{"id":21,"date":"2007-03-24T14:12:52","date_gmt":"2007-03-24T12:12:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.neschle.de\/wordpress\/?p=21"},"modified":"2020-06-20T12:16:01","modified_gmt":"2020-06-20T11:16:01","slug":"neschle-depeschle-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/neschle-depeschle-5\/","title":{"rendered":"Neschle-Depeschle 5"},"content":{"rendered":"<header>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #4f81bd\"><strong>Nichtstun oder Derivate &#8211;<\/strong><br \/>\n<strong>Wer bezahlt die h\u00f6chste Rate?<\/strong><br \/>\n<strong>Gemeiner Umgang mit Gemein(de)eigentum!<\/strong><\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Neschle-Depeschle-Neschle-Depeschle-Neschle-Depeschle-Neschle-Depeschle<\/strong><br \/>\n<strong>F\u00fcr den kleinen Hunger zwischendurch: Der schnelle Einwurf in den Strafraum<\/strong><\/p>\n<\/header>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Vorhersagen sind besonders riskant, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen.&nbsp;<\/em>( Mark Twain)<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\u201eSpekulation\u201c, das machten fr\u00fcher nur ganz wenige und ganz, ganz b\u00f6se Menschen: die Spekulanten.<!--more--> Das Fatale daran: Sie gewannen manchmal horrende Summe auf Kosten anderer, ganz ohne zu arbeiten. Wie im Lotto! Doch wer Mut hat, muss bereit sein, ab und zu Wermutstropfen zu schlucken. Daher verloren diese Spekulanten auch horrende Summen in derselben H\u00f6he. Anders als im Lotto!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Malocher aus dem Ruhrgebiet spielt zwar auch im Lotto, zwei Reihen samst\u00e4g- oder mittw\u00f6chlich<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>. Das h\u00e4lt in aber nicht davon ab, \u00fcber \u201eb\u00f6se Spekulanten\u201c zu schimpfen, wenn irgendeiner in der Wirtschaft spekuliert und dabei gewinnt. \u00dcber Verluste schimpft er nicht. Dreisten Spekulanten geschieht es ganz Recht, wenn sie versuchen, sich auf diese Tour zu bereichern. Der gemeine B\u00fcrger empfindet dann nicht selten \u201eklammheimliche Freude\u201c. Was aber ist, wenn Gemeinden zu Spekulanten werden und Steuergelder verzocken? Dar\u00fcber geht dieses Depeschle!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong>A. Die d\u00fcmmsten K\u00e4lber suchen sich ihre Metzger selber!<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Neschle hat sein Alter Ego (Ich werd\u2019 ihn mal \u201eAltego\u201c nennen.) neulich im Fernsehen gesehen<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>. Bei Monitor! Dabei ging es um Lotto f\u00fcr Kommunen. Verschiedene K\u00e4mmerer, das sind die Finanzvorst\u00e4nde der \u201ekommunalen Konzerne\u201c, und andere Kommunale haben spekuliert. &#8211; Oder waren es Kommunisten? Nee! Die waren ja immer gegen Spekulanten. Die spekulieren nicht!? \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Mit der \u201eHilfe\u201c und unter der (Ver-)F\u00fchrung von Banken haben sie Zinsderivate gekauft. Das sind im Grunde Wetten auf die Zinsentwicklung. Damit kann man sich absichern, wenn die Gewinnaussch\u00fcttung genau zu dem Zeitpunkt kommt, wo man die Verluste hat. Wie bei der Autoversicherung! Da gewinnt man genau dann, wenn man verliert, also wenn man einen Unfall mit hohen Kosten hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Na ja! Ein wenig anders ist es schon. Versicherung ist eher wie Lotto! Man zahlt \u00fcberschaubare Betr\u00e4ge und erh\u00e4lt bei \u201eGewinn\u201c einen h\u00f6heren Betrag, der eben genau mit dem Verlust auf der Stra\u00dfe einhergeht. Unvorhersehbare, hohe Verluste gibt es nicht. Genau da, bei den Verlusten, da sind manche Derivate nicht wie Lotto und auch nicht wie Versicherung.