{"id":233,"date":"2008-01-16T17:16:19","date_gmt":"2008-01-16T16:16:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.neschle.de\/index.php\/blog\/neschle-depeschle-14\/"},"modified":"2020-06-20T12:48:07","modified_gmt":"2020-06-20T11:48:07","slug":"neschle-depeschle-14","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/neschle-depeschle-14\/","title":{"rendered":"Neschle-Depeschle 14"},"content":{"rendered":"<header>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #4f81bd;\">Ausnahmetalente<\/span><\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Neschle-Depeschle-Neschle-Depeschle-Neschle-Depeschle<\/strong><br \/>\n<strong>F\u00fcr den kleinen Hunger zwischendurch: Der schnelle Einwurf in den Strafraum<\/strong><\/p>\n<\/header>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>We read the world wrong and say that it deceives us.\u00a0<\/em>(Rabindranath Tagore)<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Was ist ein \u201eAusnahmetalent\u201c?<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>1. Jemand, der sogar bei den Talenten eine Ausnahme ist? Zwingend auch eine (hyper-)positive? In der H\u00f6lle ist der Teufel selbst das Ausnahmetalent! <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>2. Jemand, bei dem Talent die Ausnahme ist? <\/em>Viele Ausnahmetalente bleiben es schlie\u00dflich ihr Leben lang und da fragt man sich \u2013 zum Podolski noch mal \u2013 warum?<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>3. Jemand, der Talent zum Ausnehmen hat?<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>a. Die Fischverk\u00e4uferin, die am schnellsten den Hering bratfertig macht?<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>b. Jemand, der seine Mitmenschen finanziell abzockt und ausnimmt? \u2013 <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Neschle wird sich hier nur mit den 3b-Talenten besch\u00e4ftigen, den Ausnehmern und Abzockern. Ausnahmsweise und ausnahmslos!<!--more--><\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong>A. Scheinspielchen mit bizarren Spielscheinen<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Ohne eigene Arbeit an das Geld anderer Leute zu kommen: nirgends ist der Mensch erfindungsreicher. Vieles ist dabei illegal, vom Taschendiebstahl bis zum H\u00fctchenspiel im Fu\u00dfgel\u00e4uf beliebter Touristikmeilen. Manches bewegt sich in der Grauzone, wie Schenkkreise oder andere Formen des Schneeballsystems. Doch direkt im Rampenlicht macht sich ganz legal l\u00e4ngst die Abzocke breit. Das Ausnehmen \u00fcber Telefongeb\u00fchren! Alle machen mit, auch \u201eSeri\u00f6se\u201c. Neschles lokaler Radiosender f\u00e4hrt gerade auf dieser Masche: mit den Seriennummern von 10 Euro-Scheinen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wer die exakte Seriennummer hat, bekommt im Wechsel 100.000 Euro. Meldet er sich nicht \u201erechtzeitig\u201c, gelten die letzten drei Ziffern. Da erh\u00e4lt man 100, 1.000 oder 10.000 Euro je nachdem, wie viele der Ziffern am richtigen Platz auf dem Geldschein sind. Es gibt allerdings einen Haken:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Man muss mit seinem Anruf durchkommen und der <em>zehnte<\/em> Anrufer sein! Jeder Anruf kostet 50 Cent aus dem Festnetz, mehr vom Handy. Da das Spielchen auf mehreren lokalen Sendern l\u00e4uft, kommt etwas zusammen an Anrufen. Eine Bekannte versicherte Neschle, man k\u00e4me nicht durch. Die Leitungen litten unter chronischer Verstopfung (med. Obstipation). Sie hatte es mehrfach versucht und daf\u00fcr \u00fcber Geb\u00fchr Geb\u00fchr bezahlt. Also massig, massig mehr als zehn Anrufe! Und fast immer werden nur 100 Euro gewonnen. \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Man kann sich nur <em>ausmalen<\/em>, was da an Geld zusammenkommt. Aus<em>rechnen<\/em> kann man es nicht. Das Ausma\u00df der Abzocke