{"id":1420,"date":"2020-12-23T09:52:56","date_gmt":"2020-12-23T08:52:56","guid":{"rendered":"https:\/\/neschle.de\/?p=1420"},"modified":"2020-12-24T11:39:04","modified_gmt":"2020-12-24T10:39:04","slug":"leon-neschle-92","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/leon-neschle-92\/","title":{"rendered":"Leon Neschle 92"},"content":{"rendered":"\n<h2><span style=\"color:#4f81bd\" class=\"tadv-color\"><strong>Die Erbs\u00fcnden des Liberalismus<\/strong> &#8211; <strong>Essay in neun Teilen und sieben S\u00fcnden<\/strong><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Teil 8<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDie nationale Welt ist viel zu klein f\u00fcr echten Liberalismus.\u201c <\/em>(Neschle)<\/p>\n\n\n\n<h3><strong>Die siebte Erbs\u00fcnde: der National(liberal)ismus<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die siebte Erbs\u00fcnde trifft nicht den Liberalismus insgesamt, sondern eine seiner Mutationen. Wie die Libert\u00e4ren sind auch die National-Liberalen keine Liberalen, jedenfalls nicht im engeren Sinne. Ihre Beschr\u00e4nkung der Verantwortung f\u00fcr die Freiheit von anderen auf historische Landesgrenzen kommt zwar der rechtlichen Machbarkeit und nationalen Gesetzesverantwortung entgegen, verfehlt aber die ideologische Notwendigkeit eines globalen Liberalismus.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn National-Liberale sich nicht gerade um die Gr\u00fcndung einer eigenen Partei bem\u00fchen wie in den Anf\u00e4ngen der AfD, von deren einstigen national-liberalen Ans\u00e4tzen heute nichts mehr besteht, finden sie sich als konservative Splittergruppen mehrerer Parteien, in Deutschland etwa bei CDU und FDP, oder in Splitterparteien wie Bernd Luckes LKR (Liberal-Konservative Reformer). Liberales gepaart mit nationalem Denken: Da besteht immer die Gefahr, dass eine Seite die Oberhand gewinnt. \u2013<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>In einem Bonmot hei\u00dft es \u201eWer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit\u201c. Das muss nicht immer so sein. Manchmal gilt sogar das Gegenteil, wie man an der englischen Monarchie erkennt. Doch ist verwunderlich, was zuweilen geschieht, wenn man nicht mit der Zeit geht. Ein Beispiel daf\u00fcr sind die Deutschen Burschenschaften im Gefolge der Ur-Burschenschaft von 1815.<a href=\"applewebdata:\/\/DF1C53CC-6BC3-4883-8141-5A75F6B40CE5#_ftn1\"><sup>[1]<\/sup><\/a>&nbsp;Einst revolution\u00e4re Studentenbewegung, der Franz\u00f6sischen Revolution und der Einigung Deutschlands als Nation verpflichtet, findet man dort heute oft nur noch national-konservatives Gedankengut.<\/p>\n\n\n\n<p>Was fr\u00fcher revolution\u00e4r war, etwa die Forderung nach einer Konstitutionellen Monarchie, kommt heute ultra-konservativ daher, weil die Monarchie selbst abgeschafft ist. Auch die B\u00fcrgerlichkeit und die Beschr\u00e4nkung auf einen M\u00e4nnerklub fallen hinter die Entwicklung des Liberalismus zur\u00fcck, die l\u00e4ngst das Allgemeine Wahlrecht und das Frauenwahlrecht im Besonderen gebracht hat. In dieser Hinsicht haben die Burschenschaft anders als zu Beginn des 19.Jahrhunderts keinerlei wegweisende Wirkung mehr f\u00fcr die Gesamtgesellschaft. Sie wirken in ihrem Konservativismus wie ein Relikt der Geschichte. Kauzig und schrullig, aber harmlos. Meist jedenfalls!<\/p>\n\n\n\n<p>Einerseits liegt der Ursprung der Nationalliberalen in der Franz\u00f6sischen Revolution, die nach Kant trotz ihrer Grausamkeiten \u201eeine Anlage und ein Verm\u00f6gen in der menschlichen Natur zum Besseren aufgedeckt hat\u201c.