{"id":1352,"date":"2020-09-28T17:47:47","date_gmt":"2020-09-28T16:47:47","guid":{"rendered":"https:\/\/neschle.de\/?p=1352"},"modified":"2020-09-28T17:54:47","modified_gmt":"2020-09-28T16:54:47","slug":"leon-neschle-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/leon-neschle-3\/","title":{"rendered":"Leon Neschle<sup>&copy;<\/sup>"},"content":{"rendered":"\n<h2><strong><span style=\"color:#4f81bd\" class=\"tadv-color\">Das Buch der Spr\u00fcche: Teil 11<\/span><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Sklaven dieser Gesellschaft hei\u00dfen \u201eSteuerpflichtige\u201c. Die Einkommensteuer h\u00e4lt sie in Ketten, das Steuerstrafrecht hat die Folterinstrumente. Und ihr Geld bekommen griechische und spanische Banken?<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Blick schafft noch keinen Einblick.<\/p>\n\n\n\n<p>Kinder gehen \u201ein die Schule\u201c: Der \u201efortschrittliche\u201c P\u00e4dagoge geht heute \u201ein Schule\u201c. Er ist da, wo seine Bildungsphantasien sind, aber keine Kinder. Sollte er deshalb nicht besser \u201efortgeschritten\u201c oder sogar \u201eweggtreten\u201c hei\u00dfen?!<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Das ist kein einfacher Strohhut, das ist ein echter Pannemann-Hut.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eFortschritt\u201c ist, wenn der Mensch nicht mehr mitkommt und&nbsp;&nbsp;auf der Strecke bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs irrt der Mensch, so lang er strebt\u201c, sagt Goethe. \u2013 Es ist doch umgekehrt: Der Mensch strebt, so lange er (noch) irrt. Jedes Streben endet mit dem Finden der Wahrheit. Zum Gl\u00fcck gibt es davon immer gleich mehrere.<\/p>\n\n\n\n<p>H\u00e4tte ich schlechte Laune, w\u00e4re es entweder keine schlechte Laune oder ich w\u00e4re nicht ich. ;-))<\/p>\n\n\n\n<p>An vielen T\u00fcren der Klinik stand: \u201eBitte nicht eintreten!\u201c \u2013 \u201eWer tritt denn hier T\u00fcren ein?\u201c, fragte ich einen Pfleger.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Promi: oft genannt, selten genant, fast nie Genie.<\/p>\n\n\n\n<p>Traumpartner hei\u00dfen Traumpartner, weil man sie nur im Traum findet. Im wirklichen Leben k\u00e4me man mit ihnen nicht zurecht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Heute schneite ein windiger Typ herein und wetterte \u00fcber das Wetter. Der war ja v\u00f6llig vernebelt und wusste nicht, Wasser sachte. Erb\u00f6st erhob ich mein Orkan: \u201eDas ist ja schauerlich!\u201c, donnerte ich. \u201eNur sonne Sonne und blaue Wolken? Wolken Sie das wirklich? Woanders regnen sich die Leute genau dar\u00fcber auf, dass es nur so hagelt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Hemden quietschen nicht, weil ich sie bei jedem Essen ein wenig nachfette.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlagzeile \u201eRegierung kauft Daten von Schweizer Bank\u201c \u2013 Verkaufen Schweizer Banken nun auch Daten? Wohl kaum! \u2013 Ach ja! Journalismus und Sprache.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine SprecherIn der Gr\u00fcnen macht am liebsten Urlaub im Schwatzwald.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gerede \u00fcber Nachhaltigkeit bei uns hat denselben Stellenwert wie das st\u00e4ndige Geschwafel \u00fcber die Internationalit\u00e4t in der provinziellen DDR.<\/p>\n\n\n\n<p>Das einzig Nachhaltige ist der Gebrauch von \u201enachhaltig\u201c und dass nichts nachhaltig ist: nicht die Politik, nicht die Gesetze, nicht unsere Beziehungen. Alles nach dem Prinzip: Uns ist noch nie etwas gelungen, wir \u00e4ndern selbst die \u00c4nderungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bald wird man vom Ladenschlussgesetz nur noch wissen, dass es M\u00e4nnern einst bei Strafe verbot, mit offenem Hosen-Laden herumzulaufen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sogar Schwei\u00dff\u00fc\u00dfe setzen Fu\u00dfnoten, warum dann nicht der Guttenberg? (Nachschlag zur Plagiatsdebatte)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sucht, das Perfekte zu finden, l\u00e4sst uns das Gute verachten.