{"id":17,"date":"2007-03-21T14:10:10","date_gmt":"2007-03-21T12:10:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.neschle.de\/wordpress\/?p=17"},"modified":"2020-06-21T16:11:45","modified_gmt":"2020-06-21T15:11:45","slug":"leon-neschle-7-14-woche-2007","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/leon-neschle-7-14-woche-2007\/","title":{"rendered":"Leon Neschle 7 (14. Woche 2007)"},"content":{"rendered":"<header>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #4f81bd\"><strong>OhMeinGott.de: MeinProf.de! &#8211;<\/strong><br \/>\n<strong>Not bei der Be-Notung.<\/strong><\/span><\/h2>\n<\/header>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Ist es nicht sonderbar, dass man das Publikum, das uns lobt, immer f\u00fcr einen kompetenten Richter h\u00e4lt, aber sobald es uns tadelt, es f\u00fcr unf\u00e4hig erkl\u00e4rt, \u00fcber Werke des Geistes zu urteilen? <\/em>(Georg Christoph Lichtenberg)<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Nach zehn Essays (sechs w\u00f6chentlichen und vier Depeschles) hat Neschle ein kleines Jubil\u00e4um. Es ist auch ein Jubel-l\u00e4um.<!--more--> Einige LeserInnen verschlingen geradezu seine \u201eNeschlegien\u201c. Schon gibt es \u201eNesch<i>le<\/i>tikerInnen\u201c!<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Da ist es zum \u201eKult\u201c nicht mehr weit. Fehlt nur die \u201eNeschle<i>ge<\/i>tik\u201c oder die \u201eNesch<i>le<\/i>tik\u201c, um zu den Donaldisten aufzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Liebe Leute: Neschle ist wirklich kein Genie. W\u00e4re er das, w\u00e4re er schon tot. Neschle ist sogar besch\u00e4mt durch die Nesch<i>le<\/i>tikerinnen und Nesch<i>le<\/i>tiker! Er z\u00f6gert aber keinen Moment, sie f\u00fcr \u201ekompetente Richter\u201c (siehe Lichtenberg) zu halten. Der Mensch ist schlie\u00dflich ein soziales, manchmal sogar ein sozialistisches Wesen. F\u00fcr jeden Nicht-Autisten und Nicht-Idioten sind die Urteile anderer wichtig. F\u00fcr jeden Voll-Trottel, Voll-Devoten oder Mode-Tor sind sie sogar wichtiger als seine Eigenurteile \u00fcber sich selbst. &#8211; Was will uns Neschle damit sagen?<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">F\u00fcr jeden souver\u00e4nen Menschen ist es am wichtigsten, vor sich selbst zu bestehen. Im eigenen Spiegel! Kann er das nicht, begeht er Selbstmord, ergibt sich dem Suff oder hat sich schon vorher geistig ausgeblendet. Das erkl\u00e4rt Lichtenbergs Beobachtung (siehe oben) und nimmt ihr den Tadel. Dieses Verhalten hat schlicht mit \u00dcberleben zu tun. Und manchmal stimmt es wirklich: Das Publikum ist unf\u00e4hig! &#8211; Doch wenn nicht? Falls wir ein f\u00e4higes Publikum haben? So wie Neschle! (Booh, wat schlecht! Schlecht; schlechter; booh, wat schlecht!)<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Dann h\u00e4ngt die M\u00f6glichkeit, vor sich selbst zu bestehen, manchmal <i>auch<\/i> \u2013 doch keineswegs allein! \u2013 vom Urteil dieses Publikums ab. Dessen Urteil wird zur zweitwichtigsten \u201eBenotung\u201c. Man sollte allerdings wissen, ob man sich dem Publikum auf einer Ebene und in geistiger Konkordanz befindet. Das Urteil nimmt man dann gern und mit Verbeugung an, wenn uns dieses Publikum lobt. Ungern und mit \u201eGesichtsverzug\u201c, wenn es uns tadelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Lob von den \u201eFalschen\u201c m\u00fcsste eigentlich wie Tadel wirken, tut es aber selten. Da wirkt Tadel von den \u201eFalschen\u201c schon eher wie Lob. Lob braucht der Mensch offensichtlich, um in kognitiver Konsonanz mit sich selbst zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Bei Personen der \u00d6ffentlichkeit glaubt man nun, Fremd-Urteile <i>\u00f6ffentlich<\/i> machen zu m\u00fcssen. Unternehmungen haben sich an externe Ratings gew\u00f6hnt, mit denen Urteile \u00fcber ihre Insolvenzanf\u00e4lligkeit bekannt gemacht werden. Sie bezahlen sogar daf\u00fcr. Und Politiker kennen gew\u00f6hnlich ihr Polit-Barometer.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Auch Professoren scheinen Personen der \u00d6ffentlichkeit zu sein. Schon lange wird ihre Be-Notung \u00f6ffentlich. W\u00e4hrend aber die Unternehmung beim Rating statistisch auf den Kopf gestellt wird und das Polit-Barometer auf \u201erepr\u00e4sentative\u201c Umfragen baut, erk\u00fchnen sich die Murkser von <i>MeinProf.de<\/i> auf solchen \u201estatistischen Firlefanz\u201c zu verzichten und ihre Seite trotzdem mit \u201eWie gut ist mein Prof?\u201c zu vertiteln. Es urteilt hier, wer gerade Lust oder Frust hat. Das tun weit weniger als 5% der Studenten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">MeinProf.de unterscheidet sich damit m\u00e4chtig von der Vollerhebung, welche die Universit\u00e4ten selbst in jedem Semester durchf\u00fchren. Die daraus gewonnene \u201eBe-notung\u201c dient jedoch nur der internen Qualit\u00e4tskontrolle und \u2013verbesserung. Sie wird nicht \u00f6ffentlich, ist sozusagen ein \u201einternes Rating\u201c.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong>A. \u201eKlimawandel\u201c \u00fcberall: Besuch den Nordpol, bevor er zu Dir kommt!<\/strong><br \/>\n<strong>Pr\u00fcf den Prof, bevor er Dich pr\u00fcft: MeinProf.de!