{"id":1332,"date":"2020-09-13T12:42:58","date_gmt":"2020-09-13T11:42:58","guid":{"rendered":"https:\/\/neschle.de\/?p=1332"},"modified":"2020-09-13T12:49:46","modified_gmt":"2020-09-13T11:49:46","slug":"leon-neschle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/leon-neschle\/","title":{"rendered":"Leon Neschle<sup>&copy;<\/sup>"},"content":{"rendered":"\n<h2><strong><span style=\"color:#4f81bd\" class=\"tadv-color\">Das Buch der Spr\u00fcche: Teil 10<\/span><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Hei\u00dft \u201ereal\u201c wirklich \u201ek\u00f6niglich\u201c oder wirklich \u201ewirklich\u201c? Oder ist Real ein Supermarkt mit Allesdrin?<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht jeder Hund hei\u00dft \u201eHannover\u201c, nur weil er an der Leine geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Was die meisten am wenigsten haben, will ich wenigstens am meisten haben: Ideen, damit die mich wenigstens beneiden und bestehlen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Mit Ideen allein kann man kein Geld verdienen, mit deren Verwertung schon.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Adel ist st\u00e4ndig auf der Suche nach seinem Geschlecht. Alle anderen wissen, wo sie es finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Um eine neue Religion stiften zu k\u00f6nnen, brauche ich mehr Halluzinationen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Steuerrecht ist eine z\u00e4he Ma(r)terie, die Besch\u00e4ftigung damit ein Martyrium.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Man sollte keine Kr\u00e4uter aus dem \u201eGesch\u00e4ftsbereich\u201c von Hunden verwenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Was hei\u00dft hier \u201eQualit\u00e4t\u201c? Die meisten Lottoscheine sind miserabel, doch es werden immer wieder welche gekauft.<\/p>\n\n\n\n<p>Nomen est Omen? Wenn das stimmt, m\u00fcsste \u201eTill Schweiger\u201c \u201eTill Nuschler\u201c hei\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00f6nnten Hunde so gut riechen, dass sie sich selbst riechen k\u00f6nnten, k\u00f6nnten sie sicher riechen, dass sie nicht so gut riechen, vor allem nicht bei Regen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus einem Dr. habil. kann ohne eigene Schuld ein Dr. debil. werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Verd\u00e4chtigungen st\u00fctzt man eher auf Missgunst als auf Sachargumente.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Rentenproblem k\u00f6nnen wir l\u00f6sen, wenn wir alle Leute ab 66 umbringen. Unser Gesundheitssystem ist so krank, dass es dabei hilft.<\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten Fotos werden schlecht, wenn der Fotograf nicht l\u00e4chelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck aus Barcelona: Sogar Messi fehlt zuweilen das As zum Messias. (Nach einem m\u00e4\u00dfigen Spiel vom \u201eFu\u00dfballgott\u201c)<\/p>\n\n\n\n<p>Kein Wunder, dass wir das Rentenproblem nicht l\u00f6sen. Die heilige Familie der Christen ist eine Einkind-Familie.<\/p>\n\n\n\n<p>Warum, zum Henker, bin ich so kopflos?<\/p>\n\n\n\n<p>Ideen, die man herschenkt, muss keiner mehr stehlen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Fukushima war nach menschlichem Ermessen keine Katastrophe m\u00f6glich, doch dann tauchten tierische Probleme auf. (Zur atomaren Katastrophe in Japan)<\/p>\n\n\n\n<p>Das \u201ebedingungslose Grundeinkommen\u201c ist nicht unbedingt bedingungslos. Es gibt eine Bedingung: Nur wenige nehmen es in Anspruch, ohne daf\u00fcr zu arbeiten. Denn sp\u00e4testens f\u00fcr das Kaufen gibt es die Bedingung: Die Ware muss produziert sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Der deutsche Zoll hat einen Hund, der kann Geld riechen. Meine Frau kann das auch.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKann denn Liebe S\u00fcnde sein?\u201c, fragte Zarah Leander. Heute stellt sich eher die Frage \u201eKann denn Krieg heilig sein?