<\/p>\n\n\n\n<p>Je weniger verdient der Erfolg desto arroganter die Person.<\/p>\n\n\n\n<p>Weil ich keine Veranlagung zur Steuer habe, werde ich vom Finanzamt veranlagt. Doch wie kommt man dazu, dort zu arbeiten? Woher haben diese Leute ihre Veranlagung?<\/p>\n\n\n\n<p>Im Auge des Orkans herrscht v\u00f6llige Ruhe, mitten im Wortorkan geistige Windstille.<\/p>\n\n\n\n<p>Vergeblich wartete ich auf eine Best\u00e4tigung meiner K\u00fcndigung. Und gerade das best\u00e4tigte meine K\u00fcndigung.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie: Ich wei\u00df, wo der Hase im Pfeffer liegt. \u2013 Ich: Und ich, wo er gepfeffert wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer N\u00f6tigung n\u00f6tig hat, hat N\u00f6te.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach meiner Heirat wurden aus fr\u00fcheren Freundinnen meine EHE-maligen von EHE-dem.<\/p>\n\n\n\n<p>Arme Mietnomaden verw\u00fcsten einzelne Wohnungen, reiche Kaufnomaden ganze Stadtviertel.<\/p>\n\n\n\n<p>Reiche Mietnomaden ziehen in In-Viertel, treiben dort die Preise hoch, vertreiben die Bev\u00f6lkerung, wohnen die Viertel herunter, weil sie ihnen das Leben nehmen (Man hat ja woanders noch f\u00fcnf andere Wohnungen!), bis andere ein neues In-Viertel schaffen und die dasselbe Schicksal erleiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Finanzamt in Sachsen nahm einem B\u00e4cker, der unverk\u00e4ufliche Br\u00f6tchen an eine \u201eTafel\u201c spendete, 5.000 \u20ac Umsatzsteuer ab. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch: Jetzt hilft dieses Geld, Spaniens Banken zu retten.<\/p>\n\n\n\n<p>Jeder Tag ohne Streit ist ein verlogener Tag, jeder Tag ohne Liebe ein verlorener.<\/p>\n\n\n\n<p>Lieber machtlos in der Liebe als lieblos an der Macht.<\/p>\n\n\n\n<p>Kaum haben die Leute mal genug Zeit, vertreiben sie die.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Dummheit anderer kotzt einen an, die eigene kann man gut verdauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Manche k\u00f6nnen einfach keine doppelte Buchf\u00fchrung.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war einmal ein reicher B\u00fcrge, der b\u00fcrgte f\u00fcr Faulenzer der ganzen Welt. Die lachten \u00fcber ihn und machten sich ein feines Leben. Als ihr G\u00f6nner Geld und Reputation verlor, bekam er ihren ganzen Zorn zu sp\u00fcren. Was erlaubte sich dieser Bonze, sie zu betr\u00fcgen?<\/p>\n\n\n\n<p>Meldung \u201eHerzogin Kate im 45-Euro Kleid\u201c. \u2013 Man kann in teuren Kleidern billig aussehen , aber auch in billigen teuer. So wie hier!<\/p>\n\n\n\n<p>Verantwortungslosigkeit l\u00e4sst sich gut trainieren: mit anonymen Internet-Kommentaren.<\/p>\n\n\n\n<p>Setzt man den Erwartungshorizont zu niedrig, f\u00e4llt man auf die Nase; setzt man ihn zu hoch, auf den Hinterkopf.<\/p>\n\n\n\n<p>Elegans und Arrogans werden vom Eleganter und Arroganter \u00fcbertroffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehnsucht und Eifersucht kommen ohne Drogen aus: Sie sind Drogen!<\/p>\n\n\n\n<p>L\u00fcge eines Managements: Wir wollen Querdenker!<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind da, sagte ein Mann, als seine Familie die reservierten Sitzpl\u00e4tze erreichte. \u2013Da, wo wir sind, sind wir immer da, sagte sein Sitznachbar. Wir k\u00f6nnen gar nicht woanders sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist donnerdumm das Gegenteil von blitzgescheit?<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Verlust der Liebe schmerzt besonders, weil man alles auf eine Karte gesetzt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer vor der eigenen Meinung davonl\u00e4uft, den holt die Realit\u00e4t ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Deutsche Athleten sind nicht zu langsam: Die Zeit l\u00e4uft f\u00fcr sie schneller.