<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Ein Professorenkollege steht auch drin bei <i>MeinProf.de<\/i>. Gleich doppelt: Als Universit\u00e4tsprofessor und als Professor einer FH. An der FH haben sich einige virtuell Studierende gefunden, die ihn mit einem Urteil belegten, obwohl er dort gar nicht lehrte. Das k\u00f6nnte trotzdem sch\u00f6n sein, wenn es gute Urteile w\u00e4ren. Schlie\u00dflich freut man sich \u00fcber Geschenke und Lohn ohne Arbeit. W\u00e4ren es nun schlechte Noten, k\u00f6nnte man versuchen, selbst aus dem etwas zu lernen, was man nie getan hat. Das ist angenehm. Dann muss man Fehler gar nicht erst machen, aus denen man lernt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wir wissen leider (noch) nicht, wie diese Urteile \u00fcber die da-, doch niemals gehaltenen Vorlesungen aussehen. Leider! Es m\u00fcssen noch einige Nicht-Studenten bei MeinProf.de ihr Urteil \u00fcber Nicht-Vorlesungen abgeben, die sie leider oder zum Gl\u00fcck nie h\u00f6rten. Es w\u00e4re trotzdem gut zu wissen, wie der Professor mit seinen Vorlesungen an der FH bewertet worden w\u00e4re, h\u00e4tte er diese tats\u00e4chlich gehalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Erst wenn sich noch mehr virtuelle Studenten mit einer Beurteilung meldeten, g\u00e4lte ihr Urteil bei MeinProf.de als \u201erepr\u00e4sentativ\u201c. Erst dann k\u00f6nnte man auch die Frage \u201eWie gut ist mein Prof?\u201c in den Augen der hier t\u00e4tigen Murkser \u201everl\u00e4sslich\u201c beantworten. &#8211; Das ist ein Verst\u00e4ndnis von \u201erepr\u00e4sentativ\u201c, mit dem man in jedem ordentlichen Statistik-Kurs durchf\u00e4llt. Aber f\u00fcr solchen Statistik-Quatsch k\u00f6nnen wir ja den Profs eine schlechte Benotung geben!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Urteile \u00fcber Vorlesungen, die tats\u00e4chlich stattfanden, gibt es auch. Sogar in der weit \u00fcberwiegenden Mehrheit. Doch wer sollte hier sicher sein, dass es da nicht Urteile von Studenten gibt, die diese Lehrveranstaltungen nie besucht haben oder bereits nach einer einzigen Veranstaltung den ganzen Zyklus kennen?<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wer immer die Urteile abgibt, eins f\u00e4llt ins Auge: Man kann leicht die Schl\u00fcsselnote finden, nach der sich die anderen Noten richten. Diese Schl\u00fcsselnote geht nicht einmal in die Gesamtnote ein. Das Kriterium dazu hei\u00dft: \u201eWelchen Arbeitsaufwand muss ein Student erbringen um eine gute Note zu erhalten? (Verh\u00e4ltnis Note\/Aufwand)\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Geht man bei <i>MeinProf.de<\/i> die Top\/Flop-Liste durch, wird das augenf\u00e4llig. Die Gesamtnote \u201e1,0\u201c und ebensolche Bewertungen in allen anderen Punkten bekommen nur Professoren, bei denen der Arbeitsaufwand f\u00fcr eine gute Note als sehr gering eingestuft wird, also mit ebenfalls \u201e1,0\u201c. Eine Benotung \u201e4,5\u201c erhalten solche Profs, die f\u00fcr eine gute Note einen sehr hohen Arbeitsaufwand fordern, der etwa mit \u201e4,5\u201c als \u201esehr ung\u00fcnstig\u201c beurteilt wird. Was sagt das: <b>a.<\/b> \u00fcber die Bedeutung des Ergebnisses und <b>b.<\/b> \u00fcber diejenigen, die als Beurteiler <i>der<\/i> Lehrenden auftreten? Freundlicherweise wollen wir dabei ungepr\u00fcft annehmen, dass es auch <i>ihre<\/i> Lehrenden sind:<\/p>\n<ol style=\"text-align: left;\" type=\"a\">\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol type=\"a\">\n<li>Das Ergebnis beruhigt diejenigen, die schlecht bewertet sind. Zeigt es doch, dass es hohe Anforderungen sind, die offensichtlich strikt negativ auf das Gesamtergebnis einwirken. Die Guten k\u00f6nnen sich kaum \u00fcber das Urteil freuen. Der geringe Arbeitsaufwand pro Note ist bei ihnen offenbar ein ganz wichtiger Faktor f\u00fcr die positiven Urteile bei den anderen Kriterien. Auch bei mittelm\u00e4\u00dfig beurteilten Lehrenden sind die Abweichungen zwischen den Einzelurteilen gering, ebenso die zwischen \u201eNote\/Aufwand\u201c und Gesamturteil.Will man ein um die Arbeitsanforderungen bereinigtes Urteil finden, m\u00fcsste man das das Urteil \u201eNote\/Aufwand\u201c vom Gesamturteil abziehen (oder einen Quotienten bilden). Der beste Professor erhielte danach trotz schlechter Beurteilung bei \u201eNote\/Aufwand\u201c ein sehr gutes Gesamturteil, der schlechteste bei einer Super-Bewertung f\u00fcr \u201eNote\/Aufwand\u201c ein miserables Gesamturteil. Der erste regt offenbar das Engagement der Studenten deutlich an, der zweite nicht. Wer hier bei allen Kriterien ungef\u00e4hr gleich und gut bewertet wird, sollte sich nichts einbilden. Seine Note erh\u00e4lt er haupts\u00e4chlich f\u00fcr die studentische \u201eLeichtigkeit des Seins\u201c bei den Lehrveranstaltungen und Pr\u00fcfungen.Wer bei \u201eNote\/Aufwand\u201c eine \u201e4,0\u201c erhalten w\u00fcrde und zugleich im Gesamturteil bei \u201e1,0\u201c liegt, w\u00e4re danach ein exzellenter Professor. Doch warum kommt dieser Fall faktisch nie vor? Weil das irradiierende, auf alles ausstrahlende Kriterium f\u00fcr die Gesamtnote bei den allermeisten Beurteilern in MeinProf.de augenscheinlich \u201eNote\/Aufwand\u201c ist. Daher gibt es selten Abweichungen, die \u201e0,3\u201c oder gar \u201e0,5\u201c \u00fcbersteigen. Abweichungen von mehr als 1,0 sind eine Rarit\u00e4t. Da liegen zwei Folgerungen nahe:\n<ol>\n<li>Man kann weder mit dem Gesamturteil etwas anfangen noch mit der Differenz zwischen Gesamturteil und dem Verh\u00e4ltnis \u201eNote\/Aufwand\u201c.<\/li>\n<li>Nichtunterscheidungsf\u00e4higkeit und -wille der Studierenden stehen im Zusammenhang mit ihrem Zustand, in dem sie ihr Urteil der \u00f6ffentlichen Web-Seite anvertrauen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wie aber sieht dieser Zustand aus?<\/li>\n<li>Studenten tragen ihre Urteile auf dieser Webseite wohl meist im Zustand geistiger Verdunkelung ein, wo sie aus einer Manie heraus keine Unterscheidung wollen oder ihr Geisteszustand keine Unterscheidung erm\u00f6glicht <i>zwischen der <u>Qualit\u00e4t<\/u> der Arbeit <u>des<\/u> Lehrenden und der <u>Menge<\/u> der Arbeit, die er <u>ihnen<\/u> macht. Je mehr Arbeit sie bei und mit ihm haben, umso negativer das Gesamturteil.