{"id":477,"date":"2010-01-03T16:08:16","date_gmt":"2010-01-03T15:08:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.neschle.de\/index.php\/blog\/leon-neschle-62-1-woche-2010\/"},"modified":"2020-06-20T15:05:13","modified_gmt":"2020-06-20T14:05:13","slug":"leon-neschle-62-1-woche-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/leon-neschle-62-1-woche-2010\/","title":{"rendered":"Leon Neschle 62 (1. Woche 2010)"},"content":{"rendered":"<header>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #4f81bd\">Personallehre ist doch sooo einfach!?<\/span><\/strong><\/h2>\n<\/header>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Ich kann \u00fcberall auf der Welt leben \u2013 wenn das Personal stimmt!<\/em> (Eine Frau des Hauses, keine \u201eHausfrau\u201c)<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Aller guten Dinge sind drei: In der Finanzwirtschaft sind es Rentabilit\u00e4t, Liquidit\u00e4t und Risiko; in der Personalwirtschaft \u201evermutlich\u201c Intelligenz, Loyalit\u00e4t und Flei\u00df <a href=\"#_ftn1_8811\" name=\"_ftnref1_8811\">[1]<\/a>. Diese drei Faktoren pr\u00e4gen in unterschiedlicher Kombination die Qualit\u00e4t von Mitarbeitern und Vorgesetzten. Durch Kombination dieser Faktoren schafft es Neschle ganz unabh\u00e4ngig von der wissenschaftlichen Personalwirtschaftslehre, sich durch schieres Handwerk seine eigene Typologie der Mitarbeiter zurechtzuzimmern.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Neschle hofft dabei zumindest auf die Bewunderung der Engl\u00e4nder. Die haben immer einen Faible f\u00fcr Amateure gehabt: \u201cThe English instinctively admire any man who has no talent and is modest about it\u201d (James Agate). Daher erhebt Neschles Typologie keinen wissenschaftlichen Anspruch. Neschle ist gut genug, um bescheiden zu sein. \ud83d\ude09 Denn in aller (ihm gerade noch m\u00f6glichen) Bescheidenheit behauptet er stets: Kein Mensch ist unfehlbar, nicht einmal ich! \ud83d\ude09<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Obwohl?! Neschles Typologie ist ein Kompass durch die Welt und vielleicht besser als das Meiste, mit dem uns das personalwirtschaftliche Schrifttum erquickt oder erstickt. Fangen wir einfach an mit den drei Faktoren: Loyalit\u00e4t, Intelligenz und Flei\u00df.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><b>A. Die drei Schl\u00fcsselfaktoren Loyalit\u00e4t, Intelligenz und Flei\u00df<\/b><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Loyalit\u00e4t hat beim Faktor Mensch dieselbe Funktion wie Liquidit\u00e4t in der Finanzwirtschaft. Da gilt: Liquidit\u00e4t ist nicht alles, aber ohne Liquidit\u00e4t ist alles nichts. Ohne Liquidit\u00e4t geht letztlich gar nichts. Oder alles \u2026 vor die Hunde. Eine Unternehmung muss Insolvenz anmelden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">In der Personalwirtschaft gilt: Loyalit\u00e4t ist nicht alles, aber ohne Loyalit\u00e4t ist alles nichts. Ohne Loyalit\u00e4t muss jede menschliche Beziehung Insolvenz anmelden. Loyalit\u00e4t hat (wie Liquidit\u00e4t) den Charakter einer \u201enotwendigen\u201c Bedingung. Allein hinreichend ist Loyalit\u00e4t nicht, doch ohne sie geht gar nichts, schon gar nichts gut.