{"id":602,"date":"2013-02-04T15:58:20","date_gmt":"2013-02-04T14:58:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.neschle.de\/index.php\/blogroll\/au-aufschrei-61\/"},"modified":"2020-06-18T15:42:19","modified_gmt":"2020-06-18T14:42:19","slug":"au-aufschrei-61","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/au-aufschrei\/au-aufschrei-61\/","title":{"rendered":"Au &hellip; Aufschrei 61"},"content":{"rendered":"<header>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #4f81bd\">Der ergaunerte Herrenwitz<\/span><\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Plagiat durch Suffragetten! \u00e2\u20ac\u017eAufschrei\u00e2\u20ac\u0153 wird gestohlen.<\/strong><\/p>\n<\/header>\n<p style=\"text-align: left;\">Ereignisse und Diskussionen haben mich meine Fassung (vom 1. Februar) verlieren lassen. Daher habe ich eine zweite verfasst:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">In Indien werden besonders viele Frauen vergewaltigt, sagt man, in anderen L\u00c3\u00a4ndern werden besonders viele weggesperrt oder zwangsverheiratet. Das ist schlimm, ganz schlimm! Sexismus der \u00c3\u00bcbelsten Sorte. W\u00c3\u00a4re das zugleich bei M\u00c3\u00a4nnern der Fall, w\u00c3\u00a4ren es ebenfalls \u00c3\u00bcbelste Vergehen und Verbrechen, aber keine \u00e2\u20ac\u017esexistischen\u00e2\u20ac\u0153.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Auch in Deutschland gibt es viel zu viel \u00e2\u20ac\u017esexistisch\u00e2\u20ac\u0153 motivierte Untaten. Und jetzt kommt der Br\u00c3\u00bcderle daher und der l\u00c3\u00b6st bei uns mehr als ein Jahr nach einer tollpatschigen Anmache mit einer lauen Bemerkung eine Sexismus-Debatte aus: &#8222;Sie k\u00c3\u00b6nnen ein Dirndl auch ausf\u00c3\u00bcllen&#8220;, und das bei einem Schwatz \u00c3\u00bcber das Oktoberfest!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">In Spanien, Italien, Frankreich, meist sogar bei uns w\u00c3\u00bcrde die Bemerkung Br\u00c3\u00bcderles als <em>pers\u00c3\u00b6nliches<\/em> Kompliment empfunden. Frauen als solche kommen darin nicht vor und Neschle bezweifelt, dass Br\u00c3\u00bcderle dasselbe zu Frau Schwarzer gesagt h\u00c3\u00a4tte. Doch gut, dass sich so viele Expertinnen dazu melden. Mit dem Geschlecht als Geistesmotto ist Feminismus ja Sexismus als Lebensstil. Da kennt man sich damit aus!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Doch nur weil bei Br\u00c3\u00bcderle nicht funktioniert, was bei M\u00c3\u00bcntefering geklappt hat, wirft man ihm nun \u00e2\u20ac\u017eSexismus\u00e2\u20ac\u0153 vor. Bei seiner Aura f\u00c3\u00bchlte sich Laura eben nicht wie im Himmelreich. Das h\u00c3\u00a4tte Br\u00c3\u00bcderle merken m\u00c3\u00bcssen. Sie hat ihm ja vorher gesagt, dass sie ihn f\u00c3\u00bcr \u00e2\u20ac\u017ezu alt\u00e2\u20ac\u0153 h\u00c3\u00a4lt. Vielleicht hat sie ihn aber gerade dadurch in seiner gef\u00c3\u00bchlten \u00e2\u20ac\u017eJugendlichkeit\u00e2\u20ac\u0153 gefordert. Und nat\u00c3\u00bcrlich war es \u00e2\u20ac\u017eAltersdiskriminierung\u00e2\u20ac\u0153, wenn sie dieselbe Bemerkung von einem \u00e2\u20ac\u017eYoung Lover\u00e2\u20ac\u0153 anders beurteilt h\u00c3\u00a4tte.