&nbsp;<\/i><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: left;\">Solche Momente zerebraler Insuffizienz gibt es in der Euphorie nach leichten oder gut bestandenen Klausuren oder im Frust und der Depression nach schweren oder schlecht bestandenen Klausuren. <i>In diesem Zustand lassen Studierende die Lehrenden immer gern an ihrem \u201eGl\u00fcck\u201c oder \u201eUngl\u00fcck\u201c teilhaben. <\/i>Da kann es sich schon mal um ein kollektives Ph\u00e4nomen handeln: Es verabreden sich einige Studierende nach Bekanntgabe von Klausurergebnissen, um dem harten Prof eins auf die weiche Birne zu geben. Am n\u00e4chsten Tag kann der Professor dann das Ergebnis bei <i>MeinProf.de<\/i> nachlesen, falls es ihn interessiert. Denn wie alle Dinge sind auch diese nicht ernst. Wir machen sie ernst, indem wir sie ernst nehmen<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>. Tun wir das mit MeinProf.de., dann stellt sich die Frage: Was n\u00fctzt MeinProf.de, wem n\u00fctzt es?<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><b>B. Techtelmechtel an der Uni: Wer f\u00e4ngt was mit MeinProf.de an?<\/b><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Weil die Seite <i>MeinProf.de<\/i> offenbar gerne von Studenten gef\u00fcttert wird, die ihren Arbeitseinsatz pro Note minimieren wollen, finden Gleichgesinnte hier die beste Information. Es handelt sich um einen \u201eSchn\u00e4ppchenmarkt\u201c f\u00fcr gute Noten: \u201eWie bekomme ich mit wenig Aufwand eine gute Note?\u201c Das erkl\u00e4rt den knallengen Zusammenhang zwischen Gesamturteil und Note\/Aufwand. Wegen dieser Selbstselektion der Beurteiler erhalten andere potenzielle Nutzer leider ein falsches Bild, Professoren etwa. Die k\u00f6nnen viel mehr mit den internen Semester-Beurteilungen anfangen. Hier k\u00f6nnen sie sicherstellen, dass nahezu eine Vollerhebung stattfindet und eine urteilsverzerrende Selbstselektion unterbleibt. Durch die Wahl eines Zeitpunkts vor den Klausuren sind die Hirne der Studenten unbeeinflusst von Klausurstress, -euphorie oder \u2013frust.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Personalabteilungen m\u00fcssten mit dem Klammerbeutel gepudert sein, um ihre Entscheidungen von Urteilen in <i>MeinProf.de<\/i> abh\u00e4ngig zu machen. Welcher Hochschullehrer bereitet die Studierenden besser auf die Arbeitswelt vor: Derjenige, der ihnen Stoff in appetitlichen Einzelst\u00fcckchen in Ohr und Auge legt, oder derjenige, der sie Stoff selbst\u00e4ndig und hart erarbeiten l\u00e4sst? Derjenige, der die H\u00fcrde tief, die Noten hoch ansetzt? Oder der, der hohe Anspr\u00fcche hat und auch Noten kennt, die unter der Bestehensgrenze liegen, der den vollen Differenzierungsspielraum des Notenspektrums nutzt? &#8211;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Dekan einer Wirtschaftsfakult\u00e4t wurde vor einigen Jahren von einer Unternehmung mit der Aussage konfrontiert, man werde k\u00fcnftig keine Studierenden seiner Fakult\u00e4t mehr einstellen. Die Noten seien nicht gen\u00fcgend differenziert. Nachwuchsmitarbeiter waren dadurch aufgefallen, dass sie trotz <i>gleicher<\/i> Examensnote \u201e1\u201c v\u00f6llig unterschiedliche Fachkenntnisse hatten. W\u00e4hrend einer durch hervorragendes Know-how gl\u00e4nzte, fehlte es beim anderen selbst an Grundkenntnissen. Wie solle sich da die Personalabteilung noch auf die Vor-Selektion der Universit\u00e4t verlassen?<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Nachforschung des Dekans ergab: Ein Marketing-Professor hatte \u00fcber Jahre mehr als achtzig Prozent seiner Studenten eine \u201e1,0\u201c gegeben, schlechteste Note war eine \u201e2,0\u201c. Nie hatte er jemanden durchfallen lassen. Das Ganze erkl\u00e4rte sich so: Er stellte im Examen immer zwei Fragen zur Auswahl. Jede Frage bezog sich auf einen kurzen, leicht verst\u00e4ndlichen Aufsatz, den er zu Beginn des Semesters als examensrelevant ank\u00fcndigte. Jeder, der seine \u201eNote\/Aufwand\u201c maximieren wollte, musste ihn w\u00e4hlen. Jemand, der etwas lernen wollte, nicht! W\u00fcrde er heute noch lehren, h\u00e4tte er bei <i>MeinProf.de <\/i>wahrscheinlich die H\u00f6chstnote!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Doch gerade wegen ihm hatte die Unternehmung gedroht, niemanden mehr aus dieser Fakult\u00e4t einzustellen. Das h\u00e4tte vor allem den guten Studenten geschadet. Denn: \u201eBonis nocet qui malis parcit!\u201c Den Guten schadet, wer die Schlechten schont.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Differenzierung zwischen guten und schlechten Studenten ist eine harte, unangenehme und undankbare Aufgabe f\u00fcr jeden (Hochschul-)Lehrer. Doch nur so wird er seiner Verantwortung gerecht. Im Gefolge der 68er lautete die Devise dagegen allzu h\u00e4ufig: <i>\u201eSchone die Schlechten und Faulen, die Guten werden nicht maulen.\u201c<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das war eine h\u00fcbsche Verbr\u00e4mung f\u00fcr die eigene Faulheit. Denn diese Einstellung macht dem Professor viel weniger Arbeit. Die meiste Arbeit hat er weder mit den Guten noch mit den Schlechten. Die meiste Arbeit machen ihm die Marginalkommilitonen, die Grenzanbieter in der Schwebe zwischen Bestehen und Nichtbestehen. Sie sorgen f\u00fcr den h\u00f6chsten Korrekturaufwand, die l\u00e4ngsten Diskussionen und die meisten Gewissensfragen beim Pr\u00fcfenden. Viele Alt-68er glaubten sich dadurch von Arbeit und Verantwortung zu befreien, dass sie das Nichtbestehen aus dem M\u00f6glichkeitenkatalog strichen. Folgendes Gespr\u00e4ch fand nach einer Vertretungsprofessur an einer deutschen Universit\u00e4t im Jahre 1988 statt:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\u201eWie, Herr Kollege, sind Sie wirklich noch einmal auf eigene Kosten zur Nachpr\u00fcfung angereist? Dann haben Sie ja Leute durchfallen lassen!?