bleibt im Verborgenen. Beim Lotto kennt man die Quote. Da tr\u00e4gt der Haifisch die Z\u00e4hne offen im Gesicht. Hier aber sieht man das Messer der Ausnahmetalente(3b!) nicht. Man kann vermuten, dass die Gewinnquote mehrfach niedriger liegt und die eingenommenen Geb\u00fchren ein Vielfaches der Preisgelder betragen. Mit dem F\u00fcnffachen sei man da an der unteren Grenze trug ein Insider Neschle zu. Also deutlich schlechtere Erwartungen als beim Lotto. Aber die Leute erfahren nichts dar\u00fcber, machen mit und lassen sich ausnehmen. Berthold Brecht empfahl, f\u00fcr den \u201eAusnahme-Fall\u201c eine Bank zu gr\u00fcnden, Neschle empfiehlt das Telefonspielchen. Alles v\u00f6llig legal!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Doch seien wir ehrlich! K\u00f6nnen wir \u00fcberhaupt ausgenommen werden, wenn wir alles freiwillig tun und es eigentlich wissen m\u00fcssten? Betr\u00fcgen wir uns in Wahrheit nicht selbst und werfen anderen Betrug vor? So wie im Zitat zu Beginn dieses Beitrags? \u2013 Ein Freund von Neschle lie\u00df sich von einem H\u00fctchenspieler (und dessen Komplizen) ausnehmen, obwohl er es eigentlich wusste. Voll Scham berichtete er: Ich wollte einfach nicht glauben, dass <em>mir<\/em> das passieren kann. \u2013 Diagnose: Selbstbetrug, die h\u00e4ufigste Form des Betrugs \u00fcberhaupt! Neschle wollte es bei sich nicht so weit kommen lassen. Er rief nicht bei seinem Lokalsender an!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong>B. Transparent sind nur die Doppel D-K\u00f6rbchen<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Ein Vorstadium dieser frag(e)losen Abzocke hatte Neschle j\u00fcngst bei einem privaten Fernsehkanal in Augenschein genommen, denn hier wurde noch eine Art Quiz-Frage gestellt. Erm\u00fcdet vom Alltag hatte Neschle den letzten Teil der Trilogie \u201eHerr der Ringe\u201c auf dem Seniorensender ZDF \u00fcber sich hinwegrieseln lassen. Das Ende hatte er allerdings verpasst. (Aber wer kann schon im Zeitalter der st\u00e4ndigen Werbeunterbrechung das Wasser noch so lange halten?)<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Frustriert zappte Neschle noch einmal durch das Restprogramm und blieb stehen, wo er sonst achtlos wegzappt: Im DSF sah er ein Ausnahmetalent. Das war weiblich, quietschblond und \u00fcppig D-formiert. Ihre beiden gro\u00dfen Formen waren durch Fliegengitterstoff eines Quellbikinis d\u00fcrftig verschleiert. Es fiel ihr sichtlich leicht, bumsfidel eine schl\u00fcpfrige Proletensinnlichkeit auszufunzeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Diese vollgeformte Verf\u00fchrerin verstand es aber anscheinend, Leute mit ihrer saublonden Strotzigkeit zu kostenpflichtigen Anrufen zu verf\u00fchren. Nicht durch lachhaft brutale Befehle wie \u201eRuf mich an!\u201c, sondern so: \u201eDas ist doch nicht m\u00f6glich, dass keiner den Fehler sieht! Liebe Leute, nun erl\u00f6st mich doch!\u201c Und dick eingeblendet 2.000 Euro, die dem Entdecker des Fehlers winkten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Fehler war aber nicht die Sendung selbst oder die Tatsache, dass man ihr zusah. Der \u201eFehler\u201c war angeblich ein Unterschied zwischen rechtem und linkem Foto, das hinter ihr eingeblendet war. Er war klein, sprang aber Neschle sofort ins Auge: In einer Boxengassen-Szene beim Autorennen fehlte bei rechten Bild eine Fahne in der Zuschauergalerie. Die kleine Fahne links hob sich deutlich gegen den hellblauen Himmel ab. Sie war selbst f\u00fcr jemanden zu sehen, dessen Blick sich ab und an (an) die Rundungen der blo\u00dfblonden Bettlerin heftete.