{"id":1134,"date":"2020-07-10T14:37:47","date_gmt":"2020-07-10T13:37:47","guid":{"rendered":"https:\/\/neschle.de\/?p=1134"},"modified":"2020-08-14T14:06:41","modified_gmt":"2020-08-14T13:06:41","slug":"leon-neschle-das-buch-der-sprueche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/leon-neschle-das-buch-der-sprueche\/","title":{"rendered":"Leon Neschle<sup>&copy;<\/sup>"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"has-text-color\" style=\"color:#4f81bd\"><strong>Das Buch der Spr\u00fcche: Teil 1<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><em>Am Aschermittwoch 2009 begann ich mit der Aufzeichnung meiner \u201eStatusmeldungen\u201c bei Xing. Jemand hatte mich \u201eaufgefordert\u201c, das zu tun. Von da an sind meine \u201eSpr\u00fcche\u201c erhalten. Sechs Wochen davor sind ohne Aufzeichnung. Diese Spr\u00fcche sind verloren.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Die besten Spr\u00fcche entstanden bei meinen Hundespazierg\u00e4ngen mit Lucy. Sie sind daher Lucy, der Hundefl\u00fcsterin, gewidmet. Nach ihrem Tod wurden die Spr\u00fcche nicht besser. Sie sind ab 2009 chronologisch geordnet und f\u00fcr besseres Verst\u00e4ndnis leicht bearbeitet. Einige sind Zeugen ihrer Zeit und zum besseren Verst\u00e4ndnis mit Hinweisen erg\u00e4nzt:<\/em><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Unter Eindruck der Wirtschaftskrise: Fastenzeitstimmung 2009 ist Fast-Endzeitstimmung.<\/p>\n\n\n\n<p>Schafsinn ist weiter verbreitet als Scharfsinn.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn alles im Fluss ist, muss nicht alles baden gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es kann etwas total daneben und trotzdem nicht vorbei sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Neulich hat jemand&nbsp;<em>zunehmend<\/em>&nbsp;an Gewicht verloren. Das revolutioniert die Di\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>So manches Kind will auch vom Vater bemuttert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es killt das erbrochene Wort.<\/p>\n\n\n\n<p>Die W\u00fcrde des Menschen ist<em>&nbsp;auch<\/em>&nbsp;unantastbar, wenn der Mensch keine W\u00fcrde mehr hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich lag schon als Baby mit einer Frau im Bett.<\/p>\n\n\n\n<p>Die B\u00f6rse hat den Herdentrieb automatisiert.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAnf\u00fchren\u201c und \u201eAnf\u00fchrer\u201c haben im Deutschen einen Doppelsinn. Mit Recht, wie der F\u00fchrer wei\u00df. Denn der hat uns mal \u201eangef\u00fchrt\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird nicht nur jede Woche eine andere Sau durchs Dorf getrieben. Es laufen ihr auch immer wieder alle hinterher.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer nicht wei\u00df, wo er hingeht, kommt vielleicht ganz woanders an.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie: Er ist der Beste f\u00fcr diesen Job. \u2013 Ich: Wie kann man das entscheiden? Ein anderer macht ihn ja nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Fehlinvestitionen bei Immobilien: \u201eThink Big!\u201c ist die Devise von Donald Trump. \u201eGro\u00df denken!\u201c, aber nicht gro\u00df nachdenken. (Da war er lange noch nicht Pr\u00e4sident.)<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe eine Uhr mit Selbstaufzug. Dazu muss man sich bewegen. Ich bin zwar Beamter, aber es klappt trotzdem.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Hand w\u00e4scht die andere. Doch Schwarzgeld f\u00e4rbt ab!<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Fliegen kann ich keinen Gedanken fassen, doch in Gedanken kann ich einen fliegen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Klo-Brille: Ich sa\u00df sehr lange auf einer Brille. Gut, dass die kein Glas hatte. Sonst h\u00e4tte man mich dabei sehen k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00f6nrechnen ist das Gegenteil von sch\u00f6n rechnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Stell Dir vor, Du stirbst und Deine Leber ist intakt!