\u201c \u2013 \u201eDas ist bereits meine zweite m\u00fcndliche Nachpr\u00fcfung. Durch die schriftliche Pr\u00fcfung sind f\u00fcnfzig Prozent durchgefallen, bei der ersten Nachpr\u00fcfung sechzig Prozent.\u201c \u2013 \u201eLieber Herr Kollege! Ich wei\u00df gar nicht, wie m\u00fcndliche Nachpr\u00fcfung geht. Bei mir sind immer alle 600 durchgekommen\u201c \u2013 \u201eAber es muss doch mal ein leeres Blatt gegeben haben!\u201c \u2013 \u201eDann haben wir einen Krankheitsfall daraus gemacht und die schriftliche Klausur wurde wiederholt.\u201c \u2013 \u201eTja, das ist bei mir anders! Bei 180 Zweifachwiederholern werde ich jeden davon vierzig Minuten m\u00fcndlich gepr\u00fcft haben. Diese Nachpr\u00fcfungen haben mich schon zwei Wochen gekostet. Aber so kann ich die nicht auf die Menschheit loslassen!\u201c \u2013 \u201eWissen Sie, Herr Kollege. Sie betreiben zu viel Aufwand. Ich lasse keinen durchfallen. <i>Ich mach\u2019 mir meine Finger nicht schmutzig.<\/i>\u201c \u2013 \u201eWenn Sie die Schlechten wie die Guten bewerten, will die Wirtschaft keine Absolventen mehr von hier. Doch <i>Sie<\/i> waschen Ihre H\u00e4nde in Unschuld. Dabei vers\u00fcndigen Sie sich an den guten Absolventen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Noch heute reagieren manche Professoren wie dieser gef\u00fchlte Saubermann mit dem Null-Durchfall. Studierende setzen Hochschullehrer unter Notenzwang, an privaten Bildungsinstitutionen st\u00e4rker noch als an \u00f6ffentlichen. Das Gute-Noten-Geben macht nicht nur weniger Arbeit, es verschafft auch eine gute Bewertung bei <i>MeinProf.de<\/i>. Profesoren-Typen mit einem \u201eArsch in der Hose\u201c sehen dagegen den Stinkefinger! &#8211;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wie wird das sein bei den \u201eElite-Studenten\u201c, die wir k\u00fcnftig haben? Die sind sicher nicht so doof, ihr eigenes Nest \u00f6ffentlich mit schlechten Noten f\u00fcr ihre Professoren zu beschmutzen. Folglich werden sie ihren Professoren nur die allerbesten Noten geben. Wahrscheinlich sind sie sogar so elitig, auf eine \u00f6ffentliche Stimmabgabe ganz zu verzichten. Wir haben sie auch heute schon: \u201eElite-Studenten\u201c, nur gleichm\u00e4\u00dfiger verteilt. Im Analogieschluss darf man annehmen, dass genau diese <i>MeinProf.de<\/i> <i>nicht <\/i>mit Beurteilungen beliefern. Wir d\u00fcrften es bei den Benutzern dieser Seite mit den \u201eanderen Studierenden\u201c zu tun haben.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><b>C. Domina und Dominator? Wof\u00fcr hat der Pr\u00fcfer die Pr\u00fcfung?<\/b><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Viele Studierende sehen die Pr\u00fcfung als Belohnung f\u00fcr gute Leistungen oder als Bestrafung f\u00fcr schlechte. F\u00fcr Wirtschaftswissenschaftler w\u00e4re das ein Skandal. Denn jeder Betriebswirt m\u00fcsste das Peter-Prinzip kennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Dessen Effekt baut darauf auf, dass <i>vergangene<\/i> Leistungen \u00fcber eine Bef\u00f6rderung entscheiden. Waren diese Leistungen gut, wird bef\u00f6rdert, waren sie es nicht, bleibt man in der bisherigen Verwendung. Weil ohne Blick auf die f\u00fcr die <i>k\u00fcnftige<\/i> Verwendung notwendigen Eigenschaften bef\u00f6rdert wird, gibt es zwei Folgen:<\/p>\n<ol style=\"text-align: left;\" type=\"a\">\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol type=\"a\">\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li>Die schlechten Leute bleiben in ihren Verwendungen und d\u00fcrfen dort \u201e\u00fcben\u201c, also weiter ihre schlechte Arbeit machen.<\/li>\n<li>Die guten Leute werden ohne Blick darauf bef\u00f6rdert, welche T\u00e4tigkeiten sie <i>in Zukunft<\/i> verrichten sollen. Man wei\u00df deshalb nicht, ob sie an die Leistungen von fr\u00fcher ankn\u00fcpfen k\u00f6nnen. Tun sie es nicht, gilt 1; tun sie es, gilt 2 so lange und so oft bis am Ende auch hier 1. gilt.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: left;\">So wird jeder so lange bef\u00f6rdert, bis er relativ unf\u00e4hig f\u00fcr seinen Job ist. Das ist eine Steigerung von management by jeans, wo die Nieten <i>nur<\/i> an den wichtigsten Stellen sitzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Was hat das mit Benotung zu tun? Die Antwort ist einfach: <i>Aus der Sicht \u00f6konomischer Lenkung und Steuerung ist die Benotung als ex post Instrument der Belohnung und Bestrafung v\u00f6llig nutzlos<\/i> f\u00fcr den Pr\u00fcfer. Es sei denn, es geht um <i>seinen<\/i> Nutzen und er empfindet sadistischen Spa\u00df an schlechten Noten. Der wird Professoren von den Studenten zwar oft unterstellt, d\u00fcrfte aber tats\u00e4chlich \u00e4u\u00dferst selten sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Diese Diskrepanz von Erwartung und Realit\u00e4t f\u00fchrt bei Studenten zu falschem Pr\u00fcfungsverhalten, noch h\u00e4ufiger bei Studentinnen. In m\u00fcndlichen Pr\u00fcfungen kann man erleben, wie Fragen anders verstanden werden, als sie gestellt sind, wenn und weil bewusste Fallenstellerei vermutet wird. Die Folge: \u00c4ngstliche oder keine Antworten auf einfachste Fragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Dabei hat die Benotung nicht den Zweck der Bestrafung. Sie dient vielmehr als Anreiz, einen Mindest-Leistungsstandard bei sich selbst herzustellen. Denn es sind nicht die Professoren, die den Studenten etwas beibringen. Auch das ist eine falsche Annahme bei MeinProf.de. Es sind die Studenten selbst! Sonst m\u00fcssten die Professoren die Zeugnisse bekommen und nicht die Studenten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Bei MeinProf.de bekommen aber im Prinzip Professoren die Zeugnisse. Das birgt die Gefahr, dass Studenten ihre Eigenverantwortung auf diese abzuw\u00e4lzen suchen: Es liegt nicht an mir, es liegt am schlechten Prof. Professoren sind jedoch nur Katalysatoren f\u00fcr effektivere und effizientere Lernprozesse. Letztlich machen Studenten ihre Ausbildung selbst. Genau das sollen sie in Vorbereitung auf lebenslanges Lernen! Gegen ihren Willen ist eine Ausbildung und erst recht eine Bildung als individualisierte Vermittlung von Kultur gar nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><i>Der Student muss wollen!