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Loyalit\u00e4t hat nichts, aber auch gar nichts gemein mit interner Kritiklosigkeit oder gar mit Kadavergehorsam. Im Gegenteil: Selbst Gleichg\u00fcltigkeit, die alles gleich g\u00fcltig werden l\u00e4sst, ist eine Form der Illoyalit\u00e4t. Denn <i><u>vor<\/u><\/i> (nicht unbedingt auch <i><u>in<\/u><\/i>!) heiklen Situationen fordert Loyalit\u00e4t Kritik und die Haltung des Advocatus Diaboli. Nur so l\u00e4sst sich vermeiden, dass man dem Gruppendenken erliegt und gemeinsam in die Irre geht, weil das kollektive Handeln von Irrmeinungen gepr\u00e4gt ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wozu das f\u00fchren kann, hat der Sozialpsychologe Janis in seinem Buch \u201eVictims of Groupthink\u201c anhand des Beraterstabes des amerikanischen Pr\u00e4sidenten Kennedy und der Invasion in der Schweinebucht auf Kuba gezeigt. Eine Gruppe, die interne Kritik \u00e4chtet, l\u00f6st sich von der Realit\u00e4t und trifft riskante und unverantwortliche Entscheidungen. Und es scheint Neschle so, als habe sich die Geschichte in den USA wiederholt beim Irakeinsatz und der Entscheidung der Bush-Administration.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Spion und der Intrigant sind zwei Auspr\u00e4gungen der Illoyalit\u00e4t. Auch jene Kanaillen, die Teamarbeit sabotieren; die hinterr\u00fccks an St\u00fchlen s\u00e4gen und Mobbing in die Welt setzen, geh\u00f6ren zu den Illoyalen: F\u00fcr Mobbing und Denunziantentum braucht es aber weder Intelligenz noch Flei\u00df, nur gen\u00fcgend andere Illoyale (Mitmacher). \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Intelligenz ist eine wichtige Voraussetzung f\u00fcr gute Methoden und gute L\u00f6sungen. Die Basis daf\u00fcr sind Problemanalysen, die den Punkt treffen, und Therapie- oder Entwicklungsvorschl\u00e4ge, die den gew\u00fcnschten Erfolg herbeif\u00fchren. Offen bleibt dabei allerdings die Frage, <i>was<\/i> der gew\u00fcnschte Erfolg ist und wie er vor dem Hintergrund ethischer Prinzipien zu werten ist. Daher ist die Intelligenz bei Illoyalen sogar kontraproduktiv und gef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Dummheit als ihre Kehrseite macht Menschen vergleichsweise harmlos. Aber nicht, wenn sie im Kollektiv auftreten oder Macht aus\u00fcben. Dann verfolgen die Dummen die Intelligenten und hindern sie schon im Ansatz daran, irgendeinen Einfluss auszu\u00fcben. So ist es f\u00fcr eine Unternehmung gef\u00e4hrlich, einen dummen Vorgesetzten dar\u00fcber entscheiden zu lassen, ob eine intelligente Nachwuchskraft eingestellt wird. Er wird sie f\u00fcr eine Bedrohung seiner eigenen Position halten und gezielt auf ihre Nichteinstellung hinarbeiten. Um intelligente Leute einzustellen, empfiehlt sich bei der Einstellung gen\u00fcgend hierarchischer Abstand zur Position des Einstellenden, wenn Anlass zu der Vermutung besteht, der k\u00f6nne seine Stellung als gef\u00e4hrdet ansehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Dumme Menschen k\u00f6nnen umso leichter Vorgesetzte werden, je mehr Leute dar\u00fcber entscheiden und je mehr diese bef\u00fcrchten, kluge Leute machten ihnen ihren eigenen Rang streitig. Herrschaft der Mittelm\u00e4\u00dfigen und Dummen kann aber auch dadurch entstehen, dass zu viele Kl\u00fcgere zum Nachgeben neigen. \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Flei\u00df ist immer schon des Deutschen liebste Eigenschaft gewesen, Faulheit ist ihm suspekt. Da ist es durchaus kein gutes Gef\u00fchl, dass gerade der staatstragenden Kohorte der Beamten der Ruf anhaftet, faul zu sein. Aber ganz scheint der Deutsche das doch nicht zu glauben. Denn diese Beamten werden von vielen Deutschen immer herbeigerufen, wenn es in der Wirtschaft nicht so l\u00e4uft. Dann soll der Staat mit seinen faulen und unf\u00e4higen Beamten den Karren aus dem Dreck ziehen. Wie aber soll das gehen?