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Denn \u00e2\u20ac\u017eDiskriminierung\u00e2\u20ac\u0153 hei\u00c3\u0178t zun\u00c3\u00a4chst mal nur \u00e2\u20ac\u017eUnterscheidung\u00e2\u20ac\u0153. Wer das nicht kann und tut, dem ist alles gleich und egal. Dass man dies auch und gerade in Bezug auf das Geschlecht tut, darauf legen Frauen (mindestens) so viel Wert wie M\u00c3\u00a4nner, auch wenn sie sich viel h\u00c3\u00a4ufiger anma\u00c3\u0178en, deren Toiletten zu benutzen, als umgekehrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Neschle w\u00c3\u00bcrde gern wissen, ob die \u00e2\u20ac\u017e\u00c3\u00a4rgsten Anti-Sexist(inn)en der Welt\u00e2\u20ac\u0153, Schwarzer und Nahles, zuhause \u00c3\u00bcber ein Pissoir verf\u00c3\u00bcgen (lassen) oder ob sie M\u00c3\u00a4nnern zumuten, sich beim Wasserlassen wie Frauen zu verhalten, falls die \u00c3\u00bcberhaupt mal dort vorgelassen werden. Das w\u00c3\u00a4re n\u00c3\u00a4mlich latenter \u00e2\u20ac\u017eSexismus\u00e2\u20ac\u0153, auch wenn der privat, aber nicht \u00c3\u00b6ffentlich(und bei Neschle zuhause), \u00c3\u00bcblich ist. Merke: Auch erzwungene \u00e2\u20ac\u017eGleichbehandlung\u00e2\u20ac\u0153 kann \u00e2\u20ac\u017eSexismus\u00e2\u20ac\u0153 sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Sonst aber kann \u00e2\u20ac\u017eSexismus\u00e2\u20ac\u0153 nur F\u00c3\u00a4lle meinen, wo man die Geschlechter gleichbehandeln sollte, es aber nicht tut, obwohl es gar nicht um geschlechtsspezifische Dinge geht. Frauen-Tutorien an der Uni sind daher ein Ausdruck von \u00e2\u20ac\u017eSexismus\u00e2\u20ac\u0153. Sie lassen sogar eine doppelte Deutung zu: als Bevorzugung (weiblicher Sexismus) oder als Diskriminierung (m\u00c3\u00a4nnlicher Sexismus), wenn derjenige, der sich f\u00c3\u00bcr deren Einrichtung entscheidet, Frauen geschlechtsbedingt f\u00c3\u00bcr \u00e2\u20ac\u017ezu doof\u00e2\u20ac\u0153 h\u00c3\u00a4lt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Frauenquote ist vor allem weiblicher \u00e2\u20ac\u017eSexismus\u00e2\u20ac\u0153, weil zuerst (oder gar nur) zwischen die Beine geschaut wird und nicht zwischen die Ohren. M\u00c3\u00a4nnlicher Sexismus kann sie nur sein, wenn eine Quote nicht \u00c3\u00bcberschritten werden soll. Doch weiblicher Sexismus scheint nicht nur erlaubt, sondern sogar geboten, ganz im Gegensatz zu m\u00c3\u00a4nnlichem. An weiblichen Sexismus haben wir uns in Deutschland ebenso gew\u00c3\u00b6hnt, wie die Leute in manch anderen L\u00c3\u00a4ndern an den m\u00c3\u00a4nnlichen. Denn dort, wo die Quoten \u00c3\u00bcber die 50 Prozent-Marke \u00c3\u00bcberschritten sind, gibt es nicht die Quote umgekehrt, ganz zu schweigen von Kinderg\u00c3\u00a4rten oder Grundschulen, wo Frauen mit feministischen Zielen seit Jahren latenten Sexismus betreiben (d\u00c3\u00bcrfen).<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Da gibt es fast \u00c3\u00bcberall dasselbe Bild, vor allem im Winter: Drau\u00c3\u0178en wild spielende Jungen unter \u00e2\u20ac\u017eBetreuung\u00e2\u20ac\u0153 einer entfernt stehenden Frau, zitternd und mit verschr\u00c3\u00a4nkten Armen. Drinnen bastelnde M\u00c3\u00a4del an Tischen unter Mehrfachbetreuung. Und was das Lesen der Jungen angeht: Ich lese auch nicht den Stoff, der beim Damenfris\u00c3\u00b6r ausliegt. Und Lehrerinnen empfehlen heute fast nur noch M\u00c3\u00a4dchenlesestoff.