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer glaubt, Streit geh\u00f6re nicht zur Liebe, dem liegt zu wenig am anderen.<\/p>\n\n\n\n<p>Olympia: Wie sagte schon Liselotte bei Loriots Kosakenzipfel \u201eReiter werden ja immer gebraucht\u201c. (Hier f\u00fcr die erste Goldmedaille!)<\/p>\n\n\n\n<p>Olympia: Ausschluss von Spielerinnen beim Bad-Minton wegen Manipulation. \u2013 This was no Good-Minton.<\/p>\n\n\n\n<p>Olympia: Pfeift der Schiri \u201eStockfoul\u201c oder \u201estockfaul\u201c? Auch beim Hockey kommt es auf Rechtschreibung an, weil die \u201eRechtsprechung\u201c das kaum leisten kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch eine Art Pranger: Wer nicht zahlt f\u00fcr sein Autokennzeichen, wird mit einem \u201eQ\u201c darin stigmatisiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kleinste auf dem Feld kann der alles \u00fcberragende Akteur sein. Im Sport ist eben alles m\u00f6glich!<\/p>\n\n\n\n<p>Olympia: Leider nur Gold. Mehr war nicht drin.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Olympia-Affe sieht sein Gesicht jeden Morgen im Medaillenspiegel.<\/p>\n\n\n\n<p>Olympia: Die Iren feuerten einen der Iren an, denn er war einer der Ihren.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberall ist Olympia: Bei gro\u00dfen Familien versteht man unter einem \u201eAusscheidungsrennen\u201c, wer in den Fernsehpausen als erster auf dem Klo ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Olympia: Ein Sprinter wird gelobt, weil er ein Jahr lang keinen 100-Meter Lauf mehr&nbsp;&nbsp;verloren hat. \u2013 Ich habe 20 Jahre lang keinen verloren. Und wer lobt mich?<\/p>\n\n\n\n<p>Die deutschen Schwimmtrainer sollen nach Olympia den Ehrentitel \u201eBademeister\u201c tragen d\u00fcrfen. (Die Schwimmer blieben ohne Medaille.)<\/p>\n\n\n\n<p>Olympia: Deutsche Sch\u00fctzen ohne Medaille. &#8211; Da sind sie wohl etwas ins Schwimmen gekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Merchandising der Fu\u00dfballclubs: Vereinsfahnen bei Fans fast so h\u00e4ufig wie Alkoholfahnen.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00fcrden Philologen etwas von Marketing und Kundenorientierung verstehen, sie h\u00e4tten uns statt der Recht<em>schreib<\/em>reform die Rechtl<em>ese<\/em>reform beschert.<\/p>\n\n\n\n<p>Beruhigendes Panfl\u00f6ten-Gedudel macht mich aggressiv und nach Kaffee kann ich gut schlafen. Was ist falsch an mir?<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMigrationshintergrund\u201c ist das Pech der Gutmenschen. Das bleibt an Dir kleben, wenn Du l\u00e4ngst einen neuen Pass hast und sogar, wenn Deine Kinder und Enkel in Deutschland geboren sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer nicht wei\u00df, wasser trinkt, trinkt gerade kein Wasser.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHeiliger Krieg\u201c und \u201eteuflischer Frieden\u201c sind \u201eeckige Kreise\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Allzu viele ersetzen ihr weiches Hirn durch ihr hartes Herz.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Einpacken im Supermarkt bin ich langsamer als die Kassiererin. Demn\u00e4chst gehe ich einkaufen mit dem Sticker \u201eIch lerne noch\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Er: Der ist Haushaltsexperten. \u2013 Ich: Erstaunlich: Die meisten M\u00e4nner haben doch vom Haushalt keine Ahnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer in der Sache nichts zu sagen hat, muss sich im Formalen ergehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dynamik statt Verharren, vordenken statt nachdenken, \u00fcber sich hinausdenken statt in sich hineindenken.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Kotwort des Handels: \u201egro\u00dfes Gesch\u00e4ft\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Je \u00f6fter ich sehe, wof\u00fcr Berater geholt werden, umso mehr bin ich \u00fcberzeugt, dass wir falsche Manager haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer mit \u201everschiedenen\u201c Leuten spricht, muss schon deren Geister beschw\u00f6ren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt eine, die selbst die unterschiedlichsten Menschen verbindet: die Krankenschwester.