reparaturbetrieb im Schadensfall, die auf Eintritt und H\u00f6he des zu regulierenden Schadens einwirken.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Differenzierung hei\u00dft immer auch Diskriminierung, ist also nichts f\u00fcr Linksintellektuelle. Diskriminierung hat auf rein geistiger Ebene nur ideelle Folgen. Doch materielle, wenn man ebensolche Folgen daran kn\u00fcpft, etwa unterschiedlich hohe Versicherungspr\u00e4mien. Manche Kriterien darf man dabei gar nicht beachten, wegen \u201epolitischer Inkorrektheit\u201c. Selbst wenn man \u201estatistisch korrekte\u201c Daten h\u00e4tte! Falls Menschen mit hellgr\u00fcner Hautfarbe signifikant mehr Unf\u00e4lle verursachten als solche mit dunkelblauer; oder Atheisten mehr als Protestanten und die wiederum mehr als Katholiken, dann h\u00e4tte man 1. diese Informationen in aller Regel nicht, also schon gar nicht durchg\u00e4ngig, und d\u00fcrfte sie 2. gar nicht einsetzen, selbst wenn man sie h\u00e4tte und ein signifikanter Zusammenhang gegeben w\u00e4re.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Trotzdem haben die Versicherungen immer mehr Risikofaktoren festgestellt und zur Pr\u00e4miendifferenzierung eingesetzt. So zahlt man neuerdings eine niedrigere Pr\u00e4mie, wenn man der Versicherung die (Real-) Option einr\u00e4umt, bei der Schadensbehebung eine Werkstatt ihrer Wahl zu akzeptieren. &#8211;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Gesamtpr\u00e4mie bestimmt sich aus der Kombination aller Risikofaktoren und der Addition aller Pr\u00e4mienbestandteile<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>. So! Damit sind wir schon wieder einmal beim Rating und seiner Funktion. Denn die H\u00f6he der Risikopr\u00e4mie bei der Kreditvergabe bestimmt sich im Grunde genau so. Denn was der Unfall bei der Autoversicherung ist, das ist die Insolvenz beim Kreditvertrag. Der Kreditvertrag besteht allerdings aus (mindestens) zwei gekoppelten Vertr\u00e4gen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Beim dem einen Vertrag geht es um das Verleihen von Geld gegen Zinsen, bei dem anderen darum, dass die Bank bei Insolvenz des Kreditnehmers den Restkreditbetrag versichert. Es herrscht sozusagen \u201eGedeckzwang\u201c: Wer das Pils will, muss den Korn dazu nehmen! Man zahlt nur einen Zins, doch der spaltet sich auf: F\u00fcr den ersten \u201eVertrag\u201c gibt es den am Markt herrschenden \u201erisikofreien\u201c Zinssatz, f\u00fcr den zweiten eine \u201eVersicherungspr\u00e4mie\u201c in Form eines Zinsaufschlags, der vom Rating abh\u00e4ngt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der wichtigste Unterschied gegen\u00fcber der Autoversicherung: Risikofaktoren, die bei der Autoversicherung offen gezeigt werden, wirken beim Rating nur im Hintergrund: durch Zuteilung zu einer \u201eRisikoklasse\u201c. Die ist das Substrat gleichzeitiger Wirksamkeit mehrerer Risikofaktoren. Aus der Einordnung in die Risikoklasse bestimmt sich die \u201eVersicherungspr\u00e4mie\u201c beim Kreditrisiko. So als w\u00fcrde man von seiner Autoversicherung folgenden Bescheid erhalten: \u201eAus der Kombination ihrer Risikofaktoren [Man erahnt diese zwar<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>, kennt sie aber im Einzelnen ebenso wenig wie deren Gewichtung!] ergibt sich die Einordnung in Risikoklasse 13. Daraus folgt ein Versicherungsbeitrag von 825,23 Euro pro Jahr.