<\/p>\n\n\n\n<p>Bier im Limo-Glas bei den Nachbarn: Holl\u00e4ndern ist es nicht gelungen, Bier-Tulpen zu z\u00fcchten. Da haben Grolsch und Heineken versagt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Steigerung: Du bist ein Schalk, doch ich bin Schalker!<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn schon besoffen, dann K\u00f6nigs-blau. Mit K\u00f6nigs-Pils aus Duisburg.<\/p>\n\n\n\n<p>Gl\u00fcckauf, Gl\u00fcckauf, die Steigerung kommt. (Original: \u2026 der Steiger kommt.)<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Spr\u00fcche mach\u2019 ich selbst, meine Meinung hab\u2019 ich nicht aus der Zeitung.<\/p>\n\n\n\n<p>Was eine Bank mit Risiko verzockt, verliert der Staat mit Schlamperei und B\u00fcrokratie.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Anh\u00e4nger der Fremdsteuerung sind T\u00e4ter immer Opfer: Opfer ihrer Gene, des Systems, der Gesellschaft. Immer sind die anderen schuld, nie der T\u00e4ter.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Schwager am Friedhof von Andechs: Auf diesem Friedhof liegt das Geschlecht der Wittelsbacher. \u2013 Ich: Und wo liegen die anderen Teile?<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Vater: Setz Dich auf Deine vier Buchstaben! \u2013 Ich: Schreibst Du \u201eArsch\u201c ohne \u201er\u201c? (Der \u201ePopo\u201c hat vier Buchstaben. Daher wohl die Redensart.)<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00e4nner schreiben oft Songs mit Frauennamen wie Gloria, Andrea oder Peggy Sue. Frauen schreiben nur selten Songs, die hei\u00dfen wie M\u00e4nner: Fritz, Hartmut, Leon oder gar Rainer. Woran liegt das?<\/p>\n\n\n\n<p>Christlicher Fu\u00dfball: Tritt Dir einer auf die rechte Wade, halte ihm auch die linke hin.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der allt\u00e4gliche Widerspruch: Als Deutscher kann man mehr staatliche Aufsicht fordern und zugleich Beamte als faul und unf\u00e4hig verachten.<\/p>\n\n\n\n<p>Merkw\u00fcrdige Jagd und falscher Vergleich: Der Mann ist der J\u00e4ger!? Doch sein Wild entscheidet, ob es erlegt werden will.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt eine Mannschaft und einen Mann. Und es gibt eine Damenmannschaft. Doch was zum Teufel ist ein Damenmann?<\/p>\n\n\n\n<p>Der AH-Effekt: Wenn von Deutschen die Rede ist, denkt der Ausl\u00e4nder auch heute noch an Adolf Hitler, den \u00d6sterreicher!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der fehlende AH-Effekt: Warum ist bei den Deutschen der AH-Effekt ausgerechnet bei Adolf Hitler ausgeblieben?<\/p>\n\n\n\n<p>Wer \u201ealles\u201c kleinschreibt, macht keinen Rechtschreibfehler. Wer alles kleinschreibt viele.<\/p>\n\n\n\n<p>Im H\u00f6rsaal sind die Studies oben, ich unten. Da mache ich Unterricht. In der Aula muss ich \u00fcber deren K\u00f6pfe hinwegreden. Da mache ich Oberricht. Und das liegt mir gar nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWie geht\u2019s?\u201c, fragt man den Gehbehinderten; \u201eWie l\u00e4uft\u2019s?\u201c, den Prostatakranken.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie findest Du die Ahr? \u2013 Ganz toll! Ich bin ein Ahrschw\u00e4rmer.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz seiner Magenprobleme gastrierte der Pianist in Darmstadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein stolzer Autofahrer: Mein Auto hat 6 Liter. \u2013 Meine Antwort: Mein K\u00fchlschrank 160.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich hab mal einen Erotikfilm gesehen, da wurde der G\u00e4rtner zum Bock gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schalker sollten auflaufen, aber sie hatten ihre Auflaufform noch nicht erreicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Er hat sich immer viel Arbeit gemacht. Deshalb hat er heute noch welche.