<\/p>\n\n\n\n<p>Religion ist immer gut, wenn sie dem Menschen dient, nicht immer, wenn der Mensch ihr dient.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorurteile schaden nicht, solange sie Vor-Urteile bleiben, und man die F\u00e4higkeit beh\u00e4lt, sie zu Nach-Urteilen zu machen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Natur spielt verr\u00fcckt und der Mensch ist ein Teil davon.<\/p>\n\n\n\n<p>Pferde sind nicht doof. Denn sie wetten nicht auf Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie: Wir lassen uns scheiden, weil wir uns lieben. \u2013 Ich: Verstehe ich nicht.-&nbsp;&nbsp;Sie: Er liebt sich und ich liebe mich. \u2013 Ich: Klar, von \u201eeinander\u201c hast Du nichts gesagt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin bekannt daf\u00fcr, dass ich nie im Konjunktiv sprechen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Netz f\u00e4llt so viel Sprachm\u00fcll an, dass er dringend entsorgt oder recycelt werden m\u00fcsste. Vielleicht sollte man mal \u00fcber den Handel mit \u201eSprachverschmutzungsrechten\u201c nachdenken!<\/p>\n\n\n\n<p>Bei manchen Fu\u00dfballspielen ist der Anpfiff die erste Fehlentscheidung des Schiedsrichters.<\/p>\n\n\n\n<p>Der wahre Gutmensch setzt Fische auf B\u00e4ume, um sie vor dem Ertrinken zu retten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mensch ist das einzige Wesen, das sich selbst loben kann. Sollte man ihn daf\u00fcr tadeln?<\/p>\n\n\n\n<p>Voyeurismus ist keine Form der allgemeinen Verkehrskontrolle.<\/p>\n\n\n\n<p>Fr\u00fcher wollten Kinder Lokomotivf\u00fchrer werden, heute Steuerfahnder.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gesetz von der fortschreitenden Verbl\u00f6dung der Fu\u00dfballtrainer beruht auf zwei Prinzipien: 1. Kein Spieler darf kl\u00fcger sein als der Trainer (Lorant). 2. Jeder Trainer war fr\u00fcher mal Spieler.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt l\u00e4uft alles gut, aber wer k\u00fcmmert sich um mich, wenn ich tot bin?<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Steuer suchen sich die dicksten M\u00f6pse die engsten Schlupfl\u00f6cher und wundern sich dann, wenn der Schwanz rausguckt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Fr\u00fcher durften Professoren noch Bildung vermitteln, heute werden sie als Ausbilder missbraucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt einen \u201eAusbilder\u201c, aber keinen \u201eBilder\u201c. Denn man wird ausgebildet, aber bilden muss man sich selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Ausbildung folgt fremden Zwecken, Bildung den eigenen. Bildung ist zweckfrei, aber nicht zwecklos. Denn sie kann alle Zwecke haben, die man ihr selbst gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>2000 Jahre Christentum haben nichts bewirkt: Das gemeine Volk will immer Rache. Deshalb hei\u00dft es ja auch \u201egemein\u201c.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Pussy Riot spricht nie im Konjunktiv, selten im Indikativ, aber definitiv im Provokativ.<\/p>\n\n\n\n<p>Ausnahmefu\u00dfballer hei\u00dfen so, weil sie ausnahmslos ihre Vereine ausnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Versicherungen darf man nicht mehr nach Geschlecht differenzieren. Wieso dann noch beim Sport?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Herr sei Dein Hirte, denn Dein Hirn ist die H\u00e4rte!<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch bin heute sch\u00f6ner, wie Ihr\u201c, sagte ich, als ich den Raum betrat. Jeder h\u00e4tte sich geschmeichelt f\u00fchlen k\u00f6nnen. Wer da beleidigt war oder sogar glaubte, ich rede falsches Deutsch, hatte mein stilles Komma in der Sprechpause \u00fcberh\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt f\u00fcr jedes Problem eine L\u00f6sung, die richtig falsch ist. Die Politik findet sie oft immer wahrscheinlich sicher.