{"id":144,"date":"2007-06-11T19:28:15","date_gmt":"2007-06-11T18:28:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.neschle.de\/?p=144"},"modified":"2020-06-21T12:56:57","modified_gmt":"2020-06-21T11:56:57","slug":"leon-neschle-17-24-woche-2007","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/leon-neschle-17-24-woche-2007\/","title":{"rendered":"Leon Neschle 17 (24. Woche 2007)"},"content":{"rendered":"<header>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #4f81bd\"><strong>Manche Holl\u00e4nder machen K\u00e4se, <\/strong><br \/>\n<strong>manche \u00d6sterreicher einen Schmarren!<\/strong><\/span><\/h2>\n<\/header>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Patriotism is your conviction that this country is superior to all other countries,<\/em><br \/>\n<em>because you were born in it. <\/em>(George Bernard Shaw)<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Neschle sagt es vorneweg, weil er es sonst gar nicht sagen kann: \u201eals Deutscher\u201c! Er meint weder <i>die <\/i>Holl\u00e4nder oder <i>die<\/i> \u00d6sterreicher. Er meint sogar <i>auf keinen Fall<\/i> (!!!) <i>die<\/i> Holl\u00e4nder und <i>die<\/i> \u00d6sterreicher, mit denen er bislang <i>gern<\/i> Kontakt hatte und hat.<!--more--> Auch die anderen weitaus mehrheitlichen \u00dcberhauptallermeisten dieser beiden Spezies sind superenorm nett. <i>Einfach<\/i> Klasse! Ach, was! Mindestens <i>doppelt<\/i> Klasse! So, der Deutschenvorspann bei solchen Themen w\u00e4re schon mal geschafft. Dann steigen wir mal sprachlich ein:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Deutsche Sprache, schwere Sprache<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>. Ein \u201eAnf\u00fchrer\u201c kann sein Volk gleich doppelt \u201eanf\u00fchren\u201c, entweder indem er vor ihm steht oder das Volk durch ihn hinterm Licht. Es kann sogar beides zusammenkommen. Dann wird es schlimm! Von \u201eSelbstgerechtigkeit\u201c spricht man, wenn jemand sich selbst <i>nicht<\/i> gerecht wird. Und man \u201e\u00fcbersieht\u201c nur dann wirklich<i> alles<\/i>, wenn man \u00fcberhaupt <i>nichts<\/i> \u00fcbersieht. \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">In diesem Essay geht es um lange Schatten, die ein unaussprechlicher \u201edeutscher\u201c(?!) \u201eAnf\u00fchrer\u201c, ein vegetarischer \u201eAnstreicher\u201c aus B. in A., immer noch auf \u201edie Deutschen\u201c wirft, und es geht um von \u201eDeutschen\u201c (hier nicht \u201e<i><u>die<\/u><\/i> Deutschen\u201c) begangene Untaten! Es geht ums \u201e\u00dcbersehen\u201c und ums \u00dcbergehen, um \u201eSelbstgerechtigkeit\u201c, mit der man sich selbst nicht gerecht wird, um pharis\u00e4erhafte Fingerzeige auf andere und den narzisstischen Blick in den eigenen Spiegel: \u201eOh, wie bist Du sch\u00f6n! So was hab\u2019n wir lange nicht geseh\u2019n, so sch\u00f6n, so sch\u00f6n!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das ist beinahe(!) das \u201eLied der Deutschen\u201c, wenn eine ihrer Frauschaften eine sportliche Pr\u00fcfung erfolgreich bestanden hat. Es kennzeichnet aber auch den selbstgef\u00e4lligen Blick zweier kleinerer Nachbarn (Die anderen vergessen wir heute!) im Norden und S\u00fcden, wenn sie sich mit Moffen (NL) aus Poepenland oder mit Piefkes (A) vergleichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Zu besonderen H\u00f6henfl\u00fcgen bringt einige dieser \u201ekleinen Nachbarn\u201c ihre Selbstgef\u00e4lligkeit, wenn sie die Zeituhr zur\u00fcckdrehen und Ged\u00e4chtnis und Denkf\u00e4higkeit bei ihnen zugleich zum Tiefflug ansetzt. Damals als <i>die<\/i> Deutschen sogar noch brauner und b\u00f6ser waren, gab es bei <i>den<\/i> Niederl\u00e4ndern niemals nie gar keine Kollaborateure. Ganz \u00d6sterreich geh\u00f6rte dem Widerstand gegen den urdeutschen<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Widerling A. H. an. Aus Austria sollte so ein ausgemachter Ausbeuter kommen? Nie! \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">A. H.? Alfred Hitchcock?