<\/p>\n\n\n\n<p>Einer \u00fcber einen Pension\u00e4r: Er gab sich immer viel M\u00fche. \u2013 Meine Frage: Aber was gab er den anderen?<\/p>\n\n\n\n<p>Im Hochschulwesen gibt es Gr\u00fcn-Dungs-Beauftragte, wie im \u00f6kologischen Landbau.<\/p>\n\n\n\n<p>Kritik an einem Phantasten: Auf Deine Einbildung solltest Du Dir was ausbilden!<\/p>\n\n\n\n<p>Wer gar keine Ahnung hat, sollte wenigstens DAS ahnen!<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe nur ein Kreuzband gerissen. Warum hei\u00dft es dann \u201eB\u00e4nderriss\u201c? Hab\u2019 ich da einen Filmeriss?<\/p>\n\n\n\n<p>Wir geben mehr aus f\u00fcr die Produktion von Werbem\u00fcll als f\u00fcr die Erzeugung von Bildungsg\u00fctern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nirgendwo liegt mehr geistiger M\u00fcll herum als in der Werbelandschaft.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Frage eines Freundes: Ha(s)ste Lust? \u2013 Meine Antwort: Nein! Ich hasse Unlust!<\/p>\n\n\n\n<p>Manches wird erst durch Umwandlung genie\u00dfbar. Stell Dir vor, Du w\u00fcrdest den D\u00fcnger essen!<\/p>\n\n\n\n<p>Schon mancher wurde auf Entzug gesetzt, dem das erste Glas Bier zu bitter war.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Falsche tun und das genau, das nennt der Optimierer schlau.<\/p>\n\n\n\n<p>Wo die S\u00fcnde fehlt, ist auch kein Platz f\u00fcr die Tugend.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich mach et nich tun. Aber ich tu et jezz machen! (\u201eMach\u201c f\u00fcr \u201emag\u201c.)<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00f6nnen die Leute \u201enazistisch\u201c und \u201enarzisstisch\u201c unterscheiden, wenn sie es im Radio h\u00f6ren?<\/p>\n\n\n\n<p>Bewertung: Das ist keine gute Arbeit, doch das Schlechte daran ist gut gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf einer Party: Auch hier? \u2013 Ich: N\u00f6\u00f6h, gerade heute bin ich woanders!<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Frau hat heute dreimal \u201eIch liebe Dich\u201c gesagt! Entweder f\u00fchrt sie was im Schilde oder sie denkt, ich h\u00e4tte Alsheimer!<\/p>\n\n\n\n<p>Ironische Frage eines Bekannten: Kann man eine Abwrackpr\u00e4mie beantragen, wenn man mehr als zehn Jahre verheiratet ist? \u2013 Ich: Ja, aber man muss sofort eine Neue haben! (Es gab eine Abwrackpr\u00e4mie f\u00fcr Autos)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAnhauen, Umhauen, Abhauen\u201c soll kein nachhaltiges Gesch\u00e4ftskonzept sein? Aber es sch\u00e4digt einen selbst doch sehr nachhaltig!<\/p>\n\n\n\n<p>Gewalt l\u00f6st man nicht mit Problemen.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Frau: Das Fleisch ist sehr gut. Unser Metzger hat sich daf\u00fcr ein Bein ausgerissen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn unser Geld in Steueroasen flie\u00dft, leben wir dann in einer Steuerw\u00fcste?<\/p>\n\n\n\n<p>Kontrolliert der Staat die Wirtschaft, entscheiden Lehrer statt Manager. Wer erwartet da Besserung?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich trinke kein Bier und esse keine Wurst. Ich trinke es&nbsp;<em>mir<\/em>&nbsp;und esse sie&nbsp;<em>mir<\/em>. Ja, wem auch sonst? Ich hab sie beide doch&nbsp;<em>mir&nbsp;<\/em>verdient und keinem anderen!<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Frau bei der Vorbereitung auf G\u00e4ste: Im Badezimmer hat jeder einen Haken zum Aufh\u00e4ngen. \u2013 Ich: So offen sollte man deren Suizid nicht unterst\u00fctzen!<\/p>\n\n\n\n<p>Erfahrungen aus der Wissenschaft: Bei den D\u00e4mlichen gibt es nicht viele Gescheite. Doch bei den Gescheiten verdammt viele D\u00e4mliche.<\/p>\n\n\n\n<p>Spruchkenstwarke und Sprechkanstwurke sind Sprachwerkkunste.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer nicht findet, was er sucht, sollte nur suchen, was er findet!<\/p>\n\n\n\n<p>Was rettet vor der Eruption der B\u00fcrokrater?<\/p>\n\n\n\n<p>Auf unserem Spazierweg hatten andere Hunde viel Post verteilt. Mein Hund hatte nicht mal genug Tinte, um alles zu beantworten.