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Trotzdem rief niemand an und befreite das Rapunzel mit einer warmen Antwort von ihren 2.000 Euro, f\u00fcr die sie sich rappelnackt ins Kalte stellte. Die Zuschauer lie\u00dfen sie zitternd auf die Antwort warten. Sankt Martin hatte nur den halben Mantel hingegeben und wurde damit schon zur Dauerlegende. Diese arme Bettlerin aber schien frieren zu m\u00fcssen, damit die Zuschauer sich weiter an ihrer \u00fcberquellenden \u00dcppigkeit erquicken konnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Vorerst interessierte sich auch der hartherzige Neschle nicht mehr f\u00fcr das Schicksal der nudelnackten Nepperin, sondern zappte auf die Dart-Weltmeisterschaft bei der Konkurrenz. Um die n\u00f6tige Bettschwere zu tanken, lie\u00df er die Pfeile einige Zeit dahinfliegen. Doch vor der Dart-Entscheidung und ehe sich M\u00fcdigkeit einstellte, kam Werbung. Grund genug, zum Ausnahmetalent im DSF zur\u00fcckzuschalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">In zwanzig Minuten war sie noch kein Bisschen weiter gekommen, au\u00dfer nat\u00fcrlich beim Ausnehmen der Anrufer. Noch immer hatte scheinbar niemand den \u201eFehler\u201c bemerkt. Oder er war eben \u201eleider\u201c(?!) anrufm\u00e4\u00dfig nicht bei ihr gelandet. Nun bedauerte sie, dass die Sendung in K\u00fcrze zu Ende sei und dass sie das Geld bedauerlicherweise nicht auszahlen k\u00f6nne, falls nicht einer mit der richtigen Antwort anriefe. Wieder und wieder flehte sie darum, jemand m\u00f6ge sie von ihrem kalten Schicksal erl\u00f6sen. Ein Anruf gen\u00fcge! Wie viel der kostet, sah man unten eingeblendet: 50 Cent aus dem deutschen Festnetz. (Doch das hatten wir ja schon beim Lokalradio!)<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Dann war noch zu lesen, welche Anschl\u00fcsse freigeschaltet waren. Das waren viele, doch bei weitem nicht alle. Und auch die mussten dauerhaft verstopft sein. Kein Wunder, wenn der Anrufer da nicht durchkam, selbst wenn er die Antwort wusste. Er musste es eben nochmals versuchen, bis er eine offene Leitung traf. Das gelang \u00fcber Stunden nicht einem einzigen. Und Neschle war davon nicht einmal \u00fcberrascht.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">H\u00e4tte es n\u00e4mlich wirklich einer geschafft, dann nur gegen den Willen der Sendungsmacher. Das ausnehmende Talent h\u00e4tte dann nicht gewusst, was es machen sollte. Ein \u201eDanach\u201c war offenbar nicht geplant, jedenfalls erz\u00e4hlte sie nie davon. Sie flehte nur wiederholt und ging Neschle damit so auf den Keks, dass er wieder die Dart-Pfeile vorbeifliegen lie\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Als die Entscheidung beim Dart gefallen war, kam das Sandm\u00e4nnchen zu Neschle. Der konnte sich aber einen letzten Blick auf das vollgeformte, durchmodellierte Busenwunder nicht verkneifen: Bei ihr stand die Zeit still. Es gab immer noch 2.000 Euro f\u00fcr denselben \u201ekleinen Fehler\u201c und Neschles blinde Mitseher hatten das R\u00e4tsel noch nicht gel\u00f6st. Oder sie hatten dauerhaft und \u00fcber Stunden das \u201ePech\u201c, nicht zu ihr durchzukommen. Das war Neschle zu fad; er schaltete ab und ging schlafen. Denn wer glaubt, wird selig, wer nicht glaubt, sollte wenigstens selig schlafen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong>C. Ein Auto f\u00fcr Millionen<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Hier geht es nicht um Ferdinand Porsche und dessen Idee, mit dem VW-K\u00e4fer (Kraft-Durch-Freude-Auto) ein Auto f\u00fcr Millionen (von Menschen) zu schaffen. Die Frage ist: Wie kann man mit einem einzigen Auto ganz legal Millionen verdienen? Das ist selbst beim Papst-Auto nicht gegl\u00fcckt! Aber beim Autogewinn in der Sportschau da ist das m\u00f6glich. Wechseln wir also vom DSF vollends ins \u201eSeri\u00f6se\u201c, zur ARD!