{"id":297,"date":"2008-03-18T09:46:20","date_gmt":"2008-03-18T08:46:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.neschle.de\/index.php\/blog\/leon-neschle-38-11-13-woche-2008\/"},"modified":"2020-06-21T10:46:54","modified_gmt":"2020-06-21T09:46:54","slug":"leon-neschle-38-11-13-woche-2008","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/leon-neschle-38-11-13-woche-2008\/","title":{"rendered":"Leon Neschle 38 (11.-13. Woche 2008)"},"content":{"rendered":"<header>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #4f81bd\">\u00d6konomische Verbl\u00f6dung in Deutschland als Griechische Trag\u00f6die<\/span><\/strong><\/h2>\n<\/header>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>\u201eDeutsche sind Wirtschaftslaien.&#8220;&nbsp;<\/em>(Fred. B. Irwin, Chef der US-Handelskammer in Deutschland)<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Mehrmals im Monat besucht der Chef der US-Handelskammer in Deutschland, Fred B. Irwin, verschiedene Schultypen in Deutschland: <i>\u201eIch bin jedes Mal erstaunt, dass Wirtschaft nirgends ein Unterrichtsthema ist\u201c<\/i>, stellt er fest. Er erf\u00e4hrt dort auch, dass Selbst\u00e4ndigkeit f\u00fcr deutsche Sch\u00fcler <i>keine<\/i> berufliche Alternative ist. Ihre \u00c4ngste werden gef\u00f6rdert von ihrer \u00f6konomischen Ahnungslosigkeit: \u201eHat man keine Ahnung von Wirtschaft, ist man immer etwas hoffnungslos.\u201c W\u00fcssten die Deutschen davon mehr, \u201ew\u00fcrde die Skepsis gegen\u00fcber der Marktwirtschaft und auch der Neid gegen\u00fcber Gutverdienern geringer sein\u201c, meint Mr. Irwin (RP v. 4. M\u00e4rz 2008).<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Damit gelingt ihm, was Neschle f\u00fcr unm\u00f6glich gehalten hat: \u00dcber die \u00f6konomische Bildung an deutschen Schulen zu berichten und <i>keine<\/i> Satire zu schreiben. Neschle h\u00e4lt es in diesem Fall sogar f\u00fcr notwendig, die Aussage von Juvenal zu versch\u00e4rfen. Der h\u00e4tte gesagt, es sei <i>schwer <\/i>keine Satire zu schreiben (Difficile est satiram non scribere.) F\u00fcr Neschle scheint das <i>unm\u00f6glich<\/i>. Getreu dem hom\u00f6opathischen Grundsatz <i>Simila similibus curentur! (\u00c4hnliches soll mit \u00c4hnlichem geheilt werden) <\/i>hilft gegen diese deutsche Realsatire nur noch Sprachsatire:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Kant schrieb die<i> \u201eKritik der reinen Vernunft\u201c<\/i>. \u201eReine Vernunft\u201c gibt es nicht in Deutschland. Daher kann man sie hier eigentlich gar nicht kritisieren. \u2013 <i>Und warum, zur H\u00f6lle, hat Kant \u00fcberhaupt die Vernunft kritisiert und nicht die Unvernunft?<\/i> Dann auch noch die \u201ereine Vernunft\u201c? \u2013 Deshalb war es wohl Kant, der den \u201eK\u00f6nigsberger (Sprach-)Klops\u201c erfunden hat!?<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Weil es meist zwei Kl\u00f6pse gibt, schrieb er noch die \u201eKritik der praktischen Vernunft\u201c. Alles in K\u00f6nigsberg! Zum Nachschlag servierte er noch die \u201eKritik der Urteilskraft\u201c. Soll man denn f\u00fcr alles zu <i>doof<\/i> sein, f\u00fcr Theorie und Praxis, und auch zu bl\u00f6d, die zu beurteilen?! Nur weil der Kant das gut findet? \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wenn einer der gr\u00f6\u00dften deutschen Philosophen so etwas schreibt, ist das schon ein Ding an sich<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>. Liegt also bei Kant die Quelle f\u00fcr den Stupor oeconomicus der Deutschen und ihren elit\u00e4ren Schwachsinn in wirtschaftlichen Fragen? \u2013 Neschle meint nicht! Kant hat das mit der Kritik gar nicht so gemeint! Heute sagen Menschen auch vieles, was sie <i>so<\/i> nicht meinen. Das nennt man dann \u201ePublic Relations\u201c oder \u201ePolitik\u201c Wie man das macht, lernt man in der Rhetorik oder im Ortsverband der Linken. \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><i>Aber: Un<\/i>reine Vernunft und reine <i>Un<\/i>vernunft gibt es in Deutschland, vor allen in Fragen der Wirtschaft. Beide treten hier in Menschen und in Mengen auf. Sie kann man kritisieren und sie geh\u00f6ren geh\u00f6rig kritisiert. Daher serviert Neschle Kants K\u00f6nigsberger Kl\u00f6psen selbstgemachte Essener Kl\u00f6pse entgegen: die \u201eKritik der unreinen Vernunft\u201c und die \u201eKritik der reinen Unvernunft\u201c. Da hat Kritik mal Sinn, Herr Kant!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong>A. Der gemeine Stupor oeconomicus et teutonicus<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Viele Teutonen sind infiziert vom Stupor oeconomicus, geistigem Stillstand in Fragen der \u00d6konomie, der mit L\u00e4hmungen der selbst\u00e4ndigen Tatkraft einhergeht: Im Westen ist die Spezies der \u00d6kochonder ziemlich unziemlich verseucht. Deren Mimosit\u00e4t in \u00f6kologischen Dingen geht einher mit allergischen Reaktionen gegen jede Art \u00f6konomischen Sachverstands. Der \u201eEcono-Mist\u201c stinkt ihnen besonders. Daher sind sie von ihm angewiddert oder f\u00fchlen sich von ihm auf die H\u00f6rner genommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Ihren eigenen Mist halten sie f\u00fcr biologisch abbaubar: Sie entsorgen ihn in ihren Stellungnahmen zu Wirtschaftsthemen. Oder sie setzen die Amtstr\u00e4gerInnen ab. Das ist die \u201emenschliche\u201c Form des biologischen Abbaus in Fragen der Politik, \u00f6konomische eingeschlossen<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Im Osten verstehen viele die Marktwirtschaft noch immer nicht. Daf\u00fcr muss man Verst\u00e4ndnis haben. Marktwirtschaftliche Bildung wurde einst in der Politischen \u00d6konomie<i> schieft\u00fcrfend<\/i> (nicht \u201e<i>tief<\/i>sch\u00fcrfend\u201c!) gepflegt, als katechismusgleiche Kapitalismuskritik! Die wurde so geistlos durchgepaukt, dass man H\u00f6rsch\u00e4den davon bekam!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Heute liegt das mangelnde \u00f6konomische Verst\u00e4ndnis dort aber nicht an Dezibel. H\u00f6ren k\u00f6nnten sie es! Manchmal liegt es an Debil: Wenn das PDS (Parteibedingt Debiles Syndrom) grassiert! Gepaart mit dem altsozialistischen HIV-Syndrom (Hab\u2019 Ich Vergessen) kann es PDS zum \u00f6konomischen Alzheimer f\u00fchren, bei Ex-Mitgliedern und Immer-Noch-Sympathisanten der Einheiz-Partei sogar zur SED (Seuchenartig Epidemischen Debilit\u00e4t) unter Einsatz politischer Zwangsjacken. Deren Tragen \u00fcberwacht demn\u00e4chst wieder die STASI (Staatliche Toleranzversagungs-Anstalt f\u00fcr Sichere Internierung). Man h\u00f6rt es trapsen: In (Nieder-)Sachsen wird sie wachsen!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das PD-Symptom l\u00e4sst sich in seiner \u00f6konomischen Variante heute auch im Westen beobachten: bei WASG-Patienten (Wirtschaftlich Ahnungslose Sozialistische Genossen), wiederkehrend und schwerwiegend als OSKAR<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> (Oekonomisch-Sozialistisches Keine Ahnung Rezidiv). Die Linken wollen den Bock schie\u00dfen, solche B\u00f6cke wieder zu G\u00e4rtnern zu machen. Da haben wir allerdings noch die Wahl. Heute noch!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Zum Beweis des \u00f6konomischen Genies der SED-Nachbeterorganisation h\u00e4tte nach der Wende eine Kahl-Murks-Stadt geholfen, die unter experimentellen Bedingungen eines A&amp;B-Staates h\u00e4tte weiterwurschteln d\u00fcrfen. Als lebendes Mahnmal f\u00fcr die Wunder des Sozialismus. Mauer drum, dass keiner rauskommt! Und keiner herumkommt um die Sicht auf das Siechtum der \u00d6konomie dort. Hatte nicht schon Ulbricht s\u00e4chsisch \u201edialektisch\u201c gesagt: \u201eVon der Sowjetunion lernen, hei\u00dft <i>siechen<\/i> lernen!