<a href=\"applewebdata:\/\/DF1C53CC-6BC3-4883-8141-5A75F6B40CE5#_ftn2\"><sup>[2]<\/sup><\/a>&nbsp;Andererseits stehen dem revolution\u00e4ren Geist dieser Urliberalen die napoleonischen Kriege und die franz\u00f6sische Besetzung entgegen. Diese Einfl\u00fcsse, die beide ihre Quelle in Frankreich haben, f\u00fchrten zu einer seltsamen geistigen Gemengelage bei den Liberalen in Deutschland:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie deutschen Untertanen verb\u00fcnden sich nicht gegen ihre feudalen Herren, sondern mit den F\u00fcrsten gegen die franz\u00f6sische Fremdherrschaft. Ein Verh\u00e4ngnis f\u00fcr den deutschen Liberalismus, der fortan zwischen Freiheitsidee und K\u00f6nigstreue hin- und hergerissen ist. Hier liegen die Wurzeln der f\u00fcr die sp\u00e4tere Aufsplitterung des Liberalismus in konkurrierende Parteien. Und es ist ein Verh\u00e4ngnis f\u00fcr die deutsche Nationalbewegung, die eigentlich Teil des liberalen Aufbruchs ist. Denn in die emanzipatorische Idee der Nation als freiheitliche B\u00fcrgergesellschaft mischt sich von Anfang an das Gift des Franzosenhasses, des v\u00f6lkischen Nationalismus.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Teil der Liberalen hat insoweit dazu beigetragen, die nationalen und v\u00f6lkischen Ideen zu f\u00f6rdern, denen die Idee der Freiheit fern und der Kadavergehorsam nahe ist. Das geht bis in die Gr\u00fcndungsgeschichte der AfD. So ist Sven Trischler, Vorsitzender des Stresemann-Kreises, der in der FDP ein national- und rechtsliberales Netzwerk unterhielt, der AfD beigetreten.<a href=\"applewebdata:\/\/DF1C53CC-6BC3-4883-8141-5A75F6B40CE5#_ftn3\"><sup>[3]<\/sup><\/a>&nbsp;Die AfD wurde zwar als \u201enationalliberale\u201c Partei geboren und war bei seinem \u00dcbertritt nach au\u00dfen hin noch nationalliberal. Doch nach und nach ist sie zu einer rein nationalistischen Partei verkommen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte hat gelehrt, dass es dazu kommen w\u00fcrde. Der Parteigr\u00fcnder Bernd Lucke und seine Mitstreiter lie\u00dfen sich auf immer mehr V\u00f6lkische und V\u00f6lkisches ein, bis sie am Ende selbst davor fliehen mussten. Naivit\u00e4t und Geschichtsvergessenheit m\u00fcssen sie sich vorwerfen lassen, Rechtsradikalismus nicht. Der war n\u00e4mlich ihr Grund, die AfD zu verlassen, sicher schon ein wenig zu sp\u00e4t. Lucke hat die nationalistischen Eiferer untersch\u00e4tzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim \u201eNationalismus\u201c verdeckt freilich der Gleichklang der Worte historisch bedingt wichtige Unterschiede: \u201eNationalismus\u201c zu Zeiten der Burschenschaften war eine Einigungsbewegung deutscher Kleinstaaten zu einer deutschen Nation, vergleichbar mit der Einigungsbewegung in Europa. Nationalismus heute ist Trennung und nationale Abschottung von Europa und der Welt und damit etwas fundamental anderes:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Obgleich man sehr wohl verstehen kann, warum der Liberalismus&nbsp;<em>damals<\/em>&nbsp;mit einer nationalen Einigungsbewegung einherging, ist es heutzutage unverst\u00e4ndlich, dass Liberale etwas mit einem Nationalismus zu tun haben, der auf Trennung und Abschottung von Europa und der Welt setzt. Denn eine der wichtigsten Aufgaben liberaler Ideologie ist, auch \u201edas Prinzip des Eigentums global und generationen\u00fcbergreifend zu denken\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/DF1C53CC-6BC3-4883-8141-5A75F6B40CE5#_ftn4\"><sup>[4]<\/sup><\/a>. Sowohl