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Bei deren Telefonquiz in der Sportschau bewegen sich die Fragen auf dem Niveau: Wer war deutscher Meister 2007: 1. VfB Stuttgart; 2. Real Madrid? \u2013 Bei Real Mallorca k\u00f6nnte man ja noch z\u00f6gern, aber bei Real Madrid? \u2013 Alle Antworten sind von der Qualit\u00e4t: Es sollen m\u00f6glichst viele anrufen. Denn jeder Anruf kostet oder bringt etwas, je nachdem auf welcher Seite des H\u00f6rers man sitzt. Hier kommt auch jeder durch, denn jeder Anruf z\u00e4hlte und den Preis bekommt am Ende nur einer. Der Preis ist ein Mittelklasse-Auto. Doch dessen Wert liegt ein unbekanntes Vielfaches unter dem, was die Anrufe einbringen. Denn hier sind es zumindest hunderttausende.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Warum aber meckert der ansonsten liberale Neschle daran herum? Die Leute rufen doch freiwillig an, so wie bei seinem Lokalsender! \u2013 Also was st\u00f6rt den Neschle?<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Jede Ware muss <span style=\"text-decoration: underline;\"><em>aus<\/em><\/span>gezeichnet sein, vor allem und gerade, wenn sie nicht ausge<em><span style=\"text-decoration: underline;\">zeich<\/span><\/em>net ist. Beim Lotto kann jeder in Erfahrung bringen, welche Erfolgswahrscheinlichkeit er hat und welchem Erwartungswert er seinen Einsatz opfert. Bei den Telefonspielchen ist all das v\u00f6llig unklar. Selbst im Nachhinein liegt dar\u00fcber der dunkle Mantel des Schweigens. Das ist selbst bei der ARD-Variante so. Bei den anderen beiden kommt noch etwas hinzu:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das Verfahren bei der Nichtannahme der Anrufe, beim Nichtdurchkommen, ist f\u00fcr die Anrufer komplett <em>undurchsichtig<\/em>. Was w\u00fcrde der Lottospieler sagen, wenn seine Annahmestelle seinen Spielschein nicht annimmt und dies gerade dann tut, wenn er die richtigen Zahlen enth\u00e4lt? Was \u201erichtig\u201c und was \u201efalsch\u201c ist, wei\u00df hier n\u00e4mlich die \u201eAnnahmestelle\u201c im Vorhinein. Sie kann daher durch ihr Verhalten die Quoten manipulieren:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Hauptgewinn-Geldscheine hat Neschles Radiosender unter \u201enotarieller Aufsicht\u201c in den Verkehr gebracht. Aber diese Aufsicht erstreckt sich nicht auf die Entgegennahme der Anrufe? F\u00fcr den Hauptgewinn wird den Anrufern nur kurze Zeit gelassen. Da muss ich die Leitung nur kurz verstopfen; beim Rest kann ich \u201eden zehnten \u201arichtigen\u2019 Anruf\u201c gezielt ausw\u00e4hlen und von Zeit zu Zeit jemanden 100 Euro gewinnen lassen. Die abgewiesenen Anrufer und die gewonnene Attraktivit\u00e4t als Werbemedium entsch\u00e4digen sogar noch f\u00fcr diese \u201eTricks\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Niemand kann sich zudem eine Vorstellung von der \u201eLotterieeinnahme\u201c machen und ihrem Verh\u00e4ltnis zum Gegenwert. In der Fernsehabzocke f\u00e4llt das direkt auf. \u00dcber Stunden kommt kein Anruf mit der richtigen L\u00f6sung durch? Doch im Ergebnis ist das beim lokalen Radiosender nicht anders.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wollen wir das? Brauchen wir das? Sollten wir nicht auch die Doofen und die Selbstbetr\u00fcger ein wenig sch\u00fctzen vor der verlogenen Telefonabzocke? Schlie\u00dflich neigen doch alle Menschen ein wenig zum Selbstbetrug. Denn was der Mensch w\u00fcnscht, h\u00e4lt er allzu leicht f\u00fcr Wahrheit. Auch Fu\u00dfballfans von Schlusslichtern wetten daher allzu leicht auf den Sieg ihrer Mannschaft! \u2013 Neschle l\u00e4sst sich von lullenden Lokalsendern und nudelnackten Nepperinnen zwar nicht betr\u00fcgen. Aber diejenigen, die diese Welt nicht lesen k\u00f6nnen, sind wirklich betrogen, wie beim H\u00fctchenspiel, wie beim Schneeballsystem. Anders als bei Lotterien mit transparenten Quoten und durchsichtigen Losverfahren ist das legitimierter Taschendiebstahl bei unbedarften B\u00fcrgern und Selbstbetr\u00fcgern. Fies und unseri\u00f6s! Aber so machen es mittlerweile ja auch die \u201eSeri\u00f6sen\u201c. Neschle gef\u00e4llt das jedenfalls nicht!