\u201c? Damit w\u00fcrde weiter gemacht in Kahl-Murks-Stadt. Und deutsche Schulen erhielten F\u00fchrungen, damit es keiner vergisst und nicht den Verf\u00fchrungen der Linken folgt!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Fiele dem Tr\u00e4ger eines Parteibedingt Debilen Syndroms (PDS), der in Kahl-Murks-Stadt wie ehedem von \u201efortschrittlicher Technik\u201c und \u201eInternationalit\u00e4t\u201c faselt, ein Abbruchteil auf den Kopf, k\u00f6nnte ihn das noch zur Einsicht bringen. Doch dann wird er von der STASI automatisch zwangsgesch\u00fctzt: vor sich selbst und diesen Einsichten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die STASI und ihr Sumpf ideologischer Verd\u00e4chtigungen werden wiederkommen mit einem Sieg der Linken: Eine nieders\u00e4chsische Abgeordnete verriet unl\u00e4ngst, was wir l\u00e4ngst wissen m\u00fcssten. <i>Deshalb wurde sie aus dem Verkehr gezogen. Wie immer, wenn bei denen einer die Wahrheit sagt und \u201eoffene<u>s<\/u> Geheimnis-Verrat\u201c begeht!<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Mit der Linken kommt die \u00f6konomische K\u00fcmmernis wieder. Es war nicht mehr weit vor der Wende bis zum Ende der sozialistischen Sackgasse, wo Marxens-Welt mit Brettern zugenagelt ist, falls man nicht schon \u201eEngels im Himmel\u201c sieht. Wie lange h\u00e4tten sie den real vegetierenden Sozialismus noch durchqu\u00e4len k\u00f6nnen? Abbrechende Balkons, grausieche H\u00e4user, Bitterfelder Felder, Stra\u00dfen schlimmer als heute im Westen. Trotzdem soll das Linke Abbruchunternehmen nun im Westen starten! Nach dem Auftanken im Kapitalismus wollen es die Linken SED-Kopisten wieder mit Marxeln versuchen. <i>Jetzt ist das Meiste ja schon wieder ganz. Da geht es wieder!<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Also los: Links, Zwo, Drei, Vier; Links \u2026 ! Gegen die militaristische BRD. \u2013 Die SED-Nachsprechorganisation als Lager von Anti-Militaristen? Finanzieren nicht alle sozialistischen Staaten aus dem Volksverm\u00f6gen ein stattliches staatliches R\u00fcstungshobby? Da spricht sogar Angela Marquardt, fr\u00fchere Vize der PDS, von \u201efriedenspolitischen Forderungen, die nicht der Realit\u00e4t entsprechen\u201c. Es fehlt nur noch, dass die Linken nun Partei des Wirtschaftswachstums oder Partei des Umweltschutzes sein wollen und sich als SED-Nachsorgepartei gerieren. <i>Deren Funktion\u00e4re wollen f\u00fcr Wirtschaftswachstum sorgen?<\/i> Wir werden bitterfeldlich weinen, im Umweltschmutz!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Linke ist aber gegen <i>die Widerspr\u00fcche des Kapitalismus<\/i>. Die Widerspr\u00fcche m\u00fcssen n\u00e4mlich von ihr selbst kommen, damit sie wirklich gut sind: Freiheit und Sozialismus! Als wenn jemand gegen das geballte Staatseigentum seine Freiheit bewahren k\u00f6nnte. Das ist schon bei unserer Eigentumskonzentration nicht leicht!!! Ihre L\u00f6sung liegt in einer noch st\u00e4rkeren Konzentration des Eigentums. In der Hand von Leuten mit dem \u201erichtigen\u201c Bewusstsein. Bleibt da den Falschen Platz zum Atmen? \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Gegen solchen Stupor sollen folgende Epi-Soden helfen, die episch verbreitert, bodenst\u00e4ndige, aber doch abgehobene Beispiele (eben \u201eSoden\u201c) f\u00fcr \u00f6konomische Unvernunft des Geistes liefern. Am Anfang steht dabei die Frage: Wie kommt es, dass wir jede Menge Sozialisten hervorgebracht haben, aber kaum \u00f6konomische Vernunft? Heilige \u00f6konomische Einfalt! Warum \u00fcberziehst Du dieses Land?<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong>B. Sonderschule und B\u00fcrokraterei. Der <i>Un<\/i>weg ins Unternehmertum.<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Die \u00f6konomische Verbl\u00f6dung steigt! L\u00e4hmung geht um<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> in Deutschland! Paralyse vom Halswirbel an. \u2026 Aufw\u00e4rts! \u2026 <i>Hierzulande hat jeder \u00d6konomie-Professor im ersten Semester Probleme, im \u00d6konomieverst\u00e4ndnis abiturgesch\u00e4digte Studenten auf das Niveau der Sondersch\u00fcler zu bringen.<\/i> Unsere Bildung er\u00f6ffnet Dummen zwar ihr \u00f6konomisches Unverst\u00e4ndnis, verbirgt es aber vor Abiturienten und jungen Studierenden. Die sind n\u00e4mlich schon gen\u00fcgend vorverbildet, um f\u00fcr den Rest ihres Lebens die Augen vor den \u00f6konomischen Tatsachen zu verschlie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Im \u00d6konomieverst\u00e4ndnis bleiben deutsche Abiturienten ohne \u201eUmerziehung\u201c ihr Leben lang unter dem Niveau der Sondersch\u00fcler. Das gilt sogar f\u00fcr Leute, die sich sp\u00e4ter in der Wirtschaft umtun, etwa f\u00fcr die juristisch, aber nicht \u00f6konomisch geschulten Beamten der Steuerverwaltung. Eine schwere Last f\u00fcr den Wirtschaftsstandort!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Intensivt\u00e4ter sind hier aber die Philologen, die ihr Unwissen und Unverst\u00e4ndnis an die n\u00e4chste Sch\u00fclergeneration weitergeben. Bei Unwortwahlen fallen sie selbst Leuten auf, die nicht ihre Bildungs-Produkte \u00f6konomisch \u201eumerziehen\u201c m\u00fcssen (Neschle <a href=\"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/leon-neschle-19-26-woche-2007\/\">19<\/a>, <a href=\"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/leon-neschle-20-27-woche-2007\/\">20<\/a>, <a href=\"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/leon-neschle-21-28-woche-2007\/\">21<\/a>, <a href=\"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/leon-neschle-22-29-woche-2007\/\">22<\/a>). Das ist blanke Realit\u00e4t, wenn auch Realit\u00e4t gewordene Satire. Fakten sind halt immer <i>dumme<\/i> Sachen, auch wenn sie sich auf die \u201eBildungselite\u201c beziehen:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Schrotth\u00e4ndler hatte fr\u00fcher Sonderschule und einen ausgereiften wirtschaftlichen Verstand. Er kaufte billig und verkaufte teuer. Der \u201eAltreucher\u201c wurde Neureicher, wie die Bl\u00e4ck F\u00f6\u00f6ss sangen. Heute r\u00e4cht sich das Bildungsb\u00fcrgertum daf\u00fcr am neureichen Schrotth\u00e4ndler, indem es alle wichtigen Positionen in Politik und B\u00fcrokratie besetzt. Dort fordert es mit b\u00fcrokratischen H\u00fcrden faktisch die Vorverbildung durch das deutsche Abitur. Denn es verlangt vom Schrotth\u00e4ndler so viel B\u00fcrokratismus, dass er das nur noch mit Abitur werden kann. Seitdem verstehen unsere Schrotth\u00e4ndler nichts mehr von Wirtschaft und werden auch nicht mehr neureich.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Bauernschlauen ohne h\u00f6here Schulbildung ist das Unternehmertum heute verwehrt. Die haben fr\u00fcher die Wirtschaft bewegt, ihre Rechnungen auf Packpapier und Bierdeckel<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> geschrieben, statt sich in die Hartz IV-Matte zu legen. Das haben abiturversehrte Beamte und Politiker (was bei Lehrern fast dasselbe ist) ihnen verboten, unterst\u00fctzt von der einer viel zu vielzahligen EU-B\u00fcrokratie. Packpapierrechnungen sind eben nicht kontrollierbar. <i>Eine Umsatzsteueridentifikationsnummer macht sich auf Packpapier wie ein Frack in der Bahnhofsmission. Und m\u00fcndliche Vertr\u00e4ge sind heute das Papier nicht wert, auf das sie geschrieben wurden.