\u2019 \u2013 Nee, hat aber auch mit \u201ePsycho\u201c Geschichte geschrieben! Sogar \u201ein echt\u201c! Nicht blo\u00df \u201ein Film\u201c! &#8211; \u201aApropos Film: Arnold Hasenschlecker?\u2019 &#8211; Nee, hei\u00dft anders, kommt sp\u00e4ter, aber auch aus A.! \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Neschle erlebt ganz andere A.H.-Effekte zum Teil noch heute im Umgang mit <i>diesen <\/i>Nachbarn. Fangen wir unten an: bei den <i>Nieder<\/i>l\u00e4ndern, weil sie auf der Landkarte oben stehen!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><b>A. \u201eIk ben woedend!\u201c Oder: Wie gemein kann Unterst\u00fctzung sein?<\/b><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Niederl\u00e4nder ist f\u00fcr den Engl\u00e4nder &#8211; der hier und heute \u201eRuhetag\u201c hat &#8211; \u201ethe Dutch\u201c, die Niederl\u00e4nder sind \u201ethe Dutch people\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a>, was etwa \u201edie Deutschl\u00e4nder\u201c hei\u00dft und hierzulande nach \u201eBockw\u00fcrstchen\u201c klingt. Dieser Name macht den Niederl\u00e4nder f\u00fcr den Engl\u00e4nder zum eigentlichen \u201eDeutschen\u201c gegen\u00fcber dem \u201eGerman\u201c (Fast zu verwechseln mit \u201egerm\u201c, dem Krankheitskeim!).<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die niederl\u00e4ndische Nationalhymne behauptet: Wilhelm von Oranien, der sein damals noch \u201eniederdeutsches(!) Vaterland\u201c mit zwiesp\u00e4ltigen Gef\u00fchlen gegen Spanien und den deutschen Kaiser anf\u00fchrte, ist \u201evon deutschem Blut\u201c. Der alte Nassauer kam aus Siegen und siegte dann mit den und f\u00fcr die Niederl\u00e4nder. Dennoch ist der Festk\u00f6rper des Niederl\u00e4nders von heute\u2013 vom Blut einmal abgesehen &#8211; dem ureigenen Selbstverst\u00e4ndnis nach v\u00f6llig <i>un<\/i>deutsch statt urdeutsch. Manchem \u201eDutchen\u201c ist es sogar peinlich, die erste Strophe der eigenen Nationalhymne zu singen. \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Solingen 1993. Ein schlimmer, ja schlimmster \u00dcbergriff von Rechtsradikalen auf eine t\u00fcrkische Familie mit f\u00fcnf Todesopfern. Jeder vern\u00fcnftige Deutsche \u2013 das sind sicher mehr als 95 Prozent &#8211; ist betroffen, die Mehrheit sogar innerlich verwundet. Neschle ist schockiert und schrecklich b\u00f6se (Also so wie immer!). Er ist w\u00fctend oder von Ohnmachtsgef\u00fchlen heimgesucht<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a>. Dann kommen sie hereingeflattert in dieses angeschlagene Deutschland: 1,2 Millionen Postkarten aus den Niederlanden mit einem einzigen Satz: <i>\u201eIk ben woedend!\u201c<\/i> geschrieben an Helmut Kohl.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">W\u00fctend \u00fcber den perfiden Anschlag ist auch Neschle, noch heute und ganz kr\u00e4ftig. Doch dazu brauchte er nicht <i><u>diese<\/u> Hecken-Sch\u00fctzenhilfe<\/i>. Ein wenig meta-w\u00fctend ist er daher auch \u00fcber die niederl\u00e4ndische Kampagne \u201eIk ben woedend!