<\/i> In Eigeninitiative und Eigenverantwortung! Die gilt es anzuregen! Dennoch bewerten es die Studierenden positiv, wenn Professoren ihnen den Stoff so aufbereitet und exakt so pr\u00e4sentieren, wie er danach gepr\u00fcft wird. Sie wollen f\u00fcr jedes Fach m\u00f6glichst auch nur <i>ein<\/i> Lehrbuch. Professoren, die sie auffordern, durch Vergleich mehrerer Lehrb\u00fccher zu lernen und sich dadurch den Stoff selbst tiefgr\u00fcndiger zu erarbeiten, erh\u00f6hen den Aufwand pro Note und erhalten ein schlechteres Gesamturteil.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">F\u00fcr Professoren ist es ein Drahtseilakt, wie bei der Kindererziehung (Man sehe mir den Vergleich nach, aber f\u00fcr immer mehr \u201eHeimschl\u00e4fer\u201c ist die Uni nur eine Au\u00dfenstelle des \u201eHotels Mama\u201c!): Verw\u00f6hnte Kinder f\u00fchlen sich zwar meist wohl im Elternhaus und geben ihm gew\u00f6hnlich gute Noten, aber sind sp\u00e4ter wenig leistungsf\u00e4hig, wenn das gewohnte \u201eVerw\u00f6hnaroma\u201c fehlt. Dasselbe gilt allerdings auch f\u00fcr verwahrloste Kinder. Der erfolgreiche Weg ist ein anderer:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Je gr\u00f6\u00dfer die Kinder werden, umso weniger darf ihnen vorgekaut werden, umso mehr m\u00fcssen sie sich selbst auf die Suche nach Nahrung begeben, Hintern und Geist bewegen. Das gibt manchmal Konflikte und schlechte Noten f\u00fcr die Eltern. Doch der Erfolg danach zeigt die Notwendigkeit. Die Welt da drau\u00dfen ist n\u00e4mlich anders als die, auf die der beliebte Streichelprofessor vorbereitet. Wird die Be-Notung der Professoren durch die Studenten zu ernst genommen, f\u00fchrt sie uns bei <i>MeinProf.de<\/i> direkt in die amerikanische Durchschnittsuniversit\u00e4t, die sich der Erziehung \u201egro\u00dfer Kinder\u201c widmet.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die damit verbundene Verschulung des Studiums bringt uns in der Spitze eher schlechtere Leistungen, wird die Studierenden unselbst\u00e4ndiger machen und schlechter auf die Berufswelt vorbereiten. Die Praxis fordert im Wandel der M\u00e4rkte den selbst\u00e4ndig und unternehmerisch handelnden Manager. Den, der selbst\u00e4ndig Chancen erkennt und sie wahrnimmt, und eben nicht den, der nur nach pr\u00e4zisen Vorgaben arbeitet. Letzteres w\u00fcnscht sich der Durchschnittsstudent immer noch. Als Professor sollte man es verweigern, trotz Notenabschlag bei <i>MeinProf.de<\/i>: Im Interesse der Studenten selbst!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><b>D. Untat zur unrechten Zeit: Pl\u00f6tzlich kam Kamenz!<\/b><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Gerade wollte Neschle dieses Essay freigeben. Da kam ein \u201etolles\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Buch herein: \u201eProfessor Untat\u201c. Dieses Buch wurde verquast von einem Fachhochschullehrer Kamenz aus Dortmund. Uwe mit Vornamen, wie das Seelerchen aus Hamburg, das wenigstens das \u201eKopfballspiel\u201c beherrschte. Sein \u201eSprachrohr\u201c ist ein \u201egelernter\u201c Journaillist (siehe dazu <a href=\"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/leon-neschle-3-10-woche-2007\/\">Neschle 3, 10. Woche 2007<\/a>). Irgendwer mit \u201e-le\u201c. Nesch-le? Mehr-le? Nee, Wehr-le hei\u00dft er. Martin mit Vornamen, wie der Hesse mit dem Aschebesche-Mund, obwohl Werner eine sch\u00f6ne Alliteration gegeben h\u00e4tte.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wehrle redet wie der Blinde von der Farbe oder der Pastor von der Ehe. Was er \u00fcber die internen Verh\u00e4ltnisse an Universit\u00e4ten schreibt, hat er nie erlebt, kennt es allenfalls vom H\u00f6rensagen oder durch die \u201estille Post\u201c, die etwas h\u00f6rt von einem, der etwas geh\u00f6rt hat und so fort. \u201eHei\u00df Recherchiert\u201c nennt das der Journaillist. Also, vor allem den Kamenz gefragt. Auch der Kamenz wei\u00df wenig \u00fcber die &#8211; durchaus anderen &#8211; Verh\u00e4ltnisse an einer Universit\u00e4t. Da merkt man schon auf den ersten Seiten: An seiner FH blieb offenbar von der \u201eakademischen Kultur\u201c fast nichts h\u00e4ngen. Die gibt es aber an manchen Unis wirklich! Und dadurch sind die Dinge ganz anders als diese Au-Toren sie beschreiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Neschle ist nur bis Seite 39 gekommen, hat netto etwa 30 Seiten gelesen. Dabei hat er mehr als zehn sachliche Fehler und einige Widerspr\u00fcche hinter sich bringen m\u00fcssen. Dazu hat er wirklich keine Lust. Also: Buch in die Ecke! Fehlkauf! Er h\u00e4lt da viel von Lichtenberg: <i>\u201eMan lese nicht viel und nur das Beste &#8230;\u201c. <\/i>Neschle hat hier jetzt schon Gewissheit, dass er zu viel gelesen hat. Wodurch die begr\u00fcndet ist? Hier einige Beispiele. Sonst hei\u00dft es \u201eDa tritt einer den Profs mal in den Hintern und sie f\u00fchlen sich gleich auf den Schwanz getreten!