{"id":11,"date":"2007-02-27T14:06:23","date_gmt":"2007-02-27T12:06:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.neschle.de\/wordpress\/?p=11"},"modified":"2020-06-20T12:34:11","modified_gmt":"2020-06-20T11:34:11","slug":"neschle-depeschle-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neschle.de\/index.php\/blog\/neschle-depeschle-2\/","title":{"rendered":"Neschle-Depeschle 2"},"content":{"rendered":"<header>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #4f81bd;\"><strong>Gerecht ist, alle gleichzubehandeln und alle gleich zu behandeln.<\/strong><br \/>\n<strong>Oder: Doof sein bis der Arzt kommt!<\/strong><\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Neschle-Depeschle-Neschle-Depeschle-Neschle-Depeschle-Neschle-Depeschle<\/strong><br \/>\n<strong>F\u00fcr den kleinen Hunger zwischendurch: Der schnelle Einwurf in den Strafraum<\/strong><\/p>\n<\/header>\n<p style=\"text-align: left;\">\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Was immer Du anderen tust, denke zuerst ruhig dar\u00fcber nach, ob du es ertragen k\u00f6nntest, wenn man Dir Gleiches t\u00e4te. <\/em>(Dai Dschen)<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Gleichbehandlung ist f\u00fcr den Menschen in diesem Lande wichtig! So wichtig, dass er sich meist sogar daf\u00fcr ausspricht, auch Ungleiches mit aller sozial(istisch)en Macht gleichzubehandeln.<!--more--> Alles muss \u00fcber den einen gro\u00dfen Kamm. Das Schlimmste ist <em>Diskriminierung<\/em>, also jene F\u00e4higkeit, Neigung und Handlung, die Unterschiede machen kann und macht.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das Ergebnis deutscher Gleichbehandlung ist der Einheitsbrei, in den man alles einr\u00fchrt und selbst Schlechtes nicht wieder herausbekommt. Ist am Ende alles gleich, dann wird auch allen alles egal. Das schafft den hochgradigen Lebensverdruss, f\u00fcr den wir weltweit so bekannt sind, wie f\u00fcr die Handtuchreservierung von Liegest\u00fchlen. Au\u00dfer vielleicht die Rheinl\u00e4nder, die mit ihrem Kl\u00fcngel das alles unterlaufen. Doch die f\u00fcr die gilt letztlich \u201eMitgehangen, mitgefangen!\u201c, womit aber die Bayern meist mehr Probleme haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Jetzt sind mal wieder die \u00c4rzte dran, die b\u00f6s diskriminieren. Dabei werden die \u00c4rzte selbst seit Jahren diskriminiert. Gerade von denen, die ihnen nun Diskriminierung vorwerfen: den Vertretern der AOK und anderer Kassen. Oder welcher andere Berufsstand muss ab einer gewissen Zeit im Quartal bei vielen \u201eKunden\u201c nicht nur kostenlos arbeiten, sondern noch drauflegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die AOK hat in einer eigenen \u201ewissenschaftlichen Studie\u201c festgestellt, dass \u00c4rzte Kassen- und Privatpatienten nicht gleichbehandeln, weil sie zwar Letztere gleich behandeln, Erstere aber nicht. In einem Diskussionsforum bei t-online sind \u00c4rzte in dieser Woche offensiv mit diesem Vorwurf umgegangen. Sie zeigen dabei, dass sie \u00f6konomischer denken k\u00f6nnen als die AOK und angesichts der Lage vieler Praxen auch \u00f6konomischer denken m\u00fcssen. Die AOK besch\u00e4ftigt sich immer noch lieber mit anderen als mit sich selbst und glaubt offenbar, sich das leisten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>A. Die AOK macht Wissenschaft, auch ohne dass es Wissen schafft.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Als Neschle jung war, da war Arzt in Deutschland in jeder Hinsicht ein Traumberuf, auch in \u00f6konomischer. Jetzt haben wir durch die Alterung der Bev\u00f6lkerung immer mehr Patienten, doch die \u00c4rzte stehen sich immer schlechter.