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Frau: Ich l\u00fcfte immer schon w\u00e4hrend des Toilettengangs. \u2013 Ich: Ich auch. Ich nenne das \u201efurzen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich: Jetzt machen wir K\u00f6pfe mit N\u00e4geln! \u2013 Ein Schlauberger: N\u00e4gel mit K\u00f6pfen! \u2013 Ich: Finger- oder Zehenn\u00e4gel? \u2013 Der Schlauberger: Dann doch K\u00f6pfe mit N\u00e4geln?<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Frau: Ich bin so gl\u00fccklich \u00fcber meine Schuhe. \u2013 Ich: Besser Du w\u00e4rst gl\u00fccklich \u00fcber DeiNEN Schuhen!<\/p>\n\n\n\n<p>Im Finanzamt zur Mittagszeit: Ma(h)lzeit! \u2013 Ma(h)lzeit! \u2013 Ma(h)lzeit! \u2013 Frage an meine Frau: Gibt es hier nur Anstreicher?<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl er bekannt ist f\u00fcr seine Treue, nahm der Germane abends mehrere Metchen zu sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Kritikerin: Ich finde Dich nicht gut. \u2013 Ich: Dann hast Du mich noch nicht richtig gesucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Kartenspiel: Wir spielen mit Euch, obwohl wir verlieren. \u2013 Ich: Dann spielen wir doch mit Euch!\u201c (Canasta spielt man zu viert.)<\/p>\n\n\n\n<p>Erste Zustimmung: Vollkommen richtig! \u2013 Ich: \u201eRichtig\u201c ist \u00fcberfl\u00fcssig! Nur dann kann \u201evollkommen\u201c voll kommen. \u2013 Erneute Zustimmung: Richtig!<\/p>\n\n\n\n<p>Wer vorher vordenkt, muss nachher nicht nachdenken.<\/p>\n\n\n\n<p>Frage um Mitternacht: Haben wir heute schon morgen oder ist heute noch gestern?<\/p>\n\n\n\n<p>Wer sich zu oft durchsetzt, wird irgendwann durchfallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gesundheitsphilosophien sind Ersatzreligionen der Jetztzeit. Sie predigen Tugenden, haben fanatische Anh\u00e4nger, gehen bis zur Selbstkasteiung und das meiste wird schlicht geglaubt.<\/p>\n\n\n\n<p>An die Propheten der Tugendhaftigkeit: Die Summe aller Laster ist konstant!<\/p>\n\n\n\n<p>Die boshaftesten Menschen tragen das Banner ihrer Tugend vor sich her und bringen ihrer \u201eTugend\u201c Menschenopfer dar. (Auch Mao, Stalin und Hitler sind angetreten, \u201eGutes\u201c zu tun.)<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Deutscher will selbst dann noch Lohnsteuer sparen, wenn er keine zahlt. Er g\u00f6nnt die Ersparnis aber denen nicht, die welche zahlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Siegerland liegt zwar in Westdeutschland, aber das echte Siegerland ist Ostdeutschland, auch wenn das nicht alle dort so sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einer aus Siegen durfte nach der Wende gar nicht sagen, dass er aus dem Siegerland kommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Museen sind Tempel dinglicher Nekrophilie.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00fcrde man an Sammler verkaufen, was Jahrzehnte in den Kellern unserer Museen dahinschimmelt, h\u00e4tte man den Kunstwerken etwas Gutes getan und Geld dazu. (Bei der Sch\u00e4digung von \u201eKellerkunstwerken\u201c durch Hochwasser in Dresden.)<\/p>\n\n\n\n<p>Ich: Neulich hat mir&nbsp;<em>einer<\/em>&nbsp;gesagt, \u2026 . \u2013 Mein Diskussionspartner:&nbsp;<em>Wer<\/em>&nbsp;hat das gesagt? \u2013 Ich: Ich selbst! Oder willst Du sagen, ich bin keiner?<\/p>\n\n\n\n<p>S04 oder BVB? \u2013 Der Gesetzgeber hat Autobahnen blau-wei\u00df gekennzeichnet und Bundesstra\u00dfen schwarz-gelb. Das war f\u00fcr ihn eine Frage der Rangordnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige schreiben seit zwanzig Jahren mit denselben Argumenten \u00fcber dasselbe wissenschaftliche Thema und langweilen sich nicht. Aber ich!<\/p>\n\n\n\n<p>Dialog in der Quizgeneration. Meine Frau: Ich muss noch jemanden anrufen wegen meines Kleides! \u2013 Ich: Du kannst ja auch das Publikum fragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Druck dieser Tagung verarbeiteten die Teilnehmer auf intensiven Sitzungen \u2013 Auf der Toilette! Und es kam dasselbe dabei heraus.