\u201c. \u2013 Warum eigentlich? Sie hat doch Neschles eigenes Gef\u00fchl zum Ausdruck gebracht! \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Ja, das ist richtig! <i>Aber bei den meisten der 1,2 Millionen Kartenschreiber reichte die eigene Moralit\u00e4t zwar f\u00fcr Karte und Briefmarke:<\/i> <i>Also f\u00fcr einen Gulden, um sich einen flotten Gewissensabort mit spontanem Geistesdurchfall zu beschaffen<\/i>. Aber sie reichte nicht, um sich in die Seele der gequ\u00e4lten Nachbarn zu versetzen oder auch nur den eigenen Garten mal ein wenig ordentlicher zu j\u00e4ten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Proteste <i>von Deutschen in Deutschland<\/i> gegen diese Vorf\u00e4lle beachtete die niederl\u00e4ndische Presse kaum, schwieg sie tot. So boykottierte die niederl\u00e4ndische Presse den Moralit\u00e4tsanspruch der Mehrheits-Deutschen! Durch diesen \u201ePresseboykott\u201c entstand beim Niederl\u00e4nder ein gewissensgef\u00fchlter Moralit\u00e4tskrater im ausl\u00e4nderfeindlichen Deutschland, in den er nur eines hineinwerfen musste: \u201eIk ben woedend!\u201c \u201eNatuurlijk net opgeheven vingertje\u201c! Und schon war es wieder gut! Ihm jedenfalls!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">So half man presse-<i>m\u00e4\u00dfig<\/i> der Wut der Niederl\u00e4nder nach. Dann stellte der moralisch \u00fcberh\u00f6hte, niedertr\u00e4chtige Niederl\u00e4nder ganz Rest-Deutschland, in der Gr\u00f6\u00dfe also Niederlande mal x minus vier (Attent\u00e4ter), in den moralischen Schatten, um sich selbst im Glanz seiner orangefarbenen Moral zu sonnen. \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Eine solche Unterst\u00fctzung mit \u201efalschen Motiven\u201c ist f\u00fcr Neschle st\u00f6rend, nicht hilfreich. Lob von den Falschen wirkt bei ihm nicht als Lob, sondern als Tadel oder Beleidigung. Daher war er entsetzt \u00fcber die moralische Hybris und Selbstgerechtigkeit <i>dieser<\/i> Niederl\u00e4nder. Die Interviews des holl\u00e4ndischen Fernsehens erstrahlten in der tugendhaften Erleuchtung von \u201eBesser<i>ge<\/i>wissern\u201c, die ihre pharis\u00e4erhafte \u201eWut\u201c \u00fcber <i>die(!) <\/i>ausl\u00e4nderfeindlichen Deutschen deklarierten oder deklamierten. Es triefte nur so von selbstgef\u00fchltem Gutmenschentum. F\u00fcr Neschle immer ein Zeichen, dass etwas faul ist!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Denn mit dieser Entr\u00fcstung \u00fcber deutsche Ausl\u00e4nderfeindlichkeit ging ganz arglos die eigene Deutschfeindlichkeit einher<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>. Man regte sich mit Recht \u00fcber die Untat auf, die begangen wurde \u201ealleen maar omdat ze buitenlander zijn\u201c. Das hinderte aber keineswegs daran, die Deutschen zurechtzuweisen, nur weil sie Deutsche waren und die moralische Qualit\u00e4t der Proteste von Deutschen zu missachten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\u00dcber so viel Widerspr\u00fcchlichkeit konnte Neschle nur staunen. Er sa\u00df vor der Glotze und er war sich nicht sicher, ob er nicht schon selbst \u201edie Glotze\u201c war, so glotzte er. Vor lauter Unglauben \u00fcber das Unglaubliche, das er sah und h\u00f6rte! Ebenso wie bei Neschles fr\u00fcheren und sp\u00e4teren schlechten Erfahrungen (die guten \u00fcberwogen zum Gl\u00fcck bei weitem) mit unseren goudan Nachbarn, von denen einige nachfolgend erz\u00e4hlt werden (Neschle wohnt ja beinahe fast direkt an der Grenze):<\/p>\n<ul style=\"text-align: left;\">\n<li>Es war 1969 in Earls Court (London). Da sa\u00df Neschle mit einem jungen Niederl\u00e4nder an einem Tisch. Der lie\u00df sich durch kein Argument von der Ansicht abbringen: \u201e<i>Die<\/i> Deutschen sind <i>\u201avon Natur aus\u2019<\/i>(!) das aggressivste Volk der Welt.