\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer seinen Verstand ans Geld h\u00e4ngt, gibt ihn meist woanders aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Schavan: Da geht der SPD-Nachwuchs wieder auf Plagiatejagd, statt einer ordentlichen Arbeit nach.<\/p>\n\n\n\n<p>Um einer Idee zum Durchbruch zu verhelfen, muss man die Dummheit der Unverst\u00e4ndigen \u00fcberwinden. Doch schwieriger ist es bei Neid und Missgunst der Verst\u00e4ndigen, die diese Idee nicht hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Polit-Umfragen sind zur Gewohnheit einer Presse geworden, die sich selbst keine Substanz mehr zutraut.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich dachte, Spargel f\u00f6rdert den Harndrang. Aber wenn er ein Aphrodisiakum ist, ist es vielleicht doch der Hahndrang.<\/p>\n\n\n\n<p>Rasenkanten sind ein zentrales Randproblem dieser Gesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Wem man nicht glauben kann, an den kann man nicht glauben.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Hausw\u00e4sche benutzt man Waschmittel mit gebremstem Schaum, f\u00fcr Geldw\u00e4sche mit gebremster Scham.<\/p>\n\n\n\n<p>Statt \u00fcber die F\u00fchrenden zu meckern, sollten wir unser eigenes Engagement \u00fcberdenken und die Auswahlprozesse, nach denen sie zu F\u00fchrenden geworden sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Das meiste versemmle ich ganz ohne Br\u00f6tchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kleine Philosophie von Reden und Tun: Habe ich eine gute Idee, schweigen und selber tun. Habe ich eine schlechte, dr\u00fcber reden und andere tun lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus zu vielen Kommentaren im Netz spricht Gesellschaftsvandalismus: Zerst\u00f6rungsbereitschaft ohne Willen oder F\u00e4higkeit, Neues zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Alltag der meisten Menschen wird ausgef\u00fcllt von \u201ewichtigen\u201c Nebens\u00e4chlichkeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht die Geisteselite, die Geldelite schottet ihre Brut ab in \u201eElite-Schulen\u201c und \u201eElite-Hochschulen\u201c, damit die dort erh\u00e4lt, was ihren Eltern fehlt, ohne vermissen zu m\u00fcssen, was ihre Eltern schon haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Linken stehen allgemein f\u00fcr Befreiung und gegen Militarismus. Nur in den Staaten, die sie selbst errichtet haben, sind sie gegen Befreiung und f\u00fcr Militarismus.<\/p>\n\n\n\n<p>Meldung \u201eBildung der Regierung in Griechenland gescheitert\u201c \u2013 Sogar die Regierung ist da ungebildet? Deshalb also halten die Griechen ihre Politiker f\u00fcr dumm.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist P\u00fcnktlichkeit \u201edie H\u00f6flichkeit der K\u00f6nige\u201c oder \u201edie Tugend der Gelangweilten\u201c? \u2013Beides, wenn K\u00f6nige gelangweilt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt gibt es schon Schilder, die Menschen verbieten in den Wald zu pinkeln. Was aber ist mit Hasen, F\u00fcchsen, Rehen oder Hirschen? Der Mensch ist doch auch nur ein Teil der Biosph\u00e4re!<\/p>\n\n\n\n<p>Politik ist wie einst die Fischer-Ch\u00f6re. Angeblich z\u00e4hlt jede Stimme, aber es wird keine mehr einzeln geh\u00f6rt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es steigt die Bereitschaft, eine Partei zu w\u00e4hlen, die sich selbst f\u00fcr \u201enicht regierungsf\u00e4hig\u201c erkl\u00e4rt. Nur weil die anderen es schon tats\u00e4chlich sind? (Die Piratenpartei!)<\/p>\n\n\n\n<p>Beethoven kann man auch spielen, wenn man nicht musikalisch ist: Taub stellen und die Haare wuscheln, falls man sie hat!