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Neschle war dabei als Altego das Interview in einem K\u00f6lner Cafe gab. Weil dem Altego das Licht Dellen auf die Glatze machte und der Klebestreifen, der die Abdeckung an der Lampe hielt, dauernd herunterfiel, mussten Einstellungen wiederholt werden. Und dann ging es zu wie bei Erwin Lindemann in dem Sketch von Loriot, der am Ende nicht einmal mehr seinen Namen kannte. Der Altego war nahe dran.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Er hat noch mehr gesagt. Im Fernsehbericht haben sie ihn n\u00e4mlich geschnitten. Das machen die. Ein Journalist so, dass der Interviewte sich erkennt; ein Journaillist so, als w\u00e4re ein ganz anderer da gewesen. Da war ein Journalist, aber er konnte ja nicht alles von Altego bringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Derivate, die viele deutsche Gemeinden mit Banken abgeschlossen haben, kann man mit einem Gegenfeuer vergleichen, mit dem im Wilden Westen Pr\u00e4riebr\u00e4nde gel\u00f6scht wurden. Das funktionierte gut, au\u00dfer, ja au\u00dfer wenn sich der Wind drehte. Dann schaffte das Gegenfeuer zus\u00e4tzliche Gefahr. Genau das ist bei einigen Gemeinden passiert, weil der Passat der B\u00f6rse auch mal unerwartet die Richtung \u00e4ndert.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Da gab es eine Gemeinde, die nicht ein einfaches Derivat nahm. Nein! Es musste ein Spread Ladder Swap sein. Dabei wettet man auf die Zinsdifferenz (Spread) zwischen lang- und kurzfristigen Anleihen. Die lag jahrelang etwa bei einem Prozent zwischen zwei- und zehnj\u00e4hrigen Anleihen, auch wenn sich das Zinsniveau insgesamt \u00e4nderte. Diese Gemeinde wettete nun darauf, dass dieser Spread auch k\u00fcnftig konstant blieb.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Spread hat sich aber in j\u00fcngster Zeit verkleinert. Lang- und kurzfristige Zinsen k\u00fcssen sich, finden sich also etwa auf demselben Niveau ein. Die Zinsstruktur k\u00f6nnte sogar invers werden, kurzfristige Zinsen k\u00f6nnten h\u00f6her werden als langfristige. Das ist in etwa so wie eine inverse Wetterlage. Normal ist: Im Tal ist die Temperatur h\u00f6her als auf den Bergen. Im Herbst aber kann das Tal im kalten Nebel liegen und der Berg sich in der warmen Sonne aalen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">F\u00fcr die wettfreudige Gemeinde brachte die tiefgreifende Ver\u00e4nderung der Zinsstruktur mit jeder Leiterstufe, mit der sie bei ihrer Prognose falsch lag, exponentiell steigende Verluste. F\u00fcr diese Verluste gab es ausdr\u00fccklich keinerlei Verlustbegrenzung. Die Gemeinde hatte sich nicht einmal beraten lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das kann man einer anderen Gemeinde nicht vorwerfen. Die machte mit einem Derivat erhebliche Verluste, obwohl sie sich besonders intensiv hatte beraten lassen. Allerdings war der Berater zugleich der Vertragspartner. Wenn der nun auch noch der direkte Wettgegner war \u2013 das wusste Altego nicht ganz genau \u2013 dann stimmt der Spruch von Kalb und Metzger in der \u00dcberschrift zu diesem Kapitel exakt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong>B. Profis gegen Amateure: Ohne Handikap beim Einlochen.