mit Internationalit\u00e4t als auch mit Umwelt- und Klimaschutz tun sich National-Liberale schwer, ganz zu schweigen von der AfD oder noch extremeren Nationalisten. Das Bonmot, dass Liberale eher an die Menschheit denken als an die Nachbarn<a href=\"applewebdata:\/\/DF1C53CC-6BC3-4883-8141-5A75F6B40CE5#_ftn5\"><sup>[5]<\/sup><\/a>, gilt f\u00fcr den National-Liberalen jedenfalls nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sozialisten haben die Weltoffenheit der Liberalen nie erreicht, obwohl deren Propaganda weltweit die Internationalit\u00e4t der Weltrevolution verk\u00fcndete und die internationale Solidarit\u00e4t beschwor. Ich habe selten so viele Plakate gesehen, die das Wort \u201einternational\u201c im Schilde f\u00fchrten wie vor der Wende in Ost-Berlin, der Hauptstadt der DDR. Gleichwohl kam mir keine Stadt der Welt klein- und spie\u00dfb\u00fcrgerlicher vor. Propaganda, geistiger Horizont und Taten wollten nicht zusammenpassen. Vielleicht ist das sogar ein Teil der Erkl\u00e4rung, warum die rechte Bewegung gerade in den Neuen Bundesl\u00e4ndern auf so guten N\u00e4hrboden stie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit ihren Anti-Globalisierungskampagnen sind Linksradikale politisch nicht so weit entfernt von Rechtsradikalen. Dabei ist Globalisierung heute \u00fcberall, bei der Migration, bei Umwelt und Klima, am Welt- und Kapitalmarkt, bei der Verbreitung von Viren aller Art, ob bei Tieren, Menschen oder im Internet. Man kann der Globalisierung nicht mehr ausweichen. Globalisierung ist daher keine Frage des \u201eOb\u201c, sondern des \u201eWie\u201c. Dumpfer Nationalismus kapituliert vor dieser Frage und findet die \u201eL\u00f6sung\u201c darin, dass er ihr ausweicht, sich von der Welt abzuschotten versucht oder diese Frage unbeantwortet lassen will. Politische Komplexit\u00e4tsreduktion. Populistische Simplifizierung: America first, Germany first, \u2026.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Simplifizierung ist die Tendenz nationalistisch-identit\u00e4rer und populistischer Bewegungen weltweit, selbst im angeblich aufgekl\u00e4rten Europa: in Polen, Ungarn, Italien, Gro\u00dfbritannien und in gro\u00dfen Teilen von Frankreich oder Deutschland. Es ist daher viel komplexer, sich zu einer liberalen Ideologie zu bekennen, mit grenz- und generations\u00fcberschreitender Verantwortung f\u00fcr die Freiheit der anderen. Da gibt es keine klaren und einfachen L\u00f6sungen, nur ein Abtasten und Fortschreiten von Verbesserung zu Verbesserung. Denn:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIn globalisierten Welt wird das Konzept des Liberalismus ziemlich hohl, wenn man individuelle Freiheit immer nur innerhalb der aktuellen Staatsgrenzen einfordert \u2013 und nur mit Blick auf die eigene Generation. Genauso hohl \u00fcbrigens wie linkes Denken, das sich nur f\u00fcr Gerechtigkeit und sozialen Ausgleich im nationalen Rahmen interessiert.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/DF1C53CC-6BC3-4883-8141-5A75F6B40CE5#_ftn6\"><sup>[6]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Echten Weltverbesserern von der extremen Linken und den Gr\u00fcnen-Fundis gehen die von Liberalen favorisierten Abstimmungs- und Vereinbarungsl\u00f6sungen nicht schnell genug, nicht weit genug, nicht gut genug, aber vor allem nicht sicher genug im Sinne ihrer allein als \u201erichtig\u201c postulierten L\u00f6sungen. Einschr\u00e4nkungen durch die Gewaltenteilung behindern sie in jeder Hinsicht. Gut genug sind f\u00fcr sie nur