<\/p>\n\n\n\n<p>Ich kenne ein Restaurant, da ist das Essen manchmal versalzen, aber nie die Preise. Die sind immer richtig gesalzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wissenschaft und Wissenschaftstheorie konzentrieren sich allein auf die Produktion von Erkenntnissen. Daher sind Verwendung und Vermarktung leicht politisierbar und der Kontrolle der Wissenschaft entzogen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit manchen Leuten kann man reden, andere sind nur korrespondierbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich sind Linksradikale kl\u00fcger als Rechtsradikale. Beide sind intolerant, aber nur die Rechten geben das zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf einem schlechten Weg: Ein Staat, der seinen B\u00fcrgern nicht mehr traut, dem trauen auch seine B\u00fcrger nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Einkommen-Steuern sind das staatlich verordnete Bu\u00dfgeld auf den Frevel des Geldverdienens, je h\u00f6her das Bu\u00dfgeld umso strafw\u00fcrdiger das Vergehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Entschlossenheit verlangt Realit\u00e4tsverlust. Dazu muss die Eigenwahrnehmung besser sein als die Fremdwahrnehmung: Nur so erkl\u00e4ren sich Wulff, Putin, Gaddafi oder Assad!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Verkehr hei\u00dft Rot-Gr\u00fcn \u201eStop-and-Go\u201c. Ist das in der Politik denn anders?<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hlen ist wie Beerdigung: Man macht ein Kreuz beim Kandidaten und geht zur Urne.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man kein Bein mehr an die Erde kriegt, kriegt man irgendwann Erde ans Bein.<\/p>\n\n\n\n<p>Mir geht es nachhaltig beschissen. \u2013 \u00d6ko-Antwort: Na, wenigstens ist es nachhaltig!<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stadt der 1000 Feuer (Gelsenkirchen) kennt auch die Fans der 1000 Leiden. Das sind die Fans der Knappen, die seit mehr als 50 Jahren nicht zu Rittern geschlagen wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Redet sich einer was von der Seele, will er sich das meist vom Leib halten.<\/p>\n\n\n\n<p>Setzt der Adler sich auf seinen Horst, muss er nicht schwul sein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00e4ufer von Facebook-Aktien haben Spa\u00df an der Blase.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Euro h\u00e4tten nicht mal zwei Mark Zuckerberge einen solchen Erfolg gehabt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mark-ersch\u00fctternd, was die Griechen mit dem Euro machen. H\u00e4tten ihn nie griechen d\u00e4rfen?!<\/p>\n\n\n\n<p>Wird das Ungewisse etwas gewiss, kommt das gewisse Etwas.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Entweder wir l\u00f6sen unsere Probleme einfach nicht oder wir l\u00f6sen sie nicht einfach.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Lottofee nimmt nie meine Zahlen, nicht mal wenn ich kein Lotto spiele.W\u00fcrde eine Fee im M\u00e4rchenland bei der Wunscherf\u00fcllung ann\u00e4hernd so viele Feeler(?) machen wie die Lottofee, w\u00e4re sie entlassen oder m\u00fcsste einen K\u00f6nig heiraten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Als Kind prahlen wir mit unserem Alter, dann sch\u00e4men wir uns daf\u00fcr, um mit \u00fcber achtzig wieder damit zu prahlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer sich immer zum Affen macht, wird einer. Wer sich nie zum Affen macht, ist schon&nbsp;&nbsp;einer.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eur-oDE an die Freu(n)de: Seid verschlungen, Milliarden! Diesen Gru\u00df der ganzen Welt! Br\u00fcder bei Europas Geld m\u00fcssen liebe Spender wohnen. Wem der gro\u00dfe Wurf gelungen, eines Freundes Geld zu leihn, Schuldbefreiung hat errungen, mische seinen Jubel ein. (Ode an die Freude, Euro-Fassung)<\/p>\n\n\n\n<p>Es war makaber, als heute zum Tod von Robin Gibb \u201eStayin\u2018 alive\u201c gespielt wurde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>B\u00f6se Worte \u201efallen\u201c, gro\u00dfe werden \u201egef\u00fchrt\u201c, damit sie nicht fallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der B\u00f6rsengang von Facebook soll seine Gr\u00fcnder zu Milliard\u00e4ren machen. Auch die Leute wollten das so!