<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Dabei k\u00f6nnen deutsche Beamte durchaus flei\u00dfig sein. Doch das ist nicht unbedingt besser, wenn es sich mit Dummheit paart. Flei\u00df geht nur mit Intelligenz und Loyalit\u00e4t eine heilige Allianz ein. Zusammen mit Dummheit wird Flei\u00df schnell unheilig.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Neschle hat es dem Flei\u00df deutscher Beamter zu verdanken, dass er das Interesse am Steuerrecht verlor. Wenn beim \u201eJahressteuergesetz\u201c, das alle Steuergesetze eines Jahres kompiliert, der Abstand zwischen den Buchdeckeln gr\u00f6\u00dfer wird, wurde in der Menge zwar mehr geleistet und der Forderung nach mehr Beamtenflei\u00df scheint gen\u00fcge getan, in der Qualit\u00e4t hat man sich aber eher etwas geleistet. Hektische Betriebsamkeit ersetzte geistige Windstille. F\u00fcr einen Menschen, der noch ein wenig auf geistige Hygiene h\u00e4lt, ist die Besch\u00e4ftigung mit dem deutschen Steuerrecht daher nicht ratsam, zumal der Umgang mit Zwergen das eigene R\u00fcckgrat kr\u00fcmmt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Bei der Produktion von Unsinn, und das ist dort leider das meiste, ist Flei\u00df eben nicht zu begr\u00fc\u00dfen, sondern ein Hoch auf die Faulheit zu singen. Nur ausreichende Faulheit kann verhindern, dass die d\u00fcmmsten Ideen realisiert und schon im n\u00e4chsten Jahr ge\u00e4ndert werden m\u00fcssen, um sie dann halbj\u00e4hrlich zu erneuern und damit B\u00fcrokratiesand ins Getriebe der Wirtschaft zu streuen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Flei\u00df gepaart mit abgrundtiefer Dummheit war auch eine bedeutende Triebfeder der Nazis. Aus deren Sicht konnten sich die Deutschen gar nicht genug ihrer Dummheit beflei\u00dfigen. Deshalb war Flie\u00df auch eine ihrer liebsten Tugenden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><b>B.<b> Die Mitarbeiter <\/b><\/b><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Der einzelne Mensch kombiniert nat\u00fcrlich verschiedene Eigenschaften in sich selbst. Erst in der Kombination beweisen die Eigenschaften ihren Wert. Dieselbe Eigenschaft Flei\u00df, Faulheit, Intelligenz oder Dummheit kann in unterschiedlicher Kombination und vor allem in Kombination mit Loyalit\u00e4t oder Illoyalit\u00e4t zu ganz verschiedenen Beurteilungen f\u00fchren:<\/p>\n<p style=\"margin-left: 40px; text-align: left;\">1. Loyal, flei\u00dfig, intelligent: Das ist das Idealbild eines Mitarbeiters. Doch ein solcher Mitarbeiter wird selten Vorgesetzter. Zu hoher eigener Flei\u00df hindert nicht selten daran, T\u00e4tigkeiten an andere zu delegieren. So erw\u00e4chst die Neigung zum Alleint\u00e4ter ohne Netzwerk. Der Ausweg dieses Mitarbeiters ist, mehr Flei\u00df auf die Pflege seines Netzwerks zu verwenden. Alle Arbeiten erledigt dieser Mitarbeiter umfassend, hervorragend und termingerecht. Er liest die W\u00fcnsche seines Vorgesetzten von dessen Augen ab und sucht h\u00e4ufig und pr\u00e4zise den Kontakt mit ihm.<\/p>\n<p style=\"margin-left: 40px; text-align: left;\">2. Loyal, faul, intelligent: Das ist ein inspirierter, kreativer Mitarbeiter, der immer Arbeitserleichterungen findet. Wird leichter Chef als 1, weil er besser delegieren kann und sich dar\u00fcber auch ein Netzwerk schafft. Trotz weniger Kontakte zum Chef wird die Arbeit f\u00fcr ihn immer bestens erledigt, wenn auch ab und zu im Minimalstil und tendenziell mit Terminproblemen.<\/p>\n<p style=\"margin-left: 40px; text-align: left;\">3. Loyal, faul, dumm: \u201eT\u00e4uschen, Tarnen und Verpissen\u201c nennt man dessen Motto bei der Bundeswehr. Dennoch ist er (oder sie) kein Intrigant. Er macht nichts kaputt! Ist nicht nur zu faul zum Mobben, er hat auch gar keinen Bock darauf! Er ist mitgef\u00fchrter Ballast, ohne Sand im Getriebe zu sein. Ein liebensw\u00fcrdiger Sitzsack, der niemandem im Wege sitzt!