\u201c. Das ist es wirklich nicht. Doch der Leser urteile selbst:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">&#8211; <i>\u201eDie Berufung ist ein Akt voller Widerspr\u00fcche. Zum einen, weil ein Professor den anderen ins Amt heben kann, \u2026\u201c(S. 21)<\/i>. &#8211; Mein Gott und: nein, Gott! Welche Zust\u00e4nde herrschen da an der FH Dortmund? Neschle hat schon an acht Universit\u00e4ten mindestens ein Semester gelehrt, war dreimal Sprecher der Betriebswirte und mehr als drei Jahre lang Dekan. Er hat an etwa zwanzig Berufungskommissionen teilgenommen. Aber so etwas? W\u00e4re es richtig, dass ein(!) Professor den anderen ins Amt heben kann, warum dauert das Verfahren dann l\u00e4nger als ein Jahr?<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">&#8211; <i>\u201eDer Uni-Rektor sammelt die Bewerbermappen \u2026\u201c (S. 36). \u201eDie Liste (eines Berufungsverfahrens) wird abgenickt vom Fachbereichsrat und dann vom Senat \u2026 \u201e (S. 39, da hat es Neschle gereicht!) \u2013<\/i> Neschle hat niemals <i>einen Uni-Rektor<\/i> gesehen, der Bewerbungsmappen gesammelt h\u00e4tte. Das haben an allen acht Unis die Fachbereiche getan. (Nicht dass dies erheblich w\u00e4re! Doch Kommissar Zufall wei\u00df: \u201eDie kleinen Fehler sind die wichtigsten! Sie zeigen, dass diese Au-Toren nie am Tatort waren!) &#8211; Was ist da nur los in Dormund? Ist ja schlimmer als bei der Borussia!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Niemals hat Neschle erlebt, dass eine Liste nur abgenickt wurde. Im Gegenteil: Fast immer gab es kontroverse Diskussionen, ob im Fachbereichsrat oder im Senat. Und was wurde in manchen Berufungskommissionen schon vorher gefetzt! Zwei Professoren haben drei Meinungen und die werden nicht weniger durch die Erh\u00f6hung der Professorenzahl auf 15 oder 20(!). F\u00fcr reines Abnicken h\u00e4tte Neschle nicht seitenlange Begr\u00fcndungen geschrieben, die sogar einer seiner Kollegen wegen ihrer Formulierungen sammelte wie einen Schatz.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">&#8211; <i>\u201eWas verdient eigentlich ein Professor? 71.500 Euro \u2013 auf diese stolze Summe beziffert der Deutsche Hochschulverband \u2026.\u201c (S. 31) \u201eEtliche FH-Professuren bleiben \u00fcber Jahre unbesetzt, weil sich niemand aus der Wirtschaft erbarmt. Ein Manager l\u00e4sst sich nicht gerne auf die Professoren-Einstiegsbesoldung zur\u00fcckstufen\u201c (S. 36) \u2013<\/i> Hat die FH Dortmund schon auf die Ersatzreserve III zur\u00fcckgegriffen, Herr Kamenz? Und was ist denn nun? Stolze Summe oder nicht? Nach Neschles Erfahrungen wird es immer schwerer f\u00fcr dieses Geld \u00fcberhaupt jemanden mit so etwas wie einer Qualifikation f\u00fcr den Professorenjob zu gewinnen, egal ob an FH oder Universit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Da soll keiner einen solchen Krampf \u00fcber \u201estolze Summen\u201c schreiben, wenn Studenten, die ihren Profs das Wasser nicht reichen k\u00f6nnen, oder Doktoranden nach einem Jahr Praxis schon mehr verdienen als ihre Profs. Faktisch alle seine ehemaligen Doktoranden (Und er hat so einige!) verdienen mehr als Neschle selbst, viele davon sogar ein Mehrfaches. <i>Das ist keine Klage! Es ist eine Feststellung! Eine klare!<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">&#8211; Es gibt kein Buch, in dem Neschle auf 30 Seiten netto so oft wie in \u201eProfessor Untat\u201c die \u201estatistisch exakten\u201c Begriffe \u201eoft\u201c, \u201eh\u00e4ufig\u201c oder \u201eselten\u201c gelesen hat. Schauen wir mal eine solche Aussage an! Nur <i>eine<\/i> bitte, dann reicht es. (Es gibt sie massig bis S. 39!): <i>\u201eDer Professorentitel ist \u2026 de facto nur eine Amtsbezeichnung<\/i>(!)<i> wie Hausmeister oder Hotelportier. Nicht mehr. Wenn der Hausmeister kein Hausmeister mehr ist, dann darf und wird er sich auch nicht mehr so nennen. Anders beim Professor. Wenn der auf Lebenszeit beamtet ist, dann nimmt er seinen Titel <\/i>(Neschle lernte doch gerade, es w\u00e4re gar keiner!? Kann man denn nicht einmal eine Behauptung \u00fcber f\u00fcnf S\u00e4tze durchhalten? Was denn jetzt?)<i>, sozusagen als Abschiedgeschenk des Staates, in die Pensionierung mit. Er wird \u201eemeritiert\u201c, er wird entpflichtet, aber nicht entrechtet. Deshalb behalten pensionierte Professoren auch immer noch ein B\u00fcro an ihren Hochschulen und werden dort nach ihrem \u201eAusscheiden\u201c <b>oft<\/b> h\u00e4ufiger gesichtet als vorher<\/i>.\u201c (S.22 f.) \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Hieran ist fast alles schief und krumm, was sich \u00fcberhaupt verbiegen l\u00e4sst:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">1. Wie soll ein Professor einen <i>\u201eTitel\u201c <\/i>mitnehmen, der gar keiner ist (<i>\u201enicht mehr\u201c<\/i> als eine <i>\u201eAmtsbezeichnung wie Hausmeister\u201c)<\/i>? Wer wollte einem \u201egelernten Hausmeister\u201c verbieten, sich weiter \u201eHausmeister\u201c zu nennen? Wehrle selbst hei\u00dft sich \u201egelernter Journalist\u201c sowie \u201eCoach und Berater\u201c, schleift also gleich drei nichtssagende \u201eAmtsbezeichnungen\u201c durch die Gegend. Ist er damit \u201eHochstapler\u201c, was sich \u00fcbrigens auch jeder nennen kann, so oft er will?<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Und auf \u00f6sterreichischen Grabsteinen f\u00fchren selbst Tote noch ihre Berufsbezeichnung. Auch \u201eHausmeister\u201c finden sich darunter. Oder sagen wir doch auch \u201egelernter Professor oder Hausmeister\u201c, Herr Wehrle. Ja und ?! Gelernt ist gelernt, nur manche m\u00fcssen es dazuschreiben!