<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht alles, was ich merke, merke ich an. Meist merkt man mir das an, aber selten macht einer dar\u00fcber eine Anmerkung.<\/p>\n\n\n\n<p>Facebook zeigt: F\u00fcr Werbung wird mehr Geld ausgegeben als f\u00fcr alle anderen Formen der Volksbildung. Werbung l\u00e4sst sich jedem unterjubeln. Und wir wundern uns \u00fcber die Doofheit der Leute!<\/p>\n\n\n\n<p>Entweder liegt die Mehrzahl unaufger\u00e4umter Grundst\u00fccke an einer Bahnstrecke oder man sieht aus der Bahn nur mehr davon.<\/p>\n\n\n\n<p>Man kann nicht alles sicher machen und sicher nicht alles.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit seinem Steuerrecht kriminalisiert unser Staat selbst \u00fcber 90-j\u00e4hrige erstmals in ihrem Leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer Sakristei mit \u201eck\u201c schreibt und den Laden offen hat, hat bestimmt keine frommen Absichten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Billig (und gerecht) denken geh\u00f6rt schon immer zu unserer Kultur, billig aussehen erst seit kurzem.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auf \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen d\u00f6spaddeln immer mehr Leute durch die Gegend: Handy am Ohr, Gedanken weit weg. Achtzig Prozent h\u00e4lt man f\u00fcr Arschl\u00f6cher, bis man sich selbst dabei ertappt.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles wurde schon mal gedacht. Daher denke ich nicht, dass man \u00fcber etwas schreiben kann, das nie gedacht wurde, au\u00dfer dass ich das nie gedacht habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehe ich am Himmel Kondensstreifen der Jets, denke ich, die Milchstra\u00dfe m\u00fcsste aus Kondensmilch sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie unnat\u00fcrlich unser Rechtssystem ist, erkennt man schon daran, dass die meisten Naturgesetze nur einen einzigen Paragraphen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Manches bemerkt man erst, wenn es fehlt: Und manche erst, wenn sie fehlen. F\u00fcr keine andere Wahrheit mussten mehr Genies sterben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wann begreifen wir, dass man die Welt nicht st\u00e4ndig komplizierter machen sollte?<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00fcrde ich gegen alles protestieren, was ich nicht verstehe, m\u00fcsste ich gegen viele Proteste protestieren. Manchmal sogar gegen mich selbst!<\/p>\n\n\n\n<p>Es g\u00e4ret das Narzissenmus im Land, wo die Neurosen bl\u00fchn.<\/p>\n\n\n\n<p>An Pfingsten konnten die Apostel noch jede Sprache verstehen, in Baku haben fast alle englisch gesungen. (Beim Eurovision Song-Contest)<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Vertreibung aus dem Paradies muss es Herbst gewesen sein. Die \u00c4pfel waren reif und dann fielen die Feigenbl\u00e4tter.<\/p>\n\n\n\n<p>Hat man nichts mehr abzulegen, bleibt immer noch der Mantel des Schweigens, den man drunter tr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wozu anonyme Schreibtischt\u00e4ter f\u00e4hig sind, kann man an den Kommentaren im Internet erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Z\u00e4hlen in der Formel 1 nur noch Reifen, wird sie ein Sport der Unreifen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer behauptet, er wolle die Welt retten, meint meist den eigenen Arsch. Der ist allerdings nicht die Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00f6ffentliche Meinung ist so flatterig, dass ihre Fortsetzung in der Politik zum gr\u00f6\u00dften Investitionsrisiko geworden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Kennt jemand die Kultur eines Landes nicht, lernt diese Kultur ihn kennen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wissenschaftler k\u00f6nnen ihr Feld nur bestellen, wenn sie es vorher