\u201c Das gesamte Risikourteil in einer Zahl: Das war bei der Autoversicherung vielleicht einmal! Heute gibt es einen von Versicherung zu Versicherung unterschiedlichen Strau\u00df von Risikokriterien und ein jeweils zugeordnetes Auf- oder Abgeld. \u2013 Doch kommen wir wieder zum Kreditvertrag:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Mit dessen Vertragsbestandteilen kann eine Bank so umgehen, wie ich fr\u00fcher mit dem \u201eGedeckzwang\u201c (Ich bin schon so alt, dass ich den noch kannte!). Das gezwungenerma\u00dfen zu kaufende \u201eHerren-Gedeck\u201c aus Pils und Korn teilte ich auf. Den Schnaps reichte ich weiter an den, der damit besser fertig wurde. Der zweigte daf\u00fcr aus seinem Gedeck ab und zu ein Pils ab. Genauso kann eine Bank den Risikobestandteil weitergeben, den sie vielleicht gar nicht wollte (Nat\u00fcrlich an den, von dem sie das meiste Pils daf\u00fcr bekommt!).<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Mit dieser \u201eKreditversicherung\u201c sind wir wieder beim Rating: Denn wie viel die Bank f\u00fcr diese Risikoweitergabe zahlen muss, h\u00e4ngt wiederum vom Rating ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Rating machen allerdings nicht nur die Banken. Die machen es nur nach! Nicht den Autoversicherern! So abstrakt und tief denken deutsche Banker nicht! Nein, den gro\u00dfen und mittlerweile vielen kleinen Rating-Agenturen, die die Welt den mit verschiedensten Ratings f\u00fcr unterschiedlichste Adressaten versorgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Doch warum machen Banken das? Diese Frage muss man gleich zweimal stellen, denn zu wenige verstehen die Antwort darauf! Sie stellen sich nicht einmal die naheliegende Frage, warum Unternehmen zwar den Jahresabschluss selbst machen, sich aber ihr Rating machen lassen? Neben Grunds\u00e4tzen ordnungsm\u00e4\u00dfiger Buchf\u00fchrung f\u00fcr den Jahresabschluss k\u00f6nnte es doch Grunds\u00e4tze ordnungsm\u00e4\u00dfiger Risikoeinstufung f\u00fcr das Rating geben, nach denen jede Unternehmung es sich selbst macht und der Wirtschaftspr\u00fcfer gucken kommt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wenn man ehrlich ist, machen die kleinen Unternehmungen ja ihren Abschluss nicht selbst, sondern verwenden die \u201eAbschlussagentur\u201c Steuerberater. Nur die gro\u00dfen machen es selbst, aber gerade die lassen sich am ehesten raten (und nat\u00fcrlich auch raten durch den Unternehmensberater). Und zwar freiwillig von internationalen Agenturen! Rating hat was, etwas anderes als das Jahresabschlussergebnis! Au\u00dfen ist es Zertifikat und G\u00fctesiegel und innen ben\u00f6tigt man dazu jede Menge Vergleichsmaterial und Insolvenzstatistiken. Daher wird ein selbsterstelltes Rating schon von der Inputseite her ein komplexes Unterfangen. Das aber beantwortet noch nicht die folgende Frage:<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong>B. Warum nur, warum machen Banken Rating?<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">\u201eWeil sie es m\u00fcssen!\u201c, sagen die meisten. In der Schweiz haben sie es verbaselt: mit Basel II. Das sollte zun\u00e4chst nur f\u00fcr internationale Institute gelten. Doch jetzt m\u00fcssen alle Banken dran glauben. Und weil die Deutschen f\u00fcr ihren vorauseilenden Gehorsam fast ebenso bekannt und ber\u00fcchtigt sind wie f\u00fcr die Liegenreservierung durch Handtuchauflegen am Mittelmeer, machen sie es schneller, umfassender und genauer als alle anderen. Deshalb gibt es hierzulande so viel Gefasel \u00fcber Basel<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Ist diese Ansicht richtig? Deutsche machen zwar immer, was sie m\u00fcssen. Aber eine andere Antwort ist zumindest <em>denkbar<\/em>. Banken raten, weil \u2026 ? Das ist dieselbe Antwort, wie auf die Frage, warum Hunde und Katzen ihre Geschlechtsteile lecken: <em>Weil sie es k\u00f6nnen!