<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Nun m\u00fcssen bauernschlaue Sondersch\u00fcler <i>wegen mangelnder Eignung zu spitzenb\u00fcrokratischen Leistungen <\/i>arbeitslos bleiben. Jobs bekommen sie aber auch nicht mehr. Von Hartz IV f\u00fchrt f\u00fcr sie kein Weg mehr in die Selbst\u00e4ndigkeit. Davor steht die B\u00fcrokratie-Barrikade. Die Schuld wird aber <i>allein<\/i> auf die Globalisierung abgew\u00e4lzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wer an einer deutschen Schule gelernt hat, macht allerdings ohnehin kein Unternehmen mehr auf. Der nimmt lieber Hartz IV. Formulare ausf\u00fcllen muss er sowieso! Nur Ausl\u00e4nder werden noch Unternehmer, er\u00f6ffnen Restaurants oder Gem\u00fcsel\u00e4den. Falls sie nicht an einer deutschen Schule gelernt haben, k\u00f6nnen sie zwar noch \u00f6konomisch denken<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a>. Aber sie wissen nicht, was ihnen von der B\u00fcrokratie droht.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der b\u00fcrokratische Standard in Deutschland wird immer bestimmt von denen, die es darin zur und auf die Spitze gebracht haben. Was auf dem neuesten Stand b\u00fcrokratischer Technik m\u00f6glich scheint, f\u00fchrt man <i>f\u00fcr alle <\/i>verbindlich ein. Was f\u00fcr die gr\u00f6\u00dfte Aktiengesellschaft gilt, wird selbst f\u00fcr die kleinste angewandt. \u00c4lteren B\u00fcrokratietechniken verweigert man einfach die steuerliche Anerkennung.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Diese B\u00fcrokratie folgt immer <i>Lenins<\/i> Grundsatz: <i>Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.<\/i> Eine h\u00e4ssliche Besch\u00f6nigung: Vertrauen fand Lenin nie <i>gut<\/i>. Vor allem nicht Vertrauen in den Unternehmer! Und so ist das auch bei deutschen Beh\u00f6rden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Ein Grund zum Eingriff findet sich immer. So kann etwa das Kartellamt eingreifen, wenn Preise gleich sind (Verdacht auf Preisabsprache!) oder unterschiedlich sind (nicht funktionierender Wettbewerb!). Da hat der Deutsche Fu\u00dfballbund neulich gestaunt, als er ins Abseits geriet und ein Kommando des Kartellamts ihn \u00fcberrollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Gegen ungehemmten Kontroll-B\u00fcrokratismus sch\u00fctzt nur die Unf\u00e4higkeit und Ineffizienz der B\u00fcrokratie selbst. Vorher! Es sei denn, ihre M\u00fchlen h\u00e4tten gegriffen. Dann wird ihr Bremssand in jede wirtschaftliche Aktivit\u00e4t gestreut. Mit dem der B\u00fcrokraterei eigenen Unverst\u00e4ndnis wird ein Exempel statuiert, indem hinter jedem \u201eErwischten\u201c ein ganzes \u201eEnsemble stationiert\u201c wird, das ihn kontrolliert und \u00fcberwacht. Das b\u00fcrokratische Unverst\u00e4ndnis verliert seine Schutzwirkung und wird gef\u00e4hrlich f\u00fcr den Angeprangerten, <i>ob schuldig oder nicht<\/i> (<a href=\"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/leon-neschle-25-32-woche-2007\/\">Leon Neschle 25<\/a>).<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">In sozialistischen Staaten ging das noch ohne Prozess oder mit kurzem; demokratische Staaten haben daf\u00fcr den langen Prozess an der Prozesskette erfunden. Kafka kommt hier, kalt und klammheimlich! Verwaltungsverfahren und Prozesse ziehen sich \u00fcber Jahre und nicht selten sterben die Betroffenen dar\u00fcber, w\u00e4hrend die B\u00fcrokratie unverzagt z\u00e4h weiterlebt und die Wirtschaft mit ihrem Amts-Schimmel \u00fcberzieht. Mit dem, der nicht wiehert. Mit dem, der wei\u00df macht und den Menschen krank. An dessen Ende ist das Netto-Einkommen nur die Provision, die einem der Staat bel\u00e4sst, weil man seine Formulare sorgf\u00e4ltig bearbeitet hat.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong>C. Hermes oder Merkur: G\u00f6tter der Kaufleute <i>und<\/i> Diebe und Paten f\u00fcr die gymnasiastische Anti-\u00d6konomie<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Was kann Deutschland retten? Weniger B\u00fcrokratismus in den Verwaltungen, der das st\u00e4ndige fehlerfreie Ausf\u00fcllen von Formularen erwartet? Warum nicht? Besser noch: Der Abschied von den wirtschaftsfreien, ja wirtschaftsfeindlichen Bildungsinhalten unserer Einbildungselite! Und eine optimistische Besinnung auf die St\u00e4rken dieses Landes bei Kr\u00e4ftigung des wirtschaftlichen Sachverstands.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><i>Das funktioniert aber nicht, solange man bei unserer Bildungselite nur Gutmenschenpunkte sammelt, wenn man zugibt, nichts von Wirtschaft zu verstehen, und bereit ist, allem Unternehmerischen geistig abzuschw\u00f6ren (siehe Neschle <a href=\"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/leon-neschle-19-26-woche-2007\/\">19<\/a>, <a href=\"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/leon-neschle-20-27-woche-2007\/\">20<\/a>, <a href=\"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/leon-neschle-21-28-woche-2007\/\">21<\/a>, <a href=\"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/leon-neschle-22-29-woche-2007\/\">22<\/a>). <\/i>Die deutsche \u201eBildungselite\u201c hat noch immer das Ideal der Griechen und ihres Gymnasiums, einer Art Turnhalle f\u00fcr Kopfgymnastik um der Kopfgymnastik willen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Alles Wirtschaftliche hat darin ein Hautgout, den Anstrich neureicher Dekadenz und Bildungsferne. Manche Professoren w\u00fcrden daher auch die Betriebswirtschaftslehre gern aus der Universit\u00e4t verbannen. Zu praktisch, zu brauchbar. Bei der Volkswirtschaftslehre mit ihren Symbolfeldern f\u00fcr Denksport gibt es weniger kritische Stimmen. Man darf es nicht praktisch gebrauchen k\u00f6nnen. Nur dann ist es \u201eakademisch\u201c!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Geld stinkt also f\u00fcr das N\u00e4schen der kopfgymnastischen Einbildungselite. Die wundert sich aber dennoch, warum nun umgekehrt das Geld <i>sie<\/i> nicht mag. Aus \u00c4rger w\u00e4hlt sie Parteien, die b\u00fcrokratistische Besch\u00e4ftigung versprechen, damit der Staat \u201edas Geld\u201c zwingt, seine Bildungselite zu m\u00f6gen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Selten findet man in Deutschland Geld positiv belegt oder diejenigen, die es haben. Erstaunlicherweise bei Dieter Hildebrandt: <i>Geld macht nicht korrupt, kein Geld schon eher<\/i>. Abf\u00e4llige Ausdr\u00fccke wie <i>\u201eNeureiche\u201c<\/i> oder <i>\u201eGelds\u00e4cke\u201c <\/i>kaschieren das eigene Verlangen, das Geld m\u00f6ge auch sich dem Bildungsb\u00fcrger geneigter zeigen. \u2013 Geld verdirbt alle Menschen. Doch auf Gebildete trifft das nicht zu!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><i>Die Griechen hatten einen Schutzgott f\u00fcr Kaufleute: Hermes, der \u2013 das sagt sehr, sehr viel \u2013 auch Gott der Diebe war.<\/i> Kaufleute und Diebe, dasselbe Gesindel. Wie Hermes so Merkur, bei den hemmungslos abkupfernden R\u00f6mern<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a>. Seit Hermes und Merkur haben Kaufleute einen schlechten Ruf. In der deutschen Bildung hat der sich gehalten, obwohl hier Goethe nicht als Zeuge taugt. Der war ein guter \u00d6konom!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die griechische Hauswirtschaft (\u201eoikos\u201c, daher kommt \u201e\u00d6konomie\u201c) war selbstversorgend. Von ihr tr\u00e4umen Ultra-Gr\u00fcne noch heute. Sie war autark in ihrem Anwesen und brauchte nichts au\u00dfer dem, was man dort selbst herstellte. Bis auf Klitze-Kleinigkeiten. Nur die musste der von Hermes gesch\u00fctzte Kaufmann bringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Dieser kam aus dem Ausland mit Waren, die man in der \u201eoikos\u201c nicht herstellte: Samt, Seide, Gew\u00fcrze. Sein Motto: <i>\u201eAnhauen, Umhauen, Abhauen\u201c<\/i>, jedenfalls allzu h\u00e4ufig. Offener Taschendiebstahl mit latentem Einverst\u00e4ndnis des Bestohlenen. Die Kundschaft des Kaufmanns war also Laufkundschaft. Besser: Er war Lauflieferant, kam einmal und nie wieder. Er konnte sich das nicht (mehr) trauen. Wegen seiner Gesch\u00e4ftsmethoden kannte man ihn nur fl\u00fcchtig: <i>\u201eDu wolle Teppich kaufe?