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDummensteuern\u201c folgen dem Prinzip: Bist Du bescheuert, wirst Du besteuert.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass die Energiewende ein soziales Problem ist, erkennt man auch daran, dass einer der zehnmal so viel verdient, nicht zehnmal so viel Energie (ver-)braucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Internet geben selbst bei den komplexesten Themen nur wenige an, keine Meinung zu haben: Entweder sind wir ein sehr gebildetes Volk oder eine Horde dummdreister Idioten, die ohne Ahnung eine Meinung haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlagzeile \u201ePiraten fordern volles Plenum\u201c. \u2013 So was kann ein Journalist nur schreiben, weil es auch \u201eleere Vollversammlungen\u201c gibt und weil der Lateiner l\u00e4ngst gestorben ist.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00fcrde ich mit einem \u201eBild von einer Frau\u201c zusammenleben, w\u00fcrde mir eine Dimension fehlen. Die Tiefe!<\/p>\n\n\n\n<p>Man braucht oft eine Bauchlandung, um sein Bauchgef\u00fchl wiederzufinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist nicht so leicht, auf dem Teppich zu bleiben, wenn der Teppich fliegt. (\u00dcber den Seelenzustand junger Fu\u00dfballmillion\u00e4re)<\/p>\n\n\n\n<p>Workoholics sind ihre eigene Urlaubsvertretung.<\/p>\n\n\n\n<p>Abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigte? Sind das die, die in ihrem Job voll abh\u00e4ngen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten Forschungsarbeiten sind f\u00fcr den M\u00fcll. Nicht, weil sie keine richtigen Antworten geben oder falsche Methoden verwenden, sondern weil sie falsche Fragen stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Trinken von Alkohol am Ende von Festreden hat den Vorzug, dass man damit schon anfangen kann, deren Inhalt zu vergessen.<\/p>\n\n\n\n<p>Meldung \u201eJeder&nbsp;Steuerfahnder bringt mehr ein als er kostet\u201c \u2013 W\u00e4ren bei uns alle Steuerpr\u00fcfer, w\u00e4ren wir dann das reichste Land der Erde? Da m\u00fcssen wir wohl noch mal nachdenken! Und dabei sollten wir die Kollateralsch\u00e4den einbeziehen, die so ein Steuerpr\u00fcfer anrichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende ist es immer kurz.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach meiner Ansprache behaupteten viele, ich h\u00e4tte sie \u201eTrinker\u201c genannt. Das weise ich strikt von mir. Hier als Beleg mein Originaltext: \u201eLiebe Gastgeber, liebe Mitesser und \u2013trinker \u2026.\u201c. Der Mitesser hatte keinen gest\u00f6rt!<\/p>\n\n\n\n<p>Das Problem ist heute nicht mehr, dass ein Furz stinkt, sondern dass er ozonsch\u00e4digendes Methan enth\u00e4lt und Energie der k\u00f6rpereigenen Biogasanlage verschwendet.<\/p>\n\n\n\n<p>Es scheint nirgendwo ein \u00e4ngstlicheres Volk zu geben als an der B\u00f6rse. Eine \u201eAngst\u201c vor Kurssenkungen dr\u00fcckt der n\u00e4chsten die Klinke in die Hand.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Marketingtechnisch sind unsere Steuerreformen das Aller-Allerletzte. Mit jedem Schokoriegel werden wir besser vertraut gemacht als mit einer Steuerreform.<\/p>\n\n\n\n<p>Gesinnungsethik ist moralische Selbstbefriedigung mit dem Ziel, sich und anderen zu beweisen, wie moralisch man ist und wie unmoralisch alle anderen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin diesen Monat nicht schlauer geworden. Ich hatte einen dummen August.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie: Man soll die Nacht nicht vor dem Morgen loben. \u2013 Ich: Sonst wird der Morgen eifers\u00fcchtig?!<\/p>\n\n\n\n<p>Parallel zu schlechten Umfragewerten f\u00fcr die Piraten zieht Knorr die &#8222;Suppenliebe Piratensuppe&#8220; aus dem Handel zur\u00fcck. \u2013 Kunststoffteile in der Piratensuppe?! Wer h\u00e4tte das gedacht, dass die uns so eine Suppe einbrocken?