abgeholt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem \u201eMarkt der Spr\u00fcche\u201c floriert der Handel mit Kopien alter Meister. Jeder Spruch erh\u00f6ht seinen Wert, wenn er einer Ber\u00fchmtheit in den Mund gelegt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Wachstum der Dienstleistungen ist denen geschuldet, die unsere Welt komplizierter machen, und denen, die diese Komplexit\u00e4t wieder beherrschbarer machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Leute, die glauben, Menschen nach dem \u00c4u\u00dferen beurteilen zu k\u00f6nnen, lesen auch keine B\u00fccher mehr, wenn sie den Umschlag gesehen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Schweiz braucht es keine Geldw\u00e4sche. Wacht das Geld dort auf, ist es schweizgebadet.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer dem Alkohol verfallen ist, wird kein Fanatiker oder Ideologe. Und wer das ist, wird kein Alkoholiker: Das ist die Substitution eines Rausches durch den anderen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Zeitung: Bei einer Grillparty in einem Bordell soll es zu einer Verpuffung gekommen sein. \u2013 Muss das Bordell nicht schon vorher verpufft gewesen sein?<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr einen Praktiker ist nur erlesenes Wissen kein erlesenes Wissen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Umsatzsteueridentifikationsnummer macht sich auf einer&nbsp;Packpapierrechnung&nbsp;wie ein Frack in der Bahnhofsmission.<\/p>\n\n\n\n<p>Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, besonders wenn es teuer erkauft wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>S\u00e4\u00dfe ich sechzig Jahre auf dem Thron, w\u00fcrde ich mal ein Abf\u00fchrmittel versuchen. (Die Queen tut das wohl nicht!?)<\/p>\n\n\n\n<p>Eine &#8222;bestimmte Person\u201c ist bestimmt unbestimmt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Finden sich selbst intelligente Leute nur schwer zurecht, sind sie nicht intelligent genug, um mit der Dummheit der anderen zu rechnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Dummen geben den Kampf gegen die Vernunft nie auf. Und sie wissen das nicht einmal.<\/p>\n\n\n\n<p>Kennt ein Verteidiger die Laufwege des Gegners, kann er ihm da auflauern, wo er vorbeikommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Kulturschock muss nicht einseitig sein: Ich habe in Essen beim Essen einen Chinesen erlebt, der benutzte zwei Tafelmesser wie St\u00e4bchen, nachdem er sein Steak mit einem davon festgehalten und mit dem anderen komplett zerlegt hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Eigentlich sollte ich dar\u00fcber schreiben, was mein alter Volvo alles erlebt hat, und es \u201eAuto-Biographie\u201c nennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Meldung \u201eR\u00fcdiger G\u00f6rner bekommt Deutschen Sprachpreis\u201c \u2013 Va-Rum kriech ichen dennich? Ich komentier dog imma ales im Inder nett.<\/p>\n\n\n\n<p>, Ist der Dresscode LeBa (Leichter Bieranzug), fehlt der Leber die Galgenfrist.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Kind hat meine Frau ihrem Teddy die Haare geschnitten. Heute meint sie, ein rasierter B\u00e4r sei weniger wert, selbst wenn er von Steiff ist. Muss das denn so sein?<\/p>\n\n\n\n<p>Man sagte mir, Senf sei unbegrenzt haltbar, verliere aber auf Dauer an Sch\u00e4rfe. Da hat der Senf am Ende ja etwas Menschliches.<\/p>\n\n\n\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte Problem der Zukunft ist immer, ob man \u00fcberhaupt eine hat.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Von wegen: Sich regen bringt Segen. Der dumme Paul bleibt besser faul. Denn wer soll seinen Unrat wieder beseitigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Architektur moderner Rath\u00e4user fragt man sich, wie ernst man Bauvorschriften nehmen kann, die von dort kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich lasse andere im Ungewissen, damit ich unter ihnen nicht so alleine bin.