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Prosa: Die Sonne scheint vom Firmament dem Maurer auf den Sack. Poesie: Die Sonne scheint vom Firmament \/ dem Maurer auf den Sack \u2026 Zement.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin gar nicht mein Typ. Meine Frau ist mein Typ. Und ich bin ihr Typ! Aber ist sie auch ihr Typ?<\/p>\n\n\n\n<p>Es hei\u00dft \u201eIch trinke Dir zu\u201c. Aber warum sagt man nicht \u201eIch trinke mir zu\u201c, sondern \u201eIch trinke mich zu\u201c?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Adjektivmisere: Ein Student: Ich er\u00f6rtere nun m\u00f6gliche Ergebnisse verschiedener Alternativen. \u2013 Ich: Warum nicht unm\u00f6gliche Ergebnisse gleicher Alternativen?<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Trivialit\u00e4ten im Frack bleiben Trivialit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt heute polyglott Gebildete, die kennen nicht mal ihren Nachbarn.<\/p>\n\n\n\n<p>Sagt die Sch\u00f6ne zum Biest: \u201eIch hab Dich Ungeheuer lieb!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der kurze Sinn bei langer Rede: \u201eDen Anfang haben wir vergessen und das Ende haben wir nicht verstanden, weil wir den Anfang vergessen hatten\u201c. (Plutarch)<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht jeder Spitzenreiter ist ein Spitzen-Reiter. Das gilt auch umgekehrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im P\u00fctt: Ein Steiger ist kein Einsteiger. Als Einsteiger ist er Hauer. Als Hauer haut er ab, falls er dableibt, wenn der Steiger einsteigt<\/p>\n\n\n\n<p>Daf\u00fcr dass ich gar nicht mein Typ bin, komme ich gut mit mir zurecht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal bin ich stehend K.O., sogar im Liegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Playboys sind nur Payboys f\u00fcr Playgirls.<\/p>\n\n\n\n<p>In jeder Disziplin braucht man Disziplin. Sonst w\u00e4re es keine.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele werden besessen von ihrem Besitz. Manche sind es sogar.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei vielen Treffen besteht Gefahr f\u00fcr Leib und Leber.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Osterzeit h\u00e4ngen Eier an den B\u00e4umen. Da kommt man sich vor wie im Ei-chenwald.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Tochter: K\u00f6nnte ich\u2019n \u2026 Ei mehr \u2026haben? \u2013 Ich: Zum Putzen? \u2013Sie: Nee, ein Osterei!<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcnf Minuten reichen weichen Ei-chen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Hase sitzt auf meinen Eiern, derweil die andern Ostern feiern.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Kritikerin zu Ostern: Du hast\u2019nen Eierkopf. \u2013 Ich: Da setzen sich immer die Hasen drauf!<\/p>\n\n\n\n<p>Die, die spinnen, machen Netzwerke. Und die, die fliegen, werden darin gefangen!<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Veranstaltungen mit beschr\u00e4nktem Zugang haben oft nur Beschr\u00e4nkte Zugang. VIP: Very Ignorant Persons!<\/p>\n\n\n\n<p>Du darfst Dich nie mehr Gaaten anschaffen, wie Deine Frau umgraben kann! \u2013 Dann brauch ich\u2019n neu\u2019n Gaaten. \u2013 Oder ne neue Frau!<\/p>\n\n\n\n<p>Nie sah ich \u2018nen so regen Wurm wie diesen netten Regenwurm.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKomm Du im Bett!\u201c gibt es auch im Hochdeutschen. Etwa f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter als an der Ruhr.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich kenne die Leichtigkeit des Seins. Und die des Meins. Aber was ist mit der Leichtigkeit des Deins, des Ihrs oder des Sies?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich erkl\u00e4re meinem Hund alles ganz genau. Man soll Tiere ja nicht vermenschlichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ohren des Menschen wachsen, bis er die L\u00f6ffel abgibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Rasen sieht schlecht aus. Ich habe da mal ein Eins\u00e4en.