\u201c Dass Holl\u00e4nder (nicht \u201e<i>die<\/i> Holl\u00e4nder\u201c!) in ihren Kolonien eher st\u00e4rker gew\u00fctet hatten als Deutsche, die \u201eBuren\u201c S\u00fcdafrika noch im eisernen Griff hatten, machte ihn nicht verlegen. Neschle sollte sich sch\u00e4men, Deutscher zu sein. Er sollte allein die ganze Last der Verantwortung f\u00fcr alle deutschen Untaten der \u00c4ra von A.H. \u00fcbernehmen, die er niemals selbst miterlebte.Das war sogar einem Polen zu viel, dessen Eltern vor A.H. in die USA gefl\u00fcchtet waren und er ergriff Neschles Partei. In den Augen des jungen Niederl\u00e4nders half das nichts. Er hatte mit den Deutschen abgeschlossen, obwohl er gerade zwanzig war. Neschle kann sich gut vorstellen, dass dieser Niederl\u00e4nder mehr als zwanzig Jahre sp\u00e4ter \u201eKartenaktivist\u201c war: \u201eIk ben woedend!\u201c Ja, Neschle aber auch!<\/li>\n<li>In den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts war Neschle zu einer Klausurtagung mit Doktoranden in Schloss Marienthal bei Kleve. Er machte einen Ausflug nach Nijmegen (Nimwegen). Obwohl sich seine Doktoranden dezent verhielten, wurden sie vor dem Rathaus mehrfach angep\u00f6belt und als \u201eNazis\u201c beschimpft. Alle Beschimpften au\u00dfer Neschle waren nach 1960 geboren, die P\u00f6bler waren aus allen Alterstufen, \u00e4lter und j\u00fcnger. Blank entsetztes Staunen bei den Angep\u00f6belten! Sie gaben uns nicht einmal die Chance, die m\u00f6glicherweise noch \u201everst\u00e4ndlichen\u201c Motive der \u00c4lteren zu hinterfragen.<\/li>\n<li>Das neue Jahrtausend ist bereits in die Jahre gekommen, da ist Neschle mit einer Gruppe Studenten Gast an einer niederl\u00e4ndischen Hochschule. Am ersten Abend steht der Besuch eines Museums an. Als Neschle mit seinen Studenten zum Bus zur\u00fcckkehrt, erz\u00e4hlt der Fahrer: Jugendliche h\u00e4tten seinen Bus mit rohen Eiern beworfen. Er habe den Bus reinigen wollen und ihn erleuchtet. Damit die Batterie nicht zu Schaden komme, habe er den Motor angeworfen. Eine durch das Motorger\u00e4usch des \u201edeutschen Busses\u201c bel\u00e4stigte Anwohnerin alarmierte die Polizei. Die raste mit zwei Motorr\u00e4dern heran. Der Busfahrer versuchte, die \u201efreundlichen\u201c Polizisten mit Hinweis auf die Eierw\u00fcrfe zu beschwichtigen. Mit M\u00fche konnte er ein Bu\u00dfgeld abwenden. Als er sich erneut beschwerte, sagte einer der Polizisten: <i>\u201eWenn Sie nicht mit Eiern beworfen werden wollen, m\u00fcssen Sie zuhause bleiben!\u201c<\/i> &#8211; Da lag das Jahr 2000 schon einige Zeit hinter uns, die Zeit von A.H. war fast 60 Jahre vorbei.Am n\u00e4chsten Morgen gab es zwar Entsetzen bei unseren Gastgebern, verwundert war aber niemand. Weder dort noch bei der Polizei wurde die Sache weiterverfolgt. Der Vorfall war zwar \u201eein wenig peinlich\u201c, aber \u201enormal\u201c.Neschle sieht das freilich anders, besonders wenn sich ein <i>niederl\u00e4ndischer Polizist<\/i> <i><u>so<\/u><\/i> \u00e4u\u00dfert: Also Super ist super und normal ist Normal auch normal, aber <i><u>das<\/u><\/i> darf im 21. Jahrhundert nicht mehr \u201enormal\u201c sein!<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: left;\">Neschle k\u00f6nnte mehr solche Episoden erz\u00e4hlen. Alle mit dem Inhalt: Angriffe von Leuten, die er nicht einmal kannte und f\u00fcr die es nur einen einzigen Grund gab: Neschle firmierte als Deutscher. So wie der einstmals gefeierte Wilhelm von Oranien in der ersten Strophe der niederl\u00e4ndischen Nationalhymne. Das Verbot Menschen geringer zu achten, \u201ealleen maar omdat ze buitenlander zijn\u201c, gilt aber wohl nur <i>f\u00fcr<\/i> Deutsche, nicht f\u00fcr den Umgang von Niederl\u00e4ndern mit ihnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Neschle hat das ausgehalten. Er hat sich an Earls Court und seine \u201ain der Natur\u2019 liegende Aggressivit\u00e4t erinnert, die Niederl\u00e4nder gar nicht an sich haben. Er schaut nicht hin, wenn holl\u00e4ndische Fans Frankreichs Stadien sauber zerlegen. <i>Wenn