<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt Frauen, die f\u00fchlen sich ohne Nagellack und Lippenstift nackter als ohne BH und Slip.<\/p>\n\n\n\n<p>Die kleine G\u00e4rtnerin ging den ganzen Sommer \u00fcber ins Gew\u00e4chshaus. Und doch war sie im Herbst nicht gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob auf Schalke, in M\u00fcnchen oder in Dortmund: \u00dcberall blaue Fahnen. Du kannst sie sogar riechen.<\/p>\n\n\n\n<p>In Bayern hat man einen nackten Autofahrer angehalten. Der konnte zwar noch seine Handbremse anziehen, aber nicht mehr sich selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Flei\u00df ist nicht immer eine Tugend. Dumme sollten unbedingt faul sein d\u00fcrfen!<\/p>\n\n\n\n<p>Meldung \u201eImmer mehr Patienten holen sich ihre Krankheiten aus dem Internet\u201c. \u2013 Greifen Computerviren auch auf den Menschen \u00fcber?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stromrechnung kann man zwar immer noch beziffern, aber kaum mehr bezahlen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAbh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigte\u201c gibt es in zwei Extremen: Workoholics, die von ihrem Job abh\u00e4ngen, und Arbeitsscheue, die in ihrem Job abh\u00e4ngen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Hund zahlt Steuern, obwohl er mich sch\u00fctzt und hilft, Verbrechen zu verhindern und Polizistengeh\u00e4lter zu sparen. Pferd und Katze tun das nicht und Fische kann man nicht mal h\u00f6ren. Sie alle zahlen keine Steuern. Diese Gesellschaft beutet eben gerade ihre n\u00fctzlichsten Mitglieder aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Warum soll im Alter alles vorbei sein? Im Sp\u00e4tsommer haben wir doch oft die hei\u00dferen Tage!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Herbst ist erst da, wenn die hei\u00dferen und heiteren Tage durch die heiseren abgel\u00f6st werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Demokratieabbau: Alle Gewalt geht dem Volke aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Internet kommt die sch\u00e4rfste Kritik von denen, die Kritik nicht fehlerfrei formulieren k\u00f6nnen. Un gezz sacht nuhr, dahs ihr mir da wieder sprecht, ihr nichts k\u00f6na!<\/p>\n\n\n\n<p>Sie: Du hast Deine Hose nicht zugemacht. Wie peinlich! \u2013 Ich: Peinlicher w\u00e4re, ich h\u00e4tte sie vorher nicht aufgemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz weniger Schwei\u00df: Faule Socken stinken h\u00e4ufig mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Da bleibe ich lieber geselliger Einzelg\u00e4nger als trotz Vereinsamt vereinsamt zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Immer mehr Menschen, die keine Ahnung haben, haben wenigstens eine Meinung.<\/p>\n\n\n\n<p>Studentin bittet mich per Mail um die \u201eenglische \u00dcbersetzung\u201c f\u00fcr \u201eBehavioral Finance im Turnaround-Management\u201c. \u2013 Meine Sekret\u00e4rin antwortet: \u201eMehr Englisch geht doch gar nicht!? J \u2013 Oder m\u00f6chten Sie die deutsche \u00dcbersetzung?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Entziffert jemand einen Text, kann der keine Zahlen mehr enthalten.<\/p>\n\n\n\n<p>3:0. Waren die F\u00e4r\u00f6er-Inseln der erwartet unangenehme Gegner oder der unerwartet angenehme Gegner?<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist nicht mehr wie einst bei Vatern, \/ unser Fu\u00dfball der hat Blattern. (Anspielung auf den FIFA-Pr\u00e4sidenten Blatter)<\/p>\n\n\n\n<p>Deutschlands Griechenland ist Berlin. Als Empf\u00e4ngerland im L\u00e4nderfinanzausgleich gew\u00e4hrt es seinen B\u00fcrgern h\u00f6here Sozialleistungen als die Geberl\u00e4nder den ihren.<\/p>\n\n\n\n<p>Er: Geld gibt es in H\u00fclle und F\u00fclle. \u2013 Ich: Da k\u00f6nnte die H\u00fclle ruhig fehlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Neue Show von Raab &#8222;Absolute Mehrheit &#8211; Meinung muss sich wieder lohnen&#8220; \u2013 Wie w\u00e4re es denn mit \u201eKlares Denken \u2013 Ahnung muss sich wieder lohnen\u201c? Denn (von) Meinung ohne Ahnung haben schon wir genug.