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Junge \u00c4rzte kehren diesem Land der kaum begrenzten Unm\u00f6glichkeiten den R\u00fccken und gehen ins klassische Land der unbegrenzten M\u00f6glichkeiten, vor allem wenn sie an eine Uni-Klinik wollen. Oder sie machen Arbeitsurlaub in England, dessen Gesundheitssystem noch arg gescholten wurde, als sie ihre Berufswahl trafen. Dort verdienen einen Halbjahresertrag in einem Monat, f\u00fcr den sie zu Hause nicht nur ihre Arbeitskraft einsetzen, sondern ihre gesamte Praxis m\u00fcssten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Nun hat eine Studie des Wissenschaftsinstituts der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) \u2013 Dass die so etwas \u00fcberhaupt haben und mit Versichertengeld finanzieren!? \u2013 eine \u201ebahnbrechende\u201c Entdeckung gemacht: \u201eKassenpatienten m\u00fcssen oft l\u00e4nger warten.\u201c Dieses Ergebnis ist so \u201e\u00fcberraschend\u201c, dass alle \u00c4rzte, die das auf t-online kommentiert haben, einm\u00fctig gesagt haben: \u201eJa, datt is so!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Jetzt wissen wir es nicht nur so wie fr\u00fcher schon: Wir wissen es mit einer Stelle hinter dem Komma. Bei \u201eakuten Beschwerden\u201c wartete jeder vierte gesetzlich Versicherte mehr als zwei Wochen (25,3%), w\u00e4hrend es nur 7,8% der Privatpatienten waren. Woanders ist der Unterschied etwas geringer: Knapp ein Viertel (23,4%) der gesetzlich Versicherten bekam sofort einen Termin zur akuten Versorgung, bei privat Versicherten waren das 31,6%. Ein Drittel (33,5%) der Kassenpatienten war unzufrieden mit der Wartezeit, bei Privatpatienten war das nur gut ein Siebtel (14,7%). Alles fein nach dieser Studie!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Neschle erstaunt nun nicht, dass es diese Unterschiede gibt, auch nicht die Berechnung auf eine Hinterkommastelle genau, was das statische Material und die Methoden meist gar nicht hergibt. Neschle ist im Unterschied zur AOK verwundert dar\u00fcber, dass die festgestellten Unterschiede so <em>klein<\/em> sind. Denn:<\/p>\n<ol style=\"text-align: left;\">\n<li>hat die AOK selbst diese Studie gemacht, was sie in Vorgehen und Fragestellung durchaus \u201everd\u00e4chtig\u201c macht (Das macht ein eigenes Forschungsinstitut als \u201epolitische Einrichtung\u201c unter diesem Aspekt fragw\u00fcrdig!);<\/li>\n<li>hat die AOK dabei offenbar die typische Problematik missachtet, die \u00c4rzten nur bei Kassenpatienten kassenseitig(!) \u00f6konomische Anreize bietet, Termine am Quartalsende auf das n\u00e4chste Quartal zu hinauszuschieben.<\/li>\n<li>haben auch die Patienten der AOK durch die Praxisgeb\u00fchr einen Anreiz, Arztbesuche aufzuschieben bzw. auf wenige Quartale zu konzentrieren, wie das (von der AOK unabh\u00e4ngige) Rheinisch-Westf\u00e4lische Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung (RWI) im Sommer 2006 herausfand.<\/li>\n<li>hat die AOK die Klientel der Rentner, die nicht nur im Supermarkt dadurch auff\u00e4llt besonders ungeduldig und unzufrieden zu sein.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: left;\">Neschle selbst hat es freilich gut! Als kommunikativer Mensch hat er viele Freunde. Darunter auch viele \u00c4rzte. Da kann er meist ganz privat und schnell einen Termin ausmachen. Aber er ist auch kein Hypochonder und nutzt das \u00e4u\u00dferst selten. Neschle kennt auch Kassenpatienten, die mit den Doktors befreundet sind: Bei denen ist das genauso. Die kommen ohne Diskriminierung gegen\u00fcber Neschle auch mal au\u00dferhalb der Sprechzeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Doch nicht jeder kann sich gleich mehrere Doktores \u201ehalten\u201c. Jedenfalls noch nicht! Was ist mit all den anderen?<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong>B. Was hilft Hippokrates, wenn der Arsch auf Grundeis geht?