<\/p>\n<p style=\"margin-left: 40px; text-align: left;\">4. Loyal, flei\u00dfig, dumm: So sieht ein eifriger Gutmensch aus. Bei ihm ist \u201egut gemeint\u201c das Gegenteil von gut! Er sucht h\u00e4ufig und lange den Kontakt zu seinem Chef und neigt zur Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung. Als Gespr\u00e4chspartner ist er (oder sie) eine Katastrophe, weil er nichts versteht und sich immer im Recht f\u00fchlt! Er ist sich zudem immer bewusst, dass er ja alles nur zu gut meint. So macht er h\u00e4ufig mehr Arbeit, als er trotz guten Willens zu bew\u00e4ltigen imstande ist. Das macht ihn im Ergebnis schlechter als 3. Seine Wirkung n\u00e4hert sich im Effekt der Wirkung eines Illoyalen, unbeabsichtigt und gut gemeint nat\u00fcrlich.<\/p>\n<p style=\"margin-left: 40px; text-align: left;\">5. Illoyal, flei\u00dfig, intelligent: Ein solcher Mensch ist <i>der<\/i> Albtraum! Er ist ein gef\u00e4hrlicher Gegenspieler, der seinen Chef auf Trab h\u00e4lt und nur auf die richtige Minute wartet, ihm den Dolch in den R\u00fccken zu sto\u00dfen. Zugleich hindert er seinen Chef gezielt und bewusst (das unterscheidet ihn von 4.) an sinnvoller T\u00e4tigkeit, weil er ihn mit einem Dauerhagel an unbedeutenden Problemen befeuert. Illoyalit\u00e4t wird gepaart mit Flei\u00df oder gar mit Intelligenz und Flei\u00df zum hohen Gef\u00e4hrdungsfaktor f\u00fcr jedes menschliche Zusammenleben. Geht Illoyalit\u00e4t mit Faulheit und Dummheit einher, ist sie deutlich harmloser.<\/p>\n<p style=\"margin-left: 40px; text-align: left;\">6. Illoyal, faul, intelligent: Ist weniger gef\u00e4hrlich und weniger illoyal als 5., weil echte Illoyalit\u00e4t auf teuflische Weise flei\u00dfig macht. Solche Leute versuchen mit \u201eausgesuchter\u201c Faulheit an der Stelle zu sabotieren, an der es am meisten wehtut. Sie sind wegen intelligenter Vorbereitung trotz miserabler Leistungen unk\u00fcndbar.<\/p>\n<p style=\"margin-left: 40px; text-align: left;\">7. Illoyal, flei\u00dfig, dumm: Das ist der nervige Dauerquerulant, dem nichts recht zu machen ist und der nichts recht macht. Im Vergleich zu 5. Verrichtet er (sie) eher Laubs\u00e4gearbeit am Stuhl seines (seiner) Vorgesetzten. Die aber ist nach der Devise \u201eSteter Tropfen h\u00f6hlt den Stein\u201c durchaus wirksam. Der nervige Dauerquerulant ist aber leichter zu entlassen als 5, weil er f\u00fcr diesen Fall nicht gen\u00fcgend vorsorgt.<\/p>\n<p style=\"margin-left: 40px; text-align: left;\">8. Illoyal, faul, dumm: Das ist ein bl\u00f6der Moserkopp, der den Arsch nicht hochkriegt. Er wird daher als Einzelner niemand gef\u00e4hrlich und zieht allenfalls andere bl\u00f6de Moserk\u00f6pfe hinter sich her. Als Gruppenph\u00e4nomen formt er die tr\u00e4ge Masse, die leicht formbar ist. Solche Leute haben als ihre \u201eeigene\u201c Meinung immer die Meinung dessen, mit dem sie zuletzt gesprochen haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Neschle erinnert sich, einen Unternehmer vor einem illoyalen Mitarbeiter gewarnt zu haben. Doch der Unternehmer war beeindruckt von dessen Intelligenz und Flei\u00df. Er stellte ihn ein. Innerhalb eines Jahres richtete dieser Mitarbeiter Millionensch\u00e4den an, ohne dass man seiner wirklich habhaft werden konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Loyalit\u00e4t ist daher der Hebel, der alles umlegt. Loyalit\u00e4t und Flei\u00df entfalten Hebelwirkungen, abh\u00e4ngig davon, ob sie