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber den Preis des Gutachtens kann ich nicht verhandeln. Ich muss schlie\u00dflich meine Mitarbeit bezahlen. (Das Gutachten schrieb ich ohne Mitarbeiter!)<\/p>\n\n\n\n<p>Man sollte sein Alter nicht abh\u00e4ngig machen von den Umdrehungen der Erde um die Sonne!<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber das Thema \u201eSubprime Krise\u201c wurde seit 2007 viel Tinte verspritzt und heute ist sie in aller Munde\u201c (eine Studentin).<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Freund: Meine Frau raucht wieder. \u2013 Ich: Hast Du sie so hei\u00df gemacht?<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber Hape Kerkeling: Der Jakobsweg ist die Laufmasche der Gegenwart.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich nur \u00fcberall so viel Moos rausholen k\u00f6nnte wie aus meinem Rasen!<\/p>\n\n\n\n<p>Politiker interessiert meist nur, wer etwas wie gesagt hat, aber nicht was.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer immer s\u00e4uft bis zur vollsten Zufriedenheit, ist sicher nicht voll zufrieden.<\/p>\n\n\n\n<p>How long did U have 2 w8 4 such 1derful weather?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wer doof ist, sollte faul sein d\u00fcrfen. Man m\u00fcsste ihn sogar dazu zwingen!<\/p>\n\n\n\n<p>Ein sch\u00f6ner R\u00fccken kann auch entz\u00fccken, ein sch\u00f6ner Po sowieso.<\/p>\n\n\n\n<p>No winning team can have a loosing smile. But a loosing team can have a winning smile!<\/p>\n\n\n\n<p>Wer verliert, kann trotzdem gewinnend l\u00e4cheln.<\/p>\n\n\n\n<p>Verk\u00e4uferin zu meiner Frau: In dieser Bluse sehen Sie \u201eangezogener\u201c aus. \u2013 Ich: Sie m\u00f6chte aber \u201eanziehender\u201c aussehen oder zumindest \u201eanz\u00fcglicher\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Frau: 600 Euro f\u00fcr&nbsp;<em>diese<\/em>&nbsp;Bluse? \u2013 Verk\u00e4uferin: Sylt ist teuer! \u2013 Ich: Sie wollte nur diese Bluse kaufen, nicht Sylt!<\/p>\n\n\n\n<p>In vielen Vortr\u00e4gen h\u00f6re ich seit einiger Zeit oft \u201eam Ende des Tages\u201c. Warum nicht \u201eder Woche\u201c, \u201edes Monats\u201c oder sehr viel nachhaltiger \u201eam Ende des Jahrtausends\u201c?<\/p>\n\n\n\n<p>Wem man heute sein Handy kappt, der hat ein hartes Handikap.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Freund: Ich bin allergisch gegen Birken. \u2013 Ich: Warum trinkst Du dann ein Bierken nach dem anderen? \u2013 Der Freund: Desensibilisierung!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Frau: Ich habe heute Nacht sch\u00f6n getr\u00e4umt! \u2013 Ich: Wen? Mich?<\/p>\n\n\n\n<p>Sie: Wir m\u00fcssen uns trennen! \u2013 Er: Warum? \u2013 Sie: Uns trennt zu viel. \u2013 Er: Dann m\u00fcssen wir uns doch nicht mehr trennen!<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Schwager: Bei F\u00f6n sieht man von hier aus die Alpen. \u2013 Ich: Ein F\u00f6nomen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich: Ich bin schwer zu erreichen. \u2013 Ein Freund: Bist Du im Urlaub? \u2013 Ich, schelmisch: Quatsch, ich bin zu gut.<\/p>\n\n\n\n<p>Kranke Gesundheitsapostel: Mancher Apostel ist vor lauter Gesundheit mental so krank, dass er auch k\u00f6rperlich nicht mehr gesund ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer Manager in Bahn oder Flugzeug bei der Suche nach ihrem Sitzplatz beobachtet, der wei\u00df, warum sie sich in der Wirtschaft nicht zurechtfinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Im ICE: M\u00f6chten Sie zur Zeitung eine Frikadelle? \u2013 Ich: Nee, die schmeckt doch genauso!<\/p>\n\n\n\n<p>Schalke-Sieg in der M\u00fcnchener Arroganz-Arena. Mein Gott, waren die Schalker blau!<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Freund: Warum hast Du so zugenommen? \u2013 Ich: Meine Frau sagt, sie kann gar nicht genug von mir kriegen.