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">2. Professoren werden schon seit Jahren nicht mehr emeritiert, sondern wie jeder Beamte pensioniert, falls sie nicht ohnehin schon an privaten Hochschulen lehren. Da wei\u00df Kamenz offenbar sogar ganz schlecht \u00fcber seine eigene Zukunft Bescheid oder der Wehrle hat miserabel recherchiert und der Kamenz nicht Korrektur gelesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">3. Emeriti-Rechte gibt es heute nur noch f\u00fcr wenige Alt-Professoren. Neschle w\u00e4re allerdings aus vielerlei Gr\u00fcnden erfreut, h\u00e4tte man diese Tradition ge- und bewahrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Neschle hat niemals gesehen, was Wehrle (Wie will er das \u00fcberhaupt gesehen haben?) und Kamenz (Der muss ein FH-Syndrom haben, Falsche Halluzinationen!) behaupten: Dass Emeriti <i>\u201eoft h\u00e4ufiger\u201c<\/i> an der Hochschule gesichtet werden als vorher. Warum? Fast an allen Hochschulen gibt es Raumn\u00f6te, daher in aller Regel auch nur einen einzigen \u201eSammelraum\u201c f\u00fcr Gastdozenten und Emeriti. Wenn diese Au-Toren Recht h\u00e4tten, m\u00fcsste es in diesem Raum ein wildes Geknubbel von Leibern geben.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Leser m\u00f6ge daher \u201eoft\u201c in diesem Buch <i>so<\/i> verstehen: Es w\u00e4re <i>\u201edenkm\u00f6glich\u201c,<\/i> dass sich emeritierte Professoren h\u00e4ufiger an der Uni einfinden, wenn sie keine Vorlesungen mehr halten und ihnen nur noch ein Gemeinschaftsraum zusteht. Sicher hat man daher Kamenz und Wehrle ebenso \u201eoft\u201c an einer deutschen Universit\u00e4t gesehen. Es w\u00e4re n\u00e4mlich \u201edenkm\u00f6glich\u201c, dass sie dort schon einmal gewesen sind. Aber sicher nicht \u201eoft\u201c im \u00fcblichen Sinne. Sonst h\u00e4tte ihnen auffallen m\u00fcssen, dass es Emeritierungen seit Jahren nicht mehr gibt. Kamenz m\u00fcsste das wissen! Wehrle wollte hier vielleicht ein wenig allein filettieren, heraus kam aber dilettieren in alten Folianten. &#8211; Es ist \u00fcbrigens m\u00f6glich, dass selbst Studenten \u201eoft h\u00e4ufiger\u201c <i>nach<\/i> dem Studium die Uni aufsuchen, sogar wenn sie Professoren sind!<i><\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Sicher ist <i>nicht alles<\/i> falsch an und in \u201eProfessor Untat\u201c. Als schlechtes Beispiel dienen kann das Buch auch. Welchen Angaben soll man denn da trauen, wenn sogar aus <i>denkbaren Einzelf\u00e4llen<\/i> \u201eoft\u201c wird? Fast nichts \u2013 das ist im Vergleich zu den Au-Toren schon eine pr\u00e4zise Angabe &#8211; ist ordentlich belegt (Ja, nur bis S. 39, aber was soll Neschle da noch erwarten?). Kein Wunder, dass die Au-Toren bei dieser Arbeitsweise am Vorgehen von MeinProf.de nichts auszusetzen haben und f\u00fcr die Klage der RWTH Aachen gegen diese Website Unverst\u00e4ndnis zeigen (S.11).<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Dieses Unverst\u00e4ndnis teilt sogar Neschle, allerdings aus anderem Grund: Da nimmt die RWTH etwas bierernst, was selbst nach drei K\u00e4sten Bier (Was haben die sich wohl gedr\u00f6hnt, um auf solchen Affenschiss hin so gereizt zu sein?) nicht ernst genommen werden <i>kann<\/i>. Doch, was hei\u00dft hier \u201ekann\u201c? Menschen bringen alles fertig. Sie lassen sogar Blindg\u00e4nger explodieren, ohne vorher das Gel\u00e4nde zu r\u00e4umen. In Deutschland darf jeder so doof sein, wie er will und kann. Wenn es W\u00e4hler sind, richten sich Politiker danach. \u201eDas ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.\u201c Sagt Bertrand Russell! Neschle folgert: Dann muss man den Gescheiten ihre Zweifel nehmen. &#8211;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Neschle verh\u00e4lt sich jetzt mal, wie ein Politiker: <i>Melden sich mehr als drei Kommentatoren, die eine echte Auseinandersetzung mit dem Machwerk \u201eProfessor Untat\u201c wollen, macht Neschle das.<\/i> Er hatte ohnehin die \u201eNebent\u00e4tigkeiten\u201c von Professoren im Programm, aber ohne Bezug auf dieses selten d\u00e4mliche Buch (Neschle meint nat\u00fcrlich dieses \u201eh\u00e4ufig d\u00e4mliche Buch\u201c. Doch so ist sie, die deutsche Sprache: selten d\u00e4mlich, doch noch h\u00e4ufig genug!) Neschle kann einiges sagen zu den Widerspr\u00fcchen, zwischen denen ein Professor hier steht:<\/p>\n<ol style=\"text-align: left;\" type=\"a\">\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol type=\"a\">\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li>Wir wollen keine Elfenbeinturminsassen und keine Wolkenkuckucksheimer! Wir wollen Professoren, die immer in der Realit\u00e4t zu Hause, aber ausschlie\u00dflich f\u00fcr die Uni da sind. \u2013 Da ist ja die Quadratur des Kreises einfacher!<\/li>\n<li>Wir zahlen ein im Vergleich zur Wirtschaft (und sogar zur Politik) mieses Entgelt, wollen aber die besten Leute. \u2013 Darf es noch ein wenig mehr Idealismus sein oder soll noch eine Portion Idiotismus darauf? D\u00fcrfen noch ein paar Pommes auf die Mayo?<\/li>\n<li>Die Praxis will den Rat der Professoren in vielen Gremien, will aber nichts daf\u00fcr zahlen. Sie darf und sollte es auch nicht, wenn es nach einigen Schlaumeiern geht. \u2013 Der Hofnarr f\u00fcr die unbequemen Wahrheiten. Auf Bestellung kostenlos! Ein Rat ohne jede Schutzgeb\u00fchr! Was das hei\u00dft, wissen wir von jedem Stra\u00dfenprospekt: Respektlos landet er auf dem M\u00fcll! Trotzdem wird er immer wieder angetroffen!