mit Intelligenz oder Dummheit einhergehen. Erst Loyalit\u00e4t macht aus Flei\u00df und Intelligenz n\u00fctzliche und nicht zerst\u00f6rerische Eigenschaften. Schaut man jedoch, nach welchen Kriterien Mitarbeiter und F\u00fchrungskr\u00e4fte in Deutschland eingestellt werden, so wird man Loyalit\u00e4t als Einstellungskriterium jedoch meist vermissen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Abschlie\u00dfend noch ein Gesamt\u00fcberblick:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.neschle.de\/wp-content\/2010\/01\/clip-image002.gif\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" style=\"border-width: 0px; display: inline;\" title=\"clip_image002\" src=\"http:\/\/www.neschle.de\/wp-content\/2010\/01\/clip-image002-thumb.gif\" alt=\"clip_image002\" width=\"240\" height=\"219\" border=\"0\"><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Das Wichtigste ist ganz banal,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Mitarbeiter seien stets loyal.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sind sie dann flei\u00dfig und auch klug,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">gibt es von ihnen nie genug.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Doch sind sie flei\u00dfig, aber dumm,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">so ist es g\u2018rade anders rum.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p style=\"text-align: center;\">Erst recht aber kann man vermissen,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">die illoyal sich stets verpissen,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Doch wieder muss man\u2019s hier verkehren<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">und sich am meisten der erwehren,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">die flei\u00dfig, klug und illoyal,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">sie sind Negativkapital.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p style=\"text-align: center;\">Klug ist gut und flei\u00dfig auch,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">doch es sollte sein der Brauch<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">die Frage nach Loyalit\u00e4t,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">weil sonst nichts von selber geht.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><i>Denn im Falle eines Falles<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><i>gr\u00fcndet auf der Ethik alles.<\/i><\/p>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\">\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref1_8811\" name=\"_ftn1_8811\">[1]<\/a> Fr\u00fcher hie\u00df es in der Werbung \u201eDrei Dinge braucht der Mann: Feuer, Pfeife, Stanwell\u201c, wobei das Letztere ein Tabak ist. In der Hessischen Szene machte man daraus \u201eDrei Dinge braucht der Mann: Sein Ding, ihr Ding, Binding\u201c. Da ist \u201eBinding\u201c ein Bier und alles Andere der Phantasie der Leser \u00fcberlassen.<\/p>\n<p><a title=\"PDF-Datei\" href=\"http:\/\/www.neschle.de\/download-manager.php?id=150\">PDF-Datei<\/a><br \/>\nThis post was downloaded by  1279 people until now.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Personallehre ist doch sooo einfach!? Ich kann \u00fcberall auf der Welt leben \u2013 wenn das Personal stimmt! (Eine Frau des Hauses, keine \u201eHausfrau\u201c) Aller guten Dinge sind drei: In der Finanzwirtschaft sind es Rentabilit\u00e4t, Liquidit\u00e4t und Risiko; in der Personalwirtschaft \u201evermutlich\u201c Intelligenz, Loyalit\u00e4t und Flei\u00df [1]. 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