<\/p>\n\n\n\n<p>In M\u00fcnchen: Jetzt kommen wir zur Hacker-Br\u00fccke. \u2013 Ich: Welch eine Zeit! Da widmet man Computer-Kriminellen ganze Br\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<p>In Zeiten der Schweinegrippe: Sie: Er hat die Grippe. \u2013 Ich: Schwein gehabt?!<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Frage an der Uni in Halle (Saale): G\u00e4nnse unsa neuet M\u00e4dschen Senta? \u2013 Ich nach verlegenem Z\u00f6gern: Rotlicht? \u2013 Antwort: N\u00f6\u00f6h, mitt\u00e4 Gombjutas. \u2013 Ich: Ah, das Medien-Center! \u2013 Antwort: Sog ich doch!<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Kritiker: Du bist unbescheiden. \u2013 Ich: Ich bin doch mit Abstand der bescheidenste Mensch der Welt!<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin nicht nur Bar-Dame. Ich nehme gern Deine Kreditkarte!<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Weg nach Bremen: Wildes Hausen ist das Gegenteil von kultiviert Wohnen. Trotzdem soll man auch in Wildeshausen kultiviert wohnen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Lieber bierfreien Alkohol als alkoholfreies Bier!<\/p>\n\n\n\n<p>Selten war ich so fr\u00fch zu sp\u00e4t dran wie heute.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine vollreife Frau bescheiden: Ich habe Mittlere Reife. \u2013 Ich \u201eschmeichlerisch\u201c: Aber Sie sind doch noch voll unreif!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich laufe nie auf, nur um aufzulaufen!<\/p>\n\n\n\n<p>Schnaps ist Schnaps. \u201eEin Schn\u00e4pschen\u201c sind zwei. Wie \u201eein Bierchen\u201c. Mindestens!<\/p>\n\n\n\n<p>Was man gern hat, h\u00e4tte man gern, obwohl man es ja schon gern hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Manchen Unternehmen ist eine deutsche Staatsb\u00fcrgschaft wichtiger als die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sa\u00dfen vor Lachen von Weinen zwischen Lachen und Weinen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mir ist ein Biersp\u00e4tganz lieber als ein Sektfr\u00fchst\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Journalist wollte die Finanzkrise tats\u00e4chlich mit \u201eBad Bangs\u201c statt mit \u201eBad Banks\u201c bek\u00e4mpfen. \u2013 M\u00fcsste also der Strom ausfallen und wir h\u00e4tten die Krise erledigt?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich stelle mich sogar Herausforderungen, die keine sind.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDu bist doof\u201c ist ein gebildeter Satz und kein eingebildeter.<\/p>\n\n\n\n<p>Planung ist das Ersetzen des Zufalls durch eigenen Irrtum, Herdentrieb durch fremden Irrtum.<\/p>\n\n\n\n<p>Meldung: Der holl\u00e4ndische Trainer des FC Bayern macht einen Deutschkurs. \u2013 Doch Deutsch ist bei den Bayern weder die Sprache der Spieler noch die der \u201eFans\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch an runden Tischen kann man anecken. Vertikal betrachtet haben auch runde Tische Ecken! Das ist eine Frage von Standpunkt und Sichtweise!<\/p>\n\n\n\n<p>Flei\u00df ist eine Investition mit unsicherem Ausgang. Faulheit zahlt sich sofort aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Besitzer erzeugen lieber Neid als sich ihres Besitzes zu erfreuen.<\/p>\n\n\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: =;\"><a href=\"http:\/\/www.neschle.de\/download-manager.php?id=214\">PDF-Datei<\/a><span style=\"font-size: small;\"><br \/>This post was downloaded by  329 people until now.<\/span><\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Buch der Spr\u00fcche: Teil 1 Am Aschermittwoch 2009 begann ich mit der Aufzeichnung meiner \u201eStatusmeldungen\u201c bei Xing. Jemand hatte mich \u201eaufgefordert\u201c, das zu tun. Von da an sind meine \u201eSpr\u00fcche\u201c erhalten. Sechs Wochen davor sind ohne Aufzeichnung. 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