Holl\u00e4nder das tun, tun sie es entweder nicht oder sie sind keine Holl\u00e4nder. <\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Er k\u00f6nnte erz\u00e4hlen, wie seine T\u00f6chter von unbelehrbaren jungen(!) Leuten in Holland behandelt wurden. Oder wie friedlich diese \u201eFlachlandtiroler\u201c auf den alpinen Skipisten unterwegs sind<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a>. Aber er will das nicht! Er hat genug mit sich selbst zu tun und den Dumm-Deutschen. Umso mehr seit der Anti-Faschistische-Schutzwall ge\u00f6ffnet ist, der entgegen der Propaganda offenbar die Faschisten in der DDR gesch\u00fctzt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Daher bleibt diese Klage eine Ausnahme, schon weil Neschle mit jeder Menge Niederl\u00e4ndern hervorragend zusammenarbeitet. Er mag sie sehr, unsere \u201eplatten Nachbarn\u201c! Gerade deshalb tun ihm die von <i>einigen<\/i> Niederlandsleuten verursachten Seelenschrammen weh! W\u00e4ren ihm seine Niederl\u00e4nder egal, w\u00e4re es ihm egal und er w\u00fcrde keinen Neschle dar\u00fcber schreiben!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der gemeine Niederl\u00e4nder ist tolerant gegen Ausl\u00e4nder, wenn es nicht gerade Deutsche sind. <i><u>Zu<\/u><\/i> tolerant gegen deren Extremisten meinen <i>heute pl\u00f6tzlich <\/i>manche dort und <i>sagen<\/i> es sogar laut seit der Ermordung von Pim Fortuyn. H\u00e4tten sie ein wenig weniger narzisstisch, weniger selbstgef\u00e4llig in den eigenen Spiegel geschaut und b\u00f6se Dinge nicht nur bei den noch b\u00f6seren Deutschen entdeckt, w\u00e4ren sie schon fr\u00fcher dort angekommen. Sie k\u00f6nnten dann auch dem Ziel unserer Kultur, das den Eingang zur Akropolis markiert, ein wenig n\u00e4her sein: \u201eGn\u00f3thi seaut\u00f3n!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Doch statt mit dem \u201eErkenne Dich selbst!\u201c im eigenen Garten zu j\u00e4ten, waren 1,2 Millionen Holl\u00e4nder w\u00fctend. W\u00fctend \u00fcber Deutschland und die Deutschen! Das ist eine \u201eSelbstgerechtigkeit\u201c, bei der sie sich selbst nicht gerecht wurden. Diese Selbstgerechtigkeit glaubt zwar, alles zu \u201e\u00fcbersehen\u201c, aber sie \u201e\u00fcbersieht\u201c doch gern einiges, vor allem bei sich selbst.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die kritische Nabelschau der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg hat dagegen nichts Vergleichbares in dieser Welt. Das sagt der Neschle jetzt mal deutlich! Er w\u00fcnschte sich, die Niederl\u00e4nder h\u00e4tten ein wenig mehr davon, ja und die \u00d6sterreicher, die Amerikaner, die T\u00fcrken, die Briten, \u2026 . Auch wenn Deutschland nirgendwo ein Vorbild w\u00e4re: Hier ist es eins! Sicher!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">P.S.: Neschle hat ein wenig niederl\u00e4ndisches Blut. Was ihn \u201avon Natur aus\u2019 aggressiv macht, ist schlicht, dass sein Restblut deutsches ist. Na dann: \u201eOranje boven!\u201c Oder: \u201eOranje buiten!?\u201c Nee, da f\u00e4hrt Neschle auf der Autobahn lieber etwas langsamer!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><b>B. Einen Herrn &#8211; wos sogens? \u2013 Hitler? Na, kennmer nett. Is koaner von hier!