<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Beratung durch den Gegenspieler bei einem Gl\u00fcckspiel mit gleichen Chancen ist gar nicht schlimm! Erstens braucht man da eigentlich gar keine Beratung, zweitens hilft sie nicht und drittens kann keiner die Zukunft beeinflussen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das Verh\u00e4ltnis von Gemeinde und Bank bei Derivatgesch\u00e4ften ist aber durchaus anders. Hei\u00dft es bei diesem Roulette f\u00fcr die Gemeinde schon \u201eNichts geht mehr!\u201c, bleiben der Bank immer noch zwei M\u00f6glichkeiten: Als Player im Markt ist die Bank Croupier und beeinflusst den Lauf der Kugel. Als Profi platziert sie schnell und laufend ihre Chips um, w\u00e4hrend die Kugel schon l\u00e4uft. Oder sie platziert durch neue Chips Gegenwetten, wenn die Kugel dennoch eine unerwartete Richtung nimmt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Solche Gegenwetten k\u00f6nnte auch die Gemeinde noch machen. Doch dazu braucht sie 1. jemanden, der laufend Zinsen und Zinsstruktur \u00fcberwacht, und der 2. handelt, wenn es n\u00f6tig ist. Dann braucht die Gemeinde 3. einen Wettpartner, der dagegen h\u00e4lt und der 4. die Wette gegen die Gemeinde verliert.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das erste scheitert schon am mangelnden Know-how der meisten K\u00e4mmerer. Obwohl Gemeinden heute so aufgestellt sind wie kommunale Konzerne werden sie meist nicht gemanagt, sondern verwaltet. Juristische Rechtm\u00e4\u00dfigkeit hat hier weiterhin die Oberhand \u00fcber eine auch deshalb recht m\u00e4\u00dfige Effizienz. Denn wer kennt nicht die Drohung der Beamten, ganz konsequent Dienst nach Vorschrift zu machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Beim zweiten Punkt ist erstaunlich, dass die K\u00e4mmerer bei Derivatgesch\u00e4ften anderes als bei der Kreditaufnahme <em>\u00fcberhaupt so leicht handeln k\u00f6nnen<\/em>. F\u00fcr das ungef\u00e4hrlichere Kreditgesch\u00e4ft m\u00fcssen sie auf den langen gemeindlichen Instanzenzug warten, w\u00e4hrend dieser Zug bei den toxischen Derivatgesch\u00e4ften mit der Entscheidung des K\u00e4mmerers bereits abgefahren ist. Das Umgekehrte w\u00e4re eher verst\u00e4ndlich: Scharfe Gemeindeaufsicht bei Derivaten, laxere bei Krediten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Gef\u00e4hrlicher sind Derivatgesch\u00e4fte deshalb, weil es bei ihnen \u201eGeldverst\u00e4rker\u201c gibt, durch die man mit weniger Geldeinsatz viel mehr Verluste einfahren kann! \u201eFinanzhebel\u201c oder \u201eFinanzierungshebel\u201c nennt man diese \u201eGeldverst\u00e4rker\u201c. Als w\u00fcrde man beim Roulette auf eine Zahl statt nur auf die Farbe setzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Doch am Ruder bei der Gemeinde sind meist \u00f6konomische Laien, die politische oder juristische Profis sind. Dennoch glauben sie offenbar, die Banken n\u00e4hmen aus Fairness beim gemeindlichen Schnupperkurs im Derivate-Golf freiwillig ein Handikap. Doch Golf ist Golf, Gesch\u00e4ft ist Gesch\u00e4ft. Auch wenn sich ein Gesch\u00e4ftsmann angeblich dadurch auszeichnet, dass er morgens im Gesch\u00e4ft vom Golf und nachmittags beim Golf vom Gesch\u00e4ft redet.