<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Und wer es am besten kann, der macht es auch am besten. Doch warum soll man alles machen, was man kann, wo die meisten nicht einmal k\u00f6nnen, was sie machen? Schauen wir mal hin\u00fcber zu denen, die so etwas schon l\u00e4nger tun: zu den Autoversicherern!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Stellen wir uns einen Autoversicherer <strong>A<\/strong> (wie <strong>A<\/strong>hnungsloser) vor, der jedes Auto zu einer einzigen Pr\u00e4mie versichert, zwei nat\u00fcrlich zur doppelten und so Ford. (Pardon: sofort! Nee, so fort.). Dabei beachtet er keinerlei Risikofaktor, weder Auto- noch Fahrerinnentyp. Banken w\u00e4ren damit in der Behandlung von Kreditrisiken vor ein paar Jahren recht treffend beschrieben. Sie haben n\u00e4mlich fast nicht differenziert zwischen den Risiken verschiedener Unternehmenskunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Nun stelle ein Konkurrent <strong>B<\/strong> (wie <strong>B<\/strong>esserwisser), der bislang dasselbe undifferenzierte Pr\u00e4miensystem hatte, fest: Blondinen mit roten Alfas sind signifikant st\u00e4rker in Unf\u00e4lle verwickelt und verursachen mehr Sch\u00e4den als Br\u00fcnette mit silbernen VWs.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Da <strong>B<\/strong> damals an der Universit\u00e4t etwas von \u201everursachungsgerechter Preisstellung\u201c geh\u00f6rt hat und den Vorteilen dieser Preisstellung im Wettbewerb, will er etwas \u00e4ndern. \u00dcber das Ergebnis seiner \u00dcberlegungen gibt Vetriebsleiter Wei\u00df Bescheid an die Versicherungsnehmerinnen: \u201eBlondinen mit roten Alfas zahlen jetzt mehr, Br\u00fcnette mit silbernen VWs weniger!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das lassen sich die Blondinen von B nicht bieten, die Br\u00fcnetten allerdings gerne anbieten. Daher wandern die Blondinen zu A, die Br\u00fcnetten zu B. Dadurch steigt das Gesamtrisiko bei A, es sinkt bei B. So lassen sich weitere Risikofaktoren durchhecheln, immer mit demselben Ergebnis: Es steigt das Gesamtrisiko bei A und sinkt bei B. Da A nun die Br\u00fcnetten mit den silbernen VWs f\u00fcr die Quersubvention fehlen, wird er seine Pr\u00e4mien erh\u00f6hen. Das treibt B weitere Kundschaft mit relativ geringen Risiken in die Arme, was zur erneuten Pr\u00e4mienerh\u00f6hung bei A f\u00fchren muss oder zum sofortigen Untergang im Wettbewerb.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Und die Moral von der Geschicht: Findet einer eine M\u00f6glichkeit, Risiken verl\u00e4sslich zu differenzieren, m\u00fcssen die anderen ihm folgen oder besser differenzieren als er, um am Markt zu bleiben. Und je transparenter der Markt, desto st\u00e4rker der Druck! &#8211;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Doch eine Sache ist erstaunlich: Wenn die Kenntnis von Risikofaktoren und deren Widerspielung in der Pr\u00e4mie ein so wichtiger Wettbewerbsfaktor ist, warum legen die Autoversicherer ihre Kenntnisse so gnadenlos offen? Banken tun das nicht! Hier verbergen sich die Risikofaktoren hinter dem Ratingurteil. Die Risikofaktoren sind mehr oder minder \u201eBetriebsgeheimnis\u201c wie das Rezept von