<\/i> <i>Seine gute Teppich? Mache gute Preis.\u201c \u2013 \u201eUn isch Depp isch, kauf de Deppisch!\u201c<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><i>Kaufmann, Ausl\u00e4nder, Dieb, der griechische Dreiklang des Verwerflichen,<\/i> unter dem unser Bildungssystem und das Ansehen alles Wirtschaftlichen in Deutschland heute noch leidet? <i>Selbst\u00e4ndig- oder Unternehmer-Sein geh\u00f6rt nicht zu den Idealen, die unsere beamtete Lehrerschaft den Sch\u00fclern vermittelt.<\/i> Freier, selbstverantwortlicher Unternehmer sein zu k\u00f6nnen, steht daher nicht auf der Wunschliste unserer Nachwachsenden. Wohl aber versorgt zu sein, als Beamter oder mit Hartz IV! Auch die akademischen Nesthocker im Hotel Mama (<i>Alles Schlampen, au\u00dfer Mutti!<\/i>) unterf\u00fcttern es. Eine Vorstellung, die sich prima mit dem sozialistischen Versorgungsstaat, doch kaum mit verantwortlicher Marktwirtschaft vertr\u00e4gt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Erst wenn politisierende Lehrer und belehrende Politiker begreifen, dass sie in einer Marktwirtschaft ihr monatliches Sal\u00e4r einem funktionierenden Unternehmertum verdanken, sind wir auf dem richtigen Weg. Bislang merken wir erst, dass Arbeitspl\u00e4tze in der Privatwirtschaft und die Alterversorgung davon abh\u00e4ngen. Doch schon geht es ans Weihnachtsgeld und die Gesundheitsversorgung der Beamten (<a href=\"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/leon-neschle-35-8-woche-2008\/\">Leon Neschle 35<\/a>). Das st\u00e4rkt die Hoffnung, es werde der Funke des Verstandes bei ihnen bald den Stern der Erkenntnis aufgehen lassen. <i>Noch allzu viele Teutonen glauben allerdings, ihre Politiker schaffen die Arbeitspl\u00e4tze. <\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><i>Diese Vorstellung ist eines erwachsenen Menschen so w\u00fcrdig wie die Ansicht, der Klapperstorch bringe die Kinder oder M\u00f6nche vermehrten sich durch Zellteilung. Doch sie h\u00e4lt sich hartn\u00e4ckig wie das Schwarze unter den Fingern\u00e4geln, zumal viele Politiker sie best\u00e4ndig wiederholen und weiterverbreiten. Politiker aber sind wie Kastrate, die mit ihrer Potenz prahlen. Sie k\u00f6nnen nicht mehr als Haremsw\u00e4chter im Serail: die Umgebung sch\u00f6n herrichten und diejenigen anregen, die befruchten k\u00f6nnen. Sie wissen, wie es gemacht wird, weil sie es jeden Tag sehen. Den Akt vollziehen k\u00f6nnen sie jedoch nicht. Dazu brauchen sie selbst\u00e4ndige Unternehmer und eine Kultur, die Selbst\u00e4ndigkeit erstrebenswert macht. <\/i><\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong>D. Arbeitspl\u00e4tze soll er schaffen, aber keine Gewinne machen!<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">F\u00fcr die Kultur der Selbst\u00e4ndigkeit m\u00fcsste man von Kind an mit Achtung vor allen Menschen erzogen werden. Durchaus und besonders aber vor denen, die bereit sind, Verantwortung zu \u00fcbernehmen und Risiken zu tragen. Schon im Kindergarten muss es anfangen, die Grundschulen erfassen, die Realschulen und Gymnasien umkrempeln, die Universit\u00e4ten verwandeln<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das k\u00f6nnte eine \u00f6konomische Dynamik durch das Land st\u00fcrmen lassen, die selbst die Rentenprobleme wegfegt. Doch wer soll die vermitteln, wenn nicht die wirtschaftsfeindlichen Philologen, die Beifall klatschen, wenn \u201eHumankapital\u201c im Unwortrang auf die Unwort- und Unwert-Stufe von \u201eethnische S\u00e4uberung\u201c gehoben wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Daher gilt f\u00fcr Deutschland noch in versch\u00e4rfter Form, was Winston Churchill \u00fcber das Unternehmerbild in England gesagt hat: <i>\u201eManche Leute halten den Unternehmer f\u00fcr einen r\u00e4udigen Wolf, den man totschlagen m\u00fcsse. Andere sehen in ihm eine Kuh, die man nur ununterbrochen melken k\u00f6nne. Nur wenige erkennen in ihm das Pferd, das den Karren zieht.\u201c <\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das Verh\u00e4ltnis deutscher Politiker zu Unternehmern ist wie das des Hurenbocks zur Hure. Sie suchen Befriedigung bei ihnen, weil Unternehmer Arbeitspl\u00e4tze schaffen. Doch sie ignorieren, dass Unternehmer dies aus Eigennutz und des Geldes wegen tun und nicht, weil sie die Politiker m\u00f6gen und ihnen daher gern einen Gefallen tun.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die politische Impotenz der Politiker erw\u00e4chst aus dem Fehlverst\u00e4ndnis, sie m\u00fcssten Unternehmer nur moralisch erinnern, dann schafften die sogar Arbeitspl\u00e4tze, wenn es sich nicht lohnt. <i>Der Arbeitsplatz ist so scheinbar das Ergebnis eines politischen Spendenaufrufs an Unternehmer! Wer dem nicht folgt, stellt sich moralisch ins Abseits!<\/i> Schaffen Unternehmer keine Arbeitspl\u00e4tze, machen Politiker sie moralisch verantwortlich. Andere verantwortlich machen, ist halt das Hauptgesch\u00e4ft der Politik. \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Mangel an Sensitivit\u00e4tsvermittlung f\u00fcr Unternehmertum der deutschen Schule pflanzt sich fort in Studenten-, Lehrer-, Journalisten -und Politikergehirnen. Man kann diesen Mangel nicht ausgleichen, indem man Informationsprospekte zur Selbst\u00e4ndigkeit an Studenten verteilt<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a>. Solche Informationen erreichen nur etwas, wenn deren Bereitschaft zum Unternehmertum bereits vorhanden ist. Fallen sie auf den harten Boden gymnasiastischer Sozialisation gegen das Unternehmertum, bringen sie keine Frucht. Sie sinken nur auf den Boden des Mensa-Foyers und bleiben dort liegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Man muss daher fr\u00fcher ansetzen, bei der Sozialisation selbst. Es ging zwar ein Rock durch Deutschland, aber man merkelt wenig. Es muss ein Ruck durch die Schulen gehen. Unternehmer, die Deutschland in der Welt ber\u00fchmt gemacht haben, sollten <i>auch<\/i> als \u201eHelden\u201c und \u201eVorbilder\u201c auftauchen, nicht nur als \u201eAusbeuter\u201c und \u201eSchurken\u201c. Krupp, Daimler, Benz, Thyssen, Zeiss und Bosch sind in den K\u00f6pfen der Welt pr\u00e4senter als deutsche Politiker. Und dort viel positiver besetzt als im sozialismus-lastigen Deutschland<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a>. Hierzulande scheint es mehr Freude zu bereiten, m\u00f6glichst viele deutsche Unternehmer (und Manager) zu demontieren statt ihre Leistungen zu respektieren. \u2013 Zum Zumwinkel noch mal! Den haben seine Mitarbeiter selbst nach dem Steuerskandal gefeiert. Aber die meisten hatten ja kein Abitur!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Unternehmer, die heute z\u00e4hlen, stammen aus den Staaten. <i>H\u00e4tte es Bill Gates aber auch in Deutschland geschafft?