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Beh\u00f6rdenformel \u201eDie Sache x findet nicht statt\u201c steht f\u00fcr: \u201edar\u00fcber denkt die Beh\u00f6rde gar nicht nach\u201c. Im Volltext: \u201eDenken \u00fcber die Sache x findet nicht statt\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Volksentscheid mehr Demokratie? Bei einer Wahlbeteiligung von 30 Prozent? Wer will einen echten \u201eVolks\u201c-Entscheid erzwingen?<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;\u201eHeute Nachmittag besuchte die holl\u00e4ndische Elf ein Kinderheim in der Ukraine. Es war traurig in diese hoffnungslosen Gesichter zu schauen, sagte der kleine Andrej.&#8220; Wer will Hans Sarpei noch toppen? (Ein Zitat!)<\/p>\n\n\n\n<p>Der Arme kauft billig und sieht billig aus. Der Streber kauft billig und will teuer aussehen. Der Neureiche kauft teuer und sieht billig aus. Der Geldadel kauft teuer und sieht teuer aus. Der Satte kauft teuer und will billig aussehen. Der Stilvolle kauft billig und will teuer aussehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kunstloses Brot ist nur solange brotlose Kunst, wie die Leute den Qualit\u00e4tsanspruch bei Brot bewahren. Das ist bei Superm\u00e4rkten nicht mehr der Fall.<\/p>\n\n\n\n<p>Moderner Journalismus ist, wenn Niebels Teppich wichtiger ist als die Euro-Krise.<\/p>\n\n\n\n<p>Je pr\u00e4ziser eine wissenschaftliche Untersuchung falsch sein soll, umso mehr Statistik muss sie enthalten. Und nur, was pr\u00e4zise(!) falsch ist, kommt in die gro\u00dfen Journals.<\/p>\n\n\n\n<p>Salzs\u00e4ure ist nicht f\u00fcr Alles die schlechteste L\u00f6sung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die n\u00e4chste Fu\u00dfball-WM muss in Deutschland stattfinden. Wir brauchen wieder besseres Wetter.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin bereits eine mehrfach \u00fcberarbeitete Version meiner selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Meldung: \u201eBVB verpflichtet Schieber\u201c. \u2013 Viele Schiris sind ja heute schon schwarz-gelb gekleidet. (Gemeint war der Spieler Julian Schieber)<\/p>\n\n\n\n<p>Ich: Lecker das Essen! Das w\u00e4re im Puff verboten. \u2013 Meine Frau: Wieso denn? \u2013 Ich: Es w\u00fcrde von der Arbeit ablenken.<\/p>\n\n\n\n<p>An meiner Uni gibt es \u201eGeschlechterforschung\u201c. Die meisten lesen \u201eGeschlechter-forschung\u201c, ich aber lande immer bei \u201eGeschlecht-erforschung\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Man kann auch so oft wechseln, bis alles beim Alten bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Griechen, Spaniern und Italienern passiert noch viel schneller nichts als bei uns.<\/p>\n\n\n\n<p>Eiskalte Verwandlung: Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er auf Eis. Sp\u00e4ter muss man dann die Kuh vom Eis holen.<\/p>\n\n\n\n<p>Manche Kinder tun Ketchup \u00fcber alles, Rechtradikale Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p>Schulden-Domino: Wer rettet den Retter des Retters des Euro-Rettungsschirms?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eine attraktive Figur ist, was Angela Merkel ist, aber nicht hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Denkwaise ist eine Person, die M\u00fctter und V\u00e4ter ihrer Denkweise verloren hat oder sie verleugnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Mann, der nie r\u00fclpst oder furzt, bleibt ein aufgeblasener Kerl.<\/p>\n\n\n\n<p>Liebe M\u00e4nner, Angela Merkel eignet sich nur als Witzvorlage!?<\/p>\n\n\n\n<p>Rausch ist f\u00fcr viele erst Suche, dann Sucht!<\/p>\n\n\n\n<p>Bekannte von mir lernen Koreanisch. Jetzt habe ich Angst um meinen Hund.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Niederrhein \u201eWasserarm verlandet\u201c \u2013 Grund: wasserarm!<\/p>\n\n\n\n<p>Das gewisse Etwas hat immer auch das etwas Ungewisse.<\/p>\n\n\n\n<p>Bel\u00fcgt sie Dich, dann hast Du Dich ver-traut.