Coca-Cola. \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Ich kann und will hier nicht alles erkl\u00e4ren! Also denkt selbst mal nach, wenn Ihr es wissen wollt! Wozu habt Ihr Euren Kopf? Nur zum Haareschneiden? Oder damit Ihr Euer Stroh nicht in der Hand tragen m\u00fcsst? &#8211;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Warum die Banken es machen, wissen wir nun! Nicht, weil sie es m\u00fcssen! Wegen Basel II oder so! V\u00f6llig \u00fcberbewertet: die Baselei! &#8211; Weil sie es k\u00f6nnen! Das ist die Antwort. Und sie machen es besonders gut, wenn sie die Risikofaktoren treffsicher auffinden. Dennoch ist die Sache mit dem Rating irgendwie unfertig. Individuelle Risiken werden damit nicht abgebildet. Es entscheidet allein die Zugeh\u00f6rigkeit zu einer Gruppe mit denselben Risikofaktoren: Der junge, m\u00e4nnliche Fahranf\u00e4nger mit geringer Fahrpraxis und ohne Garage zahlt eine Heidenpr\u00e4mie, weil er zu einer durch diese Eigenschaften gekennzeichneten Risikogruppe geh\u00f6rt. Dabei hat er auffallend weibliche Z\u00fcge, ist altklug, so um- wie einsichtig und stellt sein Auto nie in der Bronx ab. Mit den risikorelevanten Einstellungen und dem Verhalten seiner Risikogruppe hat er rein gar nichts zu tun.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Nicht anders ergeht es Unternehmungen, welche die hinter einem Rating stehenden Risikoeigenschaften haben. Auch sie k\u00f6nnen sich durch (Risiko-)Einstellung und Verhalten von der ihnen zugeordneten Gruppe unterscheiden. Auch f\u00fcr sie gilt jedoch bei gleichen Risikoeigenschaften auch ein gleiches Rating. Und der alte Spruch aus Kindertagen: Mitgehangen, mitgefangen! Im Guten ist das gut, im B\u00f6sen ist das b\u00f6se. Da kann man nur auf bessere und individuellere Kriterien der Risikoidentifizierung hoffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das Ganze w\u00e4re noch nicht so tragisch, g\u00e4be es beim Rating nicht einen Effekt, den es bei der Autoversicherung nicht gibt. Bei h\u00f6heren Pr\u00e4mien fahren die Autofahrer n\u00e4mlich eher vorsichtig und widerlegen tendenziell ihre ung\u00fcnstige Unfallprognose (self-destroying prophecy). Beim Unternehmensrating ist das fundamental anders: Schlecht geratete Unternehmen zahlen eine h\u00f6here Pr\u00e4mie im Zinssatz. \u00dcber die finanzielle Hebelwirkung (financial leverage) geraten sie daher leichter in Insolvenzgefahr. Besseres Rating und niedrigere Risikozuschl\u00e4ge erzeugen dagegen eine niedrigere Insolvenzgefahr. Doch immer neigt das Rating dazu, sich selbst zu best\u00e4tigen. Diese self-fulfilling prophecy gibt dem Rater sozusagen im Nachhinein auch dann recht, wenn er im Vorhinein falsch lag. Wer in die Bronx abgeschoben wurde, bleibt dort. Wer in den Himmel gehoben wurde auch.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Das ist sicher \u00fcbertrieben, doch wird dieser Effekt ansonsten eher untertrieben, wenn nicht totgeschwiegen. Doch die Unternehmungen haben sich etwas dagegen \u00fcberlegt. Sie geben sich amerikanisch: Auch wenn es ihnen sauschlecht geht, tun sie, als ginge es ihnen gut, f\u00fcrchterlich gut: <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Schon manche Unternehmung hat auf diese Weise mit viel Schminke im Abschluss harte Zeiten \u00fcberstanden und steht heute wiedererstarkt vor uns. Es gibt sogar b\u00f6sz\u00fcngige Bayern und Dortmunder die behaupten die nat\u00fcrlich \u201eunwahre Tatsache\u201c<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a>, der FC Schalke 04 w\u00e4re