<\/i> \u2026 Der Leser m\u00f6ge diese Frage kurz einwirken lassen! \u2026 Wahrscheinlich w\u00e4re er eher geschafft worden oder gar nicht erst angetreten! Er w\u00e4re hierzulande schon als Kind infiltriert worden mit Vorbehalten gegen das Unternehmertum. Seine Garage h\u00e4tte die Berufsgenossenschaft geschlossen. Er h\u00e4tte sich gegen eine B\u00fcrokratie der Ignoranz und G\u00e4ngelung und eine Unkultur von Neid und Missgunst durchsetzen m\u00fcssen:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><i>Der Kaufmann ist nur so freundlich, weil er Dein Geld will<\/i>, wird hier schon dem kleinen Kind erkl\u00e4rt, um die eigene Unfreundlichkeit zu begr\u00fcnden. Dass der Kaufmann das Geld nicht bekommen w\u00fcrde, lieferte er nicht gute Ware und gute Leistungen, bleibt unerw\u00e4hnt. Respekt bleibt ihm versagt. Selbst f\u00fcr Freundlichkeit. \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Will man wieder die \u201eFreundlichkeit\u201c werkt\u00e4tiger DDR-Dienstverweigerer<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a>? \u2013 Eines ist sicher: F\u00fcr Freundlichkeit braucht der Deutsche Anreize. Doch Freundlichkeit hebt! Das konnte Neschle merken, als man in der DDR mit D-Mark zahlte.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Erst wenn sich die Einstellung zum Unternehmer \u00e4ndert, wird es eine nat\u00fcrliche und vielleicht sogar die erste Frage jedes Schulabg\u00e4ngers und Universit\u00e4tsabsolventen sein: <i>Bin ich in der Lage, mich selbst\u00e4ndig zu machen im Bewusstsein, dass mich dieser Staat darin unterst\u00fctzt?<\/i> Dann erst haben wir uns vom griechisch-r\u00f6mischen Erbe des Anti-\u00d6konomischen oberhalb der G\u00fcrtellinie<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> befreit.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong>E. Die (national-)sozial(istisch)en Aufl\u00f6sungen des Unternehmertums<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Hierzulande feiert aber der Sozialismus immer wieder Auferstehung. Sind wir nicht das Land seiner gr\u00f6\u00dften Aktivisten: das Land von Marx, Engels, Liebknecht und Luxemburg? Haben wir nicht Lenin in Russland einrollen lassen? Haben es nicht Ulbricht und Honecker als Vorst\u00e4nde ihrer Rentnerklubs bis an die Spitze eines provinziellen deutschen Kleinstaates geschafft? Wo sonst in der Welt h\u00e4tten solche Witzfiguren so weit kommen k\u00f6nnen? Wer wundert sich da noch \u00fcber <i>andere<\/i> Bananen-Republiken, wenn j\u00fcngst wieder die Linke hier Wahlerfolge verzeichnet?<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Misstrauen gegen Menschen in der unternehmerischen Erscheinungsform teilen deutsche Sozialisten mit den wenigen noch vegetierenden sozialistischen Staaten. Insgeheim beneiden jedoch beide den Unternehmer. Sie bewundern seinen Mut, g\u00f6nnen ihm diesen aber ebenso wenig wie seinen Erfolg. <i><u>Sie kritisieren seine Gier, \u00fcbertreffen diese jedoch, weil sie sogar das gesamte Volksverm\u00f6gen auf sich vereinigen und ihrem politischen Willen unterwerfen wollen.<\/u> Staatquoten- und Machtgier statt Marktanteils- und Profitgier. Da gibt es nur einen Unterschied: das Ausma\u00df.<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Sozialisten bewundern den Internationalismus von Unternehmern. K\u00e4mpferisch proklamieren sie ihn auch f\u00fcr sich selbst: <i>\u201eDie Internationale erk\u00e4mpft das Menschenrecht!\u201c \u2013 Sicher datt! <\/i>Doch das geht nur, wo der Sozialismus herrschende Ideologie war oder ist. Auf Kuba, in Nordkorea! Oder in Maos China. Doch die 60 Millionen Opfer<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a>, die seine Kampagnen gekostet haben, stellen einen \u00f6sterreichischen Hobbymaler weit in den Schatten, der mit seiner \u201eHeil-Society\u201c<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a> viel zu lange bei uns w\u00fctete. Doch wer in der H\u00f6lle s\u00fcndigt, wird heiliggesprochen!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Internationalismus erreichten Sozialistenstaaten nie in der Geschichte. Er blieb verbal. Ein nie eingel\u00f6stes, doch permanentes Versprechen. Man kann sogar die Gleichung aufmachen: Je sozialistischer der Staat umso abgeschotteter vom Rest der Welt. Nationalismus und Sozialismus passen also zusammen?! Nordkorea l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen! Als letzter Musterknabe des Sozialismus und \u201e<i>echter<\/i> National-Sozialismus\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Auch Kuba castriert immer noch die Auslandskontakte. Kein Wunder, wenn man h\u00f6rt, dass die kubanische Fu\u00dfball-Nationalmannschaft j\u00fcngst von Beginn an mit zehn Spielern auflaufen musste, weil sieben Spieler ihres Kaders sich beim Auslandsaufenthalt abgesetzt hatten. Oder schauen wir, was Russlands und Chinas \u00d6ffnung zur Welt ausmacht: Je deutlicher der Abschied vom Sozialismus und seiner Geschichte, umso offener zur Welt!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Gegner der Internationalisierung und Globalisierung holen daher ihr geistiges Futter auch aus dem (national-)sozialistischen Trog der r\u00e4umlichen Abschottung. National und sozialistisch h\u00e4ngt bei ihnen totalit\u00e4r nahe zusammen. Man streiche aus der <i>\u201einternationalen Solidarit\u00e4t\u201c<\/i> die kleine Fl\u00e4che dazwischen: <i>\u201einter ar\u201c. <\/i>Schon erh\u00e4lt man<i> die<\/i> <i>\u201enationale Solidit\u00e4t\u201c<\/i>. Das ist ideologisches Rechtsabbiegen ohne Blinker!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wie sagt uns Angela Marquardt (Ex-Vize der PDS) j\u00fcngst: Bei der Linken gebe es \u201enationalistische und fremdenfeindliche T\u00f6ne\u201c. Fremdenfeindlich z.B. von einem, der \u201eLa-Fontaine\u201c und nicht \u201edie Font\u00e4ne\u201c hei\u00dft<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a>. Die Linken verwenden daher auch lieber das italienische Wort \u201eFaschismus\u201c und vermeiden \u201eNational-Sozialismus\u201c, um das zu verschleiern. Da geht die Wahrheit nicht mehr so ins Auge!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der sozialistische Hintergrund der Globalisierungsgegner l\u00e4sst es niemals zu, ein Problem internationaler Gerechtigkeitsdefizite in aktiven Staatseingriffen zu sehen. Die wollen sie n\u00e4mlich verst\u00e4rken. Also muss reguliert werden, was es in einer \u00fcberregulierten Welt nicht einmal gibt: das neoliberale Wirken des Weltmarktes. Alles wieder von der lieben und schlauen Politik, auf Finanzm\u00e4rkten und anderswo! <i>In der Marktmacht einzelner Unternehmungen wird eine Bedrohung gesehen, nicht aber in der Staatsmacht einzelner Politiker oder ganzer Staaten, freilich mit den USA als Ausnahme. Sie trauen dem Staat nicht und seinen Beamten nichts zu, wollen aber alles von ihnen reguliert wissen. \u2013 Von B\u00f6sewichtern und Flaschen leer? Die will man nat\u00fcrlich durch eigene ersetzen! <\/i>Doch von Diktatur muss Neschle da nicht mal reden!