<\/li>\n<li>Wir haben Leistungskriterien, wenden sie aber nicht konsequent an. &#8211; Wenn jemand diese Kriterien besser erf\u00fcllt als ein anderer, obwohl dieser jemand eine Nebent\u00e4tigkeit aus\u00fcbt, dann sollte man sich zuerst den wahren \u201eProfessor Untat\u201c vornehmen. Das ist ganz klar der andere! Doch bei uns wird wohl die Abwesenheit einer Nebent\u00e4tigkeit so langsam zum einigen Qualit\u00e4tssignal. Gute Nacht Deutschland!<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: left;\">Wie gesagt, das k\u00e4me ohnehin. Irgendwann im Herbst! \u2013 H\u00e4tte sich der Sensationalist Kamenz f\u00fcr sein Buch ein Pseudonym zugelegt, etwa \u201eZamek\u201c, h\u00e4tten sofort gesehen: Er will uns da nur eine hei\u00dfe W\u00fcrfelsuppe einbrocken. Massenph\u00e4nomen Faulheit bei Professoren, von denen die meisten schon Workoholics sein m\u00fcssen, um ihren Titel zu erwerben? &#8211; Gesunde Kost ist dieses Buch nicht! Viel zu viel Fertigsuppe! Viel zu viel \u201eW\u00fcrfel\u201c! Und viel zu viel Geschmacksverst\u00e4rker!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Sagen wir es zum Schluss ganz deutlich, wie es ist mit Flei\u00df und Faulheit:<\/p>\n<ol style=\"text-align: left;\" type=\"a\">\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol type=\"a\">\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li>Die besten Mitarbeiter sind intelligent und flei\u00dfig. Zweifellos! So einfach, so klar! Jetzt aber kommt es:<\/li>\n<li>Die zweitbesten Mitarbeiter sind intelligent und <i>faul(!)<\/i>. Das sind diejenigen, die uns immer die Wege zur Arbeitserleichterung zeigen. H\u00e4tten wir sie nicht, w\u00fcrden wir noch in H\u00f6hlen hausen. Sie werden sp\u00e4ter Chef, nicht weil sie delegieren k\u00f6nnen, sondern weil sie <i>es auch<\/i> <i>wirklich wollen<\/i>!<\/li>\n<li>Die drittbesten Mitarbeiter sind dumm und faul. Die machen nichts kaputt!<\/li>\n<li>Die schlechtesten Mitarbeiter sind jedoch dumm und <i>flei\u00dfig<\/i>! Sie streuen Tag und Nacht Sand ins Getriebe und merken es nicht einmal. Mit dem Flei\u00df, <i>der <\/i>deutschen Tugend \u00fcberhaupt, ist das also so eine Sache!<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: left;\">Was schlie\u00dfen wir daraus? Die Autoren h\u00e4tten dieses Buch nie schreiben sollen! Nat\u00fcrlich w\u00fcnschen wir uns Flei\u00df, doch gerade nicht von ihnen \u2026 h\u00e4tte Neschle erwartet, dass sie das Zusammenspiel mit der Intelligenz vergessen. Neschle ist immer froh, wenn manche Leute faul bleiben. Das gilt f\u00fcr manche Beamte, ebenso wie f\u00fcr einige Professoren, besonders aber f\u00fcr bestimmte Buchautoren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p style=\"text-align: center;\">Ein Professor war mal ehrbar,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">ein Student fast unbelehrbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Doch Gott sei Dank das gibt\u2019s nicht me-<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">hr, jetzt gibt es MeinProf.de.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Heute ist der Prof ein Schuft,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Studenten steh\u2019n im Weihrauchduft.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">(Kleine Fortsetzung:)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Macht nur weiter so Banausen,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">bald wird es hier jeden grausen;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">macht nur alles richtig mies,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">dann bezahlt ihr doppelt Kies.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Und ihr kriegt f\u00fcr die Pinunsen,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">nur dumme Schweine, die laut grunsen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">(Auf den letzten Reim kann man sich den Neschle richtig stolz machen!)<\/p>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\">\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Die sagen es Neschle bislang nur und schreiben keinen Kommentar! Lieber Ulli, Neschle schaut dabei wirklich nicht auf Deine Zeichensetzungsfehler!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Das war der fundamentale Fehler der RWTH Aachen bei der Klage gegen MeinProf.de.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> \u201eToll\u201c kommt von verr\u00fcckt und hat einen solchen Bedeutungswandel hinter sich, dass man \u201eTollhaus\u201c aus demselben Grund heute wieder sagen k\u00f6nnte, aus dem es einst in die Mottenkiste wanderte: Es klingt l\u00e4ngst nicht mehr so \u201epolitisch unkorrekt\u201c wie \u201eIrrenhaus\u201c!<\/p>\n<p><a title=\"PDF-Datei\" href=\"http:\/\/www.neschle.de\/download-manager.php?id=31\">PDF-Datei<\/a><br \/>\nThis post was downloaded by  1409  people until now.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>OhMeinGott.de: MeinProf.de! &#8211; Not bei der Be-Notung. Ist es nicht sonderbar, dass man das Publikum, das uns lobt, immer f\u00fcr einen kompetenten Richter h\u00e4lt, aber sobald es uns tadelt, es f\u00fcr unf\u00e4hig erkl\u00e4rt, \u00fcber Werke des Geistes zu urteilen? (Georg Christoph Lichtenberg) Nach zehn Essays (sechs w\u00f6chentlichen und vier Depeschles) hat Neschle ein kleines Jubil\u00e4um. &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/leon-neschle-7-14-woche-2007\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eLeon Neschle 7 (14. Woche 2007)\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4,6],"tags":[10,12],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17"}],"collection":[{"href":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1059,"href":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17\/revisions\/1059"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}