L\u00f6sungen, die inhaltlich mit der eigenen Ideologie \u00fcbereinstimmen. Internationale Absprachen und Verhandlungen st\u00f6ren da, weil sie viel zu selten genau zu&nbsp;<em>ihrem Ergebnis<\/em>&nbsp;kommen. F\u00fcr sie gibt immer nur eine L\u00f6sung: die eigene. Der m\u00fcssten im Gefolge einer Revolution ohnehin alle folgen. Nur eine anti-demokratische L\u00f6sung&nbsp;<em>kann<\/em>&nbsp;zu dem von ihnen gew\u00fcnschten Ergebnis f\u00fchren, wird es jedoch aller bisherigen Erfahrung nach nicht tun. (Teil 1)<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u201eL\u00f6sung\u201c der Rechten: Ausklammerung und Nichtbeantwortung der Frage des \u201eWie?\u201c der Globalisierung, und die \u201eL\u00f6sung\u201c der Linken und \u00d6ko-Fundis: eine kollektive L\u00f6sung und nur die eigene, bilden die Extrempunkte. Beide L\u00f6sungen gleichen sich darin, dass sie sich einer gewaltfreien Entwicklung mit offenem Ende verweigern. Denn friedliche internationale Bem\u00fchungen sind stetig im Fluss, f\u00fchren niemals zu einem dogmatisch vordefinierten Ende; es gibt dabei sogar R\u00fcckschritte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Doch keine L\u00f6sung, welche die Freiheit anderer respektiert, darf dem Weg dieser Extremisten folgen. Dies schlie\u00dft nicht einmal aus, dass sie zu \u00e4hnlichen Ergebnissen kommt. Doch der Weg dahin fordert eine eigene Bewertung und da gibt es f\u00fcr Liberale eine klare Grenze: Eine internationale Durchsetzung der eigenen L\u00f6sung mit Gewalt und ohne jede nationale Kompromissbereitschaft scheidet aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Das spricht klar gegen den Weg der Nationalliberalen und ihrem \u201eGermany first!\u201c. Ihr Verschwinden in die Bedeutungslosigkeit wird die anderen Liberalen nach und nach von der Erblast des&nbsp;<em>nationalen<\/em>&nbsp;Liberalismus befreien. In unserer heutigen Welt ist Nationalliberalismus nur noch ein Anachronismus.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nationalismus war ohne Zweifel die S\u00fcnde&nbsp;<em>eines Teils<\/em>&nbsp;der Liberalen. Es war aber ein&nbsp;<em>ganz anderer Nationalismus<\/em>&nbsp;als heute. Fortschrittlich, weil es galt die Grenzen deutscher Kleinstaaterei zu \u00fcberwinden. Und er hatte zur Zeit der Gr\u00fcndung des deutschen Reiches viel mehr Anh\u00e4nger. Nach der Gr\u00fcndung des Deutschen Reiches bekam das Wort \u201enational\u201c aber eine andere politische Bedeutung: Da ging es nicht mehr um Gr\u00fcndung, sondern um Erhalt und Verteidigung gegen echte und eingebildete Feinde. Und da machten die National-Liberalen nicht immer eine gute Figur.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Erbs\u00fcnde h\u00e4ngt National-Liberalismus noch allen Liberalen an. Die fortschrittlichen Liberalen sollten Bu\u00dfe tun und sich ein f\u00fcr alle Mal von den&nbsp;<em>National-<\/em>Liberalen l\u00f6sen. Durch seine naive N\u00e4he zu freiheitsfeindlichen National-Sozialisten hat der National-Liberalismus dem Ruf dem Liberalismus insgesamt geschadet. Und die Geschichte der AfD zeigt, dass er es wieder tun wird. Denn der liberale Umgang mit Nationalisten ist seine entscheidende Schw\u00e4che. Wer den Liberalismus verteidigen will, darf nicht liberal gegen\u00fcber denen sein, die ihn beseitigen wollen und mit ihm die Demokratie und die soziale Verantwortung f\u00fcr die Freiheit \u00fcber alle Grenzen und Generationen hinaus.