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Es gibt n\u00e4mlich sogar einen Unterschied zwischen marktwirtschaftlicher und demokratischer Kontrolle. Demokratische Kontrolle kennt Mehrheiten und Minderheiten, Sieger und Besiegte. Die Kontrolle des Marktes beruht dagegen auf Freiwilligkeit. Die verlangt Einstimmigkeit, hat also mehrere Sieger. Will man mit einer Attac(ke)-Haltung Besiegte schaffen, sollte man den politischen Weg w\u00e4hlen. Fordert man Einigkeit (und Recht und Freiheit) w\u00e4ren staatliche St\u00f6rungen des Marktes zu beseitigen. <i>Diese St\u00f6rungen bewirken etwa als Subventionen, dass sich die Industrienationen auch auf den Agrarm\u00e4rkten als Sieger durchsetzen und \u00fcberlegene Entwicklungsl\u00e4nder zu Besiegten werden. Weniger statt mehr Staat ist hier daher der Schl\u00fcssel zur Entwicklung! \u2013<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Nachteile von der Globalisierung haben in den Industriel\u00e4ndern vor allem Personen, die mit Arbeitsangeboten der sich entwickelnden L\u00e4nder konkurrieren. Daher k\u00f6nnen die Globalisierungsgegner wieder proletarische Bez\u00fcge und Parolen auspacken: <i>Nieder mit die Kapilisten! Hoch dat Proletat! Dat Volk geh\u00f6rt die Eiers! <\/i>Und Arbeitspl\u00e4tze und L\u00f6hne bleiben in Deutschland! \u2013 Doch damit richten sich ihre Aktionen nun auch gegen L\u00e4nder, die erst heute mit Recht <i>Entwicklungsl\u00e4nder<\/i> genannt werden, weil sie sich nun wirklich entwickeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Globalisierung verlagert einfache Arbeitspl\u00e4tze und zunehmend auch komplexe in aufstrebende Entwicklungsl\u00e4nder. In China wird man mit der Nase darauf gesto\u00dfen. Auch auf soziale Fortschritte. Solche Fortschritte mit der Abkehr vom Sozialismus, wenn auch mit erheblichen Verwerfungen<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a>? Da m\u00fcsste jeder Sozialist sein Gehirn waschen von der Vorstellung, das sozialistische System sei gut und sein Scheitern rund um den Globus liege nur an Fehlern real vegetierender Sozialistenstaaten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wie viele Beispiele braucht man, um Ursachen im Konzept zu suchen? Sozial(istisch)e Intellektuelle sind in ihr <i>autogenes Gutmenschentum<\/i> zu verliebt, um es sich durch die Wirklichkeit verderben zu lassen. Gute Absichten ersetzen bei ihnen gute Ergebnisse! Sozialistische Ideole<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a> feiern so immer wieder fr\u00f6hliche Urst\u00e4nd. Generationen von politischen Bestattungsunternehmern gehen daran zugrunde. Wieder und wieder geistern diese Ideole als untote Zombies durch die Polit-Possen und geben ihre grotesken Vorstellungen zum Besten, j\u00fcngst als hei\u00df sprudelnde Gysiere der Ph\u00f6nix-SED: <i>Auferstanden aus Urinen und der Linken zugerannt!<\/i><\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong>F. Von Prolet-Ariern und Kapita-Listen.<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">F\u00fcr Menschen mit einfachem Arbeitsangebot gibt es ein Potential in Deutschland. Falls wir die \u00dcberb\u00fcrokratisierung aufgeben sogar in der Selbst\u00e4ndigkeit! Stimmen die Bedingungen, haben wir ein unersch\u00f6pfliches Arbeitspotential rund um \u00f6ffentliche Aufgaben, Freizeit, Landwirtschaft, Familie, Haus und Garten. Allein, die Bedingungen stimmen derzeit nicht. Politik und Menschen suchen Besch\u00e4ftigung noch immer in handanlegender Produktion von Industrieg\u00fctern: <i>Die Industriegesellschaft ist tot, nicht jedoch die Arbeitsgesellschaft. <\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><i>Ich dien<\/i> ist ein deutscher Wappenspruch englischer K\u00f6nige, klingt aber exotisch in deutschen Ohren. Hierzulande \u201egehen\u201c nur Dienstleistungen ohne Dienst. Sie allein sind dem Deutschen \u201ezumutbar\u201c! Wie der Dienst preu\u00dfischer Beamter. Die herrschten \u00fcber die B\u00fcrger, die ihnen dienten. Meinungsaustausch mit ihnen bestand darin, dass der B\u00fcrger mit eigener Meinung zum Amt kam und mit der des Beamten wegging. Jeder andere Dienst gilt hierzulande als unnormal, unmoralisch, subaltern, sklavisch oder inhuman. Da sei der sozialistische Geist des Deutschen davor!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Da <i>Dienst<\/i> den Deutschen fremd ist, erledigen polnische Spargelstecher und G\u00e4rtner Dienste einfacher Arbeiter. <i>Erledigen<\/i> in des Wortes doppelter Bedeutung. Die einen Deutschen heben derweil die Staatsknete Hartz IV als <i>St\u00fctze<\/i> von ihrem Konto ab, den anderen raubt man die Altersvorsorge. Unternehmer wird aber kaum einer. Kein Wunder beim schlechten Ruf dieser Spezies bei der proletarischen Masse und den Kontrollbeamten der Staatsb\u00fcrokratie, die sich auf das Schlechte kapriziert, das Gute und Bewegende missachtet. Staatsb\u00fcrokratie hat eben immer etwas Sozialistisches.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Durch die Kontroll-Brille gesehen werden Unternehmer schlecht bleiben. Die sozialistische Welt ist ein M\u00e4rchenreich. Das teilt sich in gute und rechtschaffene Prolet-Arier<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a> und b\u00f6se, trickreiche Kapita-Listen. Diese ewig klagenden, doch nie leidenden Unternehmer-Fieslinge k\u00f6nnte man in dieser Welt getrost \u201eKapital-Verbrecher\u201c nennen. Die sozialistische Formel Nummer 1: Jeder Unternehmer und Top-Manager ist ein Ernie Ekelst\u00f6hn und Soziopath, der mit Zumwinkelz\u00fcgen den Staat sch\u00e4digt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Handelt es sich dagegen um eine staatlich kontrollierte Bank? Da k\u00f6nnen sie eine Armada von Staatsschiffen versenken! <i>Welch ein Theater um 300 Millionen Steuerhinterziehung, wie wenig Aufhebens, wie wenige Konsequenzen um einen mehr als zwanzigfach h\u00f6heren Betrag auf der Ausgabenseite!<\/i> Auch da stimmt sie nicht mehr: die Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit! So verzerrt sind die \u00f6konomischen Ma\u00dfst\u00e4be der Deutschen. Warum nicht zwanzigmal mehr Zeitungs-Artikel \u00fcber die Verschwendung bei den Staatsbanken, sondern umgekehrt? 300 Millionen staatliche Verschwendung auf der Ausgabenseite sind unserer Journaille keine Zeile wert. Weil es der t\u00e4glich Skandal im Lande ist. Er wird es erst recht, wenn wir die Kompetenzen der Politik dazu sozialistisch erweitern! \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Doch der Sozial-Deutsche sieht es umgekehrt: Gegen die Listen des Kapitals \u2013 das ist als <i>blo\u00dfe Sache<\/i> b\u00f6se, als \u201e<u>das<\/u> Kapital\u201c<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a> (auch in Christians Klar-Text) &#8211; muss man die Prolet-Arier sch\u00fctzen. <i>Zugleich muss man sie daran hindern, selbst Unternehmer zu werden. <\/i>Sonst k\u00f6nnte man sie ja nicht mehr vor Kapita-Listen<a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnre20\">[20]<\/a> sch\u00fctzen, sondern nur noch vor sich selbst. Und das ist nicht die Aufgabe der Sozialisten!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><i>Die Behinderung einfacher Leute auf dem Weg ins Unternehmertum m\u00fcssen Sozialisten in Deutschland dazu nicht mehr erfinden.<\/i> Ein aufzeichnungs- und listenreicher Kontrollb\u00fcrokratismus behindert schon die Gr\u00fcndung von Unternehmungen. Im Paragraphendschungel ist es fast unm\u00f6glich, eine Unternehmung zu gr\u00fcnden, ohne gegen geltendes Recht zu versto\u00dfen und zumindest eine Ordnungswidrigkeit zu begehen<a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\">[21]<\/a>. Da wundert man sich, warum hier nicht das Gr\u00fcndungsfieber ausbricht:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wer eine Speisegastst\u00e4tte betreiben will, von dem forderte die Berufsgenossenschaft aus rutschfesten Gr\u00fcnden der Unfallverh\u00fctung angeraute Fliesen. Bei stumpfen Fliesen glitt aber das hygienepolizeiliche Standbein weg. Ins Raue beinlicher Standfestigkeit klebte sich peinlich-unreinlicher Bakterien-Glibber der Magenverdrehung. Was man auch tat: Richtig ging es nicht! Wo und wie sollte man anfangen? Rau oder glatt? Die Kontrolle erschien erst, um die Entfugung und Entsorgung der verfugten und verpfuschten Fliesen zu verf\u00fcgen. Glatt oder rau? So konnte man die Ordnungswidrigkeit schon vor Gr\u00fcndung der Gastst\u00e4tte garantieren. Und die Arbeitspl\u00e4tze damit befasster B\u00fcrokraten. Die Betroffenen aber sind psycho-somatisiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><b><i>Dass einfache Leute im heutigen Gesetzeswirrwarr keine Unternehmungen mehr gr\u00fcnden (k\u00f6nnen!), hilft zwar linken Ideologen bei ihrer Identifikation mit der Arbeiterklasse, ist jedoch nicht sozial.