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">So gesehen besteht fast die gesamte Frauenbewegung aus \u00e2\u20ac\u017esexistischen\u00e2\u20ac\u0153 Lebens\u00c3\u00a4u\u00c3\u0178erungen und Forderungen, auch wenn etwa ein(e) Professor(in) angehalten wird, bei der Einstellung von <em>wissenschaftlichen<\/em>(!) Mitarbeiter(inne)n, Frauen zu bevorzugen. Dasselbe gilt f\u00c3\u00bcr die Tatsache, dass die ehemalige \u00e2\u20ac\u017eFrauenforschung\u00e2\u20ac\u0153 heute als \u00e2\u20ac\u017eGeschlechter- oder Genderforschung\u00e2\u20ac\u0153 aufscheint, aber faktisch immer noch nur von Frauen betrieben wird, mit einer Mittelausstattung, bei der sich jeder klassische Lehrstuhl freuen w\u00c3\u00bcrde. Das ist politisch unterst\u00c3\u00bctzter \u00e2\u20ac\u017eSexismus\u00e2\u20ac\u0153.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Selbst wenn die \u00e2\u20ac\u017eFrauenbeauftragte\u00e2\u20ac\u0153 heute als \u00e2\u20ac\u017eGleichstellungsbeauftragte\u00e2\u20ac\u0153 daherkommt, habe ich nie einen Mann in dieser Position gesehen. Und wie ist es zu werten, wenn eine Gleichstellungsbeauftragte einem Kollegen bei Einstellungsgespr\u00c3\u00a4chen f\u00c3\u00bcr eine Sekret\u00c3\u00a4rin erkl\u00c3\u00a4rt, sie m\u00c3\u00bcsse durch ihre Anwesenheit sicherstellen, dass er die f\u00c3\u00a4higste ausw\u00c3\u00a4hlt und nicht die h\u00c3\u00bcbscheste? Das ist purer Sexismus im Gewand von Tugend und Gerechtigkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Es ist hier wie bei allen selbsternannten Tugendbolden, ob Kreuzritter oder Islamisten: Diejenigen, die f\u00c3\u00bcr sich selbst die h\u00c3\u00b6chste Moral reklamieren, sind sich f\u00c3\u00bcr keine Unmoral zu schade. Und diejenigen, die fremden Sexismus am h\u00c3\u00a4rtesten gei\u00c3\u0178eln, pflegen den eigenen Sexismus am ungeniertesten. \u00e2\u20ac\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Von Feministinnen, die sich ihr Geschlecht plakativ auf die Bekenntnisflagge heften, kann der Vorwurf des \u00e2\u20ac\u017eSexismus\u00e2\u20ac\u0153 an Br\u00c3\u00bcderle daher nur verdeckte Selbstkritik sein. Und wer selbst in der Blechdose sitzt, der sollte nicht mit B\u00c3\u00bcchsen\u00c3\u00b6ffnern werfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Nun halten M\u00c3\u00a4nner den weiblichen Sexismus schon seit Jahrzehnten aus, auch weil viele ihn als historischen Ausgleich f\u00c3\u00bcr jahrhundertelang dominierenden m\u00c3\u00a4nnlichen Sexismus ansehen. Doch wer vorgibt, gegen jeden Sexismus zu sein, sollte auch den weiblichen meiden, Frau Schwarzer. Obwohl Sie \u00e2\u20ac\u017eHerrenwitze\u00e2\u20ac\u0153 als sexistisch gei\u00c3\u0178eln, erlauben Sie sich z.B., bei Herrn Jauch die Krawatte als Penisersatz zu bezeichnen, was bei krawattentragenden Frauen ja noch gerade anginge. \ud83d\ude09<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Auch