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das dritte Punkt, das Finden eines Wettpartners, ist umso schwieriger, je weniger man sich mit b\u00f6rsengehandelter Konfektionsware zufriedengibt und je mehr es die K\u00e4mmerer nach ma\u00dfgefertigten Derivaten verlangt. Diese Ma\u00dfanfertigungen werden \u201eexotische Optionen\u201c genannt und sind meist erheblich komplexer als die Konfektions- und Massenware der B\u00f6rse. Ma\u00dfanfertigungen lohnen sich f\u00fcr Banken, wenn es um viel Geld geht, wie bei den Steuergeldern der Gemeinden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der vierte Punkt, der Sieg des Gemeindek\u00e4mmerers \u00fcber den Wettpartner, kann hier bereits als abgehakt gelten. Hier gibt es keine Gleichheit der Waffen. Nach dem Monitor-Bericht fragt sich Neschle sogar, ob manche Bank nicht mit ihren geistigen Waffen nicht sogar gegen Kommunalisten antrat, die v\u00f6llig unbewaffnet daherkamen. Es scheint sogar so, als h\u00e4tte man einigen Gemeinden in den R\u00fccken geschossen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Im Wilden Westen taten das nur die Schufte. Das rief den Sheriff oder den Marshall auf den Plan! Der legte die Schufte um und stellte die Ordnung wieder her.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong>C. Nichtstun ist auch Spekulation!<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Bei Altego war neulich ein Student in der Sprechstunde. Der war zum dritten Mal durch die Klausur \u201eInvestition und Finanzierung\u201c gefallen und musste nun sein Studium beenden. Er gab zu, er habe bei den beiden ersten Versuchen nichts getan und sich leider verspekuliert bei seiner Bestehenserwartung.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Nichtstun war hier die Spekulation. Nichtstun ist auch Spekulation bei den K\u00e4mmerern, wenn die Welt da drau\u00dfen sich dreht. Durch Nichtstun wettet man n\u00e4mlich auf den Status quo. Doch wenn man wei\u00df, dass dieser Status sich nicht h\u00e4lt. Dann kann Nichtstun das Risiko erh\u00f6hen! Also m\u00fcsste man etwas unternehmen, damit es anders kommt, wenn es anders kommt. Genau das haben sich die K\u00e4mmerer bei ihren Derivatgesch\u00e4ften gedacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Entgegen dem, was fr\u00fcher vor allem auf er Herzseite des Politspektrums gedacht wurde, sind wir alle Spekulanten. Explizites Spekulieren ist n\u00e4mlich, Erwartungen \u00fcber die Zukunft bilden und danach handeln; implizites Spekulieren sogar, gar nicht \u00fcber die Zukunft nachdenken und auch nicht handeln. K\u00f6nnen wir also die K\u00e4mmerer verstehen? Ja und nein!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Will man nur Risiken absichern, w\u00e4hlt man andere Derivate als viele Gemeinden das getan haben. Da war Zockermentalit\u00e4t, Gro\u00dfmannssucht, Gutgl\u00e4ubigkeit gegen\u00fcber den Banken oder Unwissenheit im Spiel, um nicht ein h\u00e4rteres Wort zu gebrauchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Neschle will mal einen Vergleich mit Roulette wagen: Man hat ein Risiko, wenn zehn dicke Chips auf Schwarz liegen und die Kugel droht, auf Rot zu rollen. Man k\u00f6nnte zum Ausgleich zehn Chips auf Rot setzen und h\u00e4tte dann bis auf die \u201eNull\u201c kein Risiko mehr, leider aber auch keine Chance. Man k\u00f6nnte auch auf die Idee kommen, zum \u201eTeilausgleich\u201c einen Chip auf eine rote Zahl zu setzen. K\u00e4me diese rote Zahl, h\u00e4tte man nicht nur den Verlust ausgeglichen, sondern noch einen stattlichen Gewinn erzielt. K\u00e4me aber weder Schwarz noch die rote Zahl, h\u00e4tte man nur den Verlust erh\u00f6ht. &#8211; Dabei hinkt der Vergleich mit dem Roulette ein wenig. Kommt die rote Zahl, gibt es zwar auch bei Derivaten das 35-fache des Gewinns, bei manchen Derivaten aber auch einen Verlust in dieser H\u00f6he und nicht nur in H\u00f6he des Einsatzes. \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Auf \u00e4hnliche Weise zocken nicht nur Gemeinden, sondern auch andere staatliche Institutionen. Welche das sind, wird dem Steuerzahler ebenso wenig bekannt gemacht wie die Tatsache, wer bei dieser Zockerei wie viel Gewinne oder \u2013 was f\u00fcr Neschle schlimmer ist \u2013 wer wie viel Verluste macht. Neschle hat daher folgende Forderungen:<\/p>\n<ol style=\"text-align: left;\">\n<li>Die Gemeinden sollten auch mal mit ihm wetten. Wenn die Banken die Chance bekommen, auf diese Weise ihre Netto-Steuerzahlung zu senken, m\u00f6chte das Neschle auch.