l\u00e4ngst pleite und die Liga h\u00e4tte den Verein versto\u00dfen, h\u00e4tte er sich nicht mit ganzen P\u00f6tten von Abschluss-Schminke \u00fcber harte Zeiten gespachtelt. Da war man auf dem Spielfeld schon schwach im Abschluss, aber noch viel schw\u00e4cher im finanziellen. Dann h\u00e4tten die Banken den Hahn zugedreht und Schalke w\u00fcrde in dieser Saison nicht um die Meisterschaft k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Doch machen wir die Banken nicht schlecht! Beim Rating sind sie es ohnehin, als schlechte Nachahmungst\u00e4ter. Ihre Vorbilder sind dabei die gro\u00dfen Agenturen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong>C. Banken als Nachahmungst\u00e4ter beim Rating. Or: \u201eWhy is the Standard so Poor? \u2013 The Standard is Standard and Poors. That is Poor!\u201c<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Als die Autos erfunden wurden, suchte man die Vorbilder nicht bei den stromlinienf\u00f6rmigen Fischen aus dem Golf-Strom (Der entsprang damals auch noch nicht in Wolfsburg!). Nicht einmal f\u00fcr die Autos, die den Motor hinten hatten, also schwanzgetrieben waren. Die Vorbilder waren vielmehr Kutschen und Karossen. Letztere hie\u00dfen wahrscheinlich so, weil deren Antrieb aus vorn angespannten Rossen bestand.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Viele, viele Jahre baute man nach diesem Vorbild. Der VW-K\u00e4fer und die Ente hatten noch bis ins Ende des letzten Jahrhunderts den bootsf\u00f6rmigen Bauch dieser Karossen (War das Boot Vorbild der Karossen?). Der K\u00e4fer erinnert sogar mit seinem funktionslosen seitlichen Trittbrett daran. Und mit einem Kot-Fl\u00fcgel, der seinem Namen alle Ehre macht. Der noch aussieht wie ein Fl\u00fcgel und sich besonders eignet, den Kot der Pferde vom Gesicht des Kutschers abzuhalten. Noch heute glauben viele auch, die einzig vern\u00fcnftige Kennzahl, die Kraft der Autos zu messen, best\u00fcnde in Pferdest\u00e4rken (PS). Kilowatt (KW) sei dagegen nur etwas f\u00fcr Autos mit Elektromotor. Die aber erkennen wir gar nicht als richtige Autos an, so wie mein Hund Lucy nie begreift, dass Pudel auch echte Hunde sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Warum erz\u00e4hle ich hier einen vom Pferd und Hund? Ganz einfach: Weil es passt! \u2013 Mir und \u00fcberhaupt! Denn die Banken haben bei der Erfindung des \u201einternen Ratings\u201c ihre Vorbilder nicht bei Risikoeinstufungen der Versicherungen gesehen, sondern bei den \u201eexternen Ratings\u201c der gro\u00dfen Agenturen: Standard &amp; Poors, Moody\u2019s und Fitch IBCA. Die bauten die Kutschen \u201eexternes Rating\u201c als Vorbilder f\u00fcr die neu entwickelten Autos \u201einternes Rating\u201c bei den Banken und ihren Verb\u00e4nden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die gro\u00dfen Agenturen bieten vielerlei Ratings, zu vielerlei Zwecken. Sie raten zum Beispiel Wertpapiere, wie Pfandbriefe. Und sie raten meist sehr gro\u00dfe Unternehmungen, h\u00e4ufig alle drei nacheinander und nicht immer mit demselben Ergebnis. Ihre (bank-externen) Unternehmensratings sollen ebenfalls Auskunft geben \u00fcber Insolvenzwahrscheinlichkeiten. Daf\u00fcr benutzen sie halbwegs geheime Ingredienzien mit ziemlich geheimen Zusammensetzungen: harte und weiche, quantitative und qualitative, finanzielle und nichtfinanzielle Kriterien, also etwa die Eigenkapitalquote (hart, quantitativ, finanziell), den Marktanteil (hart, quantitativ, nichtfinanziell) oder den Ausbildungsstand der Mitarbeiter (weich, qualitativ, nichtfinanziell).