bei der Diskussion um politische Fragen ist sexuelle Diskriminierung verfehlt. Warum aber setzen informationsgeile Redaktionen dann junge, unerfahrene, fein aufgebrezelte Reporterinnen an der n\u00c3\u00a4chtlichen Bar auf angeheiterte Politiker an? Reporterinnen, die sich f\u00c3\u00bcr die Informationsextraktion trotz angeblich \u00e2\u20ac\u017esexistischer Anmache\u00e2\u20ac\u0153 danach noch in deren Auto setzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Hannelore Kraft sagte j\u00c3\u00bcngst mit Blick auf <em>m\u00c3\u00a4nnlichen Sexismus mit Recht<\/em>(!), es komme nicht darauf an, dass man sich als Frau nicht wehren k\u00c3\u00b6nne, sondern dass man sich st\u00c3\u00a4ndig wehren m\u00c3\u00bcsse. Aber doch bitte auch mit Blick auf die weibliche Seite: Da ist z.B. der Sexismus der Groopies und Co., die ihren Stars auflauern und sie bedr\u00c3\u00a4ngen, fast generell um einiges heftiger als der m\u00c3\u00a4nnliche, z.B. das Stalking der \u00e2\u20ac\u017eAfghanen auf Tour\u00e2\u20ac\u0153, die Tom Kaulitz von Tokio Hotel gegen dessen Willen vehement nachstellen. Sie haben eine Favoritin ihres Idols, Laura Kleinas, unter Einsatz von Waffen und Handgranaten sogar mit dem Tod bedroht. Das aber hat in unseren Medien nicht einmal ein Zehntel der Aufmerksamkeit von Br\u00c3\u00bcderles seichter Anmache. Dabei musste sich Kaulitz schon seit 2008 bis hin zur K\u00c3\u00b6rperverletzung wehren. Vergleichbares wurde von Laura Himmelreich \u00c3\u00bcber Br\u00c3\u00bcderle nie behauptet.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der gezielte Einsatz weiblicher Reize von Frau Himmelreich auf \u00e2\u20ac\u017esachfremdem Gebiet\u00e2\u20ac\u0153 ist daher viel eindeutiger (weiblicher) Sexismus als das plumpe Kompliment von Br\u00c3\u00bcderle Ausdruck eines m\u00c3\u00a4nnlichen Sexismus ist. Daher m\u00c3\u00bcsste der Stern sich entschuldigen und nicht Br\u00c3\u00bcderle. Denn er hat ja nur h\u00c3\u00b6flich seine Tanzkarte angeboten und nicht seine Schwanzkarte. Aber du siehst eher und lieber den Splitter im Auge des anderen als den Balken vor Deinem eigenen. Denn:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Auch Frauen k\u00c3\u00b6nnen Spr\u00c3\u00bcche wie Br\u00c3\u00bcderle: \u00e2\u20ac\u017eNa, mein S\u00c3\u00bc\u00c3\u0178er, ganz sch\u00c3\u00b6n stramm in der W\u00c3\u00a4sche\u00e2\u20ac\u0153 ist noch das Mildeste, was mir selbst schon widerfahren ist. Doch mir kam es nicht in den Sinn, dabei \u00e2\u20ac\u017eSexismus\u00e2\u20ac\u0153 zu unterstellen. Nicht mal bei derjenigen, die mich auf eine Beule in der Hose hinwies, um mich blitzschnell und ungeniert dort anzufassen. Das war es dann freilich auch, ohne permanentes Dr\u00c3\u00a4ngen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Aus meiner Sicht war diese Tat nicht <em>gegen<\/em> \u00e2\u20ac\u017eden Mann\u00e2\u20ac\u0153 gerichtet, sondern nur ein seltsam ge\u00c3\u00a4u\u00c3\u0178ertes Interesse <em>f\u00c3\u00bcr<\/em> mich als Person, das ich jedoch nicht erwidern wollte. Dennoch h\u00c3\u00a4tte ich mich danach, anders als Frau Himmelreich, nicht