<\/i><\/b><b> <\/b>Es geht zu Lasten der Wirtschaft und ihres Wachstums, ebenso wie der ausufernde Etat <i>Arbeit und Soziales<\/i>. Der m\u00fcsste l\u00e4ngst <i>Nicht-Arbeit, Un-Soziales <\/i>hei\u00dfen, weil hier die Nicht-Arbeit verwaltet wird. Das extreme Wachstum dieses Etats ist krasses Symptom der deutschen Wirtschaftskrankheit, in der nur noch knapp 40 Prozent der Bev\u00f6lkerung ihr Geld durch Arbeit verdient.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><i>Dabei wird etwas f\u00fcr die F\u00f6rderung des Unternehmertums getan. Doch zu wenig gegen dessen Be- und Verhinderung.<\/i> Ungehindert pflegen Anw\u00e4lte ihr Handwerk, die nur darauf lauern, Namen von Neugr\u00fcndungen zu entdecken, die dem eines existierenden Unternehmens \u00e4hneln. Diesem dienen sie sich an, um die Neugr\u00fcndung zu verklagen. Da die Neuen die Vernichtung der frisch hergestellten Firmenschilder und Gesch\u00e4ftspapiere teuer zu stehen kommt, ein ungewisser Prozessausgang angesichts der Rechtspraxis jedoch noch teurer, geben sie meist klein bei. Deutsche Richter halten n\u00e4mlich selbst Kaufleute f\u00fcr doof genug, \u00e4hnliche Namen zu verwechseln, auch wenn sich die Unternehmen an unterschiedlichen Standorten befinden. F\u00fcr viele Gr\u00fcnder ist ein erster, harter R\u00fcckschlag. Staatlich sanktioniert! Neschle wei\u00df, wovon er da spricht!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Neschle hat es erlebt: Am Tag der Betriebser\u00f6ffnung, M\u00f6bel standen noch auf der Stra\u00dfe, kommt die Berufsgenossenschaft zur Kontrolle und bem\u00e4ngelt das Fehlen eines Erste Hilfe-Kastens, der schon montierf\u00e4hig auf dem Fu\u00dfboden steht. Bei einer Unternehmensberatung, nicht bei einem Tischler. Strafandrohung! Wer kontrolliert in diesem Lande solch d\u00e4mliche Kontrolleure und droht denen Strafe an?<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Kontrollb\u00fcrokratie schert zudem junge und kleine Unternehmer fast \u00fcber denselben formalen Kamm wie gro\u00dfe. Sollen sie arbeitslos bleiben oder sich f\u00fcgen in die technisch ausgefeilte B\u00fcrokraterei! <i>Die B\u00fcrokratie w\u00fctet schon im Treibhaus der Unternehmensgr\u00fcndungen und wir wundern uns, warum es da nicht zur Ernte kommt. Woanders glauben wir doch auch nicht, dass Kinderarbeit leistungsf\u00e4hige Erwachsene hervorbringt.<\/i> Wo B\u00fcrokratismus Kleinunternehmungen besonders hart trifft, glauben wir dagegen an ein gesundes Unternehmenswachstum?!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Vor allen Banken und Finanz\u00e4mter haben den Mittelstand im Melkgriff, dazu kommen Anw\u00e4lte und Notare. <i>Die Belastung durch staatliche Zw\u00e4nge ist f\u00fcr den Mittelstand deutlich h\u00f6her als f\u00fcr die Gro\u00dfunternehmung.<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><b><i>Unternehmensgeschichten zeigen: Kleinunternehmen k\u00f6nnen in Deutschland nur heranwachsen, wenn sie staatliche B\u00fcrokratiezw\u00e4nge missachten und hoffen, dass sie damit durchkommen. Sonst werden sie vorher schon von einer kleinlichen B\u00fcrokratie im Kleinwuchs gehalten.<\/i><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wie soll sich ein Unternehmer auf M\u00e4rkte konzentrieren, wenn er mit beh\u00f6rdlichen Pr\u00fcfungen \u00fcberzogen wird? <i>Wie soll er sich unternehmerisch einstellen, etwas richtig oder das Richtige zu machen, wenn er sich st\u00e4ndig davor \u00e4ngstigt, dass ihn die Staatskontrolle bezichtigt, alles ordnungswidrig zu machen? \u2013 Geht nicht! Gar nicht!<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><i>Der Anfang w\u00e4re, die \u00f6konomische Bildung zu verbessern und die Einstellung zum Unternehmertum bereits bei den Sch\u00fclern zu ver\u00e4ndern (Fraglich ist nur, ob das zuvor bei diesen Lehrern funktioniert!?). Wenn der Wille dazu da w\u00e4re, k\u00e4men die Inhalte von selbst! Allein ist fehlt der Wille dazu, dagegen ist einer da!<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><i>Ja, Mr. Irwin. Sie haben Recht! Leider! \u201eDeutsche sind Wirtschaftslaien!\u201c Und sie lassen Unternehmern kaum eine Chance. Aber wer verdammt soll das \u00e4ndern, wenn es uns sogar an diesem Bewusstsein fehlt! Danke, dass sie es versucht haben!<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p style=\"text-align: center;\">Der Unternehmer schlechten Ruf<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">man einst im Griechenlande schuf.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Da schenkt Gott Hermes seine Liebe<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">dem Kaufmann <i>und<\/i> dem b\u00f6sen Diebe.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gemeinsam wohnen diese B\u00fcbchen<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">noch in der Deutschen Oberst\u00fcbchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p style=\"text-align: center;\">In Deutschland wird man Abiturient,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">grad wenn man nichts von Wirtschaft kennt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Und sp\u00e4ter dann als B\u00fcrokrat,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">regiert man mit in diesem Staat.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die Wirtschaft merkt\u2019s, man kann es sp\u00fcren,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">wie sie das Land kaputtregieren!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p style=\"text-align: center;\">Wer hier noch f\u00fchrt ein Unternehmen,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">der sollte sich fast t\u00e4glich sch\u00e4men,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">sobald er n\u00e4mlich macht Gewinn,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">nimmt es der Deutsche ungern hin.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Er h\u00e4lt das f\u00fcr moralisch schlecht,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">dem Sozialisten ist das recht.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p style=\"text-align: center;\">Der Unternehmer gilt als Schuft,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">weshalb man nach dem Staate ruft.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Beamte und Politiker<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">die machen sich \u00fcber ihn her.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Doch wie soll das zusammengehen<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">mit dieser Staatsdiener Ansehen?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p style=\"text-align: center;\">Verstehe, wer verstehen muss,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">der Neschle aber macht jetzt Schluss!<\/p>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\">\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Kant besch\u00e4ftigte sich so intensiv mit dem \u201eDing an sich\u201c, dass er verga\u00df, sich mit dem \u201eDing an anderen\u201c zu befassen. So wurde er Stubengelehrter.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Vielleicht sollte man politrhetorisch alle Abwahlen und Entlassungen bei den Gr\u00fcnen als \u201ebiologischen Abbau\u201c bezeichnen!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Honecker und Lafontaine verursach(t)en das \u201eSaarland D\u00e9j\u00e0-vu\u201c im Osten. Welches Land kann zwei Saarl\u00e4nder verkraften mit solchen Wirtschaftsprogrammen? Nicht einmal das Saarland selbst! Ein Gl\u00fcck, dass der Erich ganz ging und der Oskar halb. Und dass er noch nicht wieder da ist! Dann ist die Wirtschaft weg. Oder kaputt, wie der wirtschaftliche Verstand schon heute.