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/DF1C53CC-6BC3-4883-8141-5A75F6B40CE5#_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a>&nbsp;Vgl. den Artikel Burschenschaft&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Burschenschaft\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Burschenschaft<\/a>. (05.03.2020)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/DF1C53CC-6BC3-4883-8141-5A75F6B40CE5#_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a>&nbsp;Zitiert nach Winfried Str\u00e4ter, Freiheit oder Liberalismus (3\/4) \u2013 Die Ambivalenz der liberalen Bewegung in Deutschland,<a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/freiheit-oder-liberalismus-3-4-die-ambivalenz-der-liberalen.976.de.html?dram:article_id=310804\">https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/freiheit-oder-liberalismus-3-4-die-ambivalenz-der-liberalen.976.de.html?dram:article_id=310804<\/a>. (16.03.2020) Dort auch die folgenden Zitate des Autors.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/DF1C53CC-6BC3-4883-8141-5A75F6B40CE5#_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a>&nbsp;Vgl. dazu Wikipedia \u2013 Nationalliberalismus,&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nationalliberalismus\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nationalliberalismus<\/a>. (20.03.20)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/DF1C53CC-6BC3-4883-8141-5A75F6B40CE5#_ftnref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a>&nbsp;Dieter Schaas, Liberalismus \u2013 Der Sinn der Freiheit, Abschnitt \u201eDie dreifache Rolle des Liberalismus,&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/liberalismus-der-sinn-der-freiheit\/8881474.html\">https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/liberalismus-der-sinn-der-freiheit\/8881474.html<\/a>. (20.03.20)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/DF1C53CC-6BC3-4883-8141-5A75F6B40CE5#_ftnref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a>&nbsp;Zu dieser Aussage von Carlo Strenger vgl. Gerfried Sperl, Die Liberalen und ihr fehlender Massenappeal,&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.wienerzeitung.at\/meinung\/gastkommentare\/2029569-Die-Liberalen-und-ihr-fehlender-Massenappeal.html\">https:\/\/www.wienerzeitung.at\/meinung\/gastkommentare\/2029569-Die-Liberalen-und-ihr-fehlender-Massenappeal.html<\/a>. (29.04.2020)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/DF1C53CC-6BC3-4883-8141-5A75F6B40CE5#_ftnref6\"><sup>[6]<\/sup><\/a>&nbsp;Christian St\u00f6cker, Freiheit vs. Klimaschutz \u2013 Was hei\u00dft das eigentlich noch, \u201eliberal\u201c,&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/freiheit-vs-klimaschutz-was-heisst-das-eigentlich-noch-liberal-a-1280165.html\">https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/freiheit-vs-klimaschutz-was-heisst-das-eigentlich-noch-liberal-a-1280165.html<\/a>. (27.04.2020)<\/p>\n\n\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: =;\"><a href=\"http:\/\/www.neschle.de\/download-manager.php?id=238\">PDF-Datei<\/a><span style=\"font-size: small;\"><br \/>This post was downloaded by  7296 people until now.<\/span><\/span><\/p>\n<p>&#8211;&gt;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Erbs\u00fcnden des Liberalismus &#8211; Essay in neun Teilen und sieben S\u00fcnden Teil 8 \u201eDie nationale Welt ist viel zu klein f\u00fcr echten Liberalismus.\u201c (Neschle) Die siebte Erbs\u00fcnde: der National(liberal)ismus Die siebte Erbs\u00fcnde trifft nicht den Liberalismus insgesamt, sondern eine seiner Mutationen. 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