zu der Person ins Auto gesetzt, jedenfalls nicht ohne geschlechtsorientierte Absicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">H\u00c3\u00a4tte Br\u00c3\u00bcderle freilich das Bed\u00c3\u00bcrfnis, allen Frauen dieser Welt mitzuteilen, ob sie ein Dirndl gut ausf\u00c3\u00bcllen oder nicht, und w\u00c3\u00bcrde er nicht mal Frau Schwarzer ausnehmen, w\u00c3\u00a4re seine \u00c3\u201eu\u00c3\u0178erung kein pers\u00c3\u00b6nliches Kompliment mehr. Doch es soll ja M\u00c3\u00a4nner mit Busen geben. W\u00c3\u00bcrde er einem Mann dasselbe \u00e2\u20ac\u017eKompliment\u00e2\u20ac\u0153 machen, m\u00c3\u00bcsste man den Vorwurf des \u00e2\u20ac\u017eSexismus\u00e2\u20ac\u0153 schon in Frage stellen. Dann ist es nur eine Bemerkung. Die kann man f\u00c3\u00bcr bl\u00c3\u00b6d halten oder auch nicht. Und mehr ist es ja wohl auch sonst nicht! Mit Sexismus haben wir ganz andere Probleme und daher spielt sich die eigentliche Diskussion auch fern von diesem Fall ab. \u00e2\u20ac\u201c Sie sollte das auch tun! \u00e2\u20ac\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">P.S.: Einen Tag, nachdem Neschles \u00e2\u20ac\u0153Aufschrei 61\u00e2\u20ac\u00b3 in der ersten Version vom 1. Februar gepostet war, ver\u00c3\u00b6ffentlichte die Rheinische Post eine Doppelseite(!) \u00e2\u20ac\u0153Nach dem Fall Br\u00c3\u00bcderle. Die gro\u00c3\u0178e Sexismus-Diskussion\u00e2\u20ac\u009d. F\u00c3\u00bcnf Teilnehmerinnen, nat\u00c3\u00bcrlich nur Frauen. Schlagzeile \u00e2\u20ac\u0153Die Sexismus-Debatte ermutigt betroffene Frauen\u00e2\u20ac\u009d. Doch abweichend von der \u00c3\u0153berschrift ging es in der Diskussion eher um die \u00e2\u20ac\u0153Betroffenheit\u00e2\u20ac\u009d und \u00e2\u20ac\u0153Verunsicherung\u00e2\u20ac\u009d der M\u00c3\u00a4nner, die z.B. aus H\u00c3\u00b6flichkeit nur noch M\u00c3\u00a4nnern die T\u00c3\u00bcr aufhalten, weil sie f\u00c3\u00bcrchten, Frauen k\u00c3\u00b6nnten das fehlinterpretieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wenn gerade die M\u00c3\u00a4nner so betroffen sind, m\u00c3\u00bcsste nach dem Betroffenheitsjournalismus eine M\u00c3\u00a4nnerrunde zum selben Thema folgen, ja sogar vorangehen. Neschle verwettet aber seinen Kopf gegen eine Erdnuss, dass diese Runde nie kommt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a title=\"PDF-Datei\" href=\"http:\/\/www.neschle.de\/download-manager.php?id=193\"><span style=\"font-size: small;\">PDF-Datei<\/span><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">This post was downloaded by <!--downloads(193)-->people until now.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der ergaunerte Herrenwitz Plagiat durch Suffragetten! \u00e2\u20ac\u017eAufschrei\u00e2\u20ac\u0153 wird gestohlen. Ereignisse und Diskussionen haben mich meine Fassung (vom 1. Februar) verlieren lassen. Daher habe ich eine zweite verfasst: In Indien werden besonders viele Frauen vergewaltigt, sagt man, in anderen L\u00c3\u00a4ndern werden besonders viele weggesperrt oder zwangsverheiratet. Das ist schlimm, ganz schlimm! Sexismus der \u00c3\u00bcbelsten Sorte. 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