<\/b><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Arnold Schwarzenegger regiert Kalifornien. <i>Noch<\/i> leugnen die \u00d6sterreicher nicht, dass er einer von ihnen ist. Das haben sie mit dem Herrn Hitler geraume Zeit lang auch nicht getan, obwohl der 1925 selbst diese Staatsb\u00fcrgerschaft abgelegt hatte und bis 1932 staatenlos war. Stolz waren die allermeisten \u201e\u00d6sis\u201c damals auf ihren Exportartikel, viel mehr noch als heute auf \u201eBig Arnie in Kakophonien\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Auch da sind die meisten (noch) stolz. Wie seinerzeit der Adolf besch\u00e4ftigt sich Arnold, der Unhold (im Film nat\u00fcrlich nur!), derzeit mit der Optimierung des T\u00f6tens, damit die Todesurteile \u201esch\u00f6n human\u201c vollstreckt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Immerhin gab es vor kurzem pikanterweise parallel zu <i>Italiens Aufruf einer internationalen \u00c4chtung der Todesstrafe<\/i> 300 Lebensl\u00e4ngliche dort, welche zeitgleich <i>die Wiedereinf\u00fchrung der humaneren Todesstrafe forderten<\/i>. Da kriegt der Arnold authentischen R\u00fcckenwind f\u00fcr den Neubau seiner Todeszelle: Morituri te salutant, Arno! Schlie\u00dflich war die alte Zelle, peinlich genug f\u00fcr ihn als \u00d6sterreicher, eine umgebaute Gaskammer. Aber was w\u00e4re das alles ohne eine hundertseitige Anweisung \u00fcber \u201erichtiges T\u00f6ten\u201c f\u00fcr seine Scharf-Richter, die sich vorher leider zu h\u00e4ufig als Stumpf-Richter entlarvten. Da war es dann halt zu qualvoll!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Noch kennen die \u00d6sterreicher den Arnold. Anfangs kannten sie ja auch den Adolf. Doch dann \u00e4nderte sich das. Es ist erstaunlich wie die \u00d6sterreicher sich selbst und der Welt klarmachten, kein \u00d6sterreicher h\u00e4tte A.H. je als \u201everlorenen Sohn\u201c in die Arme geschlossen. Dabei war er damals nur ins deutsche Eichenfass abgef\u00fcllt und schmeckte dort vielen sogar besser mit diesem \u201etypischen Unterton\u201c. Heute mag keiner diesen \u201eAusbau\u201c mehr. Deshalb gab es in A. eine Blitzumschaltung von \u201eFast alle denken hier <i>gro\u00df<\/i>deutsch!\u201c auf \u201eNiemand denkt hier gro\u00df <i>deutsch<\/i>!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Machte man heute eine Welt-Umfrage zum Geburtsland von Hitler, verlegten nach Neschles Erfahrungen die meisten diesen Ort nach Deutschland. Gl\u00fcckwunsch, liebe \u00d6sterreicher! Das ist eine ausgezeichnete PR-Leistung! Davon k\u00f6nnen sich die Deutschen eine Scheibe abschneiden! Die haben so viel auf sich selbst geschaut, dass sie es auch nicht mehr wissen, wo der A.H. herkommt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Deutschen haben die \u00d6sterreicher mit ihrem eigenen (Mit wessen denn nun?) Hitler b\u00f6se hereingelegt! In \u00d6sterreich gab es damals (wie heute nat\u00fcrlich) keinerlei N\u00e4hrboden f\u00fcr Judenhass. Neee! Das musste der Herr Hitler von den Deutschen haben. Dann hat A.H. \u00d6sterreich unterworfen und alle \u00d6sterreicher au\u00dfer ihm selbst sind in den Widerstand gegangen. Den inneren meist, nur deshalb konnte man nicht viel davon merken! So war das! Damals! Und heute?<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Selbst wenn Neschle \u00d6sterreichern einen geh\u00f6rigen Haider-Rabatt einr\u00e4umt: Bedenkt man, was in \u00d6sterreich als \u201eliberal\u201c durchgeht, macht man sich so seine Gedanken. In Deutschland w\u00e4re das jedenfalls rechtsradikal! W\u00fcrden die \u00d6sterreicher bei sich so rechnen wie bei den Deutschen, k\u00e4men wir dort auf erschreckende Zahlen f\u00fcr ausl\u00e4nderfeindliche Tendenzen. Rechne bitte nach \u201etu felix Austria\u201c! Bei Dir selbst! Aber lerne erst einmal zu unterscheiden!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Oder schauen wir auf die heutigen Wahlmeldungen aus Belgien! Da erringt eine offen ausl\u00e4nderfeindliche Partei 20 Prozent aller Stimmen und jeder kommentiert das gelassen. Dasselbe in Deutschland? Die Welt w\u00fcrde aufschreien. Dazu reichte schon ein Anteil von Rechtsradikalen wie in Frankreich.