<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Was haben denn die \u00c4rzte geantwortet auf das sensationelle und sensationell genaue Forschungsergebnis der AOK. Hier einige Stimmen von \u00c4rzten (Kommentar von Neschle):<\/p>\n<blockquote><p>\u201eWer mehr bezahlt, bekommt mehr. W\u00e4ren Sie einverstanden, wenn Sie einen BMW bezahlt haben und einen Trabant bekommen?\u201c \u2013 Ja, was ist eigentlich mit der Gleichbehandlung bei den Kosten? Warum nur bei Leistungen und Terminen gleich? Das gibt es doch nur bei idealisierter Staatsmedizin. Im real vegetierenden Sozialismus werden dagegen die Funktion\u00e4re noch gleicher behandelt als die anderen.<\/p>\n<p>\u201eZum Ende des Quartals bekomme ich, wenn ich das mir zur Verf\u00fcgung stehende Budget bei Kassenpatienten verbraucht habe, kein Geld mehr f\u00fcr meine Arbeit. Im Gegenteil: Ich lege noch etwas drauf, indem ich Verbrauchsmaterial und die Geh\u00e4lter der Mitarbeiter bezahlen muss.\u201c \u2013 <i>Da soll der Einkommenserwerb der \u00c4rzte zum Hobby werden, wof\u00fcr sie noch Geld mitbringen. Nat\u00fcrlich sollen sie dabei nicht umsonst (also: vergeblich) arbeiten! Den Patienten soll es schon helfen! <\/i><\/p>\n<p>Die \u00c4rzte stellten durchweg \u201edie ethisch-medizinischen Belange \u00fcber betriebswirtschaftliche Erw\u00e4gungen\u201c. \u201eHier geht es aber bereits um den Erhalt des Kleinunternehmens Arztpraxis.\u201c \u2013 <i>Die Kassen halten es offenbar f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich, dass die \u00c4rzte f\u00fcr Hippokrates sterben. Doch was n\u00fctzen uns tote \u00c4rzte, \u00c4rzte in England und \u00c4rzte, die es nie mehr werden und werden wollen?<\/i><\/p>\n<p>\u201eKassenpatienten finanzieren keinen einzigen Arbeitsplatz in den Praxen, ja decken nicht einmal die Kosten.\u201c \u201eIm letzten Monat des Quartals arbeitet der Arzt fast umsonst. Ohne Privatpatienten m\u00fcsste er seine Praxis schlie\u00dfen.\u201c \u2013 <i>Da will man jetzt diejenigen schlechter behandeln als vorher, denen es zu verdanken ist, dass auch die Kassenpatienten noch eine recht ordentliche Versorgung bekommen. \u00d6konomische Verhaltenssteuerung geht aber nie vom Status quo aus, sondern von dessen Ver\u00e4nderung(!). Macht man die Zugeh\u00f6rigkeit zur Privatkasse unattraktiver, sieht kein Privatpatient ein, warum er mehr bezahlen soll. Offenbar sucht die AOK neue Mitglieder!<\/i><\/p>\n<p>\u201eWenn die Geldmenge nicht der Leistungsmenge angepasst wird, muss die Leistungsmenge der Geldmenge angepasst werden. Wenn ein Gutschein wertlos wird muss der Gutscheininhaber sich bei der ausgebenden Beh\u00f6rde beschweren. Oder er stellt sich in die Warteschlange. \u2026. Die l\u00e4ngeren Wartezeiten f\u00fcr Kassenpatienten r\u00fchren \u2026 nicht daher, dass der Arzt von Privatpatienten BESSER bezahlt wird, sondern daher, dass er f\u00fcr zus\u00e4tzliche Kassenpatienten GAR NICHT bezahlt wird.\u201c \u2013 <i>Das sagt einserseits: Es ist die eigene Nase, an die sich die AOK (und unser Gesundheitssystem insgesamt) fassen sollte. Es bedeutet andererseits: Die \u00c4rzte haben \u00f6konomisch denken lernen m\u00fcssen angesichts des Zustandes ihrer Praxen. Und das beinhaltet das Denken in \u00c4nderungen und die Frage: Was bringt ein <u>zus\u00e4tzlicher<\/u> Patient?<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Bei echten Notf\u00e4llen einigt Hippokrates wieder alle \u00c4rzte. Da helfen sie nach eigenen Angaben stets sofort. Doch was hilft Hippokrates im Normalfall, wenn die Kassenpatienten der Praxis am Quartalsende das Wasser abgraben und der Arsch auf Grundeis geht. Leider geh\u00f6rt Hippokrates nicht zu den vierzehn Nothelfern!