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSchei\u00dfe!\u201c, rief der Schreinermeister, als ein Auszubildender seine Stuhlprobe abgab.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Frau ruft ins Schlafzimmer: \u201eBist Du schon ausgezogen?\u201c &#8211; Ich: \u201eSoll ich Dich Dich verlassen haben oder Dich erwarten?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Steuerberaterpr\u00fcfung ist \u201e4\u201c seit Jahrzehnten eine \u201egute\u201c Note und Juristen scheitern besonders h\u00e4ufig. Markanter kann man \u00fcber Einfachheit und Verst\u00e4ndlichkeit unseres Steuersystems kaum \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehe ich mich im Kaufhaus um, frage ich mich oft: \u201eWer kauft denn so was?\u201c Sehe ich mich zuhause um, kenne ich die Antwort.<\/p>\n\n\n\n<p>Gebr\u00fcder Klitschko: die Veilchenproduzenten aus der Ukraine?<\/p>\n\n\n\n<p>Mancher Dichter wird per Vers bezahlt; manche Fu\u00dfballer pervers.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eine \u201ewegweisende\u201c Entscheidung weist entweder den Weg zum oder weg vom Ziel. Da muss man genau \u201eweg\u201c h\u00f6ren!<\/p>\n\n\n\n<p>Morgenstund hat Gold im Mund. Und Erwachsene ebenso, ja das kommt von Haribo. (Nach meiner ersten Goldkrone im Mund! War es das Naschen von S\u00fc\u00dfigkeiten?)<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Frauen gro\u00dfe M\u00e4nner bevorzugen, zeigen sie nur, wie wenig weise sie sind. Denn schon Demokrit wusste von der Wahl seiner kleinen Frau zu sagen:&nbsp;Von den&nbsp;<em>\u00dcbeln<\/em>&nbsp;w\u00e4hlt der Weise immer&nbsp;<em>das kleinste<\/em>!<\/p>\n\n\n\n<p>Dass das das Ma\u00df der Fehler erh\u00f6ht hat, dass das \u201eda\u00df\u201c nun \u201edass\u201c geschrieben wird, das glaubte das Rechtschreibreformteam wohl nicht. Doch dass das so ist, das wei\u00df ich, weil das das ist, das ich sehe. Und dass ich das sehen muss , das hat das Team m\u00f6glich gemacht. Dass das \u201edass\u201c ein Fehler war, das merkt man daran.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein \u00d6sterreicher nannte seine Freundin \u201eArschtritt\u201c; also das, was ein deutscher Mann kriegt, wenn er seine Astrid so nennt. Doch der \u00d6si bekam einen Kuss. So ungerecht geht die Welt mit deutschen M\u00e4nnern um!<\/p>\n\n\n\n<p>Sprachprotokoll eines Bayern bei der R\u00fcckkehr nach Deutschland. \u201e\u00c4hs noboddie siehms tuh notiss, l\u00e4tt mie st\u00e4ht itt queit klierlie: Ei M b\u00e4ck in Dsch\u00f6rm\u00e4nnie.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die Welt am Kopf krankt, sind die Sch\u00f6nheitsoperationen schon am Arsch angekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal bewegt man mehr, wenn ich sich nicht bewegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer sein Fett weg hat, muss nicht schlank sein. Aber dick drin ist er dann nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Man kann sich schon deshalb kein Beispiel an mir nehmen, weil ich nicht hinke.<\/p>\n\n\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: =;\"><a href=\"http:\/\/www.neschle.de\/download-manager.php?id=231\">PDF-Datei<\/a><span style=\"font-size: small;\"><br \/>This post was downloaded by  243 people until now.<\/span><\/span><\/p>\n<p>&#8211;&gt;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Buch der Spr\u00fcche: Teil 11 Die Sklaven dieser Gesellschaft hei\u00dfen \u201eSteuerpflichtige\u201c. Die Einkommensteuer h\u00e4lt sie in Ketten, das Steuerstrafrecht hat die Folterinstrumente. Und ihr Geld bekommen griechische und spanische Banken? Ein Blick schafft noch keinen Einblick. Kinder gehen \u201ein die Schule\u201c: Der \u201efortschrittliche\u201c P\u00e4dagoge geht heute \u201ein Schule\u201c. 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