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Du siehst eher den Splitter im Auge des anderen als den Balken vor Deinem eigenen, hei\u00dft es sinngem\u00e4\u00df bei Lukas 6. Mag sein, dass Neschle in diesem Essay nicht nur ein Brett vor dem Kopf hat, sondern einen solchen Balken. Vielleicht verbergen sich ja in Deutschland die Rechten hinter den Linken! So falsch ist das nicht, denkt man an die ausl\u00e4nderfeindlichen Eskapaden von Oskar Lafontaine im Wahlkampf zur\u00fcck! Und die Linke hat schon zehn Prozent in den Umfragen!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Neschle will sich sofort darum k\u00fcmmern! Denn es gibt weiter gen\u00fcgend Gr\u00fcnde daf\u00fcr! (Meldung von heute: Rechtsradikale haben in Halberstadt vierzehn Mitglieder der Theatertruppe Rocky Horror Picture Show nach der Premiere zusammengeschlagen! Der Grund: Wahrscheinlich das Aussehen!) Doch dazu braucht Neschle weder ein \u201eIk ben woedend\u201c von den Niederl\u00e4ndern noch \u00f6sterreichische \u201eSelbstvergessenheit\u201c und schon gar keine \u201eBessergewissenheit\u201c autosensitiver Bonhommes (\u201eselbstgef\u00fchlter Guttrottel\u201c, f\u00fcr diejenigen die sprachliche Kleinodien nicht mehr kennen).<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Niederl\u00e4nder und \u00d6sterreicher sollten sich nur mal um ihre kleinen Splitter k\u00fcmmern! Solche Splitter sind manchmal schwerer zu beseitigen als gro\u00dfe Balken. Dann k\u00f6nnten sie sich selbst erkennen: im Spiegel menschlicher Vernunft. So aber versperren ihnen ihre tr\u00e4nenden Augen den Blick auf sich selbst. Die Deutschen haben sich jahrzehntelang selbstbespiegelt \u2013 wie denn auch anders mit <i>dem<\/i> Balken vor dem Kopf \u2013 und viele tun das heute noch. Sie haben das meiste an sich selbst auszusetzen. W\u00e4re die Sache mit dem Blick auf sich selbst bei unseren Nachbarn endlich mal geschafft, kann man im Haus Europa \u2019ne tolle Party feiern und die Deutschen d\u00fcrften dabei sein. Dann endlich wieder: Mittendrin und auch dabei!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Party feiern k\u00f6nnen die Deutschen heute wohl am besten mit den Franzosen, mit denen fr\u00fcher fast gar nichts ging. Da haben sich die Zeiten gebessert. In den Niederlanden und vor allem in England ist die Zeit fast stehen geblieben, in \u00d6sterreich l\u00e4uft die Uhr von Zeit zu Zeit sogar ein wenig r\u00fcckw\u00e4rts, so wie bei Polens Regierung, die sich das polnische Volk zwar in Wahlen selbst erarbeitet, aber nicht verdient hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p style=\"text-align: center;\">Der deutsche Mensch ist primitiv<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">und von Natur aus aggressiv.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Der Deutsche wird sich niemals \u00e4ndern,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">denkt mancher in den Nachbarl\u00e4ndern.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Bei ihnen selbst ist gar nichts schlecht,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">der Deutsche nennt das \u201eselbstgerecht\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Und nun kommt das Verwunderliche,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">das ganz und gar Absunderliche:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Wer so ist, das ist halt sein Stil,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">der \u00fcbersieht <i>bei sich<\/i> sehr viel,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">so kennt er sich dann selbst nur schlecht<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">und wird sich selbst nicht mehr gerecht.