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Da ich (siehe oben) auch ein wenig Einblick in die wirtschaftliche Lage kleinerer Arztpraxen habe, kann ich die obigen Aussagen nur best\u00e4tigen. Einer meiner Freunde betreibt eine Gemeinschaftspraxis und mehrere Monate im Jahr werden gerade einmal die Kosten gedeckt. Gewinn blieb da keiner! Und dieser Gewinn ist nicht ein Gewinn wie bei Kapitalgesellschaften, der nur die Kapitalertr\u00e4ge umfasst. Er umschlie\u00dft auch das, was man Arbeitslohn nennt. Der Malocher w\u00fcrde sagen: \u201eDer Doktor arbeitet f\u00fcr lau.\u201c Das ist deutlich weniger als Hartz IV! Und da kann Neschle nur sagen: \u201eWas Du nicht willst, das man Dir tu, das f\u00fcg\u2019 auch keinem anderen zu!\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: left;\">Wir haben den fairen Handel mit Entwicklungsl\u00e4ndern entdeckt, kaufen Bio-Bananen, die Fair-Nando hei\u00dfen, aber im Inneren haben wir die Fairness im Handeln miteinander fast im selben Umfang abgebaut.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong>C. Modell \u201eBusspur\u201c: das Ideal der AOK<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Wer kennt sie nicht: die Busspur. Das ist jene Einrichtung, die es Arbeitslosen, Rentnern und Studenten erm\u00f6glicht, diejenigen rechts zu \u00fcberholen, die f\u00fcr das Sozialprodukt sorgen, von dem sie leben. W\u00e4hrend also der Vertreter mit seiner Kollektion im Stau steht, fahren sie l\u00e4chelnd an ihm vorbei.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Ja, ich wei\u00df schon. Der Zweck ist ein anderer: Der Vertreter soll mit seiner Kollektion auf \u00d6ffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Dann k\u00f6nnte auch er erheblich Zeit sparen. Das m\u00fcssen Rentner und Arbeitslose zwar nicht so dringend, aber die Busspur ist eine sch\u00f6ne Beigabe.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Den Anreiz zum Umsteigen in die Busspur l\u00e4sst sich unser Staat Milliarden kosten. Man z\u00e4hle nur einmal die Wartestunden zusammen, die sich ergeben, weil die leere Busspur nicht benutzt werden darf! Ganz abgesehen vom zus\u00e4tzlichen CO<sub>2<\/sub>\u2013Aussto\u00df, dessen Senkung das Ganze ja einmal dienen sollte!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das Modell \u201eBusspur\u201c scheint nun aber ideal f\u00fcr die AOK. Der Gesetzgeber m\u00fcsste nur vorschreiben, dass alle AOK-Patienten bei Terminvereinbarungen vorgezogen werden. Da das ja dieselbe Klientel wie bei den Busspurbenutzern ist (Neschle kann auch mal b\u00f6se sein!), br\u00e4uchten die sich erst gar nicht umzugew\u00f6hnen. Vielleicht ist das ein Grund daf\u00fcr, dass AOK-Patienten mit der Terminierung unzufrieden sind. Sie sind es gar nicht mehr gewohnt, mit den anderen zu warten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das g\u00e4be \u00fcbrigens sch\u00f6ne Anreize in die AOK einzutreten. Nur unsere \u00c4rzte und unser Gesundheitswesen w\u00fcrde es ruinieren. Dann w\u00fcrden wir uns alle dort auf dem niedrigen Niveau wiederfinden, auf dem die AOK dieses Problem diskutiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Gesundheit, Freunde!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sei ethisch wie Hippokrates,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">bescheiden wie Diogenes,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">so einen Arzt, das ist doch klar,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">will nicht allein die AOK.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Doch welche Menschen hier auf Erden,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">soll\u2019n dann noch deutsche \u00c4rzte werden?<\/p>\n<p><a title=\"PDF-Datei\" href=\"http:\/\/www.neschle.de\/download-manager.php?id=37\">PDF-Datei<\/a><br \/>\nThis post was downloaded by  1282  people until now.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerecht ist, alle gleichzubehandeln und alle gleich zu behandeln. Oder: Doof sein bis der Arzt kommt! 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