<\/p>\n\n\n\n<p>Tut es die ungeschminkte nicht, wie wenig kann dann die nackte Wahrheit berauschen?<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben uns eine so komplexe Welt geschaffen, dass wir deren Probleme nicht mehr l\u00f6sen k\u00f6nnen. Nie zuvor gab es so viele Experten, die keine Ahnung haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Biologisch-organisches Schreiben: Frei von der Leber weg, sage ich Dir: Deine gallige Nachricht ist mir auf den Magen geschlagen und an die Nieren gegangen. Trotzdem Gr\u00fc\u00dfe von Herzen Dein Rainer<\/p>\n\n\n\n<p>Ich trinke nur Wasser und Wein. Davon werde ich nicht Cola-Bieren.<\/p>\n\n\n\n<p>N\u00e4hme man dem MESSIAS sein AS weg und lie\u00dfe ihn Tore schie\u00dfen, k\u00f6nnte man den Religionsunterricht revolutionieren und die Jugend an die Religion heranf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn heute mehr Menschen Komplexe haben, darf man nicht vergessen, dass auch die Welt komplexer geworden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Je \u00e4lter ich werde, umso schlechter werden meine Augen. Ich sehe weniger, doch umso mehr kann ich erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie will man Niveau haben, wenn man nie wo war?<\/p>\n\n\n\n<p>Dame mit Liste: Soll ich Sie austragen? \u2013 Ich: Gerne! Wann soll dann der Geburtstermin sein?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tasten meines Autoschl\u00fcssels kann man auch erf\u00fchlen. Das ist wegen der vielen blinden Autofahrer, glaube ich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Flexibilit\u00e4t des \u00f6ffentlichen Dienstes ist in den Beton seiner Dienstanweisungen gegossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Pr\u00fcfer zum Studenten vor einer Pr\u00fcfung: Sie unterschreiben hier bitte \u2013 anders als ich \u2013, dass Sie nicht unter Einfluss von Drogen stehen. \u2013 Pr\u00fcfling: Ich unterschreibe hier, dass ich \u2013 anders als Sie \u2013 nicht unter Einfluss von Drogen stehe.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mensch ist frei. Doch der \u201eFaktor Mensch\u201c so mancher Theorie ist zur \u00dcberwachung und Manipulation freigegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie: Ich habe Dich gestern nicht erreicht. \u2013Ich: Ich war aber die ganze Zeit on. \u2013 Sie: Dann war ich onner. \u2013 Ich: Nee, ehrlich! Ich war 24 Stunden (h)onest.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch Krankenhauskeime&nbsp;&nbsp;wird aus \u201eHealth Service\u201cleicht \u201eHells Service\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Sollen sie Verantwortung \u00fcbernehmen, schreiten die Fortschrittlichen am schnellsten fort.<\/p>\n\n\n\n<p>Antidiskriminierung? \u2013 Man muss(!!!) sogar diskriminieren. Doch nicht wegen angeborener oder ererbter Eigenschaften (Rasse, Geschlecht, Nationalit\u00e4t, Religion).<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn die besten Dinge auf dieser Welt nicht f\u00fcr Geld zu haben sind, bedeutet das am Ende, dass Geiz doch geil ist?<\/p>\n\n\n\n<p>Im Rathaus suchte und fand man fr\u00fcher Rat. Heute raten sie da selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Ver-Sekte-t man Wein, l\u00e4sst er sich als Messwein nicht mehr gebrauchen.<\/p>\n\n\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: =;\"><a href=\"http:\/\/www.neschle.de\/download-manager.php?id=229\">PDF-Datei<\/a><span style=\"font-size: small;\"><br \/>This post was downloaded by  302 people until now.<\/span><\/span><\/p>\n<p>&#8211;&gt;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Buch der Spr\u00fcche: Teil 10 Hei\u00dft \u201ereal\u201c wirklich \u201ek\u00f6niglich\u201c oder wirklich \u201ewirklich\u201c? Oder ist Real ein Supermarkt mit Allesdrin? Nicht jeder Hund hei\u00dft \u201eHannover\u201c, nur weil er an der Leine geht. 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