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Und l\u00e4sst man den Gedanken wandern,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">ist er auch ungerecht zu andern!<\/p>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\">\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Deutsche Sprache, schwere Sprache: Es gibt der Regent, die Regent (Dirigent) und das Regent (das oder es regnet): Dieser dumme Spruch begleitet Neschle seit der Schulzeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Dabei erhielt A.H. die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft erst am 25. Februar 1932 in <i>Braun<\/i>schweig auf kuriose Weise. Er stammt aus <i>Braun<\/i>au in \u00d6sterreich und dieses Braune zieht sich bei ihm und Eva <i>Braun<\/i> sowie in Kad(av)er-Uniformen durch, so wie er andere in und durch das Braune zog.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Die Engl\u00e4nder haben den Niederl\u00e4ndern nicht nur das Kuckucksei \u201ethe Dutch\u201c ins Nest gelegt. Sie haben ihnen auch den \u201eGenever\u201c geklaut und daraus \u201eGin\u201c gemacht. Klar, dass sie beim Gin das Ende \u201eever\u201c weggelassen haben. Das war doch sowieso klar!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Einige Reaktionen waren damals aberwitzig. So sagte eine englische Schulklasse einen Besuch in Duisburg ab, weil die Eltern glaubten, ihre Kinder seien dort vor ausl\u00e4nderfeindlichen \u00dcbergriffen nicht sicher. Die englische Boulevardpresse hatte Hatz-Stimmung verbreitet (vergleiche auch <a href=\"http:\/\/www.neschle.de\/index.php\/blog\/leon-neschle-3-10-woche-2007\/\">Neschle 3, 10. Woche 2007<\/a>) und die komplette \u201eSau Deutschland\u201c als ein \u00fcbles \u201eSau-Deutschland\u201c durchs englische Unter-Dorf gejagt. &#8211; Neschle erinnere Dich!!! England hat heute Ruhetag! &#8211;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Eine solche Grundeinstellung mag beigetragen haben zu einer solchen Entgleisung wie der Spuckattacke des Niederl\u00e4nders Frank R. w\u00e4hrend eines Fu\u00dfballl\u00e4nderspiels gegen Rudi V.. Rudis Reaktion: Zorniges Dreinblicken. Trotzdem auch f\u00fcr ihn: Platzverweis!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Es gibt im Winter eine feste Flugverbindung zum R\u00fccktransport skiverletzter Niederl\u00e4nder, viele davon vergn\u00fcgte Wiederholungst\u00e4ter. Was die wenig besch\u00f6nigend \u00fcber ihre Fahrweise erz\u00e4hlen, kann man da auch sehen. Neschle ist im letzten Jahrhundert dem Tod gerade noch von der Schippe gesprungen als sich im steilen Hang der Ski eines Niederl\u00e4nders l\u00f6ste und weniger als einen halben Meter an Neschles Kopf vorbeiflog. (Der Ski hatte, obwohl l\u00e4ngst Stand der Technik, keine Skibremse. Ein Fangriemen war vorhanden, aber nicht angelegt!) Der Niederl\u00e4nder lachte nur als der den schreckensbleichen Neschle sah. Er entschuldigte sich nicht! Da dachte Neschle: \u201eIk ben woedend!\u201c<\/p>\n<p><a title=\"PDF-Datei\" href=\"http:\/\/www.neschle.de\/download-manager.php?id=4\">PDF-Datei<\/a><br \/>\nThis post was downloaded by  1202  people until now.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manche Holl\u00e4nder machen K\u00e4se, manche \u00d6sterreicher einen Schmarren! Patriotism is your conviction that this country is superior to all other countries, because you were born in it. (George Bernard Shaw) Neschle sagt es vorneweg, weil er es sonst gar nicht sagen kann: \u201eals Deutscher\u201c! Er meint weder die Holl\u00e4nder oder die \u00d6sterreicher. Er meint sogar &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/leon-neschle-17-24-woche-2007\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eLeon Neschle 17 (24. 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