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der blonde Busen-Bomber aus dem DSF hat Neschle zu einem Gedicht inspiriert, obwohl sie selbst nicht gerade ein \u201eGedicht\u201c war:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Neschle der ist richtig b\u00f6se,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">denn heut\u2019 treiben auch Seri\u00f6se<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">mit den Dummen b\u00f6ses Spiel<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">und das alles mit dem Ziel,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">sie um Euros zu betr\u00fcgen,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">scheu\u2019n sich nicht dabei zu l\u00fcgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p style=\"text-align: center;\">Sie stellen Dummen leichte Fragen,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">so kann dann ein jeder sagen,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">dass er wohl die Antwort h\u00e4tte,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">schon gewinnt er diese Wette.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Nur ein Anruf muss noch sein,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">dann stellt sich das Gl\u00fcck bald ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p style=\"text-align: center;\">F\u00fcnfzig Cent kostet er nur,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">schnell gew\u00e4hlt und mit Bravour<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">hat man diesen Preis gewonnen,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">doch das Gl\u00fcck ist schnell zerronnen,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Leider ist das Ziel besetzt<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">und man hat \u201eumsonst\u201c gesetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p style=\"text-align: center;\">Doch das ist nicht \u201ekostenlos\u201c,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">denn die machen das doch blo\u00df,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">um Geld zu schneiden aus der B\u00f6rse,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">durch Zuschauers Achillesferse:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gl\u00e4ubigkeit und Selbstbetrug<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">bringen Einnahmen genug.<\/p>\n<p><a title=\"PDF-Datei\" href=\"http:\/\/www.neschle.de\/download-manager.php?id=80\">PDF-Datei<\/a><br \/>\nThis post was downloaded by  1232  people until now.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausnahmetalente Neschle-Depeschle-Neschle-Depeschle-Neschle-Depeschle F\u00fcr den kleinen Hunger zwischendurch: Der schnelle Einwurf in den Strafraum We read the world wrong and say that it deceives us.\u00a0(Rabindranath Tagore) Was ist ein \u201eAusnahmetalent\u201c? 1. Jemand, der sogar bei den Talenten eine Ausnahme ist? Zwingend auch eine (hyper-)positive? In der H\u00f6lle ist der Teufel selbst das Ausnahmetalent! 2. Jemand, bei &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/neschle-depeschle-14\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eNeschle-Depeschle 14\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4,7],"tags":[36,38,20],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/233"}],"collection":[{"href":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=233"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/233\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":950,"href":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/233\/revisions\/950"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=233"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=233"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=233"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}