<\/li>\n<li>Mit welcher Stirn wollen unsere Finanzbeh\u00f6rden bei der n\u00e4chsten Steuerpr\u00fcfung gegen\u00fcber mittelst\u00e4ndischen Unternehmen auftreten. Bei der Gewerbesteuer geht das doch nur noch mit tiefer Schamr\u00f6te.<\/li>\n<li>Man sagt \u201eSpielschulden sind Ehrenschulden!\u201c. Wenn man mit eigenem Geld spielt ja. Aber mit fremdem Geld, mit dem Geld aller B\u00fcrger? Das sind eher \u201eunehrenhafte Schulden\u201c und ihre Eintreibung bei den B\u00fcrgern ist es auch.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: left;\">Aber \u201epolitische Verantwortung\u201c ist eben keine Verantwortung. Deshalb wird auch mal wieder keiner Verantwortung tragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Der gr\u00f6\u00dfte Schuft im ganzen Land<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">ist und bleibt der Spekulant!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Doch, liebe Leut\u2019, es geht nicht bl\u00f6der:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Spekulant und Schuft ist n\u00e4mlich jeder.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Doch manches unserer dummen K\u00e4lber,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">das sucht sich seinen Metzger selber.<\/p>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\">\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Fr\u00fcher war das mal der Wotanstag wie heute noch der Wednesday. Aber die Kirche verstand sich nicht so gut mit dem G\u00f6tterchef! Da blieben nur noch Thiu (oder Saxnot) f\u00fcr den Dienstag oder Tuesday, Thor (oder Donar) f\u00fcr den Donnerstag oder Thursday und Freia (oder Frija), die \u201eVenus\u201c der Germanen, f\u00fcr den Freitag oder Fryday. Die romanischen L\u00e4nder haben ja am Freitag auch den Tag der Venus (Venerdi &#8230;). \u2026 Ja und der Samstag? \u2013 Da kommt f\u00fcr alle Kinder das Sams!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Neschle hat seinen Zwilling Altego dort erwartet und sich vorher schon ein Glas Wein genehmigt. Oh, Gott! V\u00f6llig \u00fcbern\u00e4chtigt war der Altego nach einer Geburtstagsfeier in K\u00f6ln. Und wie er aussah? Nee! Zw\u00f6lf Kilo zugenommen in einem Jahr. Wie eine dreifach uners\u00e4ttliche Fettsau! Nur das Funkeln in den Augen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Neschle hat hinterher gleich noch ein Glas Rotwein getrunken. Er wei\u00df jetzt auch, warum Robby Williams und Britney Spears den Drogen verfallen sind. Die m\u00fcssen sich noch viel, viel \u00f6fter im Fernsehen sehen. Diese Form der Autoerotik wird sich Neschles Alter Ego demn\u00e4chst ersparen. Dann schaltet er um und l\u00e4sst sich das Programm von anderen machen.<\/p>\n<p><a title=\"PDF-Datei\" href=\"http:\/\/www.neschle.de\/download-manager.php?id=30\">PDF-Datei<\/a><br \/>\nThis post was downloaded by  1442  people until now.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nichtstun oder Derivate &#8211; Wer bezahlt die h\u00f6chste Rate? Gemeiner Umgang mit Gemein(de)eigentum! 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