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Auf die Erkenntnis, dass eine L\u00e4hmung auch umgehen kann, ist Neschle besonders stolz!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Die Steuererkl\u00e4rung auf dem Bierdeckel geht mit Hilfe der Nanotechnologie schon lange. Was uns Friedrich Merz da verkauft hat, ist also gar nicht so neu!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> \u00d6konomische Dummheit anderer kann durchaus von Vorteil sein. Lache nie dar\u00fcber! Sie ist Deine Chance! Sagte zumindest Churchill!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Darin werden sie heute zwar von fern\u00f6stlichen V\u00f6lkern \u00fcbertroffen. Doch <i>Lernen <\/i>und <i>Nachmachen<\/i> scheint schon bei ihnen dasselbe gewesen zu sein. Jedenfalls bei den Gottheiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Mehr als 30 Jahre nach der 68er Revolte hatte Neschle im Senat seiner Universit\u00e4t ein D\u00e9j\u00e0-vu-Erlebnis. Seine Begr\u00fcndung f\u00fcr die Verleihung der Ehrendoktorw\u00fcrde an einen Professorenkollegen wurde angegriffen, weil Neschle ihm gute Beziehungen zur und Wirksamkeit in der Praxis attestierte. Das war f\u00fcr einige Senatoren ein <i>Negativ<\/i>kriterium. Nutzloses akademisches Wissen ging ihnen \u00fcber praktisch verwertbares. Es war ihnen nicht recht, dass man die unternehmerische Praxis unterst\u00fctzte. <i>Sozial ist \u00f6konomisches Wissen f\u00fcr solche Leute offenbar nur, wenn man es nicht verwertet oder gar nicht erst verwerten kann. Es k\u00f6nnte ja in die H\u00e4nde ausbeutender Unternehmer gelangen.<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Eine solche Prospektaktion wurde von einer Jury des Wirtschaftsministeriums meines Bundeslandes pr\u00e4miert als Idee, das Unternehmertum zu f\u00f6rdern. Abgesehen von der mangelnden Originalit\u00e4t: <i>Informationen an der Oberfl\u00e4che des Wissens treffen niemals die Tiefe der Einstellung zum Unternehmertum.<\/i> Neschle war Mitglied der Jury. Von ihm kam die Gegenstimme.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Die Wahlen 2005 haben eine Mehrheit f\u00fcr PDS-WASG, Gr\u00fcne und SPD erbracht, die zwar nicht alle nicht, aber im Zweifel auch nicht alle marktwirtschaftlich denken. Hamburg, Hessen 2008?<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> <i>Meine Auto-Korrektur streicht mir Dienstleister als Fehler an, Dienstverweigerer l\u00e4sst sie zu. Ein Zufall? Oder ein deutsches Symptom?<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Beim klassischen griechisch-r\u00f6mischen Ringen d\u00fcrfen nur Griffe oberhalb der G\u00fcrtellinie angesetzt werden. Dabei ist der Griff nach unserem Kopf erlaubt. Das sollte zu denken geben.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Damit sind Menschen gemeint, nicht die Millionen Spatzen, die in einer landesweiten Kampagne gejagt und umgebracht wurden, weil man sie f\u00fcr eine Missernte verantwortlich machte. Selbst mit solch aberwitzigen Aktionen hat Mao manchen Vogel abgeschossen. Sozialismus lebt von Kampagnen und glorifizierten Muster-Menschen. Darin unterscheidet er sich kaum vom globalen Konzern.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Der war ja so krank! Die Leute haben ihm dauernd Heil gew\u00fcnscht. Doch geholfen hat es nichts! Ihn nicht und sonst auch nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Wer wundert sich da noch, dass sich ein F\u00fchrungsmitglied der WASG 2006 bei der NPD wiederfindet. Oder \u00fcber Horst Mahler, der einst die Rote Armee Fraktion verteidigte und direkt zur NPD konvertierte. Und die ausl\u00e4nderfeindlichen T\u00f6ne zu Beginn von Lafontaines Wahlkampf 2005!? Warum ist in der Ex-DDR Ausl\u00e4nderfeindlichkeit ein so gro\u00dfes Problem!? Auf ihrem sozialistischem N\u00e4hrboden m\u00fcssten doch \u201einternationale Solidarit\u00e4t und Freundschaft\u201c gedeihen!? Fakt ist aber Provinzialit\u00e4t!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Der Leser mag Neschle Verharmlosung vorwerfen. Doch vieles wird heute nur offenbar, was vorher schon Realit\u00e4t in Chinas \u201eHinterw\u00e4ldern\u201c war. <i>Mehrwissen \u00fcber bereits existierende Missst\u00e4nde sollte man trennen von ihrer Verursachung.<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> Das ist kein Dreckfuhler! Ideologen sollte man keine Ideale zubilligen, auch keine Idole. Idole sind nicht intellektuell genug, sind greifbare Fu\u00dfball- oder Popstars. Ideole, was immer das ist, sind unfassbar. Sie liegen zwischen Idol und Ideal. Woher sollte der Ideologe sonst seinen Namen haben?<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> Das mit den Ariern waren die National-Sozialisten, das mit den Prolet-Ariern die Sozialisten. Beiden gemein und <i>bei<\/i> beiden gemein ist ihr schlechter Kunstgeschmack. Und die Obsession, diesen Geschmack allen aufzun\u00f6tigen, wenn sie sich mal zu regieren erzwungen haben. \u2013 Hitler war \u00fcbrigens Veget-Arier. Ob er das auch ohne \u201eVeget\u201c war, bezweifeln viele. Neschle ist dieses Thema egal!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> Meint er Kapitalisten, spricht der Sozialist auch von <i>dem Kapital<\/i>. <i>\u201eDas Kapital\u201c<\/i> unterdr\u00fcckt und macht andere schlimme Sachen. So spricht etwa Klar Text, ich meine Christian Klar, den Terroristen. Doch unterdr\u00fccken k\u00f6nnen nur Menschen oder von ihnen geschaffene Institutionen wie der Staat. Kapital kann nichts dergleichen, nur der Kapitalist. Doch es ist nicht einmal klar, wer dazugeh\u00f6rt. Der kleine Einzelh\u00e4ndler, weil sein gesamtes Kapital im Betrieb steckt? Der Top-Manager einer Kapitalgesellschaft nicht, wenn er keine Anteile h\u00e4lt?<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a> <i>Kapita<\/i> erinnert doch irgendwie an den lateinischen Kopf <i>caput<\/i>. Kapiert? Zusammen mit <i>List<\/i> kommt man hinter die ganze Verderbtheit der Hirne.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a> Eine Studie an der Universit\u00e4t Essen hat das schon vor Jahren nachgewiesen. Viel hat sich nicht ge\u00e4ndert, zum Besseren. &#8211; Ob man noch von \u201eOrdnung\u201c sprechen kann, wenn ein \u201eRegulierungssystem\u201c in sich widerspr\u00fcchliche Regeln enth\u00e4lt? Wo keine Ordnung ist, da kann es eigentlich auch keine Ordnungswidrigkeit geben. Allenfalls als Widrigkeit der Ordnung selbst. Doch das sch\u00fctzt keinen B\u00fcrger vor Strafe. Eher schon diese \u201eOrdnung\u201c vor \u00c4nderungen, die sie ordentlich machen.<\/p>\n<p><a title=\"PDF-Datei\" href=\"http:\/\/www.neschle.de\/download-manager.php?id=94\">PDF-Datei<\/a><br \/>\nThis post was downloaded by  1317  people until now.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6konomische Verbl\u00f6dung in Deutschland als Griechische Trag\u00f6die \u201eDeutsche sind Wirtschaftslaien.&#8220;&nbsp;(Fred. B. Irwin, Chef der US-Handelskammer in Deutschland) Mehrmals im Monat besucht der Chef der US-Handelskammer in Deutschland, Fred B. Irwin, verschiedene Schultypen in Deutschland: \u201eIch bin jedes Mal erstaunt, dass Wirtschaft nirgends ein Unterrichtsthema ist\u201c, stellt er fest. Er erf\u00e4hrt dort auch, dass Selbst\u00e4ndigkeit f\u00fcr &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/leon-neschle-38-11-13-woche-2008\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eLeon Neschle 38 (11.-13. 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