<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Diese externen Ratings lieferten die Vorbilder f\u00fcr die Entwicklungsarbeit in der geheimen Alchemistenk\u00fcche des internen Bankenratings. In deren Geheimnisse bin ich eingeweiht, d\u00fcrfte es aber nicht sein. Doch verrate ich nichts! Schon wegen des Wettbewerbs!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Doch eins ist v\u00f6llig anders beim externen Rating der Agenturen und beim internen Rating der Banken. Das externe Rating richtet sich im Grunde an jedermann. Kreditgeber k\u00f6nnen daraus Kreditrisiken ableiten, Arbeitnehmer etwas (wenngleich bei weitem nicht alles) \u00fcber ihr Arbeitsplatzrisiko, Konsorten eines Konsortiums \u00fcber dessen Stabilit\u00e4t und die \u201eStandfestigkeit\u201c anderer Konsorten. Intimit\u00e4ten aus Einzelbeziehungen spielen dabei keine Rolle, k\u00f6nnten und sollen es auch gar nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Bei den intimen Beziehungen zwischen Bank und Kunde w\u00e4re es dagegen Informationsunterdr\u00fcckung, w\u00fcrde man hier solche \u201eIntimit\u00e4ten\u201c au\u00dferhalb der Betrachtung lassen. Banken k\u00f6nnen und sollen daher die H\u00e4ufigkeit und H\u00f6he der Konto\u00fcberziehung oder eine m\u00f6gliche Beratungsresistenz in ihr internes Ratingurteil einflie\u00dfen lassen. Das tun sie auch, aber nur zum Teil. Daher ist das Auto \u201einternes Rating\u201c zum Teil noch so aufgebaut wie die Kutsche \u201eexternes Rating\u201c. <em>Und doch noch zu sehr! <\/em>Drei Beispiele dazu, die im Grunde s\u00e4mtlich Optionen auf eine aktive Risikosteuerung des Kreditnehmers durch die Bank sind:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">1. Mit Misstrauen, -gunst und Neid erf\u00fcllt es den gemeinen Deutschen, h\u00f6rt er von Aufsichtsratsmandaten f\u00fcr Bankvorst\u00e4nde. Dann sieht er wenig Arbeit, wenig Verantwortung und viel Geld, obwohl es vor allem bei kleineren Start-ups um viel Arbeit, viel Verantwortung und wenig Geld geht. Doch da nur der Kaviarschmaus bekannt wird, verwechselt man gerne das Brot und Butter-Gesch\u00e4ft damit.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Nun kann es jedoch f\u00fcr eine Bank sinnvoll sein, in einem Aufsichtsrat vertreten zu sein: Sie kommt schneller und verl\u00e4sslicher an Unternehmensdaten und Planzahlen und sie kann die Managementqualit\u00e4t besser einsch\u00e4tzen. Die Verringerung des Informationsrisikos m\u00fcsste in ein verbessertes Rating und niedrigere Kreditzinsen m\u00fcnden. Doch in aller Regel ist das nicht konsequent ins interne Rating der Banken eingepflegt. Denn f\u00fcr das \u201eexterne Rating\u201c der Agenturen ist es nat\u00fcrlich unbeachtlich: Hierin wird von solch intimen Beziehungen abstrahiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">2. Aus der Bankbeziehung k\u00f6nnen sich Folgegesch\u00e4fte ergeben, mit ihr Folgegesch\u00e4fte zusammenh\u00e4ngen. Cross-Selling, z.B. von Versicherungen, kommt hinzu. Klar dass dies f\u00fcr das externe Rating keine Bedeutung hat. Aber auch f\u00fcr das interne?<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">3. Die Bank k\u00f6nnte generell Einfluss nehmen auf die Vertragspartner der Unternehmung und sich eine Option darauf ausbitten, f\u00fcr Steuer- und Unternehmensberater ebenso wie im Worst Case f\u00fcr den Insolvenzverwalter. Im externen Rating ohne Bedeutung. Aber auch im internen?<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\u201eIrgendwie\u201c ber\u00fccksichtigen Banken diese Dinge meist f\u00fcr eine abweichende Zinszusage. Doch konsequent ins interne Rating integriert sind sie nicht. Man hat sich eben noch nicht von seinem Vorbild gel\u00f6st: dem externen Rating der gro\u00dfen Agenturen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Es gibt also noch etwas zu tun beim Rating der Banken. Doch seien wir froh, dass wir auf dem Weg sind, sonst w\u00e4ren wir schon unter der Erde! Und da will auch im Ruhrgebiet seit l\u00e4ngerer Zeit niemand mehr hin! &#8211;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Was wei\u00df man nun nach dem Lesen dieses Depeschle \u00fcber Rating: Nicht viel (falls man vorher nichts dar\u00fcber wusste), doch viel mehr als viele die (glauben,) viel dar\u00fcber wissen!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">&#8211; Ende des Depeschle \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Das Rating misst (ist) ein Risiko,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">auch bei Kommandit &amp; Co.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Doch k\u00f6nnt\u2019 die Bank es besser messen,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">w\u00fcrd\u2019 sie nicht die Option vergessen,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">mit der sie selbst das Risiko steuert,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">es unterdr\u00fcckt oder anfeuert.<\/p>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\">\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Puristen schreien hier auf: \u201eDas geht doch nicht an! Sind denn alle Einzelrisiken vollst\u00e4ndig positiv mit einander korreliert!\u201c Nee, sindse nich! Aber da geht der Ausgleich zum Teil \u00fcber den gro\u00dfen Topf in die Kalkulation der Einzelpr\u00e4mien ein. Das ist sicher nur ungef\u00e4hr richtig, aber nicht genau falsch.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Da kann die Ahnung manchmal ganz sch\u00f6n tr\u00fcgen. Wer f\u00e4hrt besser und sicherer Auto? Die M\u00e4nner nat\u00fcrlich!???????<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Leon Neschle zieht aus naheliegenden Gr\u00fcnden die englische Bezeichnung \u201eBasle\u201c statt \u201eBasel\u201c vor. Er hat daf\u00fcr nach einer Portion Sp\u00e4tzle eine Unterschriftensammlung in Stuttgart durchgef\u00fchrt. Mit \u00fcberw\u00e4ltigendem Ergebnis. Denn: Wie viel tiefer w\u00fcrde Basle II (sprich: Baas-le!) doch aufgeh\u00e4ngt, wie viel niedlicher kl\u00e4nge es mit der schw\u00e4bischen Ver- und Zerkleinerungsform \u201e-le\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> \u201eUnwahre Tatsachen\u201c sind so etwas wie \u201eklarer Nebel\u201c. Diesen zu verbreiten, bem\u00fcht sich diese Aussage.<\/p>\n<p><a title=\"PDF-Datei\" href=\"http:\/\/www.neschle.de\/download-manager.php?id=38\">PDF-Datei<\/a><br \/>\nThis post was downloaded by  1444  people until now.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rate mal, wer da ratet? &#8211; Vom Rating bei Risiko und vom Risiko beim Rating. Neschle-Depeschle-Neschle-Depeschle-Neschle-Depeschle-Neschle-Depeschle F\u00fcr den kleinen Hunger zwischendurch: Der schnelle Einwurf in den Strafraum Das Ranking bestimmt den Klassenbesten, das Rating die Note.&nbsp